Jan 232011
 

Am Samstagabend spielten unsere 1.Damen in der Lüttkoppel gegen Moabit, die deutlich vor unserer Mannschaft in der Tabelle liegen. Das Hinspiel hatten unsere Damen mit 9 Punkten verloren. So waren die Mädels in doppelter Hinsicht gefordert: Zum einen wollten wir dem Gegner zeigen, dass wir doch die bessere Mannschaft sind, zum anderen sollte auch die deutliche Niederlage gegen Halle vom letzten Wochenende aus den Köpfen.

Unsere Mannschaft startete konzentriert und die etwa dreißig Zuschauer konnten eine deutlich verbesserte Defensearbeit sehen. Alle Mädchen kämpften, und nur selten ließ man einfache Körbe der Gegnerinnen zu. So war die Führung von 21 zu 15 nach dem ersten Viertel verdient. Im zweiten Viertel riss der Faden, zwar verteidigten unsere Mädchen im Prinzip weiter gut, nur die Reboundarbeit wurde vernachlässigt und im Angriff lief nichts zusammen. Der Angriff stand und es wurden viele Notwürfe genommen. So stand es zur Halbzeit 43 zu 36 für die Berlinerinnen.

Aus der Halbzeit kamen unsere Mädchen aber deutlich wacher und besonders im Angriff wurde wieder effektiv gearbeitet, der Vorsprung der Berlinerinnen schmolz bis auf 2 Punkte zum 49 zu 47 nach dem dritten Viertel.

Im letzten Viertel merkten alle Zuschauer, dass unsere Mädchen das Spiel unbedingt gewinnen wollten, es wurde gehuzzelt, rebounded, getroffen und gekämpft. Und als Astrid dann auch noch zum Korb zog, war klar, das Spiel gewinnen wir. In den letzten zwei Minuten ließ man die Gegnerinnen gar nicht mehr an unseren Korb und die SCAL-LADYBASKETS gewannen das Spiel verdient 67 zu 60.

Besonders nach dieser Vorstellung hat die Mannschaft es verdient von mehr Zuschauern unterstützt zu werden. Unser nächstes Heimspiel ist am 6. Februar um 16 Uhr. Da die Lüttkoppel besetzt ist, spielen wir am Alten Teichweg. Am Sonntag ist auch dies ein machbarer Weg und wir wünschen uns lautstarke Unterstützung.

Danke an das Kampfgericht, auf Daniel, Nina und Kristina kann ich mich immer verlassen. Danke auch an Eberhard für Kaffee, Kuchen und Brötchen, ohne diese Kräftigung hält man manchmal die spannenden Spiele nicht aus.

Es spielten: Sammy Ochs ( 7P und viele Rebounds), Anni Rathjen (6P), Phyllis Petersen, Sabrina Ochs ( 11 P, 7 von neun Freiwürfen), Ida Hüners (2P), Nika Heidari ( 7 P), Conny Wegner (4P), Anne Placke (9 Punkte), Janne Tullius, Svenja Härm 11 P, 7 von 7 Freiwürfen!!), Astrid Ramcke ( 10 P)

Brigitte Schwemmler