Jan 182018
 

Die OLD BOYS haben sich unter der Woche mit 81:52 bei Condor durchgesetzt. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und hätte durchaus höher ausfallen können.

Was macht man, wenn am Mittwoch keine Champions League läuft, man selbst kein Basketballtraining hat, es keinen Zugang zu Live-Spielen der Basketballbundesliga gibt und Olympia noch nicht angefangen hat? Richtig, idealerweise trifft man sich zum Basketball unter Punktspielbedingungen. So taten es auch 10 OLD BOYS, um sich im Duell mit Condor, einem Urgestein der Liga (ist, wie übrigens auch die Hoppers, HTB und die OLD BOYS seit Gründung der HSEN immer dabei gewesen – wenn auch nicht immer unter demselben Namen, was durch den Wechsel des Hauptsponsors (Achtung, Ironie) begründet war), zu messen. Bislang konnten die OLD BOYS noch jedes Duell für sich entscheiden, allerdings hat das Team in den schmucken dunkelgelben Jerseys sich in der Liga durchaus gemausert und auch die OLD BOYS immer mal wieder vor Probleme gestellt. Insbesondere auf der Centerposition hat das Team einiges zu bieten.

Dessen waren sich die OLD BOYS bewusst und legten dementsprechend engagiert und konzentriert los. Schnell wurde eine 10:2 Führung erspielt durch Fastbreaks, deren Zustandekommen einer engagierten Verteidigung zu verdanken war. Nach kurzer Verschnaufpause (14:8), wurde dann noch einmal angezogen und schon zur Viertelpause ein deutlicher 24:10 Vorsprung erspielt. Coach Kuhlmann konnte bereits hier allen Spielern Einsatzzeit geben, die Rotation konnte auch über das gesamte Spiel beibehalten werden.

Im zweiten Viertel verloren die OLD BOYS leider etwas ihre Linie. Weniger in der Offensive, auch wenn die Würfe nicht mehr ganz so gut fielen, sondern vielmehr in der Defense wurden Condor viel zu viele Chancen eingeräumt. Zudem traf Condor gut – die Folge waren 20 kassierte Punkte, bei nur 16 selbst erzielten betrug der Vorsprung zur Halbzeit demzufolge zwar immer noch 10 Punkte, aber es sah nicht mehr ganz so gut aus.

Zum Glück überwanden die OLD BOYS diese kleine Schaffenskrise im nächsten Viertel und gingen wieder deutlich engagierter zu Werke. Eine starke Wurfquote, dazu viele Offense-Rebounds und daraus resultierende neue Wurfchancen führten zu einem kontinuierlichen Ausbau der Führung. 66:38 stand es nach 30 Minuten. Im Schlussabschnitt legten die OLD BOYS dann wieder etwas den Schongang ein bzw. trafen nicht mehr so hochprozentig wie zuvor, dennoch wurde am Ende mit 81:52 ein deutlicher Sieg eingefahren. Dieser hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn nicht einige leichte Punkte unter dem Korb bzw. beim Zug zum Korb liegen gelassen worden wären – aber das wäre vielleicht auch etwas zu vermessen gewesen.

Es bleibt eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der alle ordentlich Spielzeit hatten und sich fast alle auf der Scorerliste eintragen konnten (bei ordentlich verteilten Punkten), zudem wurde der Big Man von Condor von Axel, Michi, BJ und Papi gut kontrolliert (nur 9 Punkte am Ende), so dass die Stimmung während und nach dem Spiel sehr gelöst war.

Die OLD BOYS haben nun etwas Pause und treten am 3. Februar zuhause gegen SGHB wieder an.

Punkte: Thorsten M. 18, BJ 13 (5/7 FW), Sascha 12 (1 Dreier, 3/3 FW), Axel 11 (1/4 FW), Dirk 10, Michi 7 (1/3 FW), Volker 6 (2 Dreier), Tobi D. 2, Papi 2, Alex.

Freiwürfe: 10/17 = 59%

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 24:10 / 16:20 / 26:8 / 15:14

Jan 072018
 

…vorbehaltlich, dass wie in den Vorjahren sich auch der Zweitplatzierte der Hamburger Meisterschaften qualifiziert; denn die OLD BOYS belegen bei der Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft den zweiten Platz. In zwei intensiven Spielen konnte man dabei zunächst Bramfeld schlagen, ehe man sich in einem weiteren „El Clásico“ den Hoppers geschlagen geben musste.

Mitterweile schon traditionell beginnt das neue Jahr für die OLD BOYS mit den Hamburger Meisterschaften der Ü40 aka Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Nachdem im Vorjahr auch Wedel gemeldet hatte, beschränkte sich der Teilnehmerkreis heuer wieder auf die ebenso bewährten Teams aus Bramfeld sowie der Hoppers aus Halstenbek.

Die OLD BOYS eröffneten dabei gegen Bramfeld. Das Team hat sich vor der Saison mit einigen Spielern der letztjährigen Billstedter Oberligamannschaft verstärkt, womit man schon im Ü35 Ligabetrieb Erfahrung gemacht hat (Center Branko Kusmuk fehlte allerdings).

Die OLD BOYS fanden allerdings ganz schwer ins Spiel. Zwei Dreier aus gefühlt 9 Metern mit Brett, ein weiterer Distanzwurf und ein Korb unterm Brett von Bramfeld gegenüber nur zwei Freiwürfen der OLD BOYS bedeutete ein kümmerliches 2:10 nach 5 Minuten. Doch in den kommenden zwei Minuten fanden die OLD BOYS den Schlüssel für die Weiche, die den Sieg bedeutete. Zunächst wurde mit zwei eigenen Dreiern einem Freiwurf und einem Feldkorb der Rückstand zum Viertelende in eine 11:10 Führung umgewandelt. Und im Anschluss wurde die Führung nicht mehr hergegeben, sondern ordentlich ausgebaut. Satte 20 Punkte wurden in dem nur sieben Minuten dauernden Viertel erzielt (davon ein 8 Punkte Todde-Run und 5 Punkte von Götz), so dass zur Halbzeit eine recht deutliche 31:16 Führung heraussprang. Schlüssel war sicher die Kontrolle der Rebounds sowie eine ziemlich hochprozentige Trefferquote.

Die OLD BOYS mahnten sich jedoch gegenseitig, nun nicht die Spannung zu verlieren und weiter so konzentriert zu agieren wie ab Minute 6. Dies gelang im dritten Viertel weitestgehend gut. Zwar ließ die Wurfquote nach, da man aber in der Verteidigung stark blieb, war auch die Führung bis kurz vor Schluss konstant (39:23). Ein kurzer viertelübergreifender Einbruch ließ Bramfeld jedoch noch mal hoffen. Auf einmal stand es nur noch 40:32. Dies war jedoch nur ein kurzes Strohfeuer; im Anschluss bekamen die OLD BOYS das Zepter wieder in die Hand und entschieden das Spiel am Ende mit 51:36 für sich.

Spielentscheidend war sicher die lange Bank, eine phasenweise sehr gute Trefferquote, eine gute Verteidigung und die Freiwurfquote, sonst nicht gerade die Kernkompetenz der OLD BOYS, die bei sehr ordentlichen 65% lag. Bramfeld ließ hingegen mit 28% jede Menge an der Freiwurflinie liegen.

Gleich im Anschluss erwartete die OLD BOYS eine Neuauflage des schon legendären „El Clásico“ gegen die Holstein Hoppers.

Das Team ist bekannt dafür, zu diesen Spielen eigentlich immer alles aufzubieten, was Rang und Namen hat und auch gerne nochmal ein neues Ass aus dem Ärmel zu zaubern. Das Ass hieß diesmal Gunnar Brandt.

Unbeeindruckt davon gehörten die ersten Minuten aber den OLD BOYS. Nach zweiminütigem Abtasten legten die OLD BOYS mächtig los, trafen richtig gut und waren auch in der Defense sehr präsent (leider wurden aber auch einige leichte Punkte liegen gelassen). Trotzdem stand es nach dem ersten Viertel 15:9, zwei Minuten später sogar 21:9 für die OLD BOYS. Doch die Hoppers kamen zurück ins Spiel. Zum einen, weil die Defense der OLD BOYS nachließ, zum anderen weil der Angriff komplett ins Stottern kam und den OLD BOYS kaum noch Punkte gelangen. Gekrönt wurde dies von lediglich 2 (!) Punkten im dritten Viertel. So stand des nach dem dritten Viertel 37:28 für die Hoppers. Es verblieben aber noch sieben Minuten, um das Spiel zu drehen. Die OLD BOYS konnten noch einmal auf 35:39 verkürzen, im Anschluss behielten jedoch die Hoppers die Nase vorn und entschieden (wieder einmal) ein el clasico auf den Norddeutschen Qualis für sich. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatte eben „Ass“ Gunnar Brandt mit 14 Zählern sowie (wieder einmal) Frank Holzhütter mit 16 Punkten.

Aus Sicht der OLD BOYS ärgerlich sind die einfachen Punkte, die vergeben wurden, andererseits war die Trefferquote im ersten Viertel auch extrem hoch. Das neu eingeführte Spielsystem bietet einige Möglichkeiten, die aber nur in Ansätzen genutzt werden konnten, das Potenzial ist aber auf jeden Fall da. Das Licht war auf jeden Fall deutlich größer als der Schatten und das lag nicht nur am blendenden Sonnenlicht in der HÖKO. ;-)

Die Norddeutschen Meisterschaften, so man denn qualifiziert ist, finden am 17. und 18. Februar statt. Vorher steht jedoch erstmal der Basketballalltag an; die DISTRICT BOYS bestreiten dabei ihr erstes Heimspiel 2018 am 14.01.

Punkte gegen BSV: Thorsten M. 11 (5/6 FW), Götz 8 (2 Dreier), Malte 6 (2/4 FW), Michi 5 (1 Dreier), Dirk 5 (1 Dreier), Arne 4 (2/2 FW), BJ 4 (0/2 FW), Daniel 2 (2/4 FW), Sascha 2 (2/2 FW), Papi 2, Alex 2, Axel.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 11:10 / 20:6 / 8:11 / 12:9

Freiwürfe: 13/20 = 65%

Punkte gegen HAPI: Sascha 13 (3/4 FW), Malte 9 (1 Dreier), Arne 6 (0/2 FW), Götz 6, BJ 5 (1/2 FW), Thorsten M. 2, Dirk 2, Michael, Daniel, Papi, Alex, Axel.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 15:9 / 11:18 / 2:10 / 15:16

Freiwürfe: 4/8 = 50%

Dec 032017
 

Die OLD BOYS haben ihre weiße Weste auch gegen Lüneburg bewahrt und einen souveränen 69:54 Heimsieg eingefahren. Damit wurden alle Spiele der Hinrunde, immerhin 10 an der Zahl, gewonnen, was folgerichtig die Herbstmeisterschaft bedeutet.

Im ersten Viertel hakte das Spiel der OLD BOYS ein wenig, so dass die Gäste aus Lüneburg zum Ende 12:10 vorne lagen. Anschließend lief es aber vorne wesentlich besser, so dass eine nicht beruhigende, aber auch nicht ganz knappe 31:22 Halbzeitführung erspielt wurde. Nach der Halbzeit ging es genauso weiter, das heißt die Verteidigung blieb weiter stark und vorne wurde weiter konsequent gepunktet. 51:32 – die Vorentscheidung. Im letzten Viertel wurden die Zügel in der Verteidigung dann etwas lockergelassen, dies konnte Lüneburg ausnutzen und erzielte in einem Viertel mehr Punkte als in den beiden davor. War aber letztlich völlig egal – Coach Trostmann konnte einen relativ geruhsamen ersten Advent verbringen und einen routinierten Auftritt feststellen.

Die OLD BOYS überwintern damit auf dem ersten Tabellenplatz, können sich jedoch nocht nicht zurücklehnen. Erstens weil seit Uli Honeß bekannt ist, dass der Nikolaus noch nie ein Osterhase war und zweitens, weil noch ein paar Spiele als DISTRICT bzw. CIRCLE BOYS anstehen – die CIRCLE BOYS treten bereits am Montag, den 4.12. gegen Winsen/Luhe an, die DISTRICT BOYS müssen am 2. Advent bei den noch ungeschlagenen Harburgern antreten.

Punkte: Julian 15 (1 Dreier), Tamim 12, BJ 12 (2/2 FW), Götz 9 (1 Dreier), Todde 8, Volker 5 (1 Dreier), Michi 5 (1/2 FW), Tobi 3 (1 Dreier, 0/1 FW), Papi.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 10:12 / 21:10 / 20:10 / 18:22

Freiwürfe: 3/5 = 60%

 

Was war noch so?

Oben angesprochene Herbstmeisterschaft war jedoch nur möglich, weil zwei Wochen zuvor das Spitzenspiel gegen den Bramfelder SV gewonnen wurde. Der ärgste Konkurrent der Vorjahre hat sich in diesem Jahr mit einigen Spielern vom letztjährigen Oberligisten Billstedt verstärkt, was sich insbesondere unter dem Korb bemerkbar machte. Es war wirklich ein sehr intensives Spiel, das den Zuschauern geboten wurde – mit dem besseren Ende für die OLD BOYS, die das Spiel mit 69:56 für sich entschieden. Hier zeigte sich einmal mehr, was möglich ist, wenn alle Vollgas geben, was in diesem Spiel auch eindeutig notwendig war.

Eine Woche später konnte HTS bezwungen werden (68:58). Gemessen an den körperlichen und sonstigen Voraussetzungen hätte man hier sicher einen deutlicheren Sieg erwartet, aber erstens spielte der Gegner nicht unclever, zweitens steckte fast allen OLD BOYS bereits ein Spiel unmittelbar davor in den Knochen, in dem man als DISTRICT BOYS die Sharks aus Hittfeld zu Stockfischen machte, dann aber gegen HTS selbst teilweise wie ein Karpfen nach Luft schnappte oder aber auch nicht mehr ganz so konzentriert und aufmerksam war, weshalb das Spiel sich etwas schleppend gestaltete.

Macht aber nichts, denn der Leser, der bis hierhin durchgehalten hat, wird bemerken, dass es a) eine lange Informationspause der OLD aka DISTRICT aka CIRCLE BOYS gegeben hat und b) gerade längere und kürzere Schilderungen von vier Spielen gegeben hat, die alle gewonnen wurden. Und da sind die Erfolge der CIRCLE BOYS gegen AMTV und BCH noch gar nicht erwähnt.

Die DISTRICT BOYS liegen mit 4:2 Siegen auf Platz drei in der HBC, die CIRCLE BOYS auf Platz 5, übrigens gleichauf mit den Towers. Es ist also noch Luft nach oben, aber insgesamt kann man zufrieden sein.

Punkte BSV:

Götz 15 ( 1 Dreier, 0/2 FW), Jan 12 (2 Dreier, 4/4 FW), Michi 11 (1/1 FW), Sascha 10 (2 Dreier), Daniel 10 (4/6 FW), Todde 4, BJ 3 (1/2 FW), Dirk 2 (2/2 FW), Hubi 1 (1/2 FW), Sven 1 (1/2 FW).

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 23:14 / 21:19 / 9:15 / 16:8

Freiwürfe: 14/21 = 67%

Punkte HTS:

Götz 14 (2/3 FW), Sascha 9 (3/3 FW), Michi 9 (1/2 FW), Todde 8, Dirk 7 (1 Dreier, 2/4 FW), Daniel 6, Volker 5 (1 Dreier, 2/2 FW), BJ 4 (2/4 FW), Robert 4 (0/2 FW), Papi 2.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 18:8 / 15:18 / 25:11 / 10:21

Freiwürfe: 14/21 = 12/20 = 60%

Punkte HAHI:

Robert 20 (1 Dreier, 3/6 FW), Sascha 12 (2 Dreier), Michi 12 (1 Dreier, 1/1 FW), BJ 10 (4/9 FW), Götz 9, Daniel 5 (2/3 FW), Todde 4, Max 3 (1 Dreier), Dirk 2

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 15:18 / 18:17 / 23:18 / 21:9

Freiwürfe: 14/21 = 10/19 = 53%

 

Nov 162017
 

Die OLD BOYS haben sich im Duell gegen die Hoppers mit 86:61 durchgesetzt. Während die erste Halbzeit noch ausgeglichen verlief (35:33 für die OLD BOYS), wurde in der zweiten Halbzeit die Zügel angezogen und der Gegner wurde müder. Das Resultat waren viele Fastbreaks und ganz viele Punkte, die letztlich einen verdienten und ungefährdeten 86:61 Sieg bedeuteten. Die OLD BOYS bestreiten am kommenden Wochenende das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter beim Bramfelder SV.

Punkte: Tobi D. 18 (4/4 FW), Daniel 15 (1/4 FW), Thorsten M. 12, Volker 10 (1 Dreier, 5/5 FW), Sascha 8, Jonny 4, Papi 4, Götz 4, Michael 4, BJ 3 (1/6 FW), Axel 2, Helge 2.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 20:18 / 15:15 / 27:12 / 24:16

Freiwürfe: 13/21 = 62%

Nov 092017
 

Die OLD BOYS haben einen weiteren Sieg bei GFL eingefahren. Nach Startschwierigkeiten im ersten Viertel (14:7 Führung für GFL und 19:20 am Ende aus Sicht der OLD BOYS), wurde danach der Schalter umgelegt und mündeten in einen ungefährdeten 80:49-Sieg. Forciert durch aggressive Verteidigung, viele Fastbreaks und auch die bemerkenswerte Dreierquote von Volker „Curry“ Kuhlmann ;-)

Punkte: Thorsten M. 16, Volker 13 (3 Dreier), Götz 11 (1 Dreier), Sascha 9 (3/6 FW), Daniel 9 (1/1 FW), Julian 6, Dirk 5 (1 Dreier), BJ 4 (0/2 FW), Sven 2 (0/1 FW).

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 19:20 / 25:11 / 14:8 / 21:10

Freiwürfe: 5/11 = 45%

 

Auch gegen Ottensen gab es bei den DISTRICT BOYS Startschwierigkeiten. Diese nur leider in erheblich größerem Maße und auch noch im zweiten Viertel anhaltend. Die Konsequenz: 20:47 zur Halbzeit.

Augenzeugen berichten von einer der schwächsten Halbzeiten in der DISTRICT BOYS und OLD BOYS Geschichte, die ja schon einige Spiele umfasst. In der zweiten Halbzeit wurde es besser, aber es reichte nicht mehr, um das Spiel noch zu drehen. Am Ende hieß es daher 50:67.

Die Möglichkeit zur Rehabilitation gibt es bereits am kommenden Sonntag bei BCH 3. Die OLD BOYS treten einen Tag später im Heimspiel gegen HAPI zum „El Clásico“ an.

Punkte: Robert 11 (3/3 FW), Nommi 9 (2 Dreier, 3/5 FW), BJ 6 (4/14 FW), Götz 6, Michael 5 (1/2 FW), Julian 5 (1 Dreier), Sascha 2, Thorsten M. 2, Daniel 2 (0/1 FW), Helge 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 7:25 / 13:22 / 17:9 / 13:11

Freiwürfe: 11/25 = 44%

Oct 082017
 

Die CIRCLE BOYS haben ihr nächstes Spiel gewonnen. In Harburg wurden am Ende die Punkte souverän mitgenommen. Kein Viertel ging verloren, bereits im ersten Viertel konnte eine Führung herausgearbeitet werden und Harburg konnte fast nur von der Freiwurflinie punkten und erzielte nur einen Feldkorb. Daran änderte sich auch im zweiten Viertel nichts, nur konnten die CIRCLE BOYS offensiv nochmal was drauflegen.

In der zweiten Halbzeit scorte Harburg zwar etwas mehr, aber die CIRCLE BOYS standen in nichts nach und gewannen so am Ende souverän und verdient mit 59:41. Alle CIRCLE BOYS konnten dabei punkten. In der nächsten Woche geht es dann zum hochkarätig besetzten Team der Hamburg Towers.

Punkte: Helge 13 (3/4 FW), Antonios 12 (2/2 FW), Arne 12 (2/4 FW), Jonny 9 (1 Dreier), Axel 6, Papi 3 (1/2 FW), Dirk A. 2, Alex 2 (2/2 FW)

Freiwürfe: 10/14 = 71%

Viertel aus Sicht der CIRCLE BOYS: 14:7 / 17:9 / 16:13 / 12:12

 

Die OLD BOYS gewannen ihr Spiel gegen den HTB am grünen Tisch, da HTB kurzfristig aufgrund nicht genügend einsatzfähigen Spielern absagte. Nächstes Spiel ist am nächsten Sonntag bei KKNT.

 

Oct 012017
 

Die OLD BOYS haben wieder einmal ihre jährliche Bergtour gut überstanden und in Harburg mit 69:48 einen umkämpften aber nie gefährdeten Sieg eingefahren.

Entgegen der sonstigen Gepflogenheiten konnten die OLD BOYS nicht auf den Gipfel fahren, sondern mussten bereits bei der ersten Bergstation auf den Parkplatz fahren und den Weg von dort aus zu Fuß beschreiten. Normalerweise sind solche Dinge abseits der gewohnten Routinen für Leute im fortgeschrittenen Alter ja manchmal hinderlich und können schon mal blockieren.

Doch in diesem Spiel war davon erstmal nichts zu sehen. Die eingesetzte Presse zeigte sofort Erfolg und man ging ganz schnell 5:0 in Führung. Also ein Selbstläufer? Nein, leicht sollte es nicht werden. Harburg kam ebenfalls besser ins Spiel, nutzte einige Schwächen der OLD BOYS Defense aus und machte zudem mit einer engen Zonenverteidigung den OLD BOYS das Leben schwer. Dazu wurde das Spiel, wenn kein Fastbreak möglich war, extrem langsam gemacht. Da keine 24-Sekunden-Regel gilt, können Angriffe extrem lange ausgespielt werden. Das ist gegen die OLD BOYS kein ganz neues taktisches Mittel und schon häufiger angewendet worden, doch kann es einige Energie rauben. Bei den OLD BOYS zeigte es sich insofern, dass die Würfe nicht so recht fallen wollten, man sich teilweise selbst im Weg stand oder einfach nicht recht einer Meinung war. So wurde der gute Start (13:4) dann doch etwas holperig und zur Viertelpause stand es nur noch 17:12.

Im zweiten Viertel sah es in der Verteidigung besser aus, aber vorne wollte einfach nicht viel reinfallen. Die Folge war dann eher ein Handballergebnis: 11:9 für die OLD BOYS bedeutete zwar die Führung, aber die war natürlich nicht beruhigend.

Nach der Halbzeit blieb es zunächst knapp (34:28 nach 23 Minuten), ehe die OLD BOYS deutlich zulegten. Endlich fielen wieder die Würfe von außen, es gab den einen oder anderen Fastbreak – und auf einmal stand es 46:30. Harburg verkürzte jedoch mit zwei unfassbaren Dreiern – muss man auch erstmal treffen, aber fraglich, ob die noch mal so reingehen würden. Egal, 52:38 nach drei Vierteln sah schon mal ganz gut aus. Und ein weiterer Run im vierten Viertel machte dann den Sack zu (60:41 in Minute 37). In den letzten Minuten konnten dann beide Teams ausgeglichen scoren, so dass die OLD BOYS am Ende mit 69:48 vom Feld gingen. Es gab durchaus einige Dinge zu diskutieren, die nicht so gut gelaufen waren. Auf der anderen Seite wurden knapp 70 Punkte erzielt mit einer wirklich nicht überragenden Wurfquote und gegen einen Gegner, der wirklich alles gab und eben auch versuchte, die Angriffe wenn möglich lange auszuspielen. Außerdem konnten alle OLD BOYS punkten.

Die OLD BOYS stehen daher bereits wieder an der Tabellenspitze und haben natürlich vor, diese auch weiterhin zu behaupten.

Punkte: Daniel 15 (5/8 FW), Sascha 15 (3 Dreier), Volker 8, Jan 7 (1 Dreier), Sven 7 (1/4 FW), Malte 6 (2/2 FW), BJ 5 (1/2 FW), Götz 4, Papi 2*

Freiwürfe: 9/16 = 56%

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 17:12 / 11:9 / 24:17 / 17:10

(*Anmerkung zur Punkteverteilung: SKANDAL! Dem Bierwart wurden definitiv zwei Punkte geklaut! Das ist im Prinzip strafkarstenrelevant, fraglich aber, ob das auch bei Anschreibern gilt. Möglichkeit, dies einzufordern besteht aber beim Spiel der CIRCLE BOYS gegen SGHB2, denen die Anschreiber angehörten.)

Die Möglichkeit dazu besteht bereits am kommenden Sonntag, wenn die CIRCLE BOYS in Harburg antreten. Dort kann man mit breiter Brust antreten, denn das zweite Saisonspiel der CIRCLE BOYS wurde souverän mit 67:36 gegen TH Eilbeck gewonnen. Verstärkt mit den Rückkehrern Nommi und Arne entschied man alle Viertel für sich und konnte einen völlig ungefährdeten Sieg einfahren, bei dem sich jeder Spieler in die Punkteliste eintragen konnte.

Weiter geht es dann für beide Teams am Sonntag, den 8.10. Die CIRCLE BOYS müssen wie erwähnt in Harburg antreten, während die OLD BOYS zuhause HTB empfangen.

Punkte: Nommi 19 (4 Dreier, 3/3 FW), Arne 16 (2/2 FW), Helge 8 (2/2 FW), Antonios 8 (1 Dreier, 3/4 FW), Sven 5 (3/10 FW), Alex 5 (3/4 FW), Axel 4, Patrick 2 (0/1 FW).

Freiwürfe: 16/26 = 62%

Viertel aus Sicht der CIRCLE BOYS: 14:11 / 17:6 / 17:4 / 19:15

Sep 242017
 

Die OLD BOYS haben sich im Heimspiel gegen Condor durchgesetzt. Im Spiel Tabellenerster gegen Tabellenzweiter wurde am Ende ein deutlicher 73:43 Sieg erzielt.

Zugegebenermaßen ist die Tabelle nach einem Spieltag noch nicht besonders aussagekräftig, zumal dann, wenn der Tabellenerste und -zweite dort mit einem am grünen Tisch erlangten 20:0 Sieg stehen und der erste Platz dadurch gesichert ist, dass A vor C steht. Das Wort Spitzenspiel ist daher eher in Gänsefüßchen zu fassen, aber Leser von scal-basket.de sind in der Mehrheit extrem schlau und bedürfen deshalb selten den Hinweis „Ironie an“ oder „Ironie aus“…

Die OLD BOYS gingen schnell 6:0 in Führung. Wer nun jedoch gedacht hatte, das würde ein absoluter Selbstläufer sah sich getäuscht. Condor hielt dagegen und ging mit einem 7:0 Run selbst in Führung. So wogte das Spiel stetig hin und her, erst stellten die OLD BOYS wieder eine 6-Punkte Führung her (15:9), die jedoch bis Viertelende wieder zusammenschmolz (15:14). Auch im zweiten Viertel gelang es nicht, sich entscheidend abzusetzen. Bis Minute 16 war das Spiel ausgeglichen (24:24), dann kam wieder ein 9:0 Run der OLD BOYS (33:24), ehe Condor zur Halbzeit nochmal verkürzen konnte auf 27:33.

Die OLD BOYS blieben jedoch entspannt, wusste man doch, dass der Knoten schon noch platzen würde. Das passierte auch ab Minute 27. Bis dahin war nicht viel passiert (39:33 für die OLD BOYS), doch dann fielen endlich die Körbe mit schönen Würfen von außen, gepaart mit einer konzentrierten Defense.

Das hieß: 49:33 nach Viertel drei. Und nun gelang es Condor auch nicht mehr, nochmal zurückzukommen. Im Gegenteil: Die OLD BOYS erhöhten auf 57:33 in Minute 33. Die Messe war nun natürlich gelesen, die OLD BOYS ließen jedoch nicht die Zügel schleifen, sondern erhöhten bis Spielende sogar noch auf 73:43 und erzielten damit am Ende doch noch ein sehr deutliches Ergebnis.

Damit festigen die OLD BOYS die Tabellenführung. Nächstes Spiel ist für einen Großteil der teilnehmenden Spieler bereits am Montag mit den DISTRICT BOYS gegen RIST 5. Nächster Termin der OLD BOYS ist am kommenden Samstag bei den Harburg Baskets.

Punkte: Sascha 22 (1 Dreier, 1/2 FW), Michael 18, Daniel 17 (1/2 FW), Götz 6, BJ 6 (2/6 FW), Papi 2, Thorsten H. 1 (1/2 FW), Jan 1 (1/2 FW)

Freiwürfe: 6/14 = 43%

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 15:14 / 18:13 / 16:6 / 24:10

Sep 112017
 

Die OLD BOYS und die Sparte der DISTRICT BOYS sind erfolgreich in den Triple Game Day (Spiel der CIRCLE BOYS bei Schreibschluss noch nicht gespielt) gestartet. Die DISTRICT BOYS setzten sich in Buchholz mit 70:56 durch, die OLD BOYS gewannen bei Ottensen 62:46.

Gleich das erste Spiel der DISTRICT BOYS bedeutete die weiteste Anreise nach Buchholz. Der Gegner war nicht komplett unbekannt, denn in der vergangenen Saison hatten sich die CIRCLE BOYS zweimal mit ihnen messen können (ein Sieg, eine Niederlage).

Die ersten Punkte gehörten den Gastgebern, dann nahmen die DISTRICT BOYS das Zepter in die Hand und zogen auf 10:4 davon. Der Ball lief gut und Würfe konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Der Gegner blieb jedoch durch Würfe aus der Distanz dran, so dass die DISTRICT BOYS mit einem knappen 13:11 in die Viertelpause gingen.

Auch der Auftakt des zweiten Abschnitts ging an Buchholz (13:15), doch dann folgte die beste Phase der DISTRICT BOYS. Der Gegner wurde unter Druck gesetzt, hinten wurde nichts zugelassen und vorne lief der Ball einfach sehr gut, es wurde sich gut bewegt und folgerichtig fielen die Körbe wie am Fließband. 28:15 in Minute 16 und 35:20 zur Halbzeit waren ein ordentliches Punktepolster.

Dennoch weiß jeder, der nur ein bisschen Basketball guckt, dass das nicht zwingend den Sieg bedeutet, sondern noch viel passieren kann. Die DISTRICT BOYS nahmen sich daher vor, die Spannung hochzuhalten – das gelang jedoch nur bedingt. Während vorne der Ball immer noch ganz gut lief, agierte man in der Verteidigung nachlässiger, reboundete schlechter und ermöglichte Buchholz damit viele einfache Punkte, die vorher nicht zugelassen wurden. Das Spiel war daher nun ausgeglichen, Buchholz kam jedoch nicht dichter dran – 53:37 nach dem 3. Viertel.

Das letzte Viertel war das schwächste der DISTRICT BOYS. Angesichts des immer noch komfortablen Vorsprungs sowie ein bisschen nachlassender Kräfte bewegte man sich vorne nicht mehr viel und hinten auch eher wenig. Buchholz kam jedoch nie dichter als 11 Punkte dran, konnte das Viertel aber knapp für sich entscheiden, so dass es am Ende 70:56 aus Sicht der DISTRICT BOYS stand.

Fazit: Viele gute Passagen mit einem ganz starken zweiten Viertel, aber es ist auch noch Luft nach oben, besonders in der Verteidigung. Das wird auch nötig sein, denn bei allem Respekt vor dem wacker kämpfenden Aufsteiger werden sicher in der Liga noch deutlich stärkere Teams aufwarten.

So konnten die DISTRICT BOYS aber entspannt das erste Siegerbier der Saison trinken – muss man ja auch erstmal wieder in den Rhythmus kommen.

Punkte: Malte 21 (3/4 FW), Thorsten M. 12 (4/6 FW), Daniel 10 (2/2 FW), Dirk 7 (1 Dreier, 0/2 FW), Götz 7 (1/3 FW), BJ 4 (0/6 FW), Stephan 4 (2/4 FW), Volker 3 (1 Dreier), Julian 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 13:11 / 22:9 / 18:17 / 17:19

Freiwürfe: 12/25 = 48%

Trikots fertig

Auch der Zeugwart legte sich ins Zeug …

Der Auftakt der OLD BOYS war vom Spielverlauf dem der DISTRICT BOYS gar nicht so unähnlich. Doch der Reihe nach:

Zunächst einmal war der Ottenser Coach vor dem Spiel etwas entgeistert, woher denn auf einmal wieder die ganzen Spieler der OLD BOYS herkamen. Das war eine gute Frage, denn das fragten sich auch viele OLD BOYS! Während der Woche herrschte im Doodle eine gähnende Leere (und reaktionslose Bettelei dies doch bitte zu ändern), so dass sogar schon die Option Spielabsage fiel (merke: diese Option darf bei den OLD BOYS einfach keine sein!). Ganze drei Leute waren am Anfang der Woche eingedoodelt, bis Donnerstag Abend waren es dann aber immerhin schon 4. Doch dann stieg der Kurs wie eine Aktie am Neuen Markt binnen kurzem auf 6, dann 7, dann 8, Samstag 9 und am Sonntag waren es dann 11. In unserer schnelllebigen Gesellschaft ändern sich eben schnell mal die Gegebenheiten! Im Gegensatz zum Neuen Markt verglühte die Aktie jedoch nicht, sondern vielmehr drehten die Beteiligten richtig auf und zwar gleich zu Anfang.

Der Gegner wurde frühzeitig unter Druck gesetzt und schnell eine 7:0 Führung herausgespielt, die bis zur sechsten Minute auf 17:3 erhöht wurde. Die Würfe fielen, der Ball lief gut und schnell und wirklich herausragend war die Verteidigung, in der wirklich jeder alles gab und somit Ottensen auch kaum etwas ermöglicht wurde. So gingen die OLD BOYS mit einer 23:7 Führung in die Viertelpause. Im Prinzip war damit (im Nachhinein) die Messe schon gelesen, denn exakt diesen Vorsprung behielt man über das ganze Spiel bei, wenn man sich das Endergebnis ansieht.

Ganz so ausgeglichen lief es dann aber doch nicht ab. Aber Ottensen kam besser ins Spiel oder die OLD BOYS kamen etwas aus dem Spiel, vorne war die Wurfauswahl und Trefferquote nicht mehr ganz so herausragend, während in Viertel 2 und 3 die Verteidigung immer noch ordentlich war (es wurden jeweils nur 9 Punkte zugelassen). Die OLD BOYS gewannen das zweite Viertel mit 12:9, den dritten Abschnitt mit 11:9. Angesichts von einem Vorsprung von 21 Punkten wurden dann die Zügel gelockert bzw. das Spiel versucht zu verwalten, was aufs Konto der Schnelligkeit ging. Die Verteidigung wurde leider auch nur noch mit halber Kraft ausgeführt und das konnten die nicht aufgebenden Ottenser im letzten Abschnitt nutzen. Zwar wurde es nicht mehr eng, aber das letzte Viertel ging verloren.

Dennoch: Ein herausragendes erstes Viertel mit wirklich hervorragender Offensive, einige erzwungene Ballverluste durch Pressing, gut verteilte Spielzeit gegen einen Gegner, der sich sicher mehr ausgerechnet hatte und in guter Besetzung antrat – das ist ein guter Start für die OLD BOYS, die aber (siehe letzer Abschnitt) natürlich auch noch Luft nach oben haben. Aber die Saison ist noch lang, wie sich bereits am Montag zeigen wird, wenn die CIRCLE BOYS ihren Saisonauftakt feiern. Ausbaufähig natürlich die Freiwurfquote, die in beiden Spielen unter 50% lag. Und natürlich die Doodelei für die OLD BOYS, aber das hatten wir ja schon.  ;-)

Punkte: Malte 12, Thorsten M. 12 (4/6 FW), Daniel 12 (2/4 FW), Dirk 10 (4/6 FW), Volker 7 (1 Dreier, 4/7 FW), BJ 5 (1/6 FW), Alex 2, Papi 2, Hubi, Arne, Patrick.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 23:7 / 12:9 / 11:9 / 16:21

Freiwürfe: 15/31 = 48%

Apr 152017
 

Am vergangenen Wochenende traten noch einmal alle Teams aus dem Kosmos der OLD BOYS an, um die Saison zu beschließen. OLD BOYS und DISTRICT BOYS konnten dabei ungefährdete Siege einstreichen, während die CIRCLE BOYS eine Niederlage einstreichen mussten.

Den Auftakt zum „3 Spiele in 3 Tagen“-Rhythmus vollführten die OLD BOYS. Coach Martin konnte auf neun Spieler zurückgreifen (der Doodle-Rooster war sogar relativ schnell schon erstaunlich gefüllt), während Gegner Großflottbek, wie die OLD BOYS ein Urgestein der Ü35-Liga (man könnte fast schon von einem Clásico reden, aber dieser Begriff ist ja bereits für das Duell gegen die Hoppers vergeben), mit lediglich sechs Mann antrat.

Es entwickelte sich zunächst ein recht ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die OLD BOYS. Großflottbek zeigte sich aber gewohnt kernig, kämpferisch und hin und wieder auch einfach unorthodox. Dennoch gingen die OLD BOYS mit einer 19:13-Führung in die erste Viertelpause. Im folgenden Viertel ging allerdings der Spielfluss zunehmend verloren. Die Räume waren zu eng, die Wurfauswahl nicht immer optimal und auch die Anspiele nicht zu aller Zufriedenheit. Zudem gab es auch Probleme beim Defensivrebound und man fühlte sich angesichts der Foulverteilung auch noch leicht benachteiligt. Wie auch immer – das Viertel wurde trotzdem noch mit einem Punkt gewonnen, was sicher auch an den zwei verwandelten Dreipunktewürfen zu Beginn lag.

Auch im dritten Viertel war das Spiel relativ zäh, dann folgte jedoch ein kurzer Zwischenspurt der OLD BOYS auf 48:33, ehe GFL das Spiel wieder ausgeglichener gestalten konnte. Weiterhin zeigten sich die OLD BOYS aber in der Verteidigung zu großzügig und mussten noch zu viele leichte Punkte hinnehmen. Es deutete sich aber allmählich an, dass GFL der geringen Spieleranzahl Tribut zollen musste, jedenfalls wurde nicht mehr so stark verteidigt wie davor. Die OLD BOYS gingen mit einer 58:45 in ihr letztes Viertel der Saison und dies sollte dann vom Ergebnis her sicher eines der besten, wenn nicht sogar das beste der Saison, werden. GFL hatte sowohl defensiv als nun auch offensiv nichts mehr entgegenzusetzen, während die OLD BOYS, gedrillt durch monatelanges 5-5 Spielen (meist sogar über die volle Trainingszeit) auch im letzten Viertel noch zusetzen konnten, so dass das ganze Viertel ein einziger Run war, der sich letztlich als 24:2-Run erweisen sollte, was dann letztlich ein deutliches 82:47 bedeutete.

Letztlich dann doch ein ungefährdeter Sieg gegen einen Gegner, der so lange die Kräfte reichten, gewohnt Vollgas gab und mit einer besseren Freiwurfquote (nur 11 von 31) das Ergebnis auch etwas ansehnlicher hätte gestalten können. Die OLD BOYS kamen am Ende auf nur 11 Freiwurfversuche, konnten aber mit sieben verwandelten Treffern deutlich über Saisonschnitt abschließen.

Damit haben die OLD BOYS mit nur einer Niederlage verdientermaßen das “Eightpeat” geholt (aber wo waren die Verbandsvertreter und wo der Stiefel mit dem Bier?).

Ein ganz herzlicher Dank geht an Coach Martin für das Coaching der OLD BOYS Spiele!

Punkte: Jan 20 (4 Dreier, 2/2 FW), Sascha 15 (1 Dreier), BJ 14 (0/1 FW), Götz 11 (1/2 FW), Tobi D. 9 (3/4 FW), Daniel 9 (1/2 FW), Antonios 2, Hubi 2, Papi.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 19:13 / 17:16 / 22:16 / 24:2

Freiwürfe: 7/11 = 64%

 

Die CIRCLE BOYS unterlagen bei SGHB mit 47:53, beschließen die Saison aber trotzdem auf dem ersten Platz der HKB. Statt Spielberichtsfotos wurde Fotos vom Corfu-Grill geschickt, so dass spieltechnisch keine weiteren Informationen vorliegen. Das ist das Problem im heutigen Sportjournalismus, dass die Vereine nur noch das nach außen geben, was sie geben wollen und damit die Berichterstattung immer schwieriger wird. Da bleibt oft nur, dass man sich bei der Mannschaft lieb Kind macht, um wenigstens ein paar Brosamen an Informationen zu erhalten!

 

Die DISTRICT BOYS absolvierten ihr letztes Spiel zuhause gegen St. Georg. Aufgrund der positiven Erfahrungen vom letzten Spiel gegen die Hoppers und der Verfügbarkeit der Lüttkoppelhalle wurde das Spiel kurzfristig wieder vom Eschenweg in die Lüttkoppel verlegt.

Wie in dieser Saison (zu) oft, gähnte der Doodle mal wieder vor Leere bzw. es waren gerade mal 6-7 Spieler. Als dann auch noch kurzfristige Absagen dazukamen, drohte es kritisch zu werden. Am Ende waren es dann aber doch immerhin sieben Leute, die sich warm machten. Allerdings tat Olli dies nur wenige Minuten, dann meldete sich seine Problemwade zurück und machte ein Mitspielen unmöglich. So gingen die DISTRICT BOYS mit lediglich sechs Leuten an den Start. Jeder der Basketball spielt, weiß: Das kann entweder total super laufen – oder total beschissen. Die DISTRICT BOYS entschieden sich für die erste Variante. Nachdem St. Georg den ersten Korb verzeichnen konnte, legten die DISTRICT BOYS richtig los. Die Wurfquote erwies sich als nahezu phänomenal, was sich allein daran zeigte, dass vier Dreier (von vier verschiedenen Schützen) erzielt wurden. 22:8 stand es nach acht Minuten, ehe STG etwas verkürzen konnte. Dennoch war das Viertelergebnis von 24:16 großartig, aber irgendwas war doch noch am Viertelende? Ach ja, einer hatte dem anderen sein Auto weggenommen und dann konnte man sich kurz nicht einigen. Oder so ähnlich. Das Schöne ist aber, dass alles dann doch schnell geklärt werden konnte und sogar in nachträgliches Bier mündete. Kanns besser laufen?!

Weiter im Text: Auch im zweiten Viertel ging es gut weiter. Die DISTRICT BOYS brachten nun auch Robert unter dem Korb besser ins Spiel, den (erneut) kein Gegenspieler halten konnte und der mit einem eigenen 11:0-Run zum Viertelbeginn die Weichen weiter auf Erfolg stellte. Entgegen kam den DISTRICT BOYS natürlich auch, dass STG – trotz deutlich jüngerer Altersstruktur und mehr Spielern – ein extrem langsames Tempo an den Tag legte, so dass die DISTRICT BOYS auch mit sechs Leuten inkl. Problemoberschenkel in keinerlei Konditionsprobleme kamen. Folgerichtig hieß es 44:32 zur Pause.

Nach der Halbzeit ging die Punktausbeute etwas zurück, weil von außen nicht mehr ganz so hochprozentig getroffen wurde wie zuvor. Nach wie vor konnte aber Robert unter dem Korb viele Akzente setzen, außerdem wurde in der Defense einfach wenig zugelassen. 60:43 nach Viertel drei.

Im letzten Viertel schien St. Georg sich schon etwas aufgegeben zu haben. Oder an diesem Tage war gegen die DISTRICT BOYS einfach kein Kraut gewachsen. Wie auch immer. Es wurde weiter konzentriert gearbeitet, Spannungsabfall gab es einfach nicht, vielleicht auch deshalb, weil jeder einfach seinen Teil beitragen konnte und musste. Die DISTRICT BOYS legten sogar noch mal zu, und gewannen letztlich sehr deutlich mit 80:53.

Ein sehr schöner Abschluss einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison. Nachdem man letzte Saison lange im Abstiegssumpf gesteckt hatte, war davon in dieser Saison von Beginn an nichts zu spüren. 11 Siege und 5 Niederlagen bedeuten am Ende einen guten 3. Platz. Hätte, hätte, Fahrradkette, aber hätte man das Rückspiel gegen die HHT Wolves auch gewonnen, dann wäre man zweiter geworden und hätte sogar aufsteigen können. Wobei wohl die ziemlich einhellige Meinung ist, dass das nicht unbedingt wünschenswert gewesen wäre…

Vielen Dank nochmal an Volker für das Coaching und die Organisation über die gesamte Saison!

Alle Mannschaften können sich nun mit der Saisonplanung 2017/18 beschäftigen, die schon sehr kurzfristig organisiert werden muss. Danach können sich über den Sommer alle die Grundlagen für die neue Saison antrainieren bzw. verbessern oder einfach nur halten; und sich auf die Grillabschlussfeier bei Papi vorbereiten, die demnächst steigen wird.

Punkte: Robert 33 (2 Dreier, 5/11 FW), Sascha 18 (2 Dreier), Dirk 14 (1 Dreier, 1/1 FW), Timo 7 (1 Dreier), Daniel 6, Antonios 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 24:16, 20:16, 16:11, 20:10

Freiwürfe: 6/12 = 50%