Longhorns Basketball Camps – Zwei Wochen voller Energie
Autor: Thorsten Husmann
„Wer hat an der Uhr gedreht… ist es wirklich schon so spät?“
Mit dieser berühmten Frage des rosaroten Panthers könnte man unsere letzten zwei Wochen wohl am besten zusammenfassen. Denn genau so fühlte es sich an: Kaum hatten die ersten Bälle den Hallenboden berührt, waren die Tage schon wieder vorbei. Die Zeit verging wie ein Fastbreak über den Court.
Insgesamt 104 Kinder nahmen in den letzten zwei Wochen an unseren Boys-, Girls- und Mixed-Camps teil. Drei Camps, vier Tage pro Camp – und jeder einzelne Tag war randvoll mit Bewegung, Lernen, Lachen und Basketball.
Pro Camp standen uns 30 Stunden Programm zur Verfügung. Und diese Zeit haben wir genutzt – jede Minute davon.
Der Tag begann oft draußen: Jogging im Kelle-Park. Zwei Stunden Bewegung an der frischen Luft über die Camp-Tage verteilt, um Körper und Kopf in Schwung zu bringen. Denn Basketball beginnt nicht erst mit dem ersten Dribbling, sondern mit Energie, Konzentration und Bewegung.
Dann ging es in die Halle – und dort wurde gearbeitet.
Insgesamt 19 Stunden Basketball-Skills: Dribbling, Passing, Shooting, Defense, Spielverständnis. Die Grundlagen des Spiels, immer wieder wiederholt, immer wieder verfeinert.
Doch unsere Camps bestehen nicht nur aus Würfen und Pässen.
Rund 5 Stunden Seminare gehörten ebenfalls zum Programm:
Ein Ernährungsseminar, das zeigte, wann der Körper schnelle Energie braucht und wann langfristige Kraft wichtig ist.
Ein Motivationstraining, das den Kopf stärkt, wenn es im Spiel oder im Leben mal schwieriger wird.
Die Inspiration durch einen erfahrenen Spieler, der den Kids Einblicke aus der Basketballwelt gab.
Und ein wichtiger Beitrag zum Jugendschutz durch die Polizei, der zeigte, wie man verantwortungsvoll miteinander umgeht.
Dazwischen natürlich auch das, was Teams zusammenbringt: Essen und Pausen. Rund 4 Stunden Mittagessen und Snacks, bei denen Energie gesammelt, gelacht und neue Freundschaften geschlossen wurden.
Unsere Tage waren voll – aber genau so soll es sein. Denn jede dieser Stunden hat ihren Platz: Bewegung, Lernen, Spielen, Essen, Zuhören, Fragen stellen.
Und am Ende bleibt das Bild einer Halle voller Energie:
Bälle, die über das Parkett prallen.
Netze, die bei jedem Treffer schwingen.
Kinder, die sich gegenseitig anfeuern.
Trainer, die korrigieren, erklären und motivieren.
104 junge Spielerinnen und Spieler, die in zwei Wochen ein bisschen besser Basketball gelernt haben – und vielleicht auch ein bisschen mehr über Teamgeist, Disziplin und Freude am Sport.
Oder um es mit einem Sportreporter-Satz zu sagen:
Die Zeit verging wie ein Fastbreak – aber die Erinnerungen bleiben.
„This is our Court!“

















