Apr 102013
 

Bereits ein Spiel vor Ende der Saison standen die 2. Herren (mit einer einzelnen Ausnahme aus den OLD BOYS bestehend, und liebevoll als „CIRCLE BOYS“ bezeichnet), als HKA-Tabellenführer und somit Direktaufsteiger in die Bezirksliga fest.

Im allerletzten Spiel beim Post SV ging es also lediglich noch um die Ehre. Dennoch trat man in nahezu kompletter Starbesetzung an; denn man wollte sowohl das Spiel als auch den Gegner ernst nehmen. Letzteres war, wie sich zeigen sollte, sehr von Nöten.

Die „alten Postsäcke“ (sorry, aber so stand es tatsächlich auf einigen ihrer Trikots) erwischten den deutlich besseren Start. Die Gelben führten nach 5 Minuten mit 6:0 gegen die Blauen. Für letztere war dies in dieser Phase ein ebenso gefärbtes Wunder. Kein einziges Pünktchen, nicht mal  einer der vier zugesprochenen Freiwürfe, wollte sich auf den Anschreibeblock verirren.
Es raunte in den Rängen bereits, dass sich Coach Kuhlmann möglicherweise mit den ins Spiel geschickten Ersten Fünf, und dem angeordneten Spielsystem verkalkuliert hatte. Dieser wollte im Hinblick auf die kommende Saison schon mal ein paar taktische Varianten durchspielen.

Vielleicht war es aber auch nur verwirrend, dass auch Post mit einem „Kuhlmann“ und einem „Daniel“ antrat … oder trugen die gefühlt 3,50 Meter hoch angeschraubten Körbe dazu bei, dass selbst simple Korbleger regelmäßig vom Metallring abgewehrt wurden … oder waren die Postler gar im Vorteil, weil ihr Biorhythmus auf Dienstagsbasketball geeicht ist, während die SCALA CIRCLE BOYS dienstags eher im Vom-Sessel-aus-Champions-League-Gucken-Modus sind.

Nichtsdestotrotz raufte man sich nach einer Auszeit zusammen, und erreichte zumindest ein 10:10 nach dem 1. Viertel. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die bereits genannten Spieler Dennis Kuhlmann (Nr. 9), Daniel Stiehl (Nr. 4) sowie der stets zu fürchtende, sehr treffsichere Virgis Meiners (Nr. 11) immer wieder die CIRCLE-BOYS-Defense piesackten und letztlich zusammen für 87% der Post-Punkte sorgten.

Nur phasenweise blitzte die berühmt-berüchtigte OLD’n’CIRCLE-BOYS-Qualität durch. Insbesondere zum Ende des 3. Viertels und Anfang des 4. Viertels waren Defense und Offense am effektivsten. Zu diesem Zeitpunkt konnte dann auch die höchste Führung des Spiels (15 Punkte) verzeichnet werden.
In der Nachbetrachtung wurde dann der von Olli eingeleitete Coast-to-Coast Fast-Break von Dirk „Beaubois“ (in seiner Fangemeinde schlicht als „B41“ bezeichnet) zum Neckbreaker. Danach tröpfelte das Spiel nur noch dem Schlusspfiff entgegen.
Endstand 65:56 (27:26) aus Sicht der CIRCLE BOYS gegen ein an diesem Abend hervorragend aufgelegtes Team vom Post SV.

So wurde das Spiel von Post SV gesehen: Klick HIER.

Viertelergebnisse aus Sicht der CIRCLE BOYS: 10:10, 17:16, 20:12, 18:18.

Die mitwirkenden CIRCLE BOYS gemäß Spielberichtsbogen: Daniel C. (12, 4/6, 3F), Stephan M. (11, 3/4, 1F), Götz P. (10, 4F), Martin T. (8, 0/4, 2F), Volker K. (8, 0F), Oliver R. (6, 2/4, 2F), Axel H. (4, 3F), Dirk Sch. (2, 0F), Gunnar K. (2, 0F), Thomas J. (2, 1F).

In der HKA stehen nun noch einige Spiele aus; allerdings können die CIRCLE BOYS (Soon-to-be-DISTRICT-BOYS) mit ihren 1184:836 Punkten und 14 Siegen (bei 2 Niederlagen) nicht mehr vom 1. Tabellenplatz weggekickt werden.

Mrz 182013
 

Die OLD BOYS, die sich in dieser Saison bekanntlich die strapaziöse Bürde der Teilnahme in zwei Ligen auferlegt haben, wurden vom HBV-Spielplan am vergangenen Wochenende zum wiederholten Male mit einer Dopplansetzung verwöhnt … 2 Spiele in 24 Stunden.

In der Nachbetrachtung wiesen die Verläufe beider Spiele recht erstaunliche Parallelen auf. Zunächst mussten beide Begegnungen auswärts bestritten werden. Außerdem kam es jeweils zum Aufeinandertreffen des aktuellen Tabellenführers (die OLD BOYS) mit den jeweiligen Tabellenletzten der beiden Ligen (Hamburger Ü35-Liga und die HKA). Aufgrund mehrerer last-minute „Ab-Zu-Absagen“ zog ein erstaunlich dünn besetztes  OLD-BOYS-Team (Samstag 8, Sonntag 9) in die gegnerischen Hallen.
Spielerisch boten die OLD BOYS in beiden Spielen sowohl einen grandiosen „Hui“-Anteil, allerdings auch jeweils zum Ende einen nicht unbedingt attraktiven „Pfui“-Anteil.

Samstag, 16.03.2013:
Spielklasse: Ü35-Liga. Gegner: SGHB1. Mission: Ü35-Titel zum vierten Mal in Folge.

Mit 8 Spielern gegen 10 Harburger legten die OLD BOYS sehr ansehnlich los. Leider verletzte sich Florian gleich zu Beginn jenen Finger, der für die Feinjustierung seiner unnachahmlichen Three-Pointer-Würfe zuständig ist; somit waren’s im Prinzip nur noch 7 gegen 10.
Coach Kuhlmann begann mit klassischer Manndeckung. Die zwischenzeitlich eingestreute 3-2-Zone verschwand, wegen mangelnder Effektivität, bis zum Rest des Spiels wieder in seinem Taktik-Ordner. Die ersten beiden Viertel konnten die OLD BOYS sehr deutlich für sich entscheiden; gute Trefferquote, gute Manndeckung; auch Viertel Nr. 3 hatte einen für Coach Kuhlmann akzeptablen Verlauf. Danach schalteten die OLD BOYS jedoch einen Gang herunter; oder war etwa doch die Luft raus? Jedenfalls begann die erwähnte „Pfui“-Phase und SGHB1 drehte (wie schon im Hinspiel) im letzten Viertel richtig auf, und sie gewannen dieses letztlich sogar. Besonders auffällig war ein den OLD BOYS bisher unbekannter Neuzugang (Nr. 11, Dührkop), der 21 der 52 SGHB-Punkte durch die OLD-BOYS-Reuse schickte.
Am Ende stand ein (letztlich ungefährdeter) Sieg in Höhe von 74:52 aus Sicht der OLD BOYS auf der Anzeigetafel. Die Mission Titelverteidigung ist weiterhin im Plan.

Alle Viertelergebnisse aus Sicht der OLD BOYS: 19:10, 21:8, 15:8, 19:26.

OLD BOYS in der Halle: Götz P. (27, 4/7, 1x3er, 1F), Daniel C. (18, 4/6, 3F), Stephan M. (18, 6/8, 1F), Volker K. (5, 1x3er, 3F), Gunnar K. (4, 1F), Holger M. (2, 0/2, 1F), Dirk Sch. (0/4, 4F), Florian K. (0F).

Sonntag, 17.03.2013:
Spielklasse: HKA. Gegner: NTSV. Mission: Aufstieg und Beförderung zu DISTRICT BOYS.

Über Nacht hatte Coach Kuhlmann die Sache mit der 3-2-Zone vom Vortag wohl noch derart gewurmt, so dass er genau diese für diese Begegnung gegen NTSV von Beginn an anordnete. (Zwischenzeitlich mutierte sie noch zu einer Standard-2-1-2-Defense).
Dass ein Sieg den Quasi-Aufstieg bedeuten würde, motivierte die „CIRCLE“ BOYS besonders, so dass sie mächtig loslegten, und dem jungen Team aus Niendorf in der 1. Halbzeit eine Lehrstunde erteilten: 48:18 hieß es zur Halbzeit.
In diesem Spiel begann die „Pfui“-Phase leider bereits im 3. Viertel. NTSV, mit immer mehr Selbstvertrauen, machte letztlich von Viertel zu Viertel mehr Punkte, und gewann sogar die 2. Halbzeit.
Das Spiel endete schließlich mit 72:55 aus Sicht der CIRCLE BOYS. Damit können sie sutsche piano die Champagner-Korken knallen lassen, und alle Leser können sich darauf vorbereiten, in der kommenden Saison auf dieser Plattform von den DISTRICT BOYS zu lesen.

Alle Viertelergebnisse aus Sicht der CIRCLE BOYS: 24:7, 24:11, 10:17, 14:20.

CIRCLE BOYS in der Halle: Hubi Ö. (21, 5/8, 1F), Stephan M. (14, 2/3, 5F[1T]), Malte S. (13, 1/2, 3F), Thomas J. (7, 2/2, 1x3er, 0F), Volker K. (6, 1F), Philipp B. (4, 2/2, 2F), Gunnar K. (3, 1/2, 2F), Holger M. (3, 1/2, 1F), Dirk Sch. (2, 2F).

OLD BOYS - Time-Out in Harburg

OLD BOYS – Time-Out in Harburg

Mrz 032013
 

Einen ungefährdeten Heimsieg konnten die CIRCLE BOYS im letzten Heimspiel im Ashway einfahren. Bereits frühzeitig waren die Weichen auf Sieg gestellt.

Die CIRCLE BOYS trafen dabei auf einen Gegner, der nach vielen hohen Niederlagen zu Beginn der Saison (unter anderem gegen die CIRCLE BOYS) einen überraschenden Erfolg gegen den TH Eilbek einfahren konnte, immerhin Tabellendritter.

Die CIRCLE BOYS waren also gewarnt und gingen dementsprechend konzentriert zu Werke. Nach sieben Minuten stand es 14:2, ehe einige Unkonzentriertheiten lediglich ein 19:11 zur Viertelpause ergaben.

Insbesondere Aufbauspieler Thiel bereitete den CIRCLE BOYS einiges Probleme, ließ man ihn doch immer wieder zum Korb ziehen. Daneben traf auch Centerspieler Gauerke einige schwere Würfe, unter anderem einen Dreipunktewurf – den ersten der Karriere, wie die CIRCLE BOYS später erfuhren!

Im zweiten Viertel konnten die CIRCLE BOYS ihre Führung noch einmal deutlich ausbauen. Buchholz wurden kaum noch Punkte ermöglicht, man selbst konnte über Fastbreaks und Freiwürfe scoren. 40:20 war der Halbzeitstand – erwähnenswert vielleicht noch, dass vom Gegner mit Kapitän Warnecke sich immerhin der dritte Spieler ins Scorertableau eintragen konnte.

Das dritte Viertel startete für die CIRCLE BOYS nur schleppend, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff – letztlich hieß es zum Ende des Viertels „nur“ 57:30. Während bei den CIRCLE BOYS recht munter durch die Bank gescort wurde, konnte sich bei Buchholz neben Thiel auch noch der vierte und letzte Scorer eintragen (Dahms).

Im letzten Viertel konnte Coach Kuhlmann am Anschreibetisch dann ein Viertel sehen, dass überwiegend von Papi und Hubi punktemäßig dekoriert wurde (Hubi unter anderem mit zwei verwandelten Freiwürfen nach einem technischen Foul von Muus).

Am Ende hieß es 74:38 für die CIRCLE BOYS – sicher kein glanzvoller, aber absolut verdienter Sieg gegen einen wirklich stark verbesserten Gegner (der nicht umsonst einige Tage später bereits den nächsten Sieg einfahren konnte).

Das nächste Spiel bestreiten die CIRCLE BOYS am 17.März bei Niendorf.

Punkte: Dirk P. 16 (2/2 FW), Hubi 13 (1 Dreier, 2/2 FW), Daniel 11 (3/7 FW), Malte 10 (2/4 FW), Papi 8 (0/2 FW), Alec 6 (2/2 FW), Flo 5 (1 Dreier), Thomas 5 (3/4 FW), Gunnar, Dirk S.

20130225 SCAL Circle Boys vs BW Bucholz

SCAL Circle Boys vor der Buchholzer Reuse

Feb 072013
 

Es berichtet Old’n’Circle Boy Dirk Albertsen:

In der Adventszeit sind bekanntlich aufgrund anderer Veranstaltungen, ausgebuchter Lokale, Familie usw. nur noch schwer Termine für eine Weihnachtsfeier zu finden. Die SCAL OLD- und CIRCLE BOYS (Ü35 + Kreisliga) verlegten diese daher, mittlerweile traditionell auf den Ferien-Brückentag zum Schulhalbjahr, wenn die Trainingshallen eh geschlossen sind.
Als Location wurde diesmal ein Italiener neben dem S-Bahnhof Wellingsbüttel gewählt. Dort hatte das Team einen gemütlichen, separaten Raum zur Verfügung. Nach und nach trudelten 15 Boys ein und es entwickelte sich ein netter Abend.
Da man heutzutage selbst zu solchen Anlässen nicht mehr nur die persönliche Unterhaltung bei Tisch pflegt, sondern (aufgrund der technischen Möglichkeiten) auch permanent mit der Außenwelt kommuniziert, wurde zwischendurch entsprechend fleißig getwittert, gegoogelt und gemailt – und sogar die heiße Schlussphase einer Sportveranstaltung (live und in Farbe) verfolgt. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Und ein kurzfristig anberaumtes Handy-Verbot verlief im Sande.

Schließlich wurde auch noch Ernsthaftes erörtert – die Organisation eines Großereignisses, welches seine Schatten vorauswirft:
Am Samstag, den 23.02.2013 spielen die OLD- und CIRCLE BOYS bei den NORDDEUTSCHEN Ü40-MEISTERSCHAFTEN im TIMMERLOH.
Womöglich laufen unter den Gegnern ehemalige Nationalspieler und Europameister auf!
Man darf gespannt sein …

20130201_OLDBOYS_xmas

v.l. um den Tisch herum: Dirk A., Volker, Stephan, Axel, Daniel, Florian, Ulises, Peter, Götz, Malte, Holger, Hubi, Dirk S., Gunnar, Oliver

Feb 052013
 

Die 2. Herren aka CIRCLE BOYS haben im zweiten Spiel innerhalb von 27 Stunden (siehe vorherigen Bericht) im eigenen „Wohnzimmer“, im Eschenweg-Dome, eine bittere Niederlage einstecken müssen.
Die Schiris meinten im Anschluss an die Partie, es wäre ein schönes Spiel gewesen; eine Ansicht, die vom unterlegenen SCALA-Team nicht unbedingt uneingeschränkt geteilt wurde.

Lag es tatsächlich an der Doppelbelastung zweier Spiele gegen jeweils anspruchsvolle Gegner?
Wirkte sich die durchzechte Super-Bowl-Nacht negativ auf die Konzentration aus?
War es ein Fehler, die eigentlich für die Ü35-Liga reservierten OLD-BOYS-Trikots überzustreifen?
Liegt gar ein böser Fluch auf unserem Anschreiber Axel, der in dieser Funktion bisher stets Zeuge von Niederlagen im „Ashway-Dome“ war?

Wahrscheinlich lag es eher daran, dass die CIRCLE BOYS, auf einen äußerst gut aufgelegten Gegner trafen. Das Team vom HTB machte einen homogenen Eindruck, ohne großartige Schwächephasen. Sie nutzten gnadenlos die teilweise gravierende Defense-  und insbesondere Reboundschwäche der CIRCLE BOYS aus. In der Offense wollten selbst einfache Short-Distance-Würfe sich nicht versenken lassen.
Das verlorene 1. Viertel (9:12) kann sicherlich noch als Warm-Up-Phase bezeichnet werden. Aber die 2. Hälfte des 2. Viertels kann in der Nachbetrachtung als Schlüsselphase für die Niederlage angesehen werden: keine Punkte für die CIRCLE BOYS in den letzten dreieinhalb Minuten; stattdessen mussten sie einen 0:11-Lauf über sich ergehen lassen. 23:33 zur Halbzeit. Coach Kuhlmann gestaltete daraufhin die Kabinenansprache geräuschvoll.

Die beiden letzten Viertel waren tatsächlich geprägt von „Fight“ [Zitat aus dem Time-Out-Kampfruf]. Aggressive früh einsetzende Manndeckung; so aggressiv, dass sogar 3 CIRCLE BOYS vorzeitig mit jeweils 5 Fouls wieder Platz nehmen durften. Man gewann diese Viertel dann zwar jeweils knapp, jedoch liefen die CIRCLE BOYS fortwährend dem Rückstand aus dem 2. Viertel hinterher. Auch die drei Dreier von Florian konnten an dieser Lage leider nichts ändern. Sowohl der Old’n’Circle-Boys-Twitter– als auch –Facebook-Account mussten letztlich einen Endstand von 67:74 melden; die Partie ging durchaus verdient an das Team vom HTB.

Sehr positiv herauszustellen ist, dass die CIRCLE BOYS selbst im Angesicht der drohenden Niederlage, weiterkämpften und sich nicht einfach gehen ließen. Zudem kann diese eine Niederlage, aufgrund des angenehmen Polsters an der Tabellenspitze, auf der die CIRCLE BOYS noch immer sitzen, sehr wohl verkraftet werden. Das Ziel Aufstieg und somit die Beförderung zu „DISTRICT BOYS“ ist weiterhin im Visier.

Viertelergebnisse: 9:12, 14:21, 20:19, 24:22.

Es durften spielen: Florian K. (13, 3x3er, 1F), Malte S. (10, 2/4, 3F), Oliver R. (10, 4/4, 3F), Daniel C. (9, 2/4, 1x3er, 5F), Dirk P. (6, 0/6, 5F),  Philipp B. (6, 0F), Stephan M. (6, 5F), Thomas J. (4, 2/3, 2F), Holger M. (3, 1/2, 3F).

20130204_SCALvsHTB_Jump

Spielbeginn: Da war die Welt noch in Ordnung.

Sep 252012
 

Die CIRCLE BOYS haben den Heimfluch am Eschenweg sowie den Gegner BCH3 mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung besiegt. Dabei sahen die Vorzeichen gar nicht so gut aus.

Ab Sonntag Abend hagelte es förmlich Absagen: Elternabend, Grippe, dicker Daumen – und das offenbar noch relativ zur Körpergröße, sprich: unsere großen Leute sprangen nach und nach ab. Noch dazu forderte die Doppelbelastung OLD BOYS  und CIRCLE BOYS  ja auch so schon ihren Tribut, so dass eine ganze Reihe verletzt fehlte.

Doch schließlich trafen sich doch noch 8 wackere CIRCLE BOYS  und OLD BOYS  Coach Ulises verschob das Training seiner 1. Herren kurzfristig auf 22.30… Nein, tat er nicht, aber er war auf jeden Fall mit dabei.
Der Gegner trat mit einiger Prominenz an, darunter auch mit Markus Queitsch, der wie Götz uns bereits am Freitag mitteilte, 1985 mit BCJ in der zweiten Liga gespielt hat.
Mit Papi hatten wir dagegen unseren einzigen verbliebenen Center an Bord. Diese beiden Protagonisten prägten dann auch das Spiel sehr in der Anfangsphase. So waren in den ersten sechs Minuten fast durchgehend Körbe der Nummern 15 auf dem Anschreibeblock zu finden. Da BCH aber auch noch zwei weitere Korbschützen verzeichnen konnte, lagen die CIRCLE BOYS  erst einmal zurück – 6:9.
Es folgte jedoch der erste kurze Run: 10:0 binnen zwei Minuten, und zum Ende des Viertels hieß es dann 22:15.
Im zweiten Viertel konnten die CIRCLE BOYS  ihre Verteidigung sogar noch verbessern. BCH kam kaum noch zu Punkten – kleiner Schönheitsfehler: Die CIRCLE BOYS  trafen auch nicht mehr besonders viel – aber immer noch genug, um die Führung ausbauen zu können. Auf 32:18 nach 8 Minuten. Zwei Dreier von BCH und nur noch zwei Freiwürfe auf Seiten der CIRCLE BOYS  ließen die Führung zur Halbzeit dann doch noch einmal auf 24:34 etwas zusammenschrumpfen.
Coach Kuhlmann ging ohne große taktische Veränderungen mit dem Team in die zweite Halbzeit und nach etwa vierminütigem Hin und Her zu Beginn der zweiten Halbzeit (Spielstand: 38:29) folgte der zweite Run der CIRCLE BOYS : 19:0. So war der Drops Anfang des vierten Viertels schon ziemlich gelutscht und das Spiel plätscherte (oder glitschte?) mehr oder weniger gemütlich aus, ohne dass die CIRCLE BOYS  groß nachließen.
Am Ende stand ein nicht unbedingt erwartetes (schon gar nicht in dieser Höhe) 74:40 für die CIRCLE BOYS  gegen ein Team von BCH3, das sicher nicht seinen allerbesten Tag erwischte und auch noch nicht so richtig eingespielt war.
Die CIRCLE BOYS  zeigten jedoch eine mannschaftlich sehr geschlossene Leistung, auf die man stolz sein kann. Einziger Wermutstropfen war nur das altbekannte Problem des deutschen Basketballs: Der Hausmeister. Aber das ist eine andere Geschichte…

Wie geht es weiter? Die englischen Wochen zeigen keine Gnade mit den CIRCLE BOYS , bereits am Sonntag um 17 Uhr geht es gegen Eilbek weiter, dann jedoch hat das Team nach 5 Spielen in 4 Wochen jedoch erst einmal eine Weile Zeit zu schauen, was die anderen Teams so machen.

Ein herzliches Dankeschön an Dirk A. und Flo fürs Anschreiben und an Katharina für den Dauertelefondienst!

Punkte: Dirk P. 14 (2/4 FW), Holger 13 (1/2 FW), Volker 12 (2×3, 6/9 FW), Papi 11 (1/2 FW), Hubi 11 (1/3 FW), Thomas 6 (2/2 FW), Ulises 4, Dirk S. 3 (1/2 FW), Thorsten

Sep 162012
 

Festung Wiesenweg“; so nennt Blau-Weiß Buchholz (BWB) jene Arena in der schönen Nordheide, die am vergangenen Samstag (15.09.2012) die sportliche Herausforderung für die 2. Herren aka „Circle Boys“ darstellte. Beim Betreten der Arena wurde unmittelbar deutlich, dass es erneut zu einer Art Väter-gegen-Söhne-Duell kommen sollte. Die anwesenden „Circle Boys“, an diesem Tage ausschließlich aus den „Old Boys“ rekrutiert, waren im Schnitt ungefähr doppelt so alt wie ihre Kontrahenten. Die ungläubigen Blicke der jungen Männer auf die herein schlendernden alten Jungs waren nicht zu übersehen … „Haben die überhaupt so viel Puste, um die andere Spielfeldhälfte zu erreichen?“ … „Die laufen sich ja gar nicht richtig warm.

Coach Cardinal hatte einen entspannten Nachmittag

Coach Cardinal hatte einen entspannten Nachmittag

Die den „Circle Boys“ noch immer geistig präsente Niederlage gegen die U18 von TuRA sollte sich gegen BWB nicht wiederholen. Daher wurde, im Rahmen des ausgeklügelten Taktikkonzeptes, dem Headcoach Daniel „DC“ Cardinal ein DBB-Coach-Clinic T-Shirt übergestreift. Das sah schon mal außerordentlich wichtig aus; und diente zudem sowohl der Autoritätssteigerung gegenüber den eigenen „Circle Boys“, als auch dem Abschreckungsversuch gegenüber dem Gegner. Diese Effekte wurden sogar noch durch Hinzunahme eines Taktikbrettes mit rotem Stift verstärkt.

Im Verlaufe des Spieles stellte sich heraus, dass sich Coach Cardinal die „Festung Wiesenweg“ als Defense-Versuchslabor auserkoren hatte. Die „Circle Boys“ mussten im Prinzip alle Defense-Varianten spielen, die ihm so durch den Kopf schossen, und die er sogleich mit geschickten Strichen auf dem Taktikbrett visualisierte. Die Nennung aller Varianten würde hier den Rahmen sprengen; aber u.a. gehörten die klassische Mannverteidigung, eine 3-2-Zone, 1-2-1-1-Halbfeldpresse und eine Full-Court-Full-Deny-Man-to-Man-Presse dazu, und diese jeweils auch in verschiedenen Defense-Kombos je nach Spielsituation.

Das Spiel begann recht munter, indem beide Teams auf dem Feld irgendwie hin-und-her liefen, jedoch zunächst unter Nichtbeachtung der Korbanlagen. Dies änderte sich endlich, als die vierte Minute gerade anbrechen wollte. Mit zwei Freiwürfen von Center Stephan „Papi“ M. wurde das muntere Körbewerfen eingeläutet. Im Verlaufe der Begegnung gaben die „Circle Boys“ die Führung nicht mehr ab. Zur Halbzeit meldete der Spielbericht bereits eine deutliche 49:23-Führung.
Dies ließ Coach Cardinal sogar von einem 100-Punkte-Ergebnis träumen. Nach einem 12:0-Lauf zu Beginn des 3. Viertels rückte dieses erklärte Ziel erheblich näher. Allerdings selbst so erfahrene alte Jungs neigen durchaus mal, wenn’s gut läuft, zu Überheblichkeit. In der zweiten Hälfte des 3. Viertels verfehlten einige Show-Time-Pässe ihr Ziel, so dass die 100 an diesem Tage nicht mehr erreicht werden konnte. Hinweis für’s Rückspiel: in dieser Phase glänzten besonders die BWB-Spieler mit den Nummern 11 und 12, die alleine insgesamt die Hälfte der BWB-Punkte trafen.
Letztlich konnte das Spiel aber mit einem deutlichen 92:47 gewonnen werden. Somit waren die „Circle Boys“ nicht nur ungefähr doppel so alt, wie der Gegner, sondern trafen auch fast doppelt so häufig.
Aufgrund des entspannten Nachmittages für Coach Cardinal, war das bereits erwähnte DBB-Coach-Clinic T-Shirt am Ende nicht mal verschwitzt.

Alle Viertelergebnisse im Überblick (aus SCALA-Sicht): 22:8, 27:15, 20:12, 23:12.

ALLECircle Boys“ haben gepunktet: Stephan M. (16, 2/2, 1F), Tim R. (16, 0/2, 1F), Malte S. (12, 0/2, 0F), Volker K. (11, 3x3er, 0F), Holger M. (10, 2F), Gunnar K. (8, 0F), Thomas J. (8, 0/1, 0F), Florian K. (7, 1/3, 0F), Dirk Sch. (4, 2F), Daniel C. (Coach).

Der Betrachter dieses Bildes ist Zeuge zweier weiterer SCALA-Punkte

Der Betrachter dieses Bildes ist Zeuge zweier weiterer SCALA-Punkte

Sep 112012
 

Es berichtet Dirk Panten:

Nachdem sich die OLD BOYS nach der letzten Saison entschieden hatten, angesichts des großen Kaders die Doppelbelastung auf sich zu nehmen und auch als CIRCLE BOYS in der HKA zu performen, scheute der Verein keine Kosten und Mühen, dem Team sogar eine eigene Heimspielhalle zur Verfügung zu stellen.
Heimspiele der CIRCLE BOYS finden in dieser Saison im Eschenweg statt und zwar Montag Abend. Diese Neuerung kam das erste Mal am 3. September auf die CIRCLE BOYS zu. Gegner war das sehr junge Team von TURA Harksheide, das als U18 aber mal locker alle als Kinder der CIRCLE BOYS (und zwar aller CIRCLE BOYS) durchgehen konnte.
Zunächst sah es auch sehr gut aus, es konnte eine Führung von 11 Punkten erspielt werden, diese schmolz allerdings bis zur Halbzeit wieder zusammen.
In der zweiten Halbzeit ging dann nicht mehr so viel – eigentlich fast gar nichts mehr, es fiel überhaupt nichts rein – während bei den jungen Spielern von TURA etwas mehr ging und folgerichtig ging das Spiel dann auch verdient mit 49:57 verloren – ein ungewohntes Gefühl für die CIRCLE BOYS, hatte man die letzte Saison bei den OLD BOYS doch ohne Niederlage abgeschlossen.

Doch zum Glück war es nicht lange bis zum nächsten Spiel, das bereits fünf Tage später bei HTB 3 stattfand. Diese Mannschaft ist ebenfalls nahezu deckungsgleich mit der Ü35 von HTB, so dass man sich in dieser Saison 4x über den Weg laufen wird. Zweimal davon im MARI-Dome.
Und der MARI-Dome entfaltete sofort wieder seine einschüchternde Wirkung – sollte sich der Fluch des MARI-Dome wiederholen? Das mit 8 Leuten angetretene Team um Coach Volker Kuhlmann arbeitete und schuftete, aber von außen fiel absolut gar nichts rein. Folge war ein 0:11. Den CIRCLE BOYS war die Verunsicherung durch die Niederlage anzumerken. Noch dazu herrschte die nackte Angst vor der zu erwartenden negativen Berichterstattung in der unruhigen Medienstadt Hamburg („Das ist Hamburgs schlechteste Basketballmannschaft“), was bei zwei Niederlagen durchaus drin gewesen wäre.
Coach Kuhlmann behielt jedoch die Nerven und die Ruhe, und dies wirkte sich auch auf das Team aus – zur Viertelpause konnte man auf 11:17 verkürzen.
Zur Halbzeit stieß man den Bock zumindest schon mal an: 31:29. Und setzte das mit dem besten Viertel nach der Halbzeit (auch das immer wieder zu beobachten im MARI-Dome) fort, als auf einmal fast alles in den Korb fiel und den Gegner zermürbte.
Die CIRCLE BOYS hielten die Konzentration hoch und führten nach 3 Vierteln 49:39. Und auch danach brannte nichts mehr an, so dass man mit einem verdienten 66:51 die Arena als Sieger verließ.
Es bleibt jedoch wenig Zeit um auszuruhen – bereits am Samstag geht es zum Auswärtsspiel nach Buchholz und bereits jetzt sind die Folgen der Doppelbelastung mit einer ungeahnten Fülle an Verletzungen zu beobachten. Aber gerade für solche Momente lebt man ja als Basketballspieler oder wie war das noch?
1. Viertel: 11:17
2. Viertel: 20:12
3. Viertel: 18:8
4. Viertel: 17:12