Sep 262010
 

Im Vorfeld sprach Alexander May angesichts des Auftaktgegners von einer "Wundertüte", aber dieser entpuppte sich für die RIST SCALA Ladybaskets zumindest nicht als böse Überraschung. 61:38 bezwang man im ersten Spiel der neuen Zweitliga-Saison den TuS Jena und ließ dabei im Laufe der Partie nichts anbrennen.

"Das war ein ganz guter Start", blieb der Cheftrainer bescheiden und wollte dem Ergebnis gegen personell dezimierte Thüringerinnen (Jena bot nur sechs Spielerinnen, darunter zwei WNBL-Akteurinnen, auf) nicht überbewerten. Einen Wermutstropfen gab es trotz des klaren Erfolges: Sabrina Ochs zog sich bereits nach sieben Minuten eine Verletzung am Fußgelenk zu. Diagnose: Noch ungewiss.

"Im ersten Viertel waren wir noch etwas verhalten", so May, "wir haben ein paar Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen." Doch dann lief es aber. Die Verteidigung der Ladybaskets zwang Jena immer wieder zu Ballverlusten (insgesamt 30), das deutliche Mehr an Wurfchancen wurde zudem mit höherer Quote als seitens des Gegners genutzt. Konsequenterweise und mit einem starken zweiten Abschnitt (19:5) im Rücken lagen die Ladybaskets bei Halbzeit mit 33:17 in Front.

Zwar sah May "ab und zu kleine Hänger in unserem Spiel", doch diese vermochten die klare Führung nicht anzufechten. Der Trainer gewährte all seinen einsatzbereiten Schützlingen eine Menge Einsatzzeit, bis auf die verletzte Sabrina Ochs durften sich sämtliche Spielerinnen jeweils mindestens zehn Minuten auf dem Parkett präsentieren. Trotz der Wechsel sah May kaum einen Qualitätsverlust, stellte insgesamt aber fest, "dass wir noch viel Luft nach oben haben". Bereits am kommenden Wochenende wird das dann am Steinberg im Duell mit den als Titelkandidat gehandelten Panthern aus Osnabrück vielleicht schon abzurufen sein. "Das wird enorm viel schwerer", ist sich der Coach jedenfalls sicher.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets): 14:12, 19:5, 9:8, 19:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (23), Samantha Ochs (11), Ramcke (7), Hüners, Sabrina Ochs (je 4), Koch, Meyer (je 3), Härm, Müller-Navarra, Schmidt (je 2), Wegner.

Quelle: Homepage SC Rist Wedel