Pokal ohne eigene Gesetze – SCALA unterliegt ETV
„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ – eine oft zitierte Fußballweisheit, die auch im Basketball gerne bemüht wird. In der zweiten Runde des DBBL-Pokals zwischen SCALA Hamburg und dem Eimsbütteler TV blieb die erhoffte Überraschung jedoch aus. Wie bereits beim Liga-Duell zwei Wochen zuvor setzte sich der ETV am Ende deutlich durch und gewann mit 97:54.
Dabei sah es im ersten Viertel zunächst nach einer ausgeglichenen Begegnung aus. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem die Führung mehrfach wechselte. Auf das 4:5 der Gäste antwortete SCALA mit dem 6:5, ehe der ETV erneut auf 10:12 stellte. Die Longhorns hielten dagegen und beendeten den ersten Spielabschnitt mit einer knappen 19:16-Führung.
Im zweiten Viertel kippte die Partie allerdings zugunsten der Eimsbüttelerinnen. Mit zwei beeindruckenden Läufen von 9:0 und 12:0 Punkten übernahmen die Gäste endgültig das Kommando. Insgesamt 39 Punkte gelangen dem ETV in diesem Abschnitt – eine offensive Demonstration, die das Spiel frühzeitig entschied. Der SCALA-Defensive fehlten in dieser Phase die Antworten auf den zunehmenden Druck der Gäste.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Longhorns nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Der ETV kontrollierte die Begegnung und baute seinen Vorsprung weiter aus. Am Ende stand ein verdienter 97:54-Erfolg für die Gäste auf der Anzeigetafel.
Trotz der deutlichen Niederlage gab es aus Sicht von SCALA durchaus positive Ansätze. Insbesondere im ersten Viertel zeigten die Alstertalerinnen, dass sie dem favorisierten Gegner phasenweise Paroli bieten können. Um einen Bundesligisten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, wird es allerdings darauf ankommen, diese Leistung und vor allem die nötige Intensität über die gesamte Spielzeit von 40 Minuten aufrechtzuerhalten.













