Nov 212019
 

Am Samstag sind unsere Regionalliga-Damen (DE) bei den 1. Damen des MTV Wolfenbüttel zu Gast, und freuen sich natürlich auf zahlreiche, mitreisende Fans.

Der Großteil der am Wochenende spielenden SCALA-Teams kann jedoch in Heimhallen angefeuert werden.

Im Timmerloh-Dome sind dies unsere M14C, M16A sowie unsere W14A.

In den Genuss einer Quasi-Dreifachansetzung kommen in der Lüttkoppel-Arena unsere Ü35-Old-Boys (HSEN), die zudem noch als 1. Herren (HBB) auflaufen. Zur Prime-Time geben sich abschließend unsere Stadtliga-Damen (DS) die Ehre.

Am Sonntag laufen SCALA Hamburg Longhorns sowohl im Gymnasium Heidberg (W14L, W16L) als auch im Ohkamp (M12BO) auf.

Liga Spiel Datum Zeit Halle Heim Gast Ergebnis
M14C 17 SA, 23.11.19 10:30 HBV-TIMM SCAL 2 TOWE 3 :
M16A 30 SA, 23.11.19 12:30 HBV-TIMM SCAL 1 MTVL 1 :
HSEN 34 SA, 23.11.19 14:00 HBV-LÜTT SCAL 1 CONO 1 :
W14A 25 SA, 23.11.19 14:30 HBV-TIMM SCAL 2 BGW 2 :
HSEN 36 SA, 23.11.19 16:20 HBV-LÜTT SCAL 1 OTT 1 :
DE 2034 SA, 23.11.19 17:30 WF-DLP MTVW SCAL :
HBB 20 SA, 23.11.19 17:30 HBV-LÜTT SCAL 1 ETV 7 :
DS 30 SA, 23.11.19 19:30 HBV-LÜTT SCAL 3 STG 1 :
W14L 15 SO, 24.11.19 09:30 HBV-FSA SCAL 1 BGW 1 :
M12BO 19 SO, 24.11.19 10:30 HBV-OHK SCAL 1 SVNA 1 :
W16L 30 SO, 24.11.19 11:30 HBV-FSA SCAL 1 TSGB 1 :
M14L 40 SO, 24.11.19 13:30 HBV-TES BSV 1 SCAL 1 :
DO 32 SO, 24.11.19 19:00 HBV-AHRN WSV 1 SCAL 2 :

(Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.)

Nov 182019
 

Bericht von Headcoach Thorsten Meyer

Am Sonntag trafen sich die 12 Spitzenköchinnen der SCALA Oberliga-Damen im Duell gegen Altona.

Die Küche war zuerst kalt und es zog etwas im eher tristen Etablissement an der Budapester Straße. Unsere Spitzenköche fingen also an, sich warm zu machen und sortierten die Lebensmittel, schärften die Messer, teilten die Aufgaben auf, schnippelten was das Zeug hielt und setzten die erste Jus an.

In den ersten 10 Minuten zum Amuse-Gueule waren bereits alle Töpfe auf dem Herd. Die Jus als Vorbereitung für den Hauptgang köchelte vor sich hin, allerdings wurde das Gemüse scharf angebraten. Gerade die junge, neu erkorene Jungköchin Elin wurde immer wieder unterm Korb gefunden und wandelte die Pässe in Punkte um. Aber auch weitere Jungköche wie Emily und Toni schenkten dem Gegner mit ihrer Spritzigkeit und dem Gefühl nach neuen Geschmacksrichtungen mal so richtig ein, und zeigten den alten Köchen von Altona, wo der Bauer das Most herholt.
Die Köche waren von Anfang an darauf getrimmt, das Spiel – gerade nach dem verlorenen zweiten Frustspiel gegen den HSV – nicht ein Mal aus den Händen zu geben. Es waren alle Köche hoch motiviert, ein sensationelles 4-Gänge-Menü in 40 Minuten zu kochen. Wichtig war die Devise:„Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!“. Sie sollten also für sich selbst den Sieg holen, nicht für den Trainer. UND das taten sie; und WIE.

Nach dem ersten Viertel stand es bereits 8:17 für die Starköchinnen aus Langenhorn. Schönes Zusammenspiel und Austausch in der Verteilung zwangen den Gegner zu Fehlwürfen und keine Chance auf den Rebound. Aber plötzlich: schlagartige Probleme mit dem Herd sorgten für eine Stagnation im Verlauf des Erfolges. Nur ein 12:12 im zweiten Viertel, was einen Endstand in der Halbzeit von 20:29 bedeutete. Fehlpässe, Unkonzentriertheit, stumpfe Messer, schlechte Auswahl der Zutaten. Was war geschehen: Gemüse frisch, Fleisch vom Biobauern, nur beste Zutaten, gut eingestimmte Köche. Nur die Temperatur stimmte nicht. Da kann das beste Gericht nichts werden. Das Menü des Gegners war besser gelungen und wurde nun gut angesetzt. Immer wieder trafen sie von oben und vom Dreier. Der Herbergsvater sprach ein paar nette, aber klare Worte und tauschte den Herd aus. Neue Absprache untereinander, neuer Herd, machten das Menü nun perfekt. Nun Stand dem Sieg fürs gesamte Menü nichts mehr im Weg.

Im dritten Viertel und Hauptgang kamen die „Prasselbeeren“ zum Einsatz. Eine Köchin nach der anderen nahm sich einen Strauch und lies ebenfalls Punkte prasseln. Den größten Strauch nahm sich Sassi, fast unbemerkt. Es regnete förmlich wie Trauben in den Mund wie einst bei Kleopatra im ägyptischen Ptolemäerreich. Eine fast perfekte Trefferquote von allen, die sonst nicht mal in der NBA zu sehen ist. Es funktionierten unsere Laufwege in Perfektion, aber nicht stur wurde gerannt, sondern das Spiel gelesen. „Basketball ist ein Entscheidungsspiel“, „Immer wieder abgleichen was der Gegner macht“ haben wir gesagt. Wir hatten einfach die besseren Zutaten und haben dazu noch himmlisch – fast göttlich – angerichtet. „Das Auge isst mit“, wie Christian Rach immer sagt. Gut verteilte Punkte, keiner egoistisch. Man merkt nicht nur das handwerkliche Geschick, sondern auch die Abgeklärtheit sowie das Auge der erfahrenen Köche – eine Geschmacksexplosion im Mund. Die ehemalige 3-Sterne-Köchin aus der Regionalliga Ilka hat das junge Team auf dem Feld immer fest im Griff und leitete es – sofern das Team es brauchte – auf die Zielgerade. Jede hat zum Erfolg beigetragen – ein gesunder Mix, fast noch gesünder als das knackige Gemüse vom Markt zur sonntäglichen Verarbeitung. Diese 10 Minuten wurden gewonnen mit 9:20. Am Ende nach 30 Minuten stand es also 29:49. Satt war aber noch keiner, auch wenn jeder mal etwas naschen durfte.

Das vierte Viertel begannen wir mit neuer Formation und gingen ins Dessert-Rennen. Mehl, Wasser, Ei, etwas Süße, leichter Limettenabrieb, Kuvertüre und Raspelschokolade sowie Glasur. Der Kern sollte aber noch weich sein, war der Wunsch. Fröhlich kochten wir unser Dessert zusammen. Es lief rund und nach der Backzeit nach 10 Minuten war dann das Ergebnis: 39:67. Mal kurz nach Hause geschaukelt das fröhliche Kochduell.

Zusammengefasst. Das Amuse-Gueule, die Vorspeise, der Hauptgang sowie das Dessert wären bei „The Taste“, „Grill den Meyer äh Henssler“, „Ready to Beef“ oder „Kitchen Impossible“ auf Platz 1 gelandet. Gerade bei dem Dessert wäre Rainer Calli Calmund aus dem Häuschen und hätte Nachschlag verlangt. Der Spaß und sowie der gute, leckere Essens- und Kuchenduft, der in der tristen Halle lag, war nicht schwer zu übersehen und wahrzunehmen.
So müssen wir weiter kochen, als Team und mit der Präzision“, so Koch-Coach Meyer. Altona ging wahrscheinlich danach frustriert in die nächste Currywurst Bude. 😊

Das 4-Gänge-Menü wurde erfolgreich zubereitet von:

Zutatenstatistik aus der Küche

 

Nächstes Spiel gegen WSV : 24.11.19 um 19 Uhr in Halle AHRN.

Nov 162019
 

Zu ihrem 3. Spieltag war die W10 heute in der Höko-Halle in Bramfeld. Im ersten Spiel gleich gegen den Bramfelder SV hatten wir nicht nur Schwierigkeiten mit dem Gegner – nicht klare Auslinien sorgten für Verwirrung und dazu ein sehr rutschiger Boden dann dafür, dass viele Spielerinnen den Halt verloren. Das Ergebnis zeigt es zwar nicht mit 16:31 (8:16), aber die Mädchen hatten einige schöne Aktionen. Außerdem zeigten sie eine bessere Kondition, sind auch in den letzten Fünfteln konzentriert zurückgelaufen.

Im 2. Spiel gegen Rist Wedel lief es dann besser für uns. Schöne Zuspiele und eine gute Spielübersicht sowie die wieder verbesserte Kondition, die bis zur Schlussminute hielt, bescherten uns mit 32:20 (20:14) den Sieg.

Besonders freuen wir uns heute über zwei getroffene 3er auf die hier hohen Körbe – von Lotta und Nele.

Für SCALA spielten: Elif, Finja, Jacqueline, Lana, Linn, Lotta, Mona, Nele und Sophie.

Nov 142019
 

Am Wochenende reist die Mehrheit der spielenden SCALA Hamburg Longhorns zu Auswärtsbegegnungen.

Unsere 1. Herren (HBB), die ihr Doppelansetzungswochenende bereits am Freitag beginnen, können am Samstag im Timmerloh-Dome angefeuert werden.

Am Samstagabend freuen sich unsere Regionalliga-Damen (DE) in der Lüttkoppel-Arena auf lautstarke Unterstützung. Sie haben ab 19:00 die bislang ungeschlagenen, und damit tabellenführenden 1. Damen des ASC Göttingen zu Gast.

 

Liga Spiel Datum Zeit Halle Heim Gast Ergebnis
HBB 17 FR, 15.11.19 19:30 HBV-HOOP BSV 4 SCAL 1 42:60
W10A 7 SA, 16.11.19 09:30 HBV-HÖKO BSV 1 SCAL 1 31:16
W14L 13 SA, 16.11.19 10:00 HBV-AST RIST 1 SCAL 1 69:16
W10A 8 SA, 16.11.19 10:40 HBV-HÖKO SCAL 1 RIST 1 32:20
M14C 15 SA, 16.11.19 15:15 HBV-OCHT MTVL 1 SCAL 2 23:45
HBB 18 SA, 16.11.19 16:00 HBV-TIMM SCAL 1 HTB 2 60:64
DE 2027 SA, 16.11.19 19:00 HBV-LÜTT SCAL ASC46 64:97
W12A 19 SO, 17.11.19 11:00 HBV-AST RIST 2 SCAL 2 82:80
W14B 14 SO, 17.11.19 11:30 HBV-AHR WSV 2 SCAL 3 32:42
DO 27 SO, 17.11.19 13:30 HBV-BUDA ALTO 1 SCAL 2 39:67

(Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.)

Nov 102019
 

Zur Halbzeit in der 1. Saisonhälfte der W12 in der offenen Runde (SCAL 2 in der W12A) kann man sich sehr bei einem Blick auf die Tabelle über eine noch sehr junge Mannschaft freuen.

Doch nicht nur die Ergebnisse sprechen für sich – hier spielen viele Mädchen des Jg. 2009, vor allem sammeln einige Anfängerinnen ihre ersten Punktspielerfahrungen und setzen das bisher trainierte hervorragend um. Feste Positionen, erste taktische Maßnahmen, Offense- und Defensearbeit und dabei spielen sie locker und fröhlich auf, dass es viel Spaß macht, den Mädchen zuzusehen.
Alle vier Spiele wurden sicher gewonnen, die meisten sogar sehr hoch – heute wurde sogar die 100er Marke geknackt und die Muffins fürs nächste Spiel gesichert.

Bisher freuen wir uns über:
SC Alstertal-Langenhorn (2) gegen Hamburg Towers (1) (aK) 76:42
Niendorfer TSV  gegen SC Alstertal-Langenhorn (2) 40:83
SC Alstertal-Langenhorn (2) gegen Elmshorner MTV (1) 80:61
SC Alstertal-Langenhorn (2) gegen Walddörfer SV (2) 101:25

Es fallen hier in der teameigenen Statistik trotzdem ein paar „alte“ Hasen mit einem sehr guten Punktedurchschnitt pro Spiel auf – allen voran Alina A. (30,3) und Maike (22,5). Dahinter folgen Anneke (12,0) und unser Küken Finja (11,3), die als eigentliche W10-Spielerin hier schon gut mitmischt.

Noch drei Spiele (17.11. in Wedel, 1.12. gegen Ahrensburg zuhause und 12.1. in Ottensen) haben wir bis Mitte Januar noch vor uns bis die Karten neu gemischt werden.

 

Bisher spielten: Alina A., Alina D., Anneke, Anneli, Elisabeth, Esther, Finja, Luca, Maike, Margarethe, Shirin, Talia und Viktoria.

 

Nov 102019
 

Für die Nominierungslehrgänge vom 1.-4. Dezember 2019 für die U16-Mädchen in Bad Blankenburg/Thüringen und  8.-11. Dezember 2019 für die U18-Mädchen in Heidelberg sind letzte Woche vom DBB und von den Landesverbänden junge Korbjägerinnen eingeladen worden – und es sind auch zwei Spielerinnen von uns dabei:
In der U16 ist es Mathilda Hähner und in der U18 Louisa Moritz.

Wir drücken euch die Daumen und wünschen euch viel Erfolg.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des DBB: Wu16, Wu18
 

Nov 102019
 

In der Lüttkoppel-Arena hatten wir am Samstagnachmittag das junge Team von RIST Wedel zu Gast. Das Tabellenschlusslicht konnte noch keinen Sieg erzielen und wenn es nach uns ging, sollte es auch so nach diesem Spieltag sein. Aber da hatten unsere Gegnerinnen etwas dagegen.

Schnell lagen wir mit 2:8 im Rückstand. Wir haben in der Defense zu viel Platz gelassen, nicht genug Druck gemacht und in der Offense gute Aktionen nicht in Punkte verwandelt. Im Laufe des Viertels bekamen wir zumindest die Defense besser in den Griff, streuten ein paar Punkte ein und gingen mit 1 Punkt Vorsprung in die Viertelpause. Auch im 2. und 3. Viertel ließen wir viel zu viele Chancen liegen; 1 gegen 0 Korbleger, tolle Anspiele unter den Korb und Rebounds. Alles daneben. Am Ende des Viertels war der Korb völlig vernagelt. Verzweiflung auf dem Feld, beim Coach und unseren Zuschauern. Wir hätten mit über 20 Punkten führen müssen, führten aber nur mit 37:34. So hatten wir uns das nicht vorgestellt.

Das gab klare Worte vom Coach. Konzentrieren und belohnen! Finja erlöste uns gleich in der ersten Aktion mit einem Wurf von außen. Von da an lief es wie geschmiert. In der Defense wurde gut gearbeitet, Fastbreaks und super schöne Kombinationen unterm Korb erfolgreich abgeschlossen. Geht doch! 28 Punkte sind eine tolle Angriffsleistung. Schön, dass wir es geschafft haben, einen Gang höher zu schalten und das Spiel mit 65:41 zu gewinnen.

Gewonnen haben: Almut, Angie, Anja, Finja, Gaby, Kathrin, Natascha, Nina und Toni
Viertelergebnisse: 16:15, 10:9, 11:10, 28:7

Nov 072019
 

Hamburg LonghornsBis auf unsere Stadtliga-Damen (DS) sind am Wochenende ausschließlich SCALA Jugend-Teams auf Körbejagd.

In der Lüttkoppel-Arena freuen sich am Samstag sowohl unsere 3. Damen (DS) als auch unsere M14C auf viele Fans.

Am Sonntag kann im Ohkamp unsere W12A angefeuert werden. Im Timmerloh-Dome können vom Vormittag bis in den Abend hinein sogar fünf SCALA-Teams unterstützt werden (M14L, W14A, W14B, M16A, M18A).

Liga Spiel Datum Zeit Halle Heim Gast Ergebnis
M14L 6 SA, 09.11.19 11:30 HBV-TES HWBA 1 SCAL 1 62:48
W12L 13 SA, 09.11.19 13:00 HBV-STEI BGW 1 SCAL 1 25:86
DS 25 SA, 09.11.19 14:00 HBV-LÜTT SCAL 3 RIST 4 65:41
M14C 32 SA, 09.11.19 16:00 HBV-LÜTT SCAL 2 TOWE 1 89:27
W14L 11 SO, 10.11.19 09:30 HBV-AHR WSV 1 SCAL 1 20:0
W12A 16 SO, 10.11.19 10:30 HBV-OHK SCAL 2 WSV 2 101:25
M14L 30 SO, 10.11.19 11:00 HBV-TIMM SCAL 1 TSGB 1 62:38
M12BO 16 SO, 10.11.19 11:30 HBV-TES BCH 2 SCAL 1 51:70
W14A 23 SO, 10.11.19 13:00 HBV-TIMM SCAL 2 RIST 2 44:49
W16L 25 SO, 10.11.19 13:30 HBV-AST RIST 1 SCAL 1 20:0
W14B 12 SO, 10.11.19 14:45 HBV-TIMM SCAL 3 EMTV 1 20:0
M16A 27 SO, 10.11.19 16:30 HBV-TIMM SCAL 1 HTS 1 43:53
M18A 31 SO, 10.11.19 18:15 HBV-TIMM SCAL 1 RIST 2 41:79

(Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.)

Nov 062019
 

Bericht von Thorsten Meyer

Am Sonntag war das zweite Saisonspiel der Hochleistungstanztruppe der SCALA 2 Damen Oberliga. HSV betrat das heimische Parkett und war hochmotiviert gegen uns den Tanzwettbewerb anzutreten.

Die ersten 12 Minuten tanzten wir einen ruhigen langsamen Walzer, allerdings war HSV auf den Tanzbeinen schneller und tanzte bereits von erster Minute an einen aggressiven Cha Cha Cha, also einen ganz anderen Tanz als wir. Daher wurden wir überrannt und taten uns schwer gegen die Zone. Vor allem, da sie jeweils fast auf allen Positionen einen Kopf größer waren. Nach 2 Auszeiten waren die Ideen erschöpft und es musste eine Veränderung her. Erstes Viertel endete ernüchternd mit 21:4 für den Hamburger Sportverein.

Die SCALA Damen wachsten ihre Tanzschühchen ein und passten sich dem Tanzstil der HSV Damen an. Und so wurde aus dem langsamen Walzer ein Tango. Hellwach und neu motiviert ging es in das zweite Viertel.

Der Tango passte zu uns sehr gut, den HSV’lerinnen allerdings nicht so. Die HSV Tanztruppe hatte – genau wie wir zum Anfang – arge Probleme gegen Zone. Plötzlich hatten wir den HSV entwaffnet und wir hatten unseren Mut und die Kraft zurück gewonnen. Das Momentum lag in der Luft. Ähnlich wie der Trainer der SCALA Damen hoffte der Trainer der HSV’lerinnen auf den Pfiff zur Viertelpause; ähnlich wie ein Boxtrainer mit dem Handtuch in der Hand. Endstand nach dem zweiten Viertel 11:14 , 3 Punkte gutgemacht. Endstand so zur Halbzeit: 32:18.

Immer noch weit weg aber besser reinkommen, stellten wir den Tanzstil erneut um und gingen mit einem Samba in das dritte Viertel. Die schnellen Schritte, flinken Arme und Hände und körperlicher Einsatz lohnten sich. Die HSV Damen kämpften zwar, allerdings aber ohne das aufgeblasene Stück orangefarbenen Kunstleders durch die Reuse zu werfen. Lediglich 2 magere Pünktchen erzielten die HSV Damen. Wir machten hingegen aus Fast-Breaks weitere 14 Punkte. Endstand zum Ende des dritten Viertels 34:32. 2 Punkte fehlten uns zum Ausgleich, 3 zur Führung.

Mit dem Gefühl der Hoffnung, dem Mut im Rücken und der lautstarken Unterstützung der Bank und der mitgereisten Fans (Wir als Auswärtsmannschaft waren lauter als die heimischen HSV Fans) ging es weiter. Ein Träumchen für jeden Trainer. Der Samba war genau das richtige. Ein kurzer stilvoller – in fast perfektionierter Art – Paso Doble im vierten Viertel, hieß für uns nach 2 Minuten (32. Minute) die Führung. Die Spielerbank, die Fans standen Kopf und Endorphine tanzten mit und schwirrten durch die Halle.

Dieses Hoch konnte der HSV jedoch stoppen und machte 11 Punkte am Stück. Da plötzlich nichts mehr ging, lief uns die Zeit davon. Nun war die Zeit der Taktik gefragt. Stop-the-Clock war ausgerufen, und die Mädels foulten mit Absicht. Es zahlte sich aus. HSV konnte von 7 Freiwürfen nur einen verwerten. Leider haben wir die Konzentration verloren und patzten mit Fehlpässen, Schrittfehlern und schlechter Wurfauswahl und der dazu schlechten Trefferquote. So ging es letztlich am Ende 47:42 für den HSV aus.

Enttäuscht, aber mit viel gewonnener Erfahrung und Ideen, an was wir arbeiten müssen. Ich kann nur sagen: „Eine tolle Aufholjagd, keine mentale Aufgabe, gekämpft bis zum Schluss; jetzt heißt es Kopf frei kriegen oder wie man sagt: Hinfallen, Aufstehen, Krönchen richten, weitermachen“, kurz um, Trainer stolz, Fans begeistert und Joachim Llambi und Motsi Mabuse hätten bestimmt Tränen in den Augen gehabt. Jorge González hätte das Schild mit der 10 hochgehalten und den Satz gesagt „Das ware gan doll, viele Emotionen, man gemerkt, dass ihr viele trainiert habe.

Es kämpften, aber verloren letztendlich :
20191103-DO-HSV-SCAL

 

Nächstes Spiel:

Sonntag, den 17.11.19 um 13:30 Uhr gegen den Tabellenführer Altona in Halle BUDA.

 

 

Nov 042019
 

Nach den ersten beiden Niederlagen ist der Sieg gegen die Damen von der Eintracht Braunschweig am letzten Oktoberwochenende nicht nur für die Tabelle von Bedeutung, sondern noch viel mehr für die Moral und Motivation des gesamten Teams.

Der Start in die neue Saison war holprig. Ganz vorne steht dabei unser erstes Saisonspiel gegen die Mädels aus Berlin Zehlendorf, welches wir mit knapp 40 Punkten aus der Hand geben mussten. Unsere hängenden Köpfe waren nicht zu übersehen. Wir hatten zwar schon mit einer Niederlage gerechnet, aber dieses deutliche Ergebnis überraschte und erschreckte uns alle. So hieß es für uns im Training: Umstrukturieren, Lernen aus unseren Fehlern und Teamplay festigen.

Umso wichtiger war für uns der Sieg gegen Braunschweig. Hochmotiviert starteten wir also ins Spiel. Bereits im ersten Viertel machten sich die harte Arbeit im Training und die vielen Teambesprechungen bemerkbar. In den ersten Minuten konnten wir Birte auf dem Low-Post und Astrid auf der Flügel-Postion gut in Szene setzen. Birte nutzte ihr Missmatch aus und Astrid war für den Kickout am richtigen Fleck. So konnten die beiden uns erste wichtigste Punkte sowie einen leichten Vorsprung sichern (Spielstand: 16:14).

Das zweite Viertel konnten wir durch einen Wechsel der Verteidigung deutlich für uns gewinnen (21:10). Wir standen gut in den Passwegen und uns gelangen einige Steels mit Fast-Break-Abschlüssen, so dass wir mit einem Halbzeitergebnis von 37:24 in die Kabine gingen.

Nach der Pause profitierten wir von unserem Vorsprung, konnten diesen aber nicht vergrößern und das Viertel ging knapp mit 11:10 an unsere Gegner aus Niedersachsen.

Erneut stellten wir unsere Defense um, mit der der Gegner nicht gut zurechtkam. Mona und Mayka leisteten an der Spitze ganze Arbeit. Einige Ballgewinne gaben uns Auftrieb und wir wurden immer mutiger im Angriff. Fünf Dreier von Vera, Ilka und Astrid (3) landeten im gegnerischen Korb. Und auch Mathilda und Birte punkteten im mid-range munter weiter. Das letzte Viertel sollte mit 28:11 unser bestes werden.

Die Freude über unseren deutlichen Sieg (75:46) war nicht nur bei den Spielerinnen und heimischen Zuschauern groß, auch Coach Ines Moritz war erleichtert; denn seit Sommer steckt viel Arbeit in dem talentierten Team, dass sich nicht nur aufgrund einiger Jugendspieler neu finden und entwickeln muss.

So entschieden wir uns, den Abend mit einem leckeren Essen bei unserem Sponsor, dem Schweinske Fuhlsbüttel am Erdkamspweg zu beenden. Wir hatten nämlich nicht nur Hunger, sondern uns das Essen damit auch redlich verdient.