Ralf Thänert

Stellvertretender Spartenleiter SCALA 2010 Trainer 3.Damen SCALA 2010 Pressewart SCALA 2008-2010 Spieler Senioren Tura Harksheide 1998-2000 Trainer 1.Damen MTV Gifhorn 1982-1086 Spieler 1.Herren MTV Gifhorn 1981-1986 Abteilungsleiter MTV Gifhorn 1983-1985

Apr 222012
 

Die Verhältnisse waren bereits vor dieser Partie klar. Aufgrund der 53:41 Niederlage am  vergangenen Wochenende gegen ETV 2 müssen die 3.Damen in der kommenden Saison leider in der klassentieferen Bezirksliga antreten.

Damit ging es an diesem Wochenende gegen ETV3 um nichts mehr – außer darum, möglichst viel Spaß am gemeinsamen Spiel zu haben und insbesondere denen, die in dieser Saison nicht allzu viel Spielzeit bekamen, eine Einsatzmöglichkeit zu geben.

Dies gelang dann auch überraschend gut. Bis zur 9. Minute des 1.Viertel lagen wir in Führung und zeigten insbesondere in der 1.Halbzeit viele sehenswerte Aktionen. Fast alle Spielerinnen konnten sich in die Scorerliste eintragen und bezeichnenderweise waren Sophie, Mareike und Clara mit ihrer Punktausbeute diesmal die Topscorer aus unserer Sicht. Zwar brachten die Schiedsrichter mit einem „irrtümlichen T“ zeitweise etwas Unruhe in die Partie, doch dies tat der positiven Grundstimmung diesmal ebenso wenig Abbruch wie die am Ende verdiente 32:45 Niederlage.

Auf dem Spielfeld wirkten 12 SCALA-Girls mit:
Clara (5,1/4), Mareike (6), Hannah (1,1/2), Steffi, Janine (1,1/2), Gaby, Katharina (3, 1 Dreier), Kathrin (3,1/2), Sophie (6), Anja Matzen (3, 1 Dreier), Jasmin (2) und Uli (2).
Und auf der Bank saßen mit Anja Masuch, Martina und Wibke noch 3 weitere Stützen der Mannschaft. Leider konnten Patrizia, Nina F. und Nina B. heute nicht mit dabei sein – sonst wären wir absolut vollzählig gewesen. Der gute Mannschaftszusammenhalt war allenthalben spürbar.

Den Abend ließen wir dann bei hervorragendem Essen und einigen guten Tropfen ausklingen. Danke an alle, die sich daran beteiligt haben – es war ein sehr netter Abend.

Jetzt geht es erst einmal in die verdiente Trainingspause – bevor wir am Dienstag, den 22.5. in etwas veränderter Konstellation in die neue Trainingsperiode starten. Ich bin gespannt, was uns dann erwartet und sage für die vergangene Spielzeit allen Beteiligten ein großes Dankeschön. Es hat mir mit Euch viel Spaß gemacht.

Ralf Thänert

Mar 212012
 

Am kommenden Samstag, 24.03.2012 geht es für unsere 1.Damen in ihrem letzten Saisonspiel um den Wiederaufstieg in die 1.Regionalliga. Gegner ist dabei der derzeitige Tabellendritte Oldenburger TB. Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der Lüttkoppel. Lautstarke Unterstützung hätten unsere Damen nach dieser tollen Saison sicher verdient!

Feb 082012
 

48:80 war das Ergebnis vom letzten Aufeinandertreffen gegen Ahrensburg. Wir hatten also ein Ziel: mindestens 2 Punkte mehr als im Hinspiel. Wir haben sogar 8 Punkte mehr geworfen- und uns doch so sehr geärgert! Denn wir ließen nur 57 Punkte zu. Das Endergebnis lautete 56:57- ein denkbar schlechter Ausgang.

Das Spiel war über die gesamte Spielzeit eng, keine Mannschaft konnte mal  mehr wie mit 7 Punkten davonziehen. Ahrensburg versuchte es zunächst mit einer Zonenpresse mit anschließenden Zonendefence- im Hinspiel fanden von uns nämlich so gut wie keine Distanzwürfe das anvisierte Ziel. Diesmal war das aber durchaus anders. Ein ums andere Mal trafen wir aus der Distanz. Lediglich die Presse ließ uns mit einigen Steals und Fehlpässen schlecht aussehen. Aber die Ahrensburger stellten um und versuchten ihr Glück mit einer Manndeckung. Wenn man das Ergebnis betrachtet, hat diese Umstellung immerhin erreicht, mit einem Punkt zu gewinnen- schade, wir hätten es auch verdient, die Punkte mit zu nehmen.

Gespielt haben: Wibke (2), Kathrin (8), Anja (6), Steffi (3;1/1), Sophie (10), Gaby (6), Janine (8; 2/4), Patrizia (2), Nina (11; 3/6)

Bericht von Kathrin Dehning

Jan 232012
 

Das Hinspiel in Elmshorn hatten wir nach gutem Spiel mit ca. 15 Punkten verloren – wir machten uns also für dieses Spiel in eigener Halle berechtigte Hoffnungen auf ein enges Spiel. Leider schlug dann aber bereits Ende letzten Jahres die Verletzungs-, Krankheits- und Urlaubsmisere voll zu, sodass wir bis zuletzt Sorge hatten, überhaupt eine vollständige Mannschaft aufbieten zu können. Dank der Bereitschaft von Uli aus der 4. Damen, bei uns auszuhelfen und der kurzfristigen Meldung von Clara waren wir dann am Ende doch noch zu Neunt.

Wibke, die insgesamt ein gutes Spiel machte, eröffnete das Spiel mit einem Treffer von außen zum 2:0, unserer einzigen Führung in diesem Spiel. Leider war insbesondere im ersten Viertel zu wenig Biss zu erkennen – es wurde nicht bedingungslos um jeden Ball gekämpft und die Härte des Spiel angenommen. So lagen wir bereits nach 10min mit 10:23 zurück. Zu diesen 13 Punkten Rückstand aus der Anfangsphase kamen in den weiteren drei Vierteln noch einmal 12 hinzu. Dies zeigt aber auch, dass es nun gelang, das Spiel gegen den Mitaufsteiger deutlich offener zu gestalten. Besonders Kathrin zeichnete sich durch einige schöne Aktion in der Offense aus, die u.a. dazu führten, dass zumindest das letzte Viertel mit 14:13 an uns ging.

Hauptsächlich zu bemängeln bleibt neben der eigenen Trefferquote das oft desaströse Reboundverhalten. Wenn wir auch weiterhin dem Gegner 2 bis 3 Nachwürfe gestatten, bevor wir den Ball kontrollieren, wird es schwierig, dies durch eigene Punkterfolge auszugleichen. Auch die nach wie vor hohe Fehlpassquote im Spielaufbau gilt es allmählich verbessern.

Wenn es uns gelingt, in den wirklich wichtigen Spielen der Rückrunde endlich auch einmal das komplette Team an Bord zu haben, sehe ich bezüglich Klassenerhalt noch eine berechtigte Chance. Jede von Euch müsste sich dafür aber voll in den Dienst der Mannschaft stellen und auch die leidige Diskussion um die Einsatzzeiten endlich einmal beenden.

Gegen den EMTV spielten: Wibke W. (12), Patrizia S. (4), Clara M., Anja Matzen (2, 2/2), Kathrin D. (10, 2/4), Sophie B. (2, 0/4), Nina F. (5, 1/2) und Uli S. (5, 1/4)

Ralf Thänert

Jan 152012
 

Mit 22:87 verloren die 3.Damen am heutigen Nachmittag gegen Tabellenführer Halstenbek-Pinneberg. 22 Punkte waren dabei immerhin 4 mehr als im Hinspiel in Gegners Halle. Während HaPi fast nach Belieben durch unsere Zone marschierte und nahezu alles traf, sprangen bei uns fast alle Distanzwürfe wieder aus dem Korb. In der Zone war gegen die großen Leute ohnehin kaum ein Kraut gewachsen. Erst gegen Ende gelangen noch 3 schöne Distanzwürfe von Anja, Wibke und Katharina. HaPi hat – auch in dieser Höhe – verdient gewonnen. Mehr ist zu diesem Spiel aber auch nicht zu sagen.

Es spielten:Wibke W. (4, 0/2), Patrizia S. (4, 2/2), Clara M., Anja Matzen (3, 1x3er), Sophie B. (4, 2/6), Kathrin D. (5, 1/2), Mareike S. und Katharina F. (2)

Dec 212011
 

Es gibt Spiele, da ist von Beginn an klar, dass es keinen Blumentopf zu gewinnen gibt. Und es gibt die Spiele, die sind von Anfang bis Ende hart umkämpft und es gibt am Ende einen glücklichen Gewinner und einen traurigen Verlierer.

Mit ersterem hatten wir bei unserer Partie in Harburg gerechnet und fühlten uns nach dem ersten Viertel (13:4 gegen uns) in unseren Erwartungen bestätigt. Zu groß war die bekannte Abschlussschwäche, zu langsam das eigene Spiel und zu hoch die Anfälligkeit für gegnerische Fastbreaks.

Doch erstaunlicherweise wandelte sich die Partie im weiteren Verlauf eher zu einer solchen der Kategorie 2, denn dank deutlich verbesserter Verteidigungsarbeit und einer wiederum engagiert kämpfenden Wibke Wolff, die allein fast für die Hälfte unsere Punkte verantwortlich zeichnete, führten wir zur Halbzeit überraschend mit 1 Punkt (15:16). Wir hatten in diesem Viertel ganze 2 Punkte zugelassen.

Der Gegner hatte an diesem Tage zwei seiner etatmäßigen Center nicht dabei und wir erkannten im Verlauf des weiteren Spiels die Chance, unserer jüngsten Siegesserie einen weiteren hinzu zu fügen. Ende des 3.Viertels (28:30) lagen wir dafür noch voll im Plan.

Das es am Ende anders kam, lag erneut vornehmlich an der eigenen Abschlussschwäche, die im 4.Viertel besonders auffällig zu Tage trat. Es war wirklich zum Haare raufen: Freistehend direkt unter dem Korb wurde immer wieder verworfen – es sah fast so aus, als wolle man das unerwartet offerierte Weihnachtsgeschenk einfach nicht annehmen. Von der Freiwurflinie war es bei 6 Treffern von 25 Versuchen (=24% !!) nicht wirklich besser aus. Immerhin hatten wir in diesem Spiel dank eines wirklich gut pfeifenden Regionalliga-Schiedsrichters unsere Freiwurfchancen – und damit keine Chance, die Niederlage 45:37 Niederlage auf jemand anders zu schieben.

Der gegnerische Coach brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Zur Halbzeit hatte ich das Gefühl, wir brechen völlig ein. Doch letztlich habt ihr verloren, weil ihr am Ende deutlich mehr Hundertprozentige verworfen habt als wir.“

Mit dieser Lehre gehen wir nun in die verdiente Weihnachtspause. Bleibt zu hoffen, dass wir sie nutzen, um den Kopf wieder frei zu bekommen und die eine oder andere Verletzung auszukurieren. Wenn das gelingt und die eigene Abschlussschwäche erfolgreich überwunden wird,  haben wir in der Rückrunde noch berechtigte Chancen, die Klasse zu halten – zumindest dies hatte das letzte Spiel gezeigt.

Es spielten für SCAL: Wibke W. (15, 0/2, 1 Dreier), Mareike S. (in ihrem ersten Spiel für uns hat sie ihre Sache sehr gut gemacht !)), Kathrin D. (0/2), Anja Matzen (4), Steffi (9, 3/6), Anja Masuch, Patrizia S. (7, 1/7), Nina F. (2, 2/8) und Katharina F.

Danke an das ganze Team, dass ihr meine Stimmung nach dem Spiel mit Eurem netten Weihnachtspräsent wieder aufgehellt habt.

Ralf Thänert

Dec 152011
 

Denn am Samstag konnten wir gegen den AMTV unseren zweiten Sieg in Folge feiern.

Gegen nur sechs Spielerinnen war die Devise von Beginn an klar, schnell spielen! Leichter gesagt, als getan, denn bisher war das schnelle Spiel alles andere als eine unserer Stärken. Doch dank unser Youngstars Clara und Sophie änderte sich das. Vor allem Sophie trug mit zahlreichen Fastbreaks, einer guten Defense und insgesamt 14 Punkten entscheidend zum Sieg bei.

Obwohl wir mit Fastbreaks zu vielen leichten Punkten kamen und auch die Würfe von außen den Korb wieder besser fanden, blieb das Spiel hart umkämpft und bis zum Ende spannend. Das lag zum einen an der beständig schlechten Reboundarbeit und zum anderen an einigen fragwürdigen Pfiffen der Schiris. Bei einer Foulverteilung zur Halbzeit von 18 zu 3 Pfiffen gegen uns kam spätestens im zweiten Viertel Frust auf. Unser Ärger führte  zu überflüssigem Gemecker und vielen unkonzentrierten Aktionen, sodass unser Vorsprung von 6 Punkten nach dem ersten Viertel (14:8) auf einen mickrigen Punkt zur Halbzeit schrumpfte (31:30).

Erst Ralfs und Gabis Ermahnungen, sich nicht länger über die Schiedsrichter zu ärgern, weckten uns auf und wir fanden zurück zu unserem Spiel. Das dritte und vierte Viertel konnten wir dann wieder für uns entscheiden und demzufolge einen verdienten 59:53 Sieg feiern. Übrigens zeigten auch die Schiris in der zweiten Halbzeit eine bessere Leistung und pfiffen deutlich ausgeglichener.

Es scheint, als kämen wir so langsam in der Stadtliga an. Also weiter so Mädels! Lasst uns die Serie fortsetzen und mit einem Sieg gegen Harburg am kommenden Samstag in die verdienten Weihnachtsferien gehen!

Es spielten für SCAL: Katharina 3 (1/2), Nina F. 5 (1/2), Patrizia 7 (1/2), Anja M. (4), Sophie (14), Clara (2), Anja M. 7 (1/2), Kathrin 6 (2/2), Wibke 10 (2/2)

Spielbericht von Wibke Wolff

Dec 052011
 

Ein Bericht von Anja Matzen:

Es war das Spiel der Aufsteiger und beide Mannschaften mussten die Erfahrung machen, dass in der Stadtliga eben doch ein bisschen schneller gespielt und härter verteidigt wird. Sieglos stehen beide am Tabellenende. Wir hatten uns fest vorgenommen, dass am Ende dieses Spieltages nicht wir die einzige Mannschaft ohne Sieg sind.

Anfänglich klappte das aber noch nicht. Das Spiel ging munter los, beide Mannschaften kamen zu leichten Punkten. 1. Minute 4:4. Unsere Manndeckung, die wir ausnahmsweise mal gleich zu Beginn gespielt haben, funktionierte gar nicht. ETV konnte in der 4. Minute auf 9:4 davon ziehen. 1. Auszeit, Umstellung auf Zonenverteidigung. Wach werden! Es klappte jetzt besser. Die Bälle wurden abgefangen, Rebounds eingesammelt und der Ball fand den Weg in den Korb. Das Viertel ging mit 13:11 an uns. Das 2. Viertel verlief sehr ausgeglichen. Steffi, Janine und Wibke machten viel Druck auf die Aufbauspielerinnen und zwangen sie zu schlechten Pässen; wir legten vor, aber ETV schaffte es immer wieder den Abstand zu verkürzen. Wir brachten uns durch Unkonzentriertheiten um den Lohn der vorherigen Arbeit. Mit 3 Punkten Führung (31:28) ging es in die Halbzeitpause. So ausgeglichen das Spiel war, so unausgeglichen die Foulverteilung. Ganze 2 Fouls gegen ETV, 10 gegen uns.

Der Start ins 3. Viertel gehörte Janine. 7 Punkte in Folge, nur ein Foul konnte sie stoppen und beim letzten nahm man sie so in die Zange, dass sie unglücklich landete, umknickte und leider nicht weiterspielen konnte. Ganz liebe Grüße und gute Besserung. Der Schwung erfasste die ganze Mannschaft. Steffi und Wibke wirbelten weiter vorne, Fastbreaks wurden erfolgreich abgeschlossen und durch phasenweise schön herausgespielte Punkte führten wir am Ende des Viertels mit 11 Punkten. Das 4. Viertel ging so weiter, bis zur 4. Minute bauten wir unseren Vorsprung auf 16 Punkte aus. Ab dann machte das Spiel keinen wirklichen Spaß mehr. Die Schiedsrichter bewerteten die Fouls immer noch sehr einseitig und Ralf kassierte für einen entsprechenden Kommentar sein allererstes T-Foul. ETV versuchte nun mit Stop-the-Clock-Fouls das Spiel noch zu retten. Ein Spiel unsererseits kam kaum noch zustande. Wir wurden mehr oder weniger unsanft gestoppt. Zum Glück reagierten jetzt die Schiedsrichter. 10 der gesamt 17 Fouls machte ETV in dieser Zeit und schickte uns immer wieder an die Linie. Leider trafen wir nur 4! der 18 Freiwürfe. Zum Glück konnte ETV das nicht entscheidend nutzen. Wir versuchten durch schnelleres Passen uns nicht mehr foulen zu lassen und konnten das Spiel mit 66:56 für uns entscheiden. Harte Arbeit, aber der erste Sieg ist unser.

Fazit: Wir sind endlich für unseren Einsatz belohnt worden und wissen jetzt, dass wir noch treffen können. Mit Patrizia, Steffi und Wibke haben immerhin 3 Spielerinnen 2-stellig gepunktet. Jasmin hatte ihren ersten Einsatz bei den Damen und sie hat ihre Sache gut gemacht. Der Sieg hätte mit ein bisschen mehr Konsequenz auf dem Weg zum Korb sowie einer besseren FW-Quote (10/28) deutlicher ausfallen können (wäre auch Nerven schonender für die Leute auf der Bank gewesen). Mit dem Gefühl, dass wir es doch noch können, müssen wir in die nächsten Spiele starten und können vielleicht hier und dort einen vermeintlich starken Gegner auch ein wenig ärgern. Dank an Uli und Gaby für das Anfeuern und wir drücken die Daumen, dass du nächste Woche wieder fit bist und mit uns auf dem Feld wirbelst.

Es kämpften für den 1. Sieg: Wibke (10 Punkte, 0/2 FW), Kathrin (6, 0/2), Anja Matzen (1/2), Steffi (13 1/4), Anja Masuch (5 3/5), Janine (7 3/3), Patrizia (10, 0/2), Nina (9 1/2), Jasmin, Katharina (5, 1/6).

Oct 312011
 

Bericht von Kathrin:

Unser drittes Spiel mussten wir gegen den Mitaufsteiger Elmshorn 1 bestreiten. Im Gegensatz zu uns ist deren Start in die höhere Liga deutlich besser gelungen, sie waren vor dem Spiel verlustpunktfrei auf Platz zwei. Ganz im Gegensatz zu unserem Start, der viele Wünsche zum Träumen lässt… Aber wir hatten Elmshorn im letzten Punktspiel mit einem Punkt schlagen können und somit die einzige Mannschaft gewesen sind, die dieser jungen, schnellen und hoch motivierten Mannschaft eine Niederlage beibringen konnte. Also war unser Ziel klar, wir wollten endlich zu unserer alten Form finden und Elmshorn ärgern. Nun, vorweg genommen, es ist uns nur gelungen, unsere Form zu finden, mit dem Sieg müssen wir bis zum Rückspiel warten.

Das Spiel gestaltete sich im ersten Viertel recht ausgeglichen, wir verloren zwar dieses Viertel mit 12:18, merkten aber, dass auch wir den Korb treffen können, immerhin hatten wir schon so viele Punkte, wie in den ersten drei Viertel im letzten Spiel zusammen! Also wollten wir dieses fortsetzten. Was aber unter mysteriösen Umständen nicht gelang, in den ersten fünf Minuten des zweiten Viertel fand kein Wurf das Ziel und Elmshorn setzte sich mit 24:12 ab, doch nachdem unser Coach Clara einsetzte kam plötzlich Dampf ins Spiel und damit auch die Punkte, die letzten 5 Minuten dieses Viertel spielten wir dann 7:2 und das Halbzeitergebnis war mit 19:26 gegen uns, aber wieder hoffnungsreicher für unser Ziel. In der Pause schworen wir uns weiter auf unser Ziel ein, was sind schon 7 Punkte! Zumal bis dahin schon alle 11 Spielerinnen gespielt hatten und wir uns als Mannschaft präsentierten. Aber irgendwie kamen schon wieder die mysteriösen ersten 5 Minuten eines Viertel und wieder zogen die Elmshornerinnen davon. Wir vergaben leichteste Punkte unter dem Korb und in der Defence ließen wir zu viele Würfe zu und auch wieder zu viele zweite Chancen durch mangelhaftes ausblocken. In den weiteren fünf Minuten machten wir dann wieder 9 Punkte und verringerten den Vorsprung erneut (30:40). Und was wir in den beiden letzten Vierteln so gemacht haben, setzten wir generalstabsmäßig im letzten Viertel wieder um. Ab der 6. Minuten fingen wir an zu treffen. Da erzielten wir 13 unserer 16 Punkte und verloren das Spiel mit 46:64. Warum können wir im Moment nur immer in der zweiten Hälfte der Viertel punkten? Wenn es uns gelingt, dieses konstant über die gesamte Spielzeit hinzulegen, sollte es doch klappen, nicht nur einen gefühlten Sieg hinzukriegen, sondern auch mal als Siegerinnen vom Platz zu kommen. Schön ist es allemal, dass sich alle 11 Spielerinnen auf dem Spielfeld austoben konnten, fast alle gepunktet haben und dass wir eine Freiwurftrefferquote von 61% hinbekommen haben.

Die nächsten Spiele werden sicher nicht sehr viel leichter, aber die beiden an der Tabellenspitze haben wir nun hinter uns und nun werden machbarere Mannschaften kommen, die auch schon verloren haben. Und in diese Spiele werden wir mit mehr Selbstvertrauen gehen, denn nun wissen wir, dass wir schon mal 5 Minuten der einzelnen Viertel vielversprechend spielen können und dieses einfach über die gesamte Spielzeit umsetzen müssen.

Gespielt und gefühlt gewonnen haben: Anja Masuch (5 P, 1 von 2 Freiwürfen), Wibke, Clara (2), Anja Matzen, Nina B.(4), Gaby (2), Janine (9, 1-2), Patrizia (2), Nina F. (11, 3-4), Sophie (2, 0-1), Kathrin (9, 3-4)

May 222011
 

Die Saison hatte schon sehr lange gedauert. Erst am 16. April fand das letzte Spiel gegen die 1.Mannschaft des Elmshorner MTV statt, dem man dabei sogar seine einzige Saisonniederlage beibringen konnte. Als Tabellenzweiter stand man nun in der Relegation zum Stadtligaufstieg die am 8. Mai stattfinden sollte. Gegner war der Zweite der Staffel Ost, die zweite Mannschaft des Elmshorner MTV.

Also wurde nach kurzer Osterpause fleißig weitertrainiert und am 8.5. fanden sich pünktlich um 17:00 Uhr immerhin 11 spielbereite Frauen unseres breiten Kaders vor der Halle Böttcherkamp ein. Auch Gegner, Schiedsrichter und Zuschauer waren zahlreich erschienen – schade dass die Halle verschlossen blieb, da der HBV vergessen hatte, dem Hausmeister Bescheid zu geben. Als nach knapp 2 Stunden Wartezeit das Spielformular endlich ausgefüllt war, erschien dieser zwar noch, aber für ein Spiel war es inzwischen zu spät. Wir trainierten also weiter und warteten auf die Neuansetzung durch den HBV oder auf eine Termineinigung mit dem Gegner.

Doch dazu kam es nicht mehr. Wir alle waren ziemlich überrascht, als uns der EMTV schließlich mitteilte, nun nicht mehr gegen uns spielen zu wollen und uns den Aufstieg damit spielfrei zu überlassen. Dieses Angebot nehmen wir natürlich gerne an – auch wenn ein letzter sportlicher Sieg sicher noch das i-Tüpfelchen auf eine gute Rückrunde gewesen wäre. Trotzdem Glückwunsch an alle, die diese Saison bei den 3.Damen mitgewirkt haben. Diesen Erfolg haben wir uns wirklich verdient !

In der Saison 2011/2012 waren für die 3.Damen aktiv:
Vorne von Links: Anja Masuch, Patrizia Schulz, Kathrin Dehning, Martina Harder, Steffi Damm, Wibke Wolff
Hinten von Links: Trainer Ralf Thänert, Ilona Nkansah, Nina Frank, Anja Matzen, Janine Krügel, Clara Mannhardt, Sophie Böhring, Hannah Beckmann, Annika Uckel
Sowie (nicht auf dem Bild): Nina Bartynowski, Juli Gahi, Sandhya Ludwig und Jessica Zell