Okt 072014
 

Die CITY BOYS haben in der Stadtliga eine weitere Niederlage hinnehmen müssen. Gegen das „gelbe Ballett“ von Wedel 4 gab es am Ende eine deutliche 48:67 Niederlage.

Im Leben eines Hamburger Basketballspielers im OLD BOYS-Alter gibt es ein paar vereinsübergreifende Weisheiten:

Zwei davon lauten: Bei Sichtungsturnieren ist immer gutes Wetter; und in Wedel kriegt man immer auf die Mütze (und irgendwie ist auch immer was mit dem Boden und dem Licht und den Auslinien).

Und das setzt sich bis in die Gegenwart fort; denn gegen die vierte Mannschaft des SC Rist gab es einfach nichts zu holen, egal wieviel man sich im Vorfeld ausgerechnet hatte.
Coach Kuhlmann hatte bei der Vorbesprechung gewarnt vor den technisch und taktisch immer gut ausgebildeten Wedler Spielern. Und diese lieferten sogleich auch eine kleine Demonstration des ganzen ab, besonders hinsichtlich kompakter Verteidigung, das Aufdecken von Lücken in der CITY BOYS Defense sowie dem schnellen Umschaltspiel.

Anfangs hielten die CITY BOYS in Form von Rückkehrer Götz jedoch gut dagegen und lagen mit 5:4 vorne – aber dann geriet man immer wieder in schnelle Fastbreaks. Und vorne fiel wenig rein oder das Spiel war einfach statisch. Zur Viertelpause war das jedoch noch undramatisch – 13:15 aus Sicht der CITY BOYS.
Leider wurde es in Viertel 2 nicht wesentlich besser. Im Verlauf erspielte sich Wedel einen immer größeren Vorsprung, lag bereits mit 35:22 vorne – erst ein letzter Kraftakt zum Ende erlaubte es, noch einmal auf 28:37 zur Halbzeit zu verkürzen.

Natürlich ist ein solcher Rückstand problemlos aufholbar – nicht jedoch an diesem Abend. Zu Beginn des dritten Abschnitts wollte vorne gar nichts mehr gelingen und hinten fing man sich reihenweise Körbe – 14:0-Run des gelben Balletts, 51:28.

Danach besserte sich das Spiel etwas, endlich wurde agressiver zur Sache gegangen, leider zu spät. Wedel ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, die CITY BOYS verkürzten zwar noch einmal auf 44:59, aber letztlich verlor man verdient mit 48:67 gegen eine gute Wedler Mannschaft, die an diesem Abend Grenzen aufzeigte, jedoch keineswegs übermächtig war. Nur ist mit 48 Punkten eben kaum ein Spiel zu gewinnen. Auch die verbesserte Freiwurfquote (50%) ist einerseits immer noch bescheiden, andererseits fußt sie auf ganzen vier Freiwürfen, die zugesprochen wurden – Wedel kam mit insgesamt 6 Fouls auf. Dies ist aber nur ein kleiner Nebeneffekt, der sicher nicht entscheidend war.

In den nächsten Wochen haben die CITY BOYS jedoch ausreichend Zeit, den nicht gelungenen Saisonstart aufzuarbeiten. Weiter geht es in der Liga erst am 12. November gegen Altona, genügend Zeit also, bestimmte Dinge besser zu machen bzw. neue Kräfte zu tanken, um dann in die heißen Novemberwochen zu gehen.

Punkte: Götz 11 (1 Dreier, 2/2 FW), Arne 10, Dirk 8 (0/2 FW), Björn 8, Malte 6, Flo 3, Daniel 2, Olli, Philipp, Volker, Tim.
Viertel: 13:15, 15:22, 8:18, 12:12