Apr 152017
 

Am vergangenen Wochenende traten noch einmal alle Teams aus dem Kosmos der OLD BOYS an, um die Saison zu beschließen. OLD BOYS und DISTRICT BOYS konnten dabei ungefährdete Siege einstreichen, während die CIRCLE BOYS eine Niederlage einstreichen mussten.

Den Auftakt zum „3 Spiele in 3 Tagen“-Rhythmus vollführten die OLD BOYS. Coach Martin konnte auf neun Spieler zurückgreifen (der Doodle-Rooster war sogar relativ schnell schon erstaunlich gefüllt), während Gegner Großflottbek, wie die OLD BOYS ein Urgestein der Ü35-Liga (man könnte fast schon von einem Clásico reden, aber dieser Begriff ist ja bereits für das Duell gegen die Hoppers vergeben), mit lediglich sechs Mann antrat.

Es entwickelte sich zunächst ein recht ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die OLD BOYS. Großflottbek zeigte sich aber gewohnt kernig, kämpferisch und hin und wieder auch einfach unorthodox. Dennoch gingen die OLD BOYS mit einer 19:13-Führung in die erste Viertelpause. Im folgenden Viertel ging allerdings der Spielfluss zunehmend verloren. Die Räume waren zu eng, die Wurfauswahl nicht immer optimal und auch die Anspiele nicht zu aller Zufriedenheit. Zudem gab es auch Probleme beim Defensivrebound und man fühlte sich angesichts der Foulverteilung auch noch leicht benachteiligt. Wie auch immer – das Viertel wurde trotzdem noch mit einem Punkt gewonnen, was sicher auch an den zwei verwandelten Dreipunktewürfen zu Beginn lag.

Auch im dritten Viertel war das Spiel relativ zäh, dann folgte jedoch ein kurzer Zwischenspurt der OLD BOYS auf 48:33, ehe GFL das Spiel wieder ausgeglichener gestalten konnte. Weiterhin zeigten sich die OLD BOYS aber in der Verteidigung zu großzügig und mussten noch zu viele leichte Punkte hinnehmen. Es deutete sich aber allmählich an, dass GFL der geringen Spieleranzahl Tribut zollen musste, jedenfalls wurde nicht mehr so stark verteidigt wie davor. Die OLD BOYS gingen mit einer 58:45 in ihr letztes Viertel der Saison und dies sollte dann vom Ergebnis her sicher eines der besten, wenn nicht sogar das beste der Saison, werden. GFL hatte sowohl defensiv als nun auch offensiv nichts mehr entgegenzusetzen, während die OLD BOYS, gedrillt durch monatelanges 5-5 Spielen (meist sogar über die volle Trainingszeit) auch im letzten Viertel noch zusetzen konnten, so dass das ganze Viertel ein einziger Run war, der sich letztlich als 24:2-Run erweisen sollte, was dann letztlich ein deutliches 82:47 bedeutete.

Letztlich dann doch ein ungefährdeter Sieg gegen einen Gegner, der so lange die Kräfte reichten, gewohnt Vollgas gab und mit einer besseren Freiwurfquote (nur 11 von 31) das Ergebnis auch etwas ansehnlicher hätte gestalten können. Die OLD BOYS kamen am Ende auf nur 11 Freiwurfversuche, konnten aber mit sieben verwandelten Treffern deutlich über Saisonschnitt abschließen.

Damit haben die OLD BOYS mit nur einer Niederlage verdientermaßen das “Eightpeat” geholt (aber wo waren die Verbandsvertreter und wo der Stiefel mit dem Bier?).

Ein ganz herzlicher Dank geht an Coach Martin für das Coaching der OLD BOYS Spiele!

Punkte: Jan 20 (4 Dreier, 2/2 FW), Sascha 15 (1 Dreier), BJ 14 (0/1 FW), Götz 11 (1/2 FW), Tobi D. 9 (3/4 FW), Daniel 9 (1/2 FW), Antonios 2, Hubi 2, Papi.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 19:13 / 17:16 / 22:16 / 24:2

Freiwürfe: 7/11 = 64%

 

Die CIRCLE BOYS unterlagen bei SGHB mit 47:53, beschließen die Saison aber trotzdem auf dem ersten Platz der HKB. Statt Spielberichtsfotos wurde Fotos vom Corfu-Grill geschickt, so dass spieltechnisch keine weiteren Informationen vorliegen. Das ist das Problem im heutigen Sportjournalismus, dass die Vereine nur noch das nach außen geben, was sie geben wollen und damit die Berichterstattung immer schwieriger wird. Da bleibt oft nur, dass man sich bei der Mannschaft lieb Kind macht, um wenigstens ein paar Brosamen an Informationen zu erhalten!

 

Die DISTRICT BOYS absolvierten ihr letztes Spiel zuhause gegen St. Georg. Aufgrund der positiven Erfahrungen vom letzten Spiel gegen die Hoppers und der Verfügbarkeit der Lüttkoppelhalle wurde das Spiel kurzfristig wieder vom Eschenweg in die Lüttkoppel verlegt.

Wie in dieser Saison (zu) oft, gähnte der Doodle mal wieder vor Leere bzw. es waren gerade mal 6-7 Spieler. Als dann auch noch kurzfristige Absagen dazukamen, drohte es kritisch zu werden. Am Ende waren es dann aber doch immerhin sieben Leute, die sich warm machten. Allerdings tat Olli dies nur wenige Minuten, dann meldete sich seine Problemwade zurück und machte ein Mitspielen unmöglich. So gingen die DISTRICT BOYS mit lediglich sechs Leuten an den Start. Jeder der Basketball spielt, weiß: Das kann entweder total super laufen – oder total beschissen. Die DISTRICT BOYS entschieden sich für die erste Variante. Nachdem St. Georg den ersten Korb verzeichnen konnte, legten die DISTRICT BOYS richtig los. Die Wurfquote erwies sich als nahezu phänomenal, was sich allein daran zeigte, dass vier Dreier (von vier verschiedenen Schützen) erzielt wurden. 22:8 stand es nach acht Minuten, ehe STG etwas verkürzen konnte. Dennoch war das Viertelergebnis von 24:16 großartig, aber irgendwas war doch noch am Viertelende? Ach ja, einer hatte dem anderen sein Auto weggenommen und dann konnte man sich kurz nicht einigen. Oder so ähnlich. Das Schöne ist aber, dass alles dann doch schnell geklärt werden konnte und sogar in nachträgliches Bier mündete. Kanns besser laufen?!

Weiter im Text: Auch im zweiten Viertel ging es gut weiter. Die DISTRICT BOYS brachten nun auch Robert unter dem Korb besser ins Spiel, den (erneut) kein Gegenspieler halten konnte und der mit einem eigenen 11:0-Run zum Viertelbeginn die Weichen weiter auf Erfolg stellte. Entgegen kam den DISTRICT BOYS natürlich auch, dass STG – trotz deutlich jüngerer Altersstruktur und mehr Spielern – ein extrem langsames Tempo an den Tag legte, so dass die DISTRICT BOYS auch mit sechs Leuten inkl. Problemoberschenkel in keinerlei Konditionsprobleme kamen. Folgerichtig hieß es 44:32 zur Pause.

Nach der Halbzeit ging die Punktausbeute etwas zurück, weil von außen nicht mehr ganz so hochprozentig getroffen wurde wie zuvor. Nach wie vor konnte aber Robert unter dem Korb viele Akzente setzen, außerdem wurde in der Defense einfach wenig zugelassen. 60:43 nach Viertel drei.

Im letzten Viertel schien St. Georg sich schon etwas aufgegeben zu haben. Oder an diesem Tage war gegen die DISTRICT BOYS einfach kein Kraut gewachsen. Wie auch immer. Es wurde weiter konzentriert gearbeitet, Spannungsabfall gab es einfach nicht, vielleicht auch deshalb, weil jeder einfach seinen Teil beitragen konnte und musste. Die DISTRICT BOYS legten sogar noch mal zu, und gewannen letztlich sehr deutlich mit 80:53.

Ein sehr schöner Abschluss einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison. Nachdem man letzte Saison lange im Abstiegssumpf gesteckt hatte, war davon in dieser Saison von Beginn an nichts zu spüren. 11 Siege und 5 Niederlagen bedeuten am Ende einen guten 3. Platz. Hätte, hätte, Fahrradkette, aber hätte man das Rückspiel gegen die HHT Wolves auch gewonnen, dann wäre man zweiter geworden und hätte sogar aufsteigen können. Wobei wohl die ziemlich einhellige Meinung ist, dass das nicht unbedingt wünschenswert gewesen wäre…

Vielen Dank nochmal an Volker für das Coaching und die Organisation über die gesamte Saison!

Alle Mannschaften können sich nun mit der Saisonplanung 2017/18 beschäftigen, die schon sehr kurzfristig organisiert werden muss. Danach können sich über den Sommer alle die Grundlagen für die neue Saison antrainieren bzw. verbessern oder einfach nur halten; und sich auf die Grillabschlussfeier bei Papi vorbereiten, die demnächst steigen wird.

Punkte: Robert 33 (2 Dreier, 5/11 FW), Sascha 18 (2 Dreier), Dirk 14 (1 Dreier, 1/1 FW), Timo 7 (1 Dreier), Daniel 6, Antonios 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 24:16, 20:16, 16:11, 20:10

Freiwürfe: 6/12 = 50%

Apr 052017
 

Kenner der Ü35-Basketballszene in Hamburg (Spötter behaupten, das ist ja mittlerweile fast die Hälfte im Erwachsenenbereich…) wissen natürlich mit dem Begriff „El Clásico“ viel anzufangen. Nichts anderes ist darunter zu verstehen als die mitunter epochalen, manchmal aber auch ganz simplen Begegnungen der SCAL OLD BOYS gegen die Vertreter von HAPI aka Hoppers. Egal, in welcher Liga und in welchem Wettbewerb, ein Sieg ist doch immer auch Prestigesache und die Tatsache, dass man sich mittlerweile auf vielen verschiedenen Ebenen begegnet, macht das Ganze nicht langweiliger.

So standen am Wochenende bzw. Montag bereits Saisonspiel 5 und 6 der Duelle OLD BOYS vs. Hoppers an. Zur Erinnerung: In den bereits absolvierten vier Spielen stand es ausgeglichen 2:2 (Sieg der OLD/DISTRICT BOYS im Ligabetrieb, Sieg für HAPI bei der Ü40 Quali und der Ü45 Norddeutschen).

Zur Maximierung der Spannung hatte der HBV die Partien zeitlich eng aneinander gelegt, so dass am Samstag bei den Hoppers die Partie der OLD BOYS anstand, während bereits zwei Tage später die DISTRICT BOYS sich mit den Hoppers messen konnten. Eine solche Aneinanderreihung von Clásicos hat man zuletzt im norddeutschen Raum vielleicht mal im Fußball gehabt (es kann aber schon mal vorweggenommen werden, dass kein Ball von einer Papierkugel gestoppt wurde!).

Coach Trostmann konnte nur auf 8 OLD BOYS zurückgreifen, was sich jedoch im Spiel als wenig hinderlich erwies. Der Appell, das Spiel auch mal von außen zu entscheiden, fruchtete scheinbar sehr gut, denn immerhin 86 Punkte wurden erzielt und das gegen einen Gegner, der – da ohne 24 Sekunden gespielt wird – seine Angriffe teilweise in epische Länge zog.

Die OLD BOYS  gingen schnell in Führung und konnten bereits zur Halbzeit eine einigermaßen komfortable Führung verbuchen (39:26). In der zweiten Halbzeit wurde jedoch noch mal einer sowohl in Verteidigung und Angriff draufgesetzt. Die Hoppers hatten dem insbesondere im letzten Viertel kaum noch etwas entgegenzusetzen, so dass am Ende ein deutlicher 86:43 Sieg für die OLD BOYS heraussprang, die auch zeigten, dass man angesichts der vorzeitigen Meisterschaft nicht einen Gang zurückschalten oder sogar kurzfristig aufgrund von verletzten Spielern nicht antreten würde (so was soll manchmal auch vorkommen!).

Am Ende also ein hochverdienter, deutlicher Erfolg, allerdings wiesen die Hoppers auch schon während des Spiels darauf hin, dass das wahre Spiel erst Montag anstehen würde.

Der HBV agierte umgehend: Da das Spiel aufgrund der zu erwartenden Zuschauermengen und durchaus schon gelebter Rivalitäten als Hochsicherheitsspiel eingestuft wurde, wurde das Spiel kurzfristig vom Eschenweg in die Lüttkoppel verlegt. Traditionalisten ist so etwas natürlich ein Graus, aber Marketingexperten und auch Stimmen aus der Mannschaft hatten sich bereits seit langem für die Lüttkoppel als Heimspielort stark gemacht. Nicht nur aufgrund der erhöhten Kapazitäten und damit zu erwartenden höheren Zuschauereinnahmen, nein, auch das in Hamburg einzigartige Gastrokonzept mit direkt angeschlossenem Vereinsheim lässt viele Herzen höher schlagen.

So entwickelte sich eine äußerst spannende, sehr enge Partie, in der die Führungen hin- und herwechselten. Beachtlich war, dass auch in diesem Spiel viele Würfe von außen genommen wurden und auch reinfielen, so dass man in der Offensive sehr viel variabler waren. Dennoch gingen die Hoppers mit einer knappen 18:16 Führung in die Viertelpause. Das folgende Viertel war das stärkste. In der Defensive standen die DISTRICT BOYS äußerst kompakt, ließen nicht viel zu und garnierten das auch noch mit etlichen schönen Körben. Zur Halbzeit lag man 36:30 in Führung. Allerdings forderte das Spiel gegen die starken Center der Hoppers insofern Tribut, als mit Robert und BJ beide Centerspieler zur Pause schon 3 bzw. 4 Fouls hatten.

20170403-SCALvsHAPI

DISTRICT BOYS … Time-Out

Doch das spielte zunächst erst einmal keine Rolle, die DISTRICT BOYS kamen besser aus den Startlöchern und konnten die Führung auf 11 Punkte ausbauen – 49:38 nach 27 Minuten. Wer die Hoppers kennt, weiß aber, dass sie sich von sowas recht unbeeindruckt zeigen und so schien es auch. Zunächst auf 44:49 verkürzt, dann mussten innerhalb weniger Sekunden auch noch Robert und BJ nach ihrem fünften Foul nur zuschauen – drohte nun der Einbruch?

Nein! Denn zum einen wurde der Vorsprung zur Viertelpause wieder etwas ausgebaut (54:46). Und vorne fielen die Würfe weiterhin hochprozentig rein. Egal ob Stephan, Daniel, Hubi oder Götz – die Quote war ziemlich hoch, was allmählich auch bei den Hoppers für Irritationen sorgte. Dennoch: Sie blieben dran. Zwei schnelle Dreier und es stand wieder 52:58 aus Sicht der Hoppers – doch die DISTRICT BOYS hatten an diesem Abend immer eine Antwort parat und erhöhten ihrerseits wieder auf sogar 12 Zähler Vorsprung, so dass am Ende mit vereinten Kräften trotz längenmäßiger Unterlegenheit der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet und das Spiel mit 72:63 gewonnen wurde. Ein sehr schöner Erfolg, zu dem alle Beteiligten ihren Beitrag geleistet haben. Definitiv eines El Clásico würdig!

Kleiner Wermutstropfen ist natürlich, dass gerade die Spiele auf den Meisterschaften verloren gingen, auch wenn es knapp war. Aber es gibt eben immer noch was zu verbessern und insofern dann auch wieder Anreize für die neue Saison.

Das kommende Wochenende bietet dann noch einmal allen Spielern der OLD BOYS und angeschlossenen Teams, sich zu präsentieren. Die OLD BOYS können am Samstag gegen Großflottbek auch ganz offiziell den Eightpeat feiern (man ist gespannt, ob der HBV einen Vertreter zur Ehrung der Boomsparte Ü35 (siehe Anfang des Berichts) entsenden wird), auch die CIRCLE BOYS können in Harburg die Saison auf dem ersten Tabellenplatz beenden, während die DISTRICT BOYS dann am Montag den eine insgesamt doch sehr erfolgreiche Saison gegen St. Georg abschließen.

 

Punkte OLD BOYS: Daniel 23 (1 Dreier, 4/5 FW), Sascha 17 (1 Dreier), BJ 15 (3/8 FW), Götz 14, Axel 11 (1 Dreier, 2/5 FW), Antonios 3 (1 Dreier), Thorsten H. 2, Papi 1 (1/2 FW).

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 17:9 / 22:17 / 24:14 / 23:3

Freiwürfe: 10/20 = 50%

 

Punkte DISTRICT BOYS: Daniel 21 (1 Dreier, 0/2FW), Götz 13 (1/3 FW), Stephan 10 (1 Dreier, 3/4 FW), Robert 10 (4/5 FW), Hubi 6, Timo 6 (2/2 FW), Dirk 4, Antonios 2 (0/2 FW), BJ, Volker.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:18 / 20:12 / 18:16 / 18:17

Freiwürfe: 10/18 = 56%

Mar 262017
 

Die OLD BOYS haben es geschafft: Erneut wurde die Meisterschaft in der Ü35 gesichert – zum 8. Mal in Folge. Dass das Eightpeat aber nicht so überschwänglich gefeiert wurde wie sonst üblich, hatte jedoch weniger damit zu tun, dass am nächsten Tag schon wieder ein Spiel der DISTRICT BOYS anstand oder noch zwei reguläre Meisterschaftsspiele in der Ü35 zu absolvieren sind, für die der Fokus hochgehalten werden muss, sondern damit, dass das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Bramfeld mit 58:64 verloren ging.

Dabei ging eigentlich alles wunderbar los. Zwei starke erste Viertel sorgten für eine ordentliche 38:23 Führung zur Halbzeit, auch im Anschluss wurde dieser Vorsprung gehalten (55:40 nach dem 3. Viertel), ehe im letzten Viertel ein kompletter Einbruch erfolgte, ein negativer Run, der sich auf keine Weise mehr stoppen ließ, so dass Bramfeld den Spieß komplett umdrehen konnte und am Ende – damit hätten sie wahrscheinlich selbst nicht mehr gerechnet – mit 64:58 gewannen. Selten hat es in der OLD BOYS Geschichte wohl ein so deutliches Viertel gegen einen selbst gegeben – Ironie der Geschichte, dass damit dann aber trotzdem die Meisterschaft gesichert wurde…

Da die Differenz jedoch nur sechs Punkten betrug (Bramfeld hätte aufgrund des direkten Vergleichs mindestens mit 24 gewinnen müssen – und selbst das hätte nicht gereicht, da unter der Woche gegen Halstenbek verloren wurde), war sie zwar ärgerlich, aber in Bezug auf die Meisterschaft nicht weiter schlimm. Man muss halt auch mal geben können, obwohl nein, das war hier sicher nicht die Intention.

Es wurde daher schon gefragt, ob sich die OLD BOYS in ihrer Geschichte jemals eine Meisterschaft per Niederlage gesichert haben. Die Antwort lautet: NEIN! Das hat aber zum Beispiel 1984 im Fußball der VfB Stuttgart geschafft, der gegen den Tabellenzweiten HSV mit 0:1 am letzten Spieltag unterlag, aber trotzdem Meister wurde – der HSV hätte mindestens 5:0 gewinnen müssen (falls hier auch U35-Leser mitlesen: 1. Ja, viele von den OLD BOYS können zumindest in etwa sagen, an was sie sich aus dem Jahr 1984 erinnern! 2. Ja, es gab Zeiten, da hat der HSV um die Deutsche Meisterschaft mitgespielt. Und 3. Nein, es gab noch nie einen anderen Ü35 Sieger als die SCALA OLD BOYS…)

Die OLD BOYS haben aber noch zweimal die Chance, den Ausrutscher vergessen zu machen, auswärts bei den Hoppers und zuhause zum Abschluss gegen Großflottbek.

Punkte: Antonios 11 (3/4 FW), Axel 9 (1/2 FW), BJ 9 (1/3 FW), Hubi 8, Jan 6 (2/2 FW), Timo 6, Helge 4, Jonny 2, Thorsten M. 2, Papi 1 (1/2 FW), Volker, Björn.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 17:15 / 21:8 / 17:17 / 3:24

Freiwürfe: 8/13 = 62%

Mar 222017
 

An Wochenenden wie diesen ist es fast unmöglich, mit der Berichterstattung über die OLD BOYS und angeschlossene Produktlinien hinterherzukommen.

So sah der Spielplan für den Samstag eine Doppelansetzung vor: Am frühen Nachmittag eine OLD BOYS Performance gegen den Mitfavoriten aus Lüneburg und am Abend eine Art erweitertes Spitzenspiel in der Bezirksliga mit den DISTRICT BOYS bei TURA Harksheide.

So wurde im Vorfeld versucht, eine der beiden Partien zu verlegen, allein, beide Gegner lehnten dies ab, so dass es bei zwei Spielen an einem Tag blieb, flankiert vom Spiel der CIRCLE BOYS am Montag Abend gegen GFL.

Die Vorzeichen hatten sich allerdings auch etwas gewandelt, denn hatte es lange Zeit so ausgesehen, dass das Spiel gegen Lüneburg in der Ü35 Liga tatsächlich das entscheidende um Platz 1 werden könnte, so hatte Lüneburg der Doppelbelastung Ü35/Stadtliga Tribut zollen müssen, einige Niederlagen in den letzten Spielen hinnehmen müssen und somit den Anschluss an die OLD BOYS verloren. Diese sind den Tanz auf zwei bzw. nunmehr drei Hochzeiten aber seit Jahren gewohnt und so konnten auch hier im Vorfeld wieder gewohnt die Spielerallokation betrieben werden.

Gegen Lüneburg standen somit 9 Spieler auf dem Parkett, wobei Jonny gar nicht spielen konnte und Björn nur kurz spielen konnte, so dass im Prinzip die Spielzeit auf sieben OLD BOYS verteilt war. Nicht nur die Gäste aus Lüneburg waren somit ersatzgeschwächt (siehe Spielbericht der Lüneburger), sondern auch der Abonnentsmeister aus Alstertal.

Nach Problemen im ersten Viertel, sorgte ein ganz starkes zweites Viertel dafür, dass die OLD BOYS den Weg auf die Siegerstraße einschlugen.

Im dritten Viertel ging es ausgeglichen zu, aber im letzten Abschnitt wurde defensiv fast nichts mehr zugelassen, so dass letztlich ein verdienter 64:54 Arbeitssieg heraussprang. Am kommenden Wochenende kann gegen Bramfeld der Deckel auf die achte Meisterschaft in Folge draufgesetzt werden. Nur Bramfeld kann dem ganz theoretisch noch Einhalt gebieten, der HBV wird daher sowohl das Original als auch die Kopie der OLD BOYS Meisterschale in die Lüttkoppel schicken. Um 14 Uhr geht es los.

Punkte OLD BOYS: Jan 16 (2 Dreier, 2/3 FW), Tobi D. 13 (1 Dreier, 2/4 FW), Thorsten M. 12, Helge 12 (2/7 FW), Antonios 6 (2/2 FW), Volker 5 (1/4 FW), Axel, Björn.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 13:17 / 23:11 / 22:20 / 12:6

Freiwürfe: 9/20 = 45%

 

Die DISTRICT BOYS traten gegen TURA dagegen mit der letzten Chance an, doch noch ein Wörtchen um die Aufstiegsplätze mitzureden. Voraussetzung war jedoch auf jeden Fall ein Sieg.

Wie schon im Hinspiel, so war auch in dieser Partie zunächst einmal ein eklatanter Altersunterschied festzustellen. Das Durchschnittsalter der DISTRICT BOYS war mehr als doppelt so hoch wie das der Youngster aus Harksheide. Also nahezu jeder DISTRICT BOY hätte zu einem Gegenspieler, frei nach Star Wars op Platt, sagen können: Ick bin dien Vadder!

Was schon daran gescheitert wäre, dass die meisten DISTRICT BOYS a) auf dem Feld selten Platt schnacken und b) die Eltern der meisten TURA-Spieler ja am Spielfeldrand saßen! Wie auch immer, die Reaktion auf so einen Spruch wäre wohl am ehesten was gewesen à la „Ey Digger, ernsthaft jetzt?“.

Jedenfalls sahen sich die DISTRICT BOYS von Beginn an einer fulminanten Ganzfeldpresse ausgesetzt, die einen geordneten Ballvortrag nicht zuließ. Trotz aller Erklärungen, Auszeiten, Bemühungen gab es etliche Ballverluste. Dazu kam eine ordentliche Wurfquote der Harksheider, das erste Viertel war jedenfalls ganz und gar nicht geglückt – 5:21 lagen die DISTRICT BOYS hinten, das sah erstmal finster aus.

Wurde aber besser, vielleicht, weil Harksheide die Presse nicht mehr so intensiv spielte und durchwechselte, aber auch, weil die DISTRICT BOYS ihre großen Leute besser ins Spiel bringen konnte. In den nächsten beiden Vierteln wurden jedenfalls nur noch 24 Punkte zugelassen, während man selber 33 erzielte – folgerichtig wurde der Rückstand auf sieben Punkte verkürzt (38:45).

Das letzte Viertel war dann jedoch wieder ein Spiegelbild des ersten – die DISTRICT BOYS wurden förmlich „erpresst“ und unterlagen am Ende 48:69.

Damit sind Liebäugeleien mit dem Aufstieg ad acta gelegt, dies und weiteres konnte während des obligatorischen Banketts beim Griechen diskutiert werden (zum Beispiel, dass die Zahl der Fouls insgesamt wohl etwas höher war als auf dem Spielbogen notiert – ernsthaft, Digger! Daran anknüpfend, ist es eigentlich auch verboten, über Rookie-Schiedsrichter was zu schreiben? Geht ganz allgemein darum, dass es einfach schwierig ist – sowohl für die beteiligten Team als auch für den ersten Schiedsrichter, wenn der Rookie-Schiri nicht mal Ausbälle pfeift und die Einwurfrichtung eher von den Spielern als vom Schiri vorgegeben wird… Mal abgesehen davon, dass wie erwähnt einige Fouls nicht geahndet wurden, aber insgesamt blieb das Spiel im Rahmen und Spielfluss war auf jeden Fall vorhanden.)

Für die DISTRICT BOYS geht es auch schon am Sonntag gegen Ottensen weiter.

Punkte DISTRICT BOYS: Götz 20 (2/2 FW), Malte 16 (0/2 FW), Dirk 6 (2/4 FW), Thorsten H. 6 (0/2 FW), Sascha, Daniel, Papi, Stephan.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 5:21 / 18:14 / 15:10 / 10:24

Freiwürfe: 4/10 = 40%

 

Abgerundet wurde das Wochenende vom Sieg der CIRCLE BOYS gegen GFL, in einem relativ unterscorigem Spiel wurden die Youngster in einem lange ausgeglichenen Spiel letztlich mit 49:43 niedergerungen.

Punkte CIRCLE BOYS: Stephan 11 (1 Dreier), Tobi D. 11 (3/4 FW), Helge 10, Antonios 8 (2 Dreier), Holger 2, Oleksandr 2, Jonny 2, Björn 2, Patrick 1 (1/2 FW)

Viertel aus Sicht der CIRCLE BOYS: 14:10 / 12:16 / 14:11 / 9:6

Freiwürfe: 4/6 = 67%

 

 

 

 

Mar 042017
 

Die OLD BOYS sind erfolgreich in die bereits angekündigte March Madness gestartet und haben das Auswärtsspiel beim SC Condor erfolgreich bestreiten können. Am Ende hieß es 83:59.

Ein Auswärtsspiel beim SC Condor (formerly known as POST) ist schon etwas ganz Besonderes. Die Anreise führt durch einen durch weite Wälder und entlegene Landschaften. Man könnte fast meinen, man sei im Auenland; dann erhebt sich hinter den Hügeln die Spielstätte. Von dieser geht eine ganz besondere Magie aus: Vor dem großen Eingangstor stehen peruanische Panflötenspieler, die immer wieder dieselbe, sehr schöne Melodie spielen. Hat man das Tor dann passiert, so werden die Panflötentöne leiser und wenn man ganz genau hinhört, vernimmt man – leise, aber doch gerade noch hörbar – einen Gesang der ganz stark nach Simon & Garfunkel klingt und kann sogar den Text verstehen, der da lautet: „I’d rather be a condor than a snail…“. Und wenn man dann…

STOP! Bevor die Redaktion von scal-basket.de wieder irritierte Briefe/Mails erreichen, gar von Fake News die Rede ist oder Gegendarstellungen verlangt werden:

Die March Madness hat begonnen – das beginnt schon bei der Berichterstattung! Natürlich ist die Heimhalle des SC Condor eine ganz normale, wenngleich sehr schicke Einfeldhalle (ohne rutschigen Boden, was in Hamburg heutzutage auch nicht oft vorkommt!). Coach Martin durfte in derselben statt – wie zwei Tage vorher laut Doodle 5 – nun doch 10 wackere OLD BOYS begrüßen, welche heiß darauf waren, die makellose Saisonbilanz der OLD BOYS fortzusetzen und sich auch freuten, überhaupt ein zweites Saisonspiel gegen Condor bestreiten zu dürfen; denn in den letzten beiden Jahren war dies immer vom Gegner abgesagt worden aufgrund zu wenig Spielern. Das war diesmal anders, denn Condor konnte sogar noch einen Mann mehr als die OLD BOYS aufbieten.

Mithilfe einer früh beginnenden Mannverteidigung wurde schnell die Betriebstemperatur hergestellt und es ließ sich auch ganz erfolgreich an. Erfolgreiche Würfe von außen, einige Ballgewinne und daraus resultierende Fastbreaks – der Viertelstand von 21:9 war nach dem Geschmack der OLD BOYS.

Im Anschluss kam Condor jedoch deutlich besser ins Spiel – zum einen, weil wirklich kein Ball verloren gegeben wurde und man sich einiges vorgenommen hatte, zum anderen, weil den OLD BOYS sowohl in der Defensive als auch in der Offensive der Rhythmus verloren ging. Das sah dann vorne statisch aus und hinten wurden viel zu einfache Punkte zugelassen. Entsprechend gut war die Laune bei den Gastgebern, während die OLD BOYS eher irritiert aussahen. Folgerichtig wuchs der Vorsprung nicht an, ging aber auch nicht verloren – 36:24 zur Halbzeit.

Wäre das dritte Viertel ein Boxkampf gewesen, hätte ein Kommentator womöglich geurteilt nach dem Motto „beide sind offen wie ein Scheunentor“, denn Verteidigung wurde auf beiden Seiten nicht unbedingt groß geschrieben. Das mündete in zahlreichen relativ einfachen Punkten hüben wie drüben, Condor war darüber hinaus auch mit Dreipunktewürfen erfolgreich – dennoch ging das Viertel knapp mit 23:22 an die OLD BOYS, was folgerichtig eine 59:46 nach drei Vierteln bedeutete. Schön, dass Björn immer dahin ging, wo es weh tut, sonst wäre die Führung möglicherweise kleiner gewesen…

Coach Martin ordnete nun eine deutlich kompaktere Verteidigung an, um auf diese Weise die Lücken in der OLD BOYS Defense besser stopfen zu können. Dies erwies sich dann auch als äußerst wirksam, Condor kam deutlich schlechter durch, die OLD BOYS zu mehr Ballgewinnen, konnte mehr Fastbreaks starten und dadurch dann auch einfachere Punkte erzielen, so dass das Ergebnis mit 83:59 am Ende dann doch noch recht deutlich ausfiel, mit dem aber scheinbar beide Mannschaften ganz gut leben konnten.

Weniger jedoch offenbar mit der Spielweise der OLD BOYS, was in einigen kurzen Diskussionen nach dem Spiel endete, ohne dass ein gemeinsamer Nenner gefunden wurde (Gerhard Delling hätte wohl etwas à la „An der Berner Au wurde über das Berner Aua diskutiert“…).

Das Bier nach dem Spiel schmeckte jedenfalls wieder hervorragend und die OLD BOYS können nun auf die Zielgerade der Saison abbiegen. Im nun schon öfter zitierten Mad March hat man am 18. März das Heimspiel gegen den MTV Lüneburg vor der Brust (wäre bis vor kurzem das absolute Spitzenspiel gewesen, aber durch die Doppelbelastung Stadtliga / Ü35 hat Lüneburg ein wenig den Rhythmus verloren und mehrere Spiele verloren), in der Woche darauf hat man – und das ist dann wirklich ein Spitzenspiel – den Tabellenzweiten Bramfeld zu Gast.

Das nächste Spiel im OLD BOYS Imperium haben die DISTRICT BOYS am 5. März bei ETV 6 – auch das durchaus ein Spitzenspiel. Der März ist also nicht nur verrückt, sondern bleibt auch spannend.

Punkte: Dirk 19 (5/7 FW), Björn 13 (5/6 FW), Daniel 11 (1/2 FW), Axel 10 (2/5 FW), Timo 10 (1 Dreier, 1/2 FW), Sascha 10 (2 Dreier), Helge 6 (2/4 FW), Thorsten M. 4, Papi, Gunnar.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 21:9 / 15:15 / 23:22 / 24:13

Freiwürfe: 16/26 = 62%

 

Das Spiel gegen CONO war im übrigen das 3. Spiel binnen vier Tagen (erzähl das mal Fußballprofis!). Bereits am 26. Februar wurde das Auswärtsspiel der OLD BOYS in Harburg gewonnen. Spielerisch mit 75:59 letztlich ohne Probleme, der Sieg wurde allerdings teuer bezahlt, denn mit BJ, Jan und Hubi verletzten sich drei Spieler, zum Teil sogar schwer. Gute Besserung auch nochmal von dieser Stelle.

Punkte: Thorsten M. 23 (1/2 FW), Helge 11 (1/2 FW), Axel 10, Timo 10 (2 Dreier, 2/2 FW), Jan 7 (1 Dreier, 0/1 FW), Björn 5 (1/2 FW), BJ 4 (0/2 FW), Papi 3 (1/2 FW), Jonny 2, Hubi, Alex R.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 15:9 / 13:11 / 27:21 / 20:18

Freiwürfe: 6/13 = 46%

Jan 302017
 

“Wir waren ein bisschen ängstlich.” Die Analyse von Trainer Martin Trostmann war, wie die Viertel zwei bis vier gegen Ottensen, völlig OLD-BOYS-untypisch. Trotz Tabellenführung fehlt die Souveränität vergangener Jahre.

Als der Abpfiff in der Alstertaler Lüttkoppelarena erklang, machten die Profis der OLD BOYS nicht den Eindruck, als hätten sie gerade ein Basketballspiel gewonnen. Keiner von ihnen jubelte, keiner sank auf die Knie vor Glück. Auf ihren Gesichtern war vom Spielfeldrand kein Lächeln zu erkennen. Nur ein Spieler ballte kurz beide Fäuste. Dann schlichen die OLD BOYS vom Platz, beinahe wie ein Trauerzug.

Dieses 74:61 gegen Ottensen fühlte sich nicht an wie ein Sieg, eher wie eine Mischung aus Unentschieden und Niederlage.

Die OLD BOYS werden aufgrund ihrer überragenden Stellung in der Branche ja nicht daran gemessen, ob sie gewinnen oder verlieren. Sie gewinnen sowieso meistens, gegen Ottensen schon zum 10. Mal im 10. Spiel dieser Saison. Sie werden daran gemessen, wie sie gewinnen. Auf die Art und Weise kommt es an. Und gegen Ottensen gewannen sie, wie schon vor zwei Wochen beim 86:58 gegen HTB: mit Schwächeperioden, nicht wirklich souverän. “Wir waren ein bisschen ängstlich und besorgt, das muss ich offen zugeben“, sagte Trainer Martin Trostmann.

Ängstliche und besorgte OLD BOYS, wann hat es das zuletzt gegeben?

Die OLD BOYS spielten im ersten Viertel wie aufgedreht, sie machten, was sie machen mussten und gingen durch schöne Einzelleistungen und nettes Zusammenspiel in Führung (24:8 zur Viertelpause). Und es wäre OLD-BOYS-typisch gewesen, wenn sie irgendwann Mitte der zweiten Halbzeit den 70. und gegen Ende vielleicht noch den 90. Punkt gemacht hätten, mit Blick Richtung 100. Doch sie spielen im Moment OLD-BOYS-untypisch.

Zu Beginn des zweiten Viertels kassierten sie einen 0:10-Run durch Ottensen – und gaben die Partie zumindest emotional beinahe noch aus der Hand. Die Ottenser waren dem Ausgleich über weite Strecken der zweiten Halbzeit näher als die OLD BOYS einem deutlichen Sieg. “Je länger das Spiel dauerte, desto besser waren wir drin“, freute sich Ottensens Kapitän Yoon Ko. Noch so ein Satz, den man nach OLD-BOYS-Spielen eigentlich nicht zu hören bekommt. Zumindest nicht vom Gegner.

Während sich die OLD BOYS nicht so richtig wie Sieger fühlten, kamen sich die Ottenser nicht so richtig wie Verlierer vor.

Zum zweiten Mal nacheinander war ein Spiel der OLD BOYS bis weit in die zweite Halbzeit offen oder noch nicht entschieden. Gegen HTB gelang der Turnaround und die Führung erst im dritten Viertel. Jetzt war das erste Viertel zwar von einer deutlichen Führung geprägt, die Führung schmolz aber zwischenzeitlich bis auf neun Punkte zusammen, so dass immer mal wieder ein Blick zur verbleibenden Zeit geworfen werden musste. Entsprechend selbstkritisch zeigten sich die OLD BOYS. “Uns ist bewusst, dass wir besser spielen können“, war eine Meinung, ein Spieler gestand, dass seine Mannschaft “keinen guten Basketball” gespielt habe. Und Trainer Trostmann kritisierte den Mangel an Kontrolle nach dem ersten Viertel. “Wir haben unsere Spielidee verloren“, sagte er.

(Anmerkung der Redaktion: Aus Mangel an Zeit und Kreativität wurden die Inhalte weitestgehend einem anderen Punktspiel dieses Wochenendes entnommen. Ähnlichkeiten mit einem Nord-Süd-Derby sind daher möglicherweise nicht unbedingt zufällig, es soll nur nochmal verdeutlicht werden, dass auch im Leben eines Abonnenmentsmeisters mal die Sonne nicht ganz so doll scheint wie sonst. Aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel – weiter geht es für die OLD BOYS dennoch erst am 12. Februar in Harburg. Dort jedoch ohne die Ü45-Spieler, die zur Norddeutschen Meisterschaft in Berlin antreten.)

Punkte: Götz 16 (1 Dreier, 3/4 FW), Jan 11 (2 Dreier, 3/4 FW), Dirk 10 (2/2 FW), Thorsten M. 9 (1/2 FW), Daniel 7 (3/4 FW), BJ 7 (1/2 FW), Thorsten H. 7 (1/1 FW), Nommi 4, Antonios 2, Papi 1 (1/2 FW).

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 24:8 / 14:18 / 19:16 / 17:19

Freiwürfe: 15/21 = 71%

Jan 172017
 

Die OLD BOYS haben den Tabellenvorletzten HTB mit 86:58 bezwungen. Der deutliche Sieg konnte jedoch erst in den letzten anderthalb Vierteln sichergestellt werden. Bis zur 26. Minute war die Partie sehr eng.

Der DAX ist mittlerweile nicht nur bei Börsenexperten ein weithin bekannter Begriff. Weniger bekannt, aber ganz sicher nicht unwichtig, zumindest in der Welt der OLD BOYS sowie der angeschlossenen Subteams ist der (OLD BOYS) DOX. Der DOodleindeX steht stellvertretend für die Aktivitäten des aktuellen OLDBOYS Doodle und ist ein wichtiger Indikator für zu erwartende Spielbeteiligungen als auch sich daraus ergebenden Maßnahmen wie Aufrufe („Bitte Kalender checken“), Bettelmails („Malte, Arne, Robert – was ist mit Euch?“) oder Status-Updates („Hab mich jetzt auch eingedoodelt“).

Für die abgelaufene Woche unterlag der DOX heftigen Kursschwankungen. Sah es zunächst so aus, dass die OLD BOYS Aktie eine solide Performance hinlegen würde (die eingetragene Teilnehmerzahl sah ziemlich zufriedenstellend aus), so dass die Depotspezialisten der OLD BOYS bereits Umshiftungen im Depot veranlassten, um sowohl für das Spiel der OLD als auch der DISTRICT BOYS eine solide Basis zu haben. Dann jedoch musste Coach Martin seine Teilnahme absagen und auch die Anzahl der spielbereiten OLD BOYS sank quasi stündlich ab – würde hier ein Black Saturday drohen?

Mitnichten, zum einen vertrat Coach Kuhlmann dankenswerterweise Coach Trostmann am Ende fanden sich doch neun OLD BOYS zusammen, um den HTB zu empfangen. Zudem. Der einstmalige Bundesligist ist in der Tabelle der HSEN nur Vorletzter, das Team bewies aber zuletzt mit einer ganz knappen Niederlage gegen Lüneburg, dass das Team deutlich stärker ist als der Tabellenplatz aussagt.

Für die OLD BOYS begann es jedoch prima, schnell wurde eine 11:2 Führung herausgespielt. Sah also alles ganz einfach aus – war es dann aber leider nicht. Die OLD BOYS verloren komplett den Rhythmus – hinten wurde nicht verteidigt und vorne war das Spiel komplett statisch. Daraus folgten unfassbare 20 kassierte Punkte in fünf Minuten, aber nur noch 4 selbst erzielte Zähler – daraus folgend ein 17:22 Rückstand.

Die OLD BOYS waren sich einig, dass es so nicht weitergehen durfte. Und das sollte es auch nicht. Wie so häufig war eine verbesserte Verteidigung das Schmiermittel für den OLD BOYS Motor – denn jetzt lief es auch vorne besser, der Ball lief ordentlich und auch die Wurfquote verbesserte sich signifikant. Trotzdem ließ HTB sich nicht abschütteln, konnte bis Minute 17 auch noch die Führung behalten (32:31), ehe ein 12:0 Run der OLD BOYS in den letzten drei Minuten für eine doch recht solide 43:32 Führung sorgte.

Auch im dritten Viertel blieb das Spiel zunächst eng – bis auf fünf Punkte kämpfte HTB sich bis Minute 26 wieder heran (44:49), dann jedoch kam die Wurfmaschine der OLD BOYS wieder in Gang. 62:46 am Ende des dritten Viertels – die Vorentscheidung schien gefallen. Und war gefallen wie sich im letzten Abschnitt herausstellte, in der die OLD BOYS nicht nachließen, sondern nachlegten und letztlich doch noch einen deutlichen 86:58 Sieg herausholten. Hervorzuheben ist eine Freiwurfquote von 65% – fast wäre der Spitzenwert der Saison gebrochen worden…

Die OLD BOYS treten nach einem spielfreien Wochenende am 28. Januar wieder zum Heimspiel in der Lüttkoppel gegen Ottensen an.

Punkte: Götz 18, BJ 18 (4/7 FW), Volker 12 (1 Dreier, 3/4 FW), Thorsten M. 10 (0/2 FW), Daniel 8, Thorsten H. 6 (2/2 FW), Helge 6 , Tobi D. 5 (1/1 FW), Antonios 3 (1/1 FW), Dirk.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 15:22 / 28:10 / 19:14 / 24:12

Freiwürfe: 11/17 = 65%

 

Der DOX der DISTRICT BOYS hatten über die Woche hinweg eine ebenfalls heftige Kursschwankungen erleben müssen. Nach einem sehr schwachen Jahresbeginn, erholte er sich jedoch, auch weil – wie oben erwähnt – die Fondsmanager der OLD BOYS Verschiebungen im (Spieler-) Depot vornahmen, um eine möglichst gleichmäßige Auslastung gewährleisten zu können.

Erstaunlicherweise wies der Kader für das Spiel gegen Polizei dann auch erstaunliche Parallelen zu einem Aktienfonds auf. Die Kurzbeschreibung des Kaders/Fonds hätte also möglicherweise so aussehen können:

„Der eigens für das Spiel gegen Polizei aufgelegte DISTRICT Fond wird von vielen Analysten als Geheimtipp aufgeführt. Die Zusammenstellung ist auf den ersten Blick vielversprechend. Ein ausgewogenes Portfolio an erfahrenen Aufbau-, Flügel- und Centerspielern verspricht hohe Punktrenditen – bei einem erwartungsgemäßen Verlauf des Marktes ohne Turbulenzen. Kritisch betrachtet werden muss jedoch die relativ geringe Anzahl an enthaltenen Titeln (acht) – ein Ausfall bzw. Rausfoulen kann hier für den Anleger gleich spürbare Folgen haben. Zudem sind alle Titel mit leichten Risiken behaftet: bereits fünf waren am Vortag im Einsatz, so dass ihre Performance mit gewissen Risiken behaftet sind. Zwei noch bis in die frühen Morgenstunden bei anderen Aktivitäten im Einsatz, so dass letztlich nur ein „frischer“ Anteil im Einsatz war – der war aber in der Woche krank gewesen. Die Anlage ist daher durchaus mit Risiken behaftet (bis hin zum Totalverlust bei unvorhergesehenen Turbulenzen), bringt jedoch alle Voraussetzungen mit, hohe Renditen zu erzielen.“

Oder so ähnlich. Jedenfalls kann festgehalten werden, dass Anleger bei rechtzeitigem Kauf ihre helle Freude am DISTRICT Fond gehabt hätten. Phasenweise bewegte sich die Performance im ganz oberen Bereich, insgesamt eine wirklich runde Sache. Was war passiert?

In einem äußerst kalten Umfeld (gefühlt wurde es in der Halle wärmer, wenn die Tür nach außen aufgemacht wurde) betraten am Ende also insgesamt 8 Spieler die Arena an der Carl-Cohn-Straße, um in blauen CIRCLE BOYS Auswärtstrikots anzutreten.

Aus den vorigen Spielen wusste man, dass der Gegner nicht unbedingt der wurfstärkste ist, aber konsequent zum Rebound geht und insgesamt nicht einfach zu spielen ist.

Doch die DISTRICT BOYS gingen schnell mit 10:2 in Führung, variierten mit gutem Spiel über die großen Positionen, klugen Würfen von außen oder einfach auch mal den Weg backdoor. Der Gastgeber nahm schnell eine Auszeit und konnte sich etwas stabilisieren. 18:13 für die DISTRICT BOYS nach 8 Minuten ließen es eng aussehen – ein kurzer Spurt am Ende des Viertels stellte jedoch eine zufriedenstellende 22:13 Führung her. Schön insbesondere, dass etliche Körbe fast mit Ablauf der 24-Sekundenuhr erzielt wurden, nachdem der Ball davor ordentlich durch die Reihen lief.

Es folgte das stärkste Viertel der DISTRICT BOYS – ein wahres Feuerwerk an nett herausgespielten Körben- über „lang“, als Fastbreak, von außen. Da noch dazu in der Defense ein Gang hochgeschaltet wurde und nur noch wenig zugelassen wurde (und Freiwürfe wurden von Polizei viele liegengelassen). Analysten hätten mit feuchten Augen (vor Freude) gesagt, da war Musik drin, sicher hätten nach der 26:10 Hausse sicher aber auch einige mahnend den Zeigefinger gehoben und gesagt, die Rallye werde so nicht weitergehen.

Nicht ganz diese Worte, aber sinngemäß in die gleiche Richtung gehend appellierten die DISTRICT BOYS untereinander, ja nicht nachzulassen, um Polizei unter keinen Umständen noch einmal ins Spiel kommen zu lassen oder zumindest einen solchen Gedanken bei ihnen aufkommen zu lassen.

Auch dieses Vorhaben wurde glänzend umgesetzt. Die ersten Minuten gehörten klar den DISTRICT BOYS. Nicht völlig unerwartet kam der Gegner aber nun etwas besser ins Spiel, da er nicht nachließ immer wieder den Korb der DISTRICT BOYS zu attackieren und mit den Fouls gehaushaltet werden musste. Es reichte aber aus, um auch dieses Viertel für sich zu entscheiden und die Führung mit 67:40 sogar noch leicht auszubauen. Das letzte Viertel machte da weiter, wo das dritte aufgehört hatte. Zwischendurch wurde jedoch noch einmal kräftig Gas gegeben mit unglaublichem Tempo.

Der Fonds nahm somit nochmal an Fahrt auf, ohne jedoch noch einmal richtig anzusteigen. Mitnahmeeffekte setzten ein, so dass am Ende eine wunderbare Performance zu Buche steht, mit ausgewogener Entwicklung der einzelnen Anteile – eine rundum gelungene Sache. Sicher werden die Portfolio-Experten der OLD BOYS schon zum nächsten Spiel auch wieder Änderungen vornehmen, aber die Zusammensetzung gegen Polizei hat definitiv ins Schwarze getroffen und für rundum glückliche Gesichter bei allen Beteiligten gesorgt. Eine perfekte Anlage in den Sonntag möchte man meinen.

So performten die einzelnen Beteiligten:

Punkte: Thorsten M. 20 (6/7 FW), Thorsten H. 14 (0/4 FW), Robert 13 (5/7 FW), Hubi 13 (3/4 FW), Daniel 11 (3/4 FW), Dirk 10 (4/6 FW), Volker 8 (2/2 FW), Jonny.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 22:13 / 26:10 / 19:16 / 22: 16

Freiwürfe: 23/34 = 68%

Jan 082017
 

Es hat nicht sollen sein. In einem heiß umkämpften Turnier haben die OLD BOYS die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft der Ü40 knapp verpasst.

Dem Auftaktsieg gegen Bramfeld folgte im „Do-or-die“ Spiel gegen HAPI eine knappe Niederlage, zum Abschluss gegen Wedel gab es dann (erwartungsgemäß) nichts mehr zu holen.

Wie bereits berichtet hatten in diesem Jahr nicht nur die altbekannten drei Teams (OLD BOYS, BSV, HAPI) zur Ü40 Quali gemeldet, sondern auch der SC Rist Wedel, seines Zeichens Deutscher Meister der Ü35. Da sich nur der erste sicher qualifiziert, aber in den letzten Jahren auch immer der Zweitplatzierte zur Norddeutschen fahren konnte, war das Ziel klar: Mindestens Platz zwei.

Da anzunehmen war, dass Wedel alle Spiele gewinnen würde, stand für die OLD BOYS intern schon früh fest, dass das Spiel gegen HAPI das Entscheidende sein würde. Was es letztlich auch war, dennoch staunten die OLD BOYS nicht schlecht als sie beim Eintreffen sahen, dass HAPI gegen Wedel in Front lag und eine Sensation in der Luft lag. So war es auch bis kurz vor Schluss, dann zeigte Wedel wieder einmal seine ganze Erfahrung, traf zwei ganz wichtige Dreier, hatte noch ein, zwei Ballgewinne und gewann am Ende ganz knapp mit zwei Punkten.

Das erste Spiel gegen die mutmaßlich schwächste Mannschaft aus Bramfeld ging indes auch für die OLD BOYS nicht gut los. Nervosität kennzeichnete das OLD BOYS Spiel, von außen wollte nichts reinfallen, und gegen die massierte Verteidigung der Bramfelder tat man sich extrem schwer. Da Bramfeld auch noch schwere Würfe von außen traf, lagen die OLD BOYS fast die gesamte erste Halbzeit im Hintertreffen, wenn auch auf niedrigem Niveau (7:9 nach 9 Minuten). Erst dann konnte das Ruder herumgerissen werden, auch wenn die Führung von 13:11 zur Halbzeit natürlich kein Polster war.

Klar war, dass in der zweiten Halbzeit mehr kommen musste, um hier keine böse Überraschung zu erleben. Und so war es auch, Schlüssel war primär die Verteidigung. Nur noch 3 Punkte wurden zugelassen, Bramfeld hatte konditionell auch nicht mehr soviel zuzusetzen, während die OLD BOYS zwar keine Glanzleistung ablieferten, aber das Ergebnis dann doch noch sicher nach Hause brachte.

25:14 hieß es am Ende nach 2×10 Minuten, das kann auch mal ein Viertelergebnis sein, aber diesmal war eben alles anders.

So konnte man im Anschluss sehen, dass Wedel Bramfeld ungefährdet schlug und schon stand das Spiel um die Entscheidung um Platz 2 an – HAPI gegen die OLD BOYS.

Im Bezirksligaspiel hatten die OLD BOYS ganz knapp die Nase vorn gehabt, aber das zählte natürlich nun nicht mehr.

Der Vorsatz, gut ins Spiel zu kommen, fruchtete leider nicht ganz – im Gegenteil: HAPI war deutlich besser im Spiel, weil sie eine bessere Trefferquote von außen hatten. Da fiel einfach das rein, was bei den OLD BOYS danebenging. Die Center hatte man dagegen ganz gut im Griff. Umgekehrt konnte einige Gelegenheiten zu einfachen Punkten nicht genutzt werden. Nach 5 Minuten hieß es 6:14 aus Sicht der OLD BOYS. Trotz etlicher zugesprochener Freiwürfe kamen die OLD BOYS nicht dichter ran, weil auch von der Linie wenig fiel. So konnte HAPI die Führung auch zur Halbzeit beibehalten (17:9).

Coach Martin appellierte besonnen ans Team, endlich das Herz in die Hand zu nehmen und die Chancen zu nutzen. Und das klappte nach der Halbzeit auch endlich gut. Der Druck in der Verteidigung wurde beibehalten oder sogar noch erhöht, und vorne fiel auch endlich mal etwas rein. Bis Minute 16 konnte die Führung der Halstenbeker egalisiert werden (19:19), dann ging man sogar in Führung (21:19). Es hatte sich ein rassiges, umkämpftes Spiel entwickelt, unterstützt von einer Linie der Schiedsrichter, die das Spiel im Zweifel auch mal laufen ließen und nicht kaputt pfiffen.

Leider verloren die OLD BOYS im Anschluss etwas den Faden – erneut schien der Korb wieder wie vernagelt, während HAPI Punkte einstreuen konnte und die Führung am Ende auch extrem clever über die Zeit brachten, während die OLD BOYS Chancen zu verkürzen ungenutzt liegen ließen.

So hieß es am Ende 21:27 – ärgerlich; denn die Chance auf den Sieg war definitiv vorhanden. Kleinigkeiten entschieden das Spiel (verlegte Korbleger, ungenaue Pässe beim Fastbreak, Wurf- und besonders Freiwurfquote!) – sicher fällt jedem da etwas ein. Dennoch, falls das gerade etwas negativ klingt, es war ein gutes Spiel, besonders die Verteidigungsleistung in Halbzeit 2 war aller Ehren wert.

Um noch eine Chance aufs Weiterzukommen zu haben, hätte im letzten Spiel Wedel bezwungen werden müssen. Aber natürlich war das auch Wedel klar, entsprechend ernst nahmen sie das Spiel, so dass nach guter Anfangsphase der OLD BOYS (12:10 für Wedel nach 6 Minuten) die Führung der Wedeler dann doch ordentlich anwuchs (23:12 zur Halbzeit).

Im zweiten Viertel war das Spiel dann ausgeglichener, Wedel ließ ein wenig die Zügel schleifen, ohne dass es nochmal gefährlich wurde. Die OLD BOYS lieferten wieder ein ordentliches Spiel ab, letztlich reichte es aber nicht für mehr.

Die OLD BOYS können somit mit erhobenem Haupt nach Hause fahren (wurde auch gemacht), für die weitere Saison kann man mitnehmen, dass man wieder versucht, in Sachen Wurfquote etwas in die Spur zu kommen und: Die Freiwürfe trifft!

Zweimal 3/13 Freiwürfe (jeweils gegen HAPI und RIST) bedeuten 23% und das kann dann eben auch mal tödlich sein, wenn das Spiel knapp ist. Zumal dann, wenn der Gegner (HAPI) immerhin 9/15 trifft.

Letztlich muss man aber sagen, dass das Niveau bereits bei der Quali zur Norddeutschen hoch war (gibt es sicher nicht in jedem Landesverband), mal sehen, wie beide qualifizierten Mannschaften dann auf den Norddeutschen abschneiden (und ggf. dann sogar auf den Deutschen Meisterschaften). Wir sind gespannt.

Aus dem Umfeld des Teams ist dagegen zu hören, dass nun, wo man nur noch auf drei statt vier Hochzeiten tanzt, der Fokus noch stärker auf den Ligabetrieb gelegt werden kann.

Damit kann bereits am kommenden Wochenende begonnen werden, wenn drei Spiele innerhalb von drei Tagen anstehen: Am 14. Januar spielen die OLD BOYS gegen HTB, einen Tag später spielen die DISTRICT BOYS bei Polizei, ehe am 16. Januar die CIRCLE BOYS gegen Elmshorn den Reigen schließen.

Punkte BSV: Todde 8, Sascha 5 (3/3 FW), BJ 4 (2/9 FW), Dirk 4 (2/2 FW), Götz 2, Daniel 2, Malte, Helge, Patrick, Volker.

Viertel (aus Sicht der OLD BOYS): 13:11, 12:3

Freiwürfe: 9/16 = 56%

Punkte HAPI: Todde 8, Daniel 4 (2/4 FW), BJ 4 (0/5 FW), Götz 2, Dirk 2, Sven 1 (1/2 FW), Malte (0/2 FW), Helge.

Viertel: 9:17, 12:10

Freiwürfe: 3/13 = 23%

Punkte RIST: Götz 11 (1 Dreier), Sascha 6 (2/4 FW), Daniel 6 (0/3 FW), Dirk 2 (0/2 FW); BJ 2, Antonios 1 (1/2 FW), Sven (0/2 FW), Patrick, Papi.

Viertel: 12:23, 16:19

Freiwürfe: 3/13 = 23%

Dec 202016
 

Die OLD BOYS bleiben weiter ungeschlagen. Im letzten Spiel der Hinrunde gab es einen glanzlosen, ungefährdeten 71:47-Sieg über den Bramfelder SV.

Der Spieltermin an einem Sonntag Nachmittag ließ nicht zu, dass wie bei anderen Spitzenmannschaften üblich, die Weihnachtsfeier danach stattfinden konnte. Im Gegenteil, sie wurde bereits zwei Tage zuvor gefeiert. Bei jeder Art von Fleisch und mal ein bisschen Gemüse wurde alles mögliche besprochen, unter anderem, dass es zwei Tage später gegen den Bramfelder SV zur Sache gehen würde.

Der Gegner, nicht nur durch die ehemaligen OLD BOYS Ulises, Peter und Horacio mittlerweile ein alter Bekannter, trat mit nur relativ kleiner Besetzung an, während Coach Martin auf seiner Seite die Anwesenheit von 11 OLD BOYS eintragen konnte.

Zunächst wirkte es jedoch so, als läge das Essen den OLD BOYS noch schwer im Magen – es fiel erstmal nicht so viel rein, das Tempo war gemächlich und die Verteidigung, insbesondere beim Ausboxen, sehr nachlässig. Dazu kam, dass der BSV das Tempo auch weitestgehend aus dem Spiel nahm und die Abwesenheit der 24 Sekunden Regel dazu nutzten, Angriffe auch lang auszuspielen.

Damit kamen die OLD BOYS erst peu à peu zurecht, bis zur 7. Minute lag man zurück, ehe ein kurzer 5:0-Run noch eine knappe 16:12-Führung zum Ende des ersten Viertels herstellte. Doch auch im zweiten Viertel lief es kaum anders, zwar lagen die OLD BOYS stetig vorne, richtig absetzen konnten sie sich aber nicht – 33:25 zur Halbzeit.

Coach Martin ordnete für die zweite Halbzeit an, die Verteidigung etwas früher anzusetzen bzw. früher die Aufbauspieler des BSV unter Druck zu setzen. Dies hatte in der ersten Halbzeit nur in Ansätzen funktioniert. Das sollte sich auszahlen: Ein 10:0-Run gleich zu Beginn ließ die Führung auf 18 Punkte ansteigen. Die Verteidigung wurde etwas besser, hatte aber nach wie vor seine liebe Mühe mit Ex-OLD BOY Horacio, der sich teilweise auch von 3 Verteidigern nicht aufhalten ließ und am Ende auch mit 15 Punkten der Topscorer auf Seite der Bramfelder war. Er sorgte fast im Alleingang dafür, dass Bramfeld den Rückstand wieder etwas verkürzen konnte (36:51 zum Ende des dritten Viertels) – scheint das OLD-BOYS-Gen zu sein…

Das letzte Viertel war dann ein eher gemächliches Austrudeln Richtung Adventskaffee und -karsten – die OLD BOYS konnten bis zum Ende des Spiels die Führung dann doch noch deutlich auf letztlich 71:47 ausbauen, hervorzuheben ist wieder einmal die wirklich sagenhafte Dreierquote von Nommi (von den Anschreibern mit so großem Staunen vernommen, dass sie oft vergaßen, einen Kreis rumzumachen), nicht schlecht war auch die Szene, als zwei OLD BOYS hintereinander aus dem Weg geräumt wurden und nicht jeder ist auch bereit, nach Niederlagen dem Gewinner die Hand zu schütteln, aber tja – so ist halt das Leben und die Ü35-Liga…

Die OLD BOYS rangieren nun mit 8:0 Siegen auf Platz 1 – Zurücklehnen ist jedoch nicht, denn der erste Verfolger Lüneburg lauert mit nur einer Niederlage dahinter und wird sicherlich hochmotiviert sein, den OLD BOYS ein Bein zu stellen. Es gilt also fokussiert zu bleiben, zumal bereits am 8. Januar die Qualifikation zur Ü40 Norddeutschen ansteht, dieses Jahr sogar mit 4 Mannschaften. Im regulären Spielbetrieb treffen die OLD BOYS dann am 14. Januar auf HTB.

Punkte: Nommi 16 (4 Dreier), Thorsten M. 15 (1/2 FW), Daniel 11 ( 1/2 FW), Götz 9 (1/2 FW), BJ 8 (4/6 FW), Tobi D. 8 (1 Dreier, 1/2 FW), Timo 2, Dirk 1 (1/2 FW), Thorsten H. 1 (1/2 FW), Volker, Papi.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 16:12; 17:13; 18:11; 20:11

Freiwürfe: 10/20 = 50%

Nov 292016
 

Nur fünf goldgelbe Kondore schwebten am frühen Samstagnachmittag über dem Alstertal und landeten auf der zum Ü35-Showdown bereiten Lüttkoppel … angsterfüllt, sorgenvoll, schicksalsergeben und bereit, sich von den gierigen und kraftstrotzenden 10 OLD-BOYS-Adlern zerfleischen zu lassen.

Es sollte jedoch etwas anders kommen. Da waren keine majestätischen oder gar Angst einflößenden Adler zu sehen; eher glichen die OLD BOYS einer winzigen Kolonie Königspinguine: weder angriffslustig, noch verteidigungsfreudig; stattdessen herumstehend und interessiert beobachtend, was die fünf Kondore so mit all den herunterfallenden Sportgeräten anstellen können. Frei nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ machten die Kondore schon in der Anfangsphase kein großes Federlesen; nach 9 Minuten stand es bereits 4:17. Nachdem in der Online-Gemeinde die ersten Tweets der Art „Sensation in der Hamburger Ü35-Liga“ um die Welt zwitscherten, und sich die OLD BOYS ob der hohen Fehleranzahl bereits gegenseitig wie die Rohrspatzen ausschimpften, sammelte Coach Trostmann seine Schar um sich, um gehörig im Stall auszumisten. Man hatte zeitweise den Eindruck, die OLD BOYS lägen tatsächlich noch in den Federn. Unter anderem „Nicht nur leise Rumpiepsen sollt Ihr in der Defense. Ich will Euch hören“, vernahmen die mitgereisten Fans, die ihre sicher gesetzt geglaubten Wetteinsätze bereits davonfliegen sahen.

Zur Halbzeit lag man immerhin nur noch 19:21 zurück. Aber für Coach Trostmann war das noch immer nicht das Gelbe vom Ei. Allein der seit Jahren berühmt-berüchtigte Litauen-Kondor Virgis Meiners hatte bereits zu diesem Zeitpunkt 14 der 21 Punkte aus allen nur möglichen Fluglagen im Nest der OLD BOYS platzieren können. Noch weitere beflügelnde Worte waren notwendig bis die OLD BOYS etwa Mitte des 3. Viertels endlich zu einem funktionierenden, agilen Schwarm von Amsel, Drossel, Fink und Star wurden. Erst in der letzten Runde drehten die OLD BOYS richtig auf; man konnte durchaus schon von Hühnerhabicht-Modus sprechen; dagegen die Kondore inzwischen schon etwas flügellahm (kein Wunder, nur zu fünft, und einer in Foultrouble). So konnten die OLD BOYS in den letzten 5 Minuten etwa ein Drittel ihrer Gesamtpunkte einnetzen. Endstand: 64:49.

Nichtsdestotrotz, Kondoren-Trainer Holger van Dahle hätte, trotz der Niederlage, seine wahre Freude an seinen tapferen, nie aufsteckenden Schützlingen gehabt, wäre er bei der samstäglichen Flugschau dabei gewesen. Unter den gegebenen Umständen konnten sie erhobenen Hauptes den Heimflug antreten.

So sah es der Gegner: “Slow-Ball zu Fünft

Stationen: 2:8 (5.min), 7:17 (10.), 9:17 (15.), 19:21 (20.), 30:26 (25.), 38:35 (30.), 44:40 (35.), 64:49 (40.).

Alle Viertel: 7:17, 12:4, 19:14, 26:14.

OLD BOYS auf der Koppel: Todde M. (14, 2/2, 0F), Jan B. (13, 3x3er, 4F), Götz P. (11, 1/2, 3F), Nommi (10, 1x3er, 3/4, 1F), Jonny Sch. (5, 1x3er, 0F), Stephan M. (4, 1F), Axel H. (2, 4F), Björn v.d.K. (2, 0F), Gunnar K. (2, 1F), Helge S. (2, 0/2, 3F), Martin T. (Coach).