Feb 192015
 

Die männliche Ü40 von SCAL (aka VERY OLD BOYS) haben am Wochenende in Bremerhaven einen guten 3. Platz belegt. Am Ende musste man sich nur den beiden Finalisten aus Wolfenbüttel und Charlottenburg geschlagen geben, deren Kader mit einigen ehemaligen Zweit-, Bundesliga- und sogar Nationalspielern gespickt war.

VERY OLD BOYS bei Norddeutschen Ü40-Meisterschaften in Bremerhaven

VERY OLD BOYS bei Norddeutschen Ü40-Meisterschaften in Bremerhaven

Erster Gegner in den Gruppenspielen war der Lübecker TS. Leider ging der Auftakt für die VERY OLD BOYS komplett daneben und man lief erst einmal einem 0:9 Rückstand hinterher. Nach Umstellung der Verteidigung kam man aber besser ins Spiel und konnte den Rückstand egalisieren und im Verlauf der (auf 4×7 Minuten verkürzten) Spielzeit sogar in eine vermeintlich beruhigende 9-Punkte Führung umwandeln. Kurz vor Schluss holte Lübeck allerdings Punkt für Punkt auf. Bei noch 24 Sekunden Spielzeit, zwei Punkten Führung und eigenem Einwurf schien die Sache jedoch für die VERY OLD BOYS geritzt. Leider landete der Einwurf jedoch beim Gegner, der nicht zögerte und zum Ausgleich einnetzte. Der letzte Angriff wurde jedoch seitens der VERY OLD BOYS per Buzzerbeater von Malte in der letzten Sekunde abgeschlossen, so dass ein umjubelter 50:48 Erfolg auf der Habenseite stand.

Ein Auftakt nach Maß.

Das zweite Spiel gegen DBV Charlottenburg war erwartungsgemäß das schwerste. Charlottenburg lief zwar insgesamt nur mit 7 Spielern auf, darunter jedoch unter anderem Stephen Arigbabu, der seinen 166 Einsätzen für die deutsche Nationalmannschaft nun endlich auch einen gegen die OLD BOYS hinzufügen konnte.

Auch hier ging Charlottenburg schnell in Führung, hier war jedoch kein Aufholen mehr möglich, so dass am Ende eine deutlich, wenn auch nicht unerwartete 38:75 Niederlage für die VERY OLD BOYS verbucht werden konnte.

Im letzten Spiel des Tages hieß der Gegner ASC Göttingen, die gegen Charlottenburg ebenfalls deutlich, gegen Lübeck aber auch nur mit zwei Punkten verloren hatte. Vorsicht war also geboten – ein Sieg und das Halbfinale winkte, bei einer Niederlage wäre jedoch aufgrund des Dreiervergleichs Göttingen weiter gewesen.

Die VERY OLD BOYS bereiteten sich konzentriert auch auf dieses Spiel vor und wurden belohnt. Konnte Göttingen anfangs das Spiel noch ausgeglichen halten, rollte der Zug allmählich richtig los und es wurde hochprozentig aus nahezu allen Lagen getroffen – gepaart mit engagiertem Zug zum Korb. 21:13 zur Viertelpause war schon gut, dann spielten sich die VERY OLD BOYS jedoch in einen Rausch – besonders Götz war hier kaum zu bremsen und kam am Ende auf 21 Zähler. Das dritte Viertel war dann etwas schwächer, eh am Ende wieder zugelegt wurde und am Ende ein souveräner 72:48 Sieg eingefahren wurde.

Das Halbfinale bedeutete jedoch frühes Aufstehen am Sonntag, um rechtzeitig zur Partie gegen den MTV Wolfenbüttel anwesend zu sein. Vom Vortag war bereits bekannt, dass Wolfenbüttel ebenfalls mit einem extrem starken Team angetreten war, das ebenfalls einige Ex-Bundesligaakteure aufbot. Auch hier gerieten die VERY OLD BOYS schnell in Rückstand und der Rückstand zur Viertelpause war mit 5:21 schon ziemlich heftig. Das zweite Viertel war jedoch erneut ein ganz starkes und der Rückstand konnte auf 21:30 zur Halbzeit verkürzt werden, was für lange Gesichter beim Halbzeit-Warm up von Wolfenbüttel führte.

In der zweiten Halbzeit war dann jedoch nicht mehr viel zu holen, zudem zeigten sich deutlich die Auswirkungen eines intensiven Wochenendes, so dass trotz guter Leistung das Spiel letztlich ohne Chance mit 34:59 verloren ging.

Trotzdem wurde das Standing in Norddeutschland absolut gefestigt und der Traum von der Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft wird nicht aufgegeben!

Punkte (Lübeck/Charlottenburg/Göttingen/Wolfenbüttel):

Malte 22/14/8/2, Daniel 11/5/9/4, Arne 7/4/8/–, Volker 4/0/5/7, Sven 2/5/0/7, Götz 2/4/21/7, Björn 2/2/11/6, Helge 0/2/8/0, Martin 0/0/2/–, Alex 0/0/0/1, Dirk 0/2/0/0

 

Feb 142015
 

Unsere Ü40-Old-Boys haben sich am Abend in Bremerhaven in der Vorrunde der Norddeutschen Ü40-Meisterschaften in atemberaubender Weise als Gruppenzweiter für das Halbfinale qualifiziert, und somit ihren Spielplan für dieses Wochenende um mindestens ein weiteres Spiel erweitert:

Liga Spiel Datum Zeit Halle Heim Gast Ergebnis
NDMÜ40 (Halbfinale) 312 SO, 15.02.2015 10:00 BHV-GAU MTV/BG Wolfenbüttel SCAL 59:34
NDMÜ40 (Halbfinale) 313 SO, 15.02.2015 11:30 BHV-GAU DBV Charlottenburg BSG Bremerhaven 71:52
NDMÜ40 (Finale) 314 SO, 15.02.2015 13:30 BHV-GAU MTV/BG Wolfenbüttel DBV Charlottenburg 55:45

(Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.)

Feb 272014
 

Zur Teilnahme am Finale der Norddeutschen Ü40-Meisterschaften hat es für unsere SCALA VERY OLD BOYS diesmal (noch) nicht gereicht. Diese Ehre hatten stattdessen am vergangenen Wochenende SG Wolfenbüttel und DBV Charlottenburg, wobei letztere nicht unerwartet das Endspiel und somit die Norddeutsche Meisterschaft 2014 mit 43:29 gewannen. Gratulation an beide Teams, die sich somit jeweils das Ticket für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft erkämpft haben.

Rückblickend wurde deutlich, dass die VERY OLD BOYS offenbar, wie schon im vergangenen Jahr, in die „Todesgruppe“ gelost wurden; denn neben BSG Bremerhaven hatte man es in der Gruppenphase genau mit diesen beiden späteren Finalisten zu tun. Während ein Mirko (der neue HSV-Trainer) am Samstag im Volkspark 3 Tore seines Teams bejubeln konnte, durfte ein weiterer Mirko (der VERY OLD BOYS Coach), quasi zeitgleich immerhin sogar 3 Spiele der SCALA Ü40er genießen (bei verkürzter 4x7min Spielzeit).

Die erste Begegnung wurde zunächst sozusagen als Warm-Up angesehen, um allen mitgereisten VERY OLD BOYS nach der etwas längeren Autofahrt ein wenig Auslauf zu bieten. Im Grunde wäre es ohnehin vermessen gewesen, an einen Sieg gegen den mit zum Teil ehemaligen Bundesligaspielern gespickten Ü40-Rekordmeister DBV Charlottenburg zu denken. So konnte man ein Viertel noch einigermaßen mithalten, bevor die Berliner letztlich doch das Spiel auf ganz abgeklärte Weise deutlich mit 77:38 für sich entschieden.
In der zweiten Partie traf man auf die SG Wolfenbüttel, die im Schnitt ein wenig länger als die VERY OLD BOYS waren. Dennoch präsentierte sich die Defense als recht brauchbar, und man konnte den Spielstand sogar zunächst sehr knapp gestalten. Leider fehlte es vorne, auch bei den potentiellen Präzisionsschützen, meist an eben dieser Präzision oder einfach nur am Glück, dass der Ball mal durch den Ring flutscht … ein Haufen Punkte, die halt am Ende fehlten. Endstand: 47:32 für Wolfenbüttel, denen es im Halbfinale sogar gelang, dem Gastgeber und bis dato amtierenden Norddeutschen Meister TV Georgsmarienhütte den Einzug ins Finale zu verwehren.
Erschwerend kam nun noch hinzu, dass Coach Mirko (jener von den VERY OLD BOYS) langsam Personalsorgen plagten, da einige der alten Jungs aufgrund von lädierten Waden, Oberschenkeln und Fußgelenken nicht mehr auflauffähig waren. Das letzte Spiel, gegen BSG Bremerhaven, entwickelte sich mit dem nun reduzierten Kader zu einem ständigen Auf-und-ab. Nach größerem Rückstand gelang den VERY OLD BOYS sogar zeitweise die Führung. Wie schon zuvor war die Defense-Leistung in Ordnung; ein Manko war weiterhin der Abschluss am gegnerischen Korb, so dass letztlich die Bremerhavener ein 57:40 feiern konnten.

Im Rückblick wäre, bei höherer oder besser gesagt, normaler Wurfausbeute, in den beiden letzten Spielen tatsächlich mehr möglich gewesen. Unter dem Strich hat dieser Seniorenausflug (Kaffee und Kuchen gab’s übrigens auch) trotzdem allen irgendwie gefallen, und nächstes Jahr wollen sich die VERY OLD BOYS nicht nur wieder für die Norddeutschen Meisterschaften qualifizieren, sondern auch Siege einfahren. Diesmal konnte zumindest die Kaltgetränkekistenliste aufgrund eher unrühmlicher Ereignisse, wie unsportliches und technisches Foul sowie zweier Airballs beim Freiwurf (*), um immerhin 4 erweitert werden.

(*) die Namen der Verursacher sind der Redaktion bekannt.

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VERY OLD BOYS in der Chill-Out Zone

Jan 142014
 

Alle Jahre wieder Anfang Januar laufen die VERY OLD BOYS (Ü40) vor Beginn der eigentlichen Saisonrückrunde in der Spielklasse HSENIIIHM auf; … oder weniger kryptisch auch als Ü40-Regionalligabestenspiele bezeichnet. Waren die VERY OLD BOYS in den vergangenen Jahren entweder knapp gescheitert oder nur als Nachrücker qualifiziert, war diesmal im entscheidenden Spiel gegen den Bramfelder SV die direkte Qualifikation zu den Ü40 Norddeutschen Meisterschaften anvisiert worden.

Zudem wurde diese Begegnung im Vorfeld als erbittertes Prestigeduell angesehen; handelt es sich doch beim Gegner quasi um eine Art Spin-Off ehemaliger SCALA OLD BOYS, die beim BSV einen Oldie-Start-Up gegründet haben. Dass das Spiel einigen Zündstoff barg, wurde unmittelbar klar, als den Zuschauern schon in der Anfangsphase durchaus kernig rustikale Spielszenen präsentiert wurden. Leider hatten die beiden Herren in den grauen Hemden eher einen der schwärzeren Tage erwischt, und nicht immer das gute Händchen für den gerechten Pfiff. Wer in der Halle nicht Zeuge dieser Begegnung war, könnte bei 38:12 gepfiffenen Fouls (3,2:1,5 Fouls/Spieler), und 52 (!) Freiwürfen für BSV und lediglich schlappe 14 für die VERY OLD BOYS, durchaus die alten Jungs von SCAL im Verdacht haben, mit übertriebener Härte zu Werke gegangen zu sein. Eigentlich eher fast schon ganz im Gegenteil … aber Daniel erholte sich ja recht fix, nachdem sich sein Gegenspieler in seiner Augenhöhle festgekrallt hatte. Schiris! Schaut unten auf das Foto, auf diese sympathischen, nett lächelnden Jungs; die wollen doch nur spielen.

Übrigens, das taten sie dann auch. In der Defense wurde eine klassische Manndeckung festgelegt, die Offense sollte schnell nach vorne pushen, vorzugsweise per Fastbreaks, und den Gegner müde spielen. Egal in welcher Konstellation die 12 VERY OLD BOYS in den ersten beiden Vierteln auf dem Feld tätig waren, sah das Coach-Kollektiv die erstklassige Erfüllung ihrer Pläne. Mit einem vorentscheidenden 51:16 ging es in die Halbzeitpause.
Danach schlich sich jedoch so etwas wie ein Das-Spiel-ist-gelaufen-und-wir-tun-mal-nichts-mehr-Schlendrian ein. Man ließ den Gegner im 3. Viertel sogar mehr Punkte machen, als in der gesamten ersten Hälfte, und gewährte ihm sogar in Folge dessen den Viertelsieg. Das 4. Viertel entschädigte abschließend nur mäßig; und leider wurde trotz großer Anstrengung recht knapp dann doch keine 100-Punkte-Getränkekiste mehr errungen.

Das zu keiner Zeit bedenklich auf der Kippe stehende Spiel endete schließlich recht deutlich mit 96:58. Die VERY OLD BOYS freuen sich nun auf die Teilnahme an den Ü40 Norddeutschen Meisterschaften, die dieses Jahr Ende Februar beim letztjährigen Norddeutschen Meister in Georgsmarienhütte ausgetragen werden. Vielleicht treffen die VERY OLD BOYS dort wieder auf ihre Kumpels vom BSV, die vielleicht als Nachrücker auch die Reise ins südliche Niedersachsen antreten dürfen.

Alle Viertelergebnisse auf einen Blick: 26:9, 25:7, 21:24, 22:18.

20140114_Ue40_OldBoys

Hamburger Ü40-Champions: SCALA Very Old Boys. Hinten v.l.n.r.: Volker K. (12, 1/2, 1x3er, 3F), Stephan M. (5F), Helge S. (4, 5F), Götz P. (18, 1F), Arne H. (17, 3/8, 5F), Axel H. (6, 3F), Unten v.l.n.r.: Hubi Ö. (12, 3F), Thorsten M. (19, 3/4, 4F), Daniel C. (2, 1F), Gunnar K. (2, 1F), Martin T. (2, 4F), Dirk Sch. (2, 5F).

Aug 132013
 
Der Ball ist rund

Das Arbeitsgerät

 

Es berichtet Dirk Albertsen:

Nach einer furiosen Saison 2012/13, in der die OLD’N’CIRCLE BOYS zum vierten Mal in Folge Hamburger Oldie-Meister (Ü35) wurden und ganz nebenbei noch die Kreisliga als Spielgruppenerster abschlossen, war für die Akteure erst einmal wohlverdient die Sommerpause angesagt. Da einige Teilnehmer allerdings nicht lange ohne Ball und Korb auskommen (= fast alle im Team), nutzten diese ein spezielles Ferienangebot zum Spielen.

Ab jetzt werden die Karten neu gemischt. Nach einem anstehenden mehrwöchigen, harten Trainingslager und der Teilnahme an einem Vorbereitungsturnier („Lütten-Cup“ am 24./25.08. in Ottensen) geht es in die neue Saison. Die OLD BOYS erwarten 30 Pflichtspiele, z.T. eingebettet in Englische Wochen, zusätzlich steht (mindestens) die Qualifikation zu den Norddeutschen Meisterschaften der Ü40 auf dem Programm. Außerdem darf man sich nun DISTRICT BOYS nennen, schließlich wurde der direkte Aufstieg in die Bezirksliga geschafft.
Und mit stärkeren Gegnern als bisher wird dort ein anderer Wind wehen …

Feb 252013
 

Um es vorweg zu nehmen, es hat für die Ü40-Fraktion der SCALA OLD BOYS dieses Jahr leider noch nicht gereicht, ins Halbfinale, geschweige denn Finale der Norddeutschen Ü40-Meisterschaften vorzudringen.
Dass es am 23.02.2013 eine schwierige Gruppenphase werden sollte, wurde im Vorwege unmittelbar klar, als das Gruppeneinteilungsverfahren die OLD BOYS quasi in die „Todesgruppe“ gelost hatte. Dort hatte man es unter anderem mit dem Norddeutschen sowie Deutschen Ü40-Rekordmeister DBV Charlottenburg zu tun.

Oberste Direktive war also zunächst, das als vermeintlich „leichtesten“ Gegner eingeschätzte Team von Bremen 1860 schlagen zu müssen, um dann auf das legendäre Quentchen Glück gegen einen der Favoriten zu hoffen. Jedoch fahren die Jungs von der Weser nicht im Morgengrauen den langen Weg bis ins Alstertal, um sich vorführen zu lassen. War es zu Beginn noch eine knappe Partie, konnte Bremen dann ungefähr einen 10-Punkte Vorsprung erkämpfen, dem die OLD BOYS im 3. und 4. Viertel stets hinterher liefen. Endergebnis: SCAL-Bremen 35:46.


War da schon der Traum vom Halbfinale ausgeträumt? Oder etwa doch nicht? Denn die OLD BOYS trafen zwar im zweiten Gruppenspiel auf den Top-Favoriten DBV Charlottenburg; allerdings entwickelte sich im 1. Viertel bis ins 2. Viertel hinein eine Partie absolut auf Augenhöhe. Eine ganz starke Leistung der OLD BOYS, die vom Gegner nach Spielende sogar anerkennend gewürdigt wurde. Charlottenburg gelang es dann doch, letztlich erwartungsgemäß, das Heft in die Hand zu nehmen, so dass sich die Teams mit 39:65 aus Sicht der OLD BOYS trennten.
War es das nun endgültig mit dem Halbfinale? Nein, immer noch nicht; denn aufgrund des weiteren Turnierverlaufs ergab sich die Situation, dass die OLD BOYS rein rechnerisch noch immer eine Chance zum Weiterkommen hatten. Es fehlte lediglich noch ein Sieg mit +13 Punkten über die ebenfalls favorisierte Mannschaft vom TV Georgsmarienhütte. Diese ließen sich von derartigen Rechenspielchen allerdings nicht beeindrucken, und es wurde schnell deutlich, dass die OLD BOYS (inzwischen 4 Ausfälle beklagend) nicht viel entgegen zu setzen hatten. Endstand: 65:40 für TV Georgsmarienhütte.

Trotz der Niederlagen war man sich einhellig einig, dass es rückblickend dennoch Spaß gebracht hat. Man hatte es immerhin mit dem Rekordmeister DBV Charlottenburg zu tun, und mit dem aktuellen Norddeutschen Meister TV Georgsmarienhütte. Diese konnten sich am Sonntag im Finale mit einer Glanzleistung gegen DBV Charlottenburg durchsetzen.
Gratulation an den Norddeutschen Meister TV Georgsmarienhütte!

Ein großer Dank geht an alle Helferlein für das Aufbauen, Abbauen, Müllentsorgen, Kurier- und Transportdienste, Kampfgericht, Einkaufen incl. Last-Minute Speed-Shopping, Kochgeräte, Musikanlagen, Anzeigetafel, 24-sec-Anlage, Plakatausdrucke, Backwarenherstellung, kilometerweise Stromkabel … und last but not least ein besonders großer Dank an die drei tapferen Mädels, die den gesamten Tag lang äußerst gewissenhaft den Verkaufsstand hervorragend betreut haben.

Es spielten übrigens: Daniel C., Dirk Sch., Götz P., Gunnar K., Hubi Ö., Martin T., Ole T., Stephan M., Thorsten K., Ulises S., Volker K., Walter H.

Weiterer Bericht auf „Basketballmastersgermany“: Klick HIER.
… und bei unseren netten Nachbarn „Holstein Hoppers“ von der BG Halstenbek-Pinneberg: Klick HIER.

Feb 132013
 

Ein großes Basketball-Ereignis wirft seine Schatten voraus: Die Norddeutschen Ü40-Meisterschaften am 23.+24.02.2013 … und die SCAL OLD BOYS sind dabei! (Ihre facebook-Fanpage und ihr Twitter-Account laufen bereits heiß.)

Turnusmäßig findet diese Veranstaltung dieses Jahr in Hamburg statt. Turnierausrichter ist BG Halstenbek-Pinneberg zusammen mit dem SC Alstertal-Langenhorn.
Die acht hierfür qualifizierten Teams aus ganz Norddeutschland geben sich ein Stelldichein.
Es ist zu erwarten, dass an den Norddeutschen Meisterschaften Spieler teilnehmen, die Erfahrungen aus insgesamt allen Liga-Stufen mitbringen, von Kreisliga bis Bundesliga; möglicherweise sogar ehemalige Nationalspieler und mit Glück sogar Europameister.

Die SCAL OLD BOYS haben im Timmerloh unter anderem den Ü40-Rekordmeister DBV Charlottenburg zu Gast, deren Teamliste sich wie das Who-is-Who des Deutschen Basketballs liest: um nur einige zu nennen, es gehören dort beispielsweise Lutz Wadehn, John Dronsella und Henning Harnisch dazu.
Wer sich letztlich am 23.02.2013 im Timmerloh traut, gegen die SCAL OLD BOYS aufzulaufen, ist jedoch bis dato völlig unbekannt. Lassen wir uns also überraschen.

Die Gruppenphase wird am Samstag, 23.02.2013 in Halstenbek und Langenhorn ausgetragen. Die jeweiligen Gruppenersten und –zweiten treffen sich dann am Sonntag, 24.02.2013 in Halstenbek, um dort die Halbfinalspiele zu bestreiten. Die jeweiligen Sieger spielen anschließend den Norddeutschen Meister aus.

OLD BOYS - Ü40 Norddeutsche Meisterschaft 2013

Feb 072013
 

Es berichtet Old’n’Circle Boy Dirk Albertsen:

In der Adventszeit sind bekanntlich aufgrund anderer Veranstaltungen, ausgebuchter Lokale, Familie usw. nur noch schwer Termine für eine Weihnachtsfeier zu finden. Die SCAL OLD- und CIRCLE BOYS (Ü35 + Kreisliga) verlegten diese daher, mittlerweile traditionell auf den Ferien-Brückentag zum Schulhalbjahr, wenn die Trainingshallen eh geschlossen sind.
Als Location wurde diesmal ein Italiener neben dem S-Bahnhof Wellingsbüttel gewählt. Dort hatte das Team einen gemütlichen, separaten Raum zur Verfügung. Nach und nach trudelten 15 Boys ein und es entwickelte sich ein netter Abend.
Da man heutzutage selbst zu solchen Anlässen nicht mehr nur die persönliche Unterhaltung bei Tisch pflegt, sondern (aufgrund der technischen Möglichkeiten) auch permanent mit der Außenwelt kommuniziert, wurde zwischendurch entsprechend fleißig getwittert, gegoogelt und gemailt – und sogar die heiße Schlussphase einer Sportveranstaltung (live und in Farbe) verfolgt. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Und ein kurzfristig anberaumtes Handy-Verbot verlief im Sande.

Schließlich wurde auch noch Ernsthaftes erörtert – die Organisation eines Großereignisses, welches seine Schatten vorauswirft:
Am Samstag, den 23.02.2013 spielen die OLD- und CIRCLE BOYS bei den NORDDEUTSCHEN Ü40-MEISTERSCHAFTEN im TIMMERLOH.
Womöglich laufen unter den Gegnern ehemalige Nationalspieler und Europameister auf!
Man darf gespannt sein …

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v.l. um den Tisch herum: Dirk A., Volker, Stephan, Axel, Daniel, Florian, Ulises, Peter, Götz, Malte, Holger, Hubi, Dirk S., Gunnar, Oliver

Jan 112012
 

Die alljährlichen „Regionalliga-Bestenspiele“, umgangssprachlich auch als „Hamburg Masters“ bezeichnet, und in eher kryptischer Form als „HSENIIIHM“ kodiert, wurden am Sonntag, 08.01.2012 mit dem entscheidenden Turnier ausgetragen. Nur das siegreiche Team würde sich für die Norddeutschen Meisterschaften qualifizieren.

Hatten die Very OLD BOYS im vergangenen Jahr noch eine bittere Lehrstunde erhalten, so setzten sie ihre Ziele diesmal deutlich höher. Man wollte zur Norddeutschen Ausscheidung nach Berlin.
Als Einstimmung trafen in der TALA-Arena zunächst die jeweiligen Gegner der OLD BOYS aufeinander. Halstenbek-Pinneberg (HAPI) begann an diesem Sonntagmittag deutlich ausgeschlafener als Walddörfer SV (WSV). Während sich WSV noch den Schlaf aus den Augen rieb, führte HAPI bereits mit 18:4, und das erste Viertel war bereits Geschichte. Nachdem WSV nun auch begann, sich am Spiel zu beteiligen, wurde die Begegnung jetzt auch für die angereisten Fans spannender. Jedoch behielt HAPI souverän die Kontrolle über das Spiel, und brauchte den Punkteabstand bis zum Ende nur zu verwalten. Endstand: HAPI-WSV 44:35.

Nun durften sich endlich die OLD BOYS präsentieren, und zwar gegen die inzwischen warmgelaufenen WSVer. Als Spiel auf Augenhöhe gestalteten sich die ersten beiden Viertel, die am Ende jeweils knapp zu Gunsten der OLD BOYS ausgingen, und zur Halbzeit zu einem 4-Punkte-Vorsprung führten. Die dadurch gestärkte Zuversicht der OLD BOYS wendete sich jedoch im 3. Viertel schlagartig und massiv in Richtung Verzweiflung. Es funktionierte bei den inzwischen gar nicht mehr verschlafen wirkenden WSVern alles; bei den OLD BOYS hingegen nahezu nichts mehr. Zwischen der 1. und 5. Minute mussten die OLD BOYS gar einen schmachvollen 0:12-Lauf über sich ergehen lassen. Das 3. Viertel wurde letztlich, auch aufgrund vieler Ballverluste, mit einem desaströsen 8:21 verloren. Der Spielstand von nun 36:45 ließ Böses ahnen. Jedoch rappelten sich die OLD BOYS erneut auf. Konzentriertere Defense und effektivere Offense ließen den gegnerischen Vorsprung peu-à-peu schmelzen. Eine Minute vor der Schlusssirene führten die OLD BOYS sogar wieder mit 55:53. Leider folgte eine weitere Minute mit unglücklichen Verteidigungsaktionen, und möglicherweise auch hier und da einem ebenso unglücklichen Pfiff der Männer in Grau. Diese letzte Minute entschied WSV an der Freiwurflinie für sich. Endstand: WSV-SCAL 57:55.

Alle Viertelergebnisse: 11:9, 17:15, 8:21, 19:12.

Mit dieser Niederlage in den Köpfen und Knochen mussten die OLD BOYS unmittelbar anschließend gegen das inzwischen ausgeruhte HAPI-Team auflaufen. Noch war nichts verloren … das Spiel musste lediglich mit 13 Punkten gewonnen werden, oder waren es nur 7, oder doch 11? Zumindest kursierten unterschiedlichste Zahlengerüchte zwischen 6 und 13. An dieser Stelle soll nochmals für alle Beteiligten offiziell unter Anwendung höherer Basketballmathematik bestätigt werden, dass lediglich ein 6-Punkte-Vorsprung zum Gewinn des Turniers notwendig war.
Los ging’s … die blendend aufgelegten Jungs von HAPI wollten sich jedoch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, und legten mächtig los. Die OLD BOYS hingen im Verlaufe der ersten beiden Viertel einem stetig wachsenden HAPI-Vorsprung hinterher. Zu Beginn des 3. Viertels meldete die Anzeigetafel ein ebenso deutliches, wie desolates 21:36 … 15 Punkte hinten, obwohl man doch eigentlich 6 Punkte vorne liegen wollte. Doch urplötzlich bot sich dem staunenden Publikum eine spielerische Auferstehung der OLD BOYS. Mit einer so noch nie gekannten Moral und bärenstarker Defense-Teamleistung rissen sie das Spiel wieder an sich, hielten den Gegner im 3. Viertel auf lediglich 4 Punkten, und setzten ihren Lauf bis zur Hälfte des 4. Viertels fort. Den OLD BOYS gelang es zu diesem Zeitpunkt mit sogar 45:38 in Führung zu gehen … 7 Punkte Vorsprung! … mit diesem Ergebnis wären die OLD BOYS Turniersieger geworden! Leider besann sich der HAPI-Scharfschütze (Nr. 6) in der Schlussphase wieder auf seine Präzisionstreffer, so dass der Vorsprung auf ein einzelnes Pünktchen schmolz. Endstand: SCAL-HAPI 48:47.

Alle Viertelergebnisse: 10:13, 11:21, 15:4, 12:9.

HAPI kann damit „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ singen. (nur 3 Punkte mehr im Spiel gegen WSV, und der Song wäre aus den Kehlen der OLD BOYS gekommen ;-).
Auch wenn dies nun den OLD BOYS verwehrt blieb, waren es für die mitgereisten Fans sicherlich spannende Spiele, bei denen man OLD BOYS zu sehen bekam, die sich selbst in nahezu aussichtsloser Lage mit großartiger Teamleistung ins Spiel zurückgekämpft haben.

Die Moral von der Geschicht, unterschätz die Moral der OLD BOYS nicht!

Hier sind alle Very OLD BOYS, die am Sonntag Hallenluft geschnuppert haben: Axel H., Dirk Sch., Götz P., Gunnar K., Hubi Ö., Merih D., Ole T., Peter T., Stephan M., Thorsten K., Ulises S., Volker K.

OLD BOY Ulises auf “Kuschelkurs” mit dem Gegner

OLD BOY Ulises auf “Kuschelkurs” mit dem Gegner

Aug 242011
 

Im Grunde trat am Samstag, 20.08.2011, lediglich eine sehr rudimentäre Teilmenge der OLD BOYS an. Leider nur sechs wackere Frühaufsteher der OLD BOYS liefen beim von der BG Halstenbek-Pinneberg organisierten Ü40-Golden-Masters-Turnier auf, für das eigens eine neue Spielklasse namens „SixPack“ erdacht wurde.

Das erste Spiel führte die OLD BOYS gegen das gastgebende Team von der BG HaPi. Nach anfänglich noch schlaftrunkenem Spielverhalten, entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit ständig wechselnden Führungen. Leider fehlte den OLD BOYS am Ende die notwendige Abgebrühtheit, für die sie eigentlich bekannt sind, so dass das Spiel unglücklich mit 46:49 verloren ging. Ärgerlich, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

Das zweite Spiel mussten die OLD BOYS gegen eine Hamburger Ü40-Auswahl bestreiten. Einzelne Spieler dieses TeamHH gingen zeitweise recht rustikal zu Werke. Jedoch den größten Ärger machte den OLD BOYS der 62-jährige (!!!) Pharmazieprofessor mit seinen diversen, unvergleichlichen und atemberaubenden 3-Punkte-Treffern. Die OLD BOYS verloren am Ende chancenlos mit 49:71. Nochmal ärgerlich, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

OLD BOYS gegen Bakken Bears

2 Punkte für die Bakken Bears

Im dritten Spiel trafen die OLD BOYS auf die „Bakken Bears“ aus Århus in Dänemark. Die Jungs kamen natürlich nicht den weiten Weg aus Jylland her, um zunächst auf der A7 im Stau zu stecken, und sich anschließend vorführen zu lassen. Extrem gut aufgelegt überrumpelten sie die OLD BOYS zunächst. Lediglich in der zweiten Hälfte konnte man von einer Begegnung auf Augenhöhe sprechen. Letztlich ging das Spiel 42:58 verloren. Tja, wieder ärgerlich, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

Die tapferen Teilnehmer, denen es Spaß gemacht hat, waren: Götz P., Gunnar K., Hubi Ö., Merih D., Ulises S. und Volker K.