Apr 152017
 

Am vergangenen Wochenende traten noch einmal alle Teams aus dem Kosmos der OLD BOYS an, um die Saison zu beschließen. OLD BOYS und DISTRICT BOYS konnten dabei ungefährdete Siege einstreichen, während die CIRCLE BOYS eine Niederlage einstreichen mussten.

Den Auftakt zum „3 Spiele in 3 Tagen“-Rhythmus vollführten die OLD BOYS. Coach Martin konnte auf neun Spieler zurückgreifen (der Doodle-Rooster war sogar relativ schnell schon erstaunlich gefüllt), während Gegner Großflottbek, wie die OLD BOYS ein Urgestein der Ü35-Liga (man könnte fast schon von einem Clásico reden, aber dieser Begriff ist ja bereits für das Duell gegen die Hoppers vergeben), mit lediglich sechs Mann antrat.

Es entwickelte sich zunächst ein recht ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die OLD BOYS. Großflottbek zeigte sich aber gewohnt kernig, kämpferisch und hin und wieder auch einfach unorthodox. Dennoch gingen die OLD BOYS mit einer 19:13-Führung in die erste Viertelpause. Im folgenden Viertel ging allerdings der Spielfluss zunehmend verloren. Die Räume waren zu eng, die Wurfauswahl nicht immer optimal und auch die Anspiele nicht zu aller Zufriedenheit. Zudem gab es auch Probleme beim Defensivrebound und man fühlte sich angesichts der Foulverteilung auch noch leicht benachteiligt. Wie auch immer – das Viertel wurde trotzdem noch mit einem Punkt gewonnen, was sicher auch an den zwei verwandelten Dreipunktewürfen zu Beginn lag.

Auch im dritten Viertel war das Spiel relativ zäh, dann folgte jedoch ein kurzer Zwischenspurt der OLD BOYS auf 48:33, ehe GFL das Spiel wieder ausgeglichener gestalten konnte. Weiterhin zeigten sich die OLD BOYS aber in der Verteidigung zu großzügig und mussten noch zu viele leichte Punkte hinnehmen. Es deutete sich aber allmählich an, dass GFL der geringen Spieleranzahl Tribut zollen musste, jedenfalls wurde nicht mehr so stark verteidigt wie davor. Die OLD BOYS gingen mit einer 58:45 in ihr letztes Viertel der Saison und dies sollte dann vom Ergebnis her sicher eines der besten, wenn nicht sogar das beste der Saison, werden. GFL hatte sowohl defensiv als nun auch offensiv nichts mehr entgegenzusetzen, während die OLD BOYS, gedrillt durch monatelanges 5-5 Spielen (meist sogar über die volle Trainingszeit) auch im letzten Viertel noch zusetzen konnten, so dass das ganze Viertel ein einziger Run war, der sich letztlich als 24:2-Run erweisen sollte, was dann letztlich ein deutliches 82:47 bedeutete.

Letztlich dann doch ein ungefährdeter Sieg gegen einen Gegner, der so lange die Kräfte reichten, gewohnt Vollgas gab und mit einer besseren Freiwurfquote (nur 11 von 31) das Ergebnis auch etwas ansehnlicher hätte gestalten können. Die OLD BOYS kamen am Ende auf nur 11 Freiwurfversuche, konnten aber mit sieben verwandelten Treffern deutlich über Saisonschnitt abschließen.

Damit haben die OLD BOYS mit nur einer Niederlage verdientermaßen das “Eightpeat” geholt (aber wo waren die Verbandsvertreter und wo der Stiefel mit dem Bier?).

Ein ganz herzlicher Dank geht an Coach Martin für das Coaching der OLD BOYS Spiele!

Punkte: Jan 20 (4 Dreier, 2/2 FW), Sascha 15 (1 Dreier), BJ 14 (0/1 FW), Götz 11 (1/2 FW), Tobi D. 9 (3/4 FW), Daniel 9 (1/2 FW), Antonios 2, Hubi 2, Papi.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 19:13 / 17:16 / 22:16 / 24:2

Freiwürfe: 7/11 = 64%

 

Die CIRCLE BOYS unterlagen bei SGHB mit 47:53, beschließen die Saison aber trotzdem auf dem ersten Platz der HKB. Statt Spielberichtsfotos wurde Fotos vom Corfu-Grill geschickt, so dass spieltechnisch keine weiteren Informationen vorliegen. Das ist das Problem im heutigen Sportjournalismus, dass die Vereine nur noch das nach außen geben, was sie geben wollen und damit die Berichterstattung immer schwieriger wird. Da bleibt oft nur, dass man sich bei der Mannschaft lieb Kind macht, um wenigstens ein paar Brosamen an Informationen zu erhalten!

 

Die DISTRICT BOYS absolvierten ihr letztes Spiel zuhause gegen St. Georg. Aufgrund der positiven Erfahrungen vom letzten Spiel gegen die Hoppers und der Verfügbarkeit der Lüttkoppelhalle wurde das Spiel kurzfristig wieder vom Eschenweg in die Lüttkoppel verlegt.

Wie in dieser Saison (zu) oft, gähnte der Doodle mal wieder vor Leere bzw. es waren gerade mal 6-7 Spieler. Als dann auch noch kurzfristige Absagen dazukamen, drohte es kritisch zu werden. Am Ende waren es dann aber doch immerhin sieben Leute, die sich warm machten. Allerdings tat Olli dies nur wenige Minuten, dann meldete sich seine Problemwade zurück und machte ein Mitspielen unmöglich. So gingen die DISTRICT BOYS mit lediglich sechs Leuten an den Start. Jeder der Basketball spielt, weiß: Das kann entweder total super laufen – oder total beschissen. Die DISTRICT BOYS entschieden sich für die erste Variante. Nachdem St. Georg den ersten Korb verzeichnen konnte, legten die DISTRICT BOYS richtig los. Die Wurfquote erwies sich als nahezu phänomenal, was sich allein daran zeigte, dass vier Dreier (von vier verschiedenen Schützen) erzielt wurden. 22:8 stand es nach acht Minuten, ehe STG etwas verkürzen konnte. Dennoch war das Viertelergebnis von 24:16 großartig, aber irgendwas war doch noch am Viertelende? Ach ja, einer hatte dem anderen sein Auto weggenommen und dann konnte man sich kurz nicht einigen. Oder so ähnlich. Das Schöne ist aber, dass alles dann doch schnell geklärt werden konnte und sogar in nachträgliches Bier mündete. Kanns besser laufen?!

Weiter im Text: Auch im zweiten Viertel ging es gut weiter. Die DISTRICT BOYS brachten nun auch Robert unter dem Korb besser ins Spiel, den (erneut) kein Gegenspieler halten konnte und der mit einem eigenen 11:0-Run zum Viertelbeginn die Weichen weiter auf Erfolg stellte. Entgegen kam den DISTRICT BOYS natürlich auch, dass STG – trotz deutlich jüngerer Altersstruktur und mehr Spielern – ein extrem langsames Tempo an den Tag legte, so dass die DISTRICT BOYS auch mit sechs Leuten inkl. Problemoberschenkel in keinerlei Konditionsprobleme kamen. Folgerichtig hieß es 44:32 zur Pause.

Nach der Halbzeit ging die Punktausbeute etwas zurück, weil von außen nicht mehr ganz so hochprozentig getroffen wurde wie zuvor. Nach wie vor konnte aber Robert unter dem Korb viele Akzente setzen, außerdem wurde in der Defense einfach wenig zugelassen. 60:43 nach Viertel drei.

Im letzten Viertel schien St. Georg sich schon etwas aufgegeben zu haben. Oder an diesem Tage war gegen die DISTRICT BOYS einfach kein Kraut gewachsen. Wie auch immer. Es wurde weiter konzentriert gearbeitet, Spannungsabfall gab es einfach nicht, vielleicht auch deshalb, weil jeder einfach seinen Teil beitragen konnte und musste. Die DISTRICT BOYS legten sogar noch mal zu, und gewannen letztlich sehr deutlich mit 80:53.

Ein sehr schöner Abschluss einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison. Nachdem man letzte Saison lange im Abstiegssumpf gesteckt hatte, war davon in dieser Saison von Beginn an nichts zu spüren. 11 Siege und 5 Niederlagen bedeuten am Ende einen guten 3. Platz. Hätte, hätte, Fahrradkette, aber hätte man das Rückspiel gegen die HHT Wolves auch gewonnen, dann wäre man zweiter geworden und hätte sogar aufsteigen können. Wobei wohl die ziemlich einhellige Meinung ist, dass das nicht unbedingt wünschenswert gewesen wäre…

Vielen Dank nochmal an Volker für das Coaching und die Organisation über die gesamte Saison!

Alle Mannschaften können sich nun mit der Saisonplanung 2017/18 beschäftigen, die schon sehr kurzfristig organisiert werden muss. Danach können sich über den Sommer alle die Grundlagen für die neue Saison antrainieren bzw. verbessern oder einfach nur halten; und sich auf die Grillabschlussfeier bei Papi vorbereiten, die demnächst steigen wird.

Punkte: Robert 33 (2 Dreier, 5/11 FW), Sascha 18 (2 Dreier), Dirk 14 (1 Dreier, 1/1 FW), Timo 7 (1 Dreier), Daniel 6, Antonios 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 24:16, 20:16, 16:11, 20:10

Freiwürfe: 6/12 = 50%

Apr 052017
 

Kenner der Ü35-Basketballszene in Hamburg (Spötter behaupten, das ist ja mittlerweile fast die Hälfte im Erwachsenenbereich…) wissen natürlich mit dem Begriff „El Clásico“ viel anzufangen. Nichts anderes ist darunter zu verstehen als die mitunter epochalen, manchmal aber auch ganz simplen Begegnungen der SCAL OLD BOYS gegen die Vertreter von HAPI aka Hoppers. Egal, in welcher Liga und in welchem Wettbewerb, ein Sieg ist doch immer auch Prestigesache und die Tatsache, dass man sich mittlerweile auf vielen verschiedenen Ebenen begegnet, macht das Ganze nicht langweiliger.

So standen am Wochenende bzw. Montag bereits Saisonspiel 5 und 6 der Duelle OLD BOYS vs. Hoppers an. Zur Erinnerung: In den bereits absolvierten vier Spielen stand es ausgeglichen 2:2 (Sieg der OLD/DISTRICT BOYS im Ligabetrieb, Sieg für HAPI bei der Ü40 Quali und der Ü45 Norddeutschen).

Zur Maximierung der Spannung hatte der HBV die Partien zeitlich eng aneinander gelegt, so dass am Samstag bei den Hoppers die Partie der OLD BOYS anstand, während bereits zwei Tage später die DISTRICT BOYS sich mit den Hoppers messen konnten. Eine solche Aneinanderreihung von Clásicos hat man zuletzt im norddeutschen Raum vielleicht mal im Fußball gehabt (es kann aber schon mal vorweggenommen werden, dass kein Ball von einer Papierkugel gestoppt wurde!).

Coach Trostmann konnte nur auf 8 OLD BOYS zurückgreifen, was sich jedoch im Spiel als wenig hinderlich erwies. Der Appell, das Spiel auch mal von außen zu entscheiden, fruchtete scheinbar sehr gut, denn immerhin 86 Punkte wurden erzielt und das gegen einen Gegner, der – da ohne 24 Sekunden gespielt wird – seine Angriffe teilweise in epische Länge zog.

Die OLD BOYS  gingen schnell in Führung und konnten bereits zur Halbzeit eine einigermaßen komfortable Führung verbuchen (39:26). In der zweiten Halbzeit wurde jedoch noch mal einer sowohl in Verteidigung und Angriff draufgesetzt. Die Hoppers hatten dem insbesondere im letzten Viertel kaum noch etwas entgegenzusetzen, so dass am Ende ein deutlicher 86:43 Sieg für die OLD BOYS heraussprang, die auch zeigten, dass man angesichts der vorzeitigen Meisterschaft nicht einen Gang zurückschalten oder sogar kurzfristig aufgrund von verletzten Spielern nicht antreten würde (so was soll manchmal auch vorkommen!).

Am Ende also ein hochverdienter, deutlicher Erfolg, allerdings wiesen die Hoppers auch schon während des Spiels darauf hin, dass das wahre Spiel erst Montag anstehen würde.

Der HBV agierte umgehend: Da das Spiel aufgrund der zu erwartenden Zuschauermengen und durchaus schon gelebter Rivalitäten als Hochsicherheitsspiel eingestuft wurde, wurde das Spiel kurzfristig vom Eschenweg in die Lüttkoppel verlegt. Traditionalisten ist so etwas natürlich ein Graus, aber Marketingexperten und auch Stimmen aus der Mannschaft hatten sich bereits seit langem für die Lüttkoppel als Heimspielort stark gemacht. Nicht nur aufgrund der erhöhten Kapazitäten und damit zu erwartenden höheren Zuschauereinnahmen, nein, auch das in Hamburg einzigartige Gastrokonzept mit direkt angeschlossenem Vereinsheim lässt viele Herzen höher schlagen.

So entwickelte sich eine äußerst spannende, sehr enge Partie, in der die Führungen hin- und herwechselten. Beachtlich war, dass auch in diesem Spiel viele Würfe von außen genommen wurden und auch reinfielen, so dass man in der Offensive sehr viel variabler waren. Dennoch gingen die Hoppers mit einer knappen 18:16 Führung in die Viertelpause. Das folgende Viertel war das stärkste. In der Defensive standen die DISTRICT BOYS äußerst kompakt, ließen nicht viel zu und garnierten das auch noch mit etlichen schönen Körben. Zur Halbzeit lag man 36:30 in Führung. Allerdings forderte das Spiel gegen die starken Center der Hoppers insofern Tribut, als mit Robert und BJ beide Centerspieler zur Pause schon 3 bzw. 4 Fouls hatten.

20170403-SCALvsHAPI

DISTRICT BOYS … Time-Out

Doch das spielte zunächst erst einmal keine Rolle, die DISTRICT BOYS kamen besser aus den Startlöchern und konnten die Führung auf 11 Punkte ausbauen – 49:38 nach 27 Minuten. Wer die Hoppers kennt, weiß aber, dass sie sich von sowas recht unbeeindruckt zeigen und so schien es auch. Zunächst auf 44:49 verkürzt, dann mussten innerhalb weniger Sekunden auch noch Robert und BJ nach ihrem fünften Foul nur zuschauen – drohte nun der Einbruch?

Nein! Denn zum einen wurde der Vorsprung zur Viertelpause wieder etwas ausgebaut (54:46). Und vorne fielen die Würfe weiterhin hochprozentig rein. Egal ob Stephan, Daniel, Hubi oder Götz – die Quote war ziemlich hoch, was allmählich auch bei den Hoppers für Irritationen sorgte. Dennoch: Sie blieben dran. Zwei schnelle Dreier und es stand wieder 52:58 aus Sicht der Hoppers – doch die DISTRICT BOYS hatten an diesem Abend immer eine Antwort parat und erhöhten ihrerseits wieder auf sogar 12 Zähler Vorsprung, so dass am Ende mit vereinten Kräften trotz längenmäßiger Unterlegenheit der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet und das Spiel mit 72:63 gewonnen wurde. Ein sehr schöner Erfolg, zu dem alle Beteiligten ihren Beitrag geleistet haben. Definitiv eines El Clásico würdig!

Kleiner Wermutstropfen ist natürlich, dass gerade die Spiele auf den Meisterschaften verloren gingen, auch wenn es knapp war. Aber es gibt eben immer noch was zu verbessern und insofern dann auch wieder Anreize für die neue Saison.

Das kommende Wochenende bietet dann noch einmal allen Spielern der OLD BOYS und angeschlossenen Teams, sich zu präsentieren. Die OLD BOYS können am Samstag gegen Großflottbek auch ganz offiziell den Eightpeat feiern (man ist gespannt, ob der HBV einen Vertreter zur Ehrung der Boomsparte Ü35 (siehe Anfang des Berichts) entsenden wird), auch die CIRCLE BOYS können in Harburg die Saison auf dem ersten Tabellenplatz beenden, während die DISTRICT BOYS dann am Montag den eine insgesamt doch sehr erfolgreiche Saison gegen St. Georg abschließen.

 

Punkte OLD BOYS: Daniel 23 (1 Dreier, 4/5 FW), Sascha 17 (1 Dreier), BJ 15 (3/8 FW), Götz 14, Axel 11 (1 Dreier, 2/5 FW), Antonios 3 (1 Dreier), Thorsten H. 2, Papi 1 (1/2 FW).

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 17:9 / 22:17 / 24:14 / 23:3

Freiwürfe: 10/20 = 50%

 

Punkte DISTRICT BOYS: Daniel 21 (1 Dreier, 0/2FW), Götz 13 (1/3 FW), Stephan 10 (1 Dreier, 3/4 FW), Robert 10 (4/5 FW), Hubi 6, Timo 6 (2/2 FW), Dirk 4, Antonios 2 (0/2 FW), BJ, Volker.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:18 / 20:12 / 18:16 / 18:17

Freiwürfe: 10/18 = 56%

Mar 272017
 

Die DISTRICT BOYS haben in Ottensen zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nachdem der Trend zuletzt nicht immer der beste Friend gewesen war (nur ein Sieg aus den letzten vier Spielen), konnte gegen Ottensen ein schöner Sieg herausgespielt werden, bei dem man sich auch von Rückschlägen nicht beeindrucken ließ.

Es mag etwas langweilig klingen, aber immer wiederkehrende Elemente gehören zu jedem guten Plot dazu und wären die DISTRICT BOYS eine Serie, dann könnte man sicher sein, dass eines davon wäre, dass der Doodle vor dem Spiel mal wieder äußerst leer war. Während aber für gewöhnlich am Ende dann doch immer eine ganze Reihe an Akteuren auf dem Parkett stehen, waren es hier dann tatsächlich mal nur acht einsatzfähige Spieler.

Das Durchschnittsalter der anwesenden Spielern hätte jeder Ü45 Mannschaft zur Ehre gereicht, denn es betrug: 45.

Okay, auch die Ottenser hatten – im Gegensatz zu den Youngstern von TURA letzte Woche – ein paar Spieler dabei, die auch schon Ü35 hätten spielen dürfen, dennoch sahen einige Spieler zumindest so aus, als wäre die Geburt erst in den 90ern gewesen…

Bei den DISTRICT BOYS scorten aber auch erstmal die Youngster Robert und Malte: 12 der 16 Punkten im ersten Viertel gingen nämlich auf ihr Konto. Die DISTRICT BOYS starteten sehr gut ins Spiel. Es wurden wenig zugelassen, vorne fielen die Würfe und der Ball lief gut – 12:2 nach 5 Minuten. Doch dann kam Ottensen besser ins Spiel, konnte auch von außen mal treffen und verkürzte wie oben erwähnt zum Viertelende auf 12:16.

In den kommenden Minuten blieb das Spiel ausgeglichen: Die DISTRICT BOYS ließen erneut nicht viel zu, scorten aber auch selber nicht viel – das hieß 20:18 Führung nach 16 Minuten, dann aber wurde nochmal aufgedreht und die Führung bis zur Halbzeit auf 10 Punkte ausgebaut – 31:21. Hier nutzten die DISTRICT BOYS ihre Größenvorteile mit Robert und BJ, die von den Ottensern kaum gestoppt werden konnten.

Die zweite Halbzeit begann vielversprechend für die DISTRICT BOYS. Nachdem die Führung zunächst verteidigt wurde und auch zwei Dreier von Ottensen nichts ausrichten konnten, wurde sogar noch nachgelegt – 47:31 nach 29 Minuten ließen die Tür Richtung Siegerstraße schon ganz weit aufgehen. Dass eine solche Führung aber nicht unbedingt auch schon den Sieg bedeuten muss, hatten am Vortag ja schon die OLD BOYS gegen Bramfeld erfahren. Und auch in diesem Spiel kam Ottensen nochmal zurück und zwar ordentlich. In den verbleibenden zwei Minuten bis zum Ende des dritten Viertels wurde auf 38:47 verkürzt und in Minute 32 stand das Spiel bei 45:49 sogar auf Messers Schneide.

Doch die DISTRICT BOYS behielten kühlen Kopf, es gab keine Panikaktionen oder Schuldzuweisungen, vielleicht war es hier sogar ein Vorteil, dass der Kader so klein war, da musste man einfach zusammenstehen, zudem gab es auch keinen Spieler mit Foulproblemen, so dass in der Verteidigung einfach konsequent weitergemacht werden konnte, während vorne der Ball wieder verstärkt auf die großen Leute gebracht wurde, die von Ottensen dann endgültig nicht mehr gestoppt werden konnten, so dass das Spiel dann am Ende souverän noch mit 68:53 gewonnen wurde.

Ein Sieg, der sich schön anfühlte, weil jeder seinen Beitrag leistete, und wenn es dazu diente, den Topscorern Verschnaufpausen zu gönnen. Im Nachhinein sind solche Siege dann immer die schönsten, wenn danach beim Bier noch ausgiebig die Lage erörtert werden kann. Und die DISTRICT BOYS saßen relativ lange noch in der Kabine…

Besten Dank auch an BJ für das Aushelfen in der alten Hood und natürlich auch an die beiden Schiedsrichter, die das Spiel jederzeit im Griff hatten und einfach souverän leiteten. Und auch an Ottensen für ein umkämpftes, aber immer faires Spiel. Wir drücken im Abstiegskampf einfach mal die Daumen, wir haben einen anderen Favoriten für Platz 8. Das nächste Spiel ist übrigens gegen die Hoppers.

Punkte: Robert 21 (1/5 FW), Malte 14 (0/2 FW), Dirk 14 (4/4 FW), BJ 10 (2/4 FW), Götz 5 (1 Dreier, 2/3 FW), Daniel 3 (1/3 FW), Volker 1 (1/2 FW), Papi.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:12 / 15:9 / 16:17 / 21:15

Freiwürfe: 11/23 = 48%

Mar 222017
 

An Wochenenden wie diesen ist es fast unmöglich, mit der Berichterstattung über die OLD BOYS und angeschlossene Produktlinien hinterherzukommen.

So sah der Spielplan für den Samstag eine Doppelansetzung vor: Am frühen Nachmittag eine OLD BOYS Performance gegen den Mitfavoriten aus Lüneburg und am Abend eine Art erweitertes Spitzenspiel in der Bezirksliga mit den DISTRICT BOYS bei TURA Harksheide.

So wurde im Vorfeld versucht, eine der beiden Partien zu verlegen, allein, beide Gegner lehnten dies ab, so dass es bei zwei Spielen an einem Tag blieb, flankiert vom Spiel der CIRCLE BOYS am Montag Abend gegen GFL.

Die Vorzeichen hatten sich allerdings auch etwas gewandelt, denn hatte es lange Zeit so ausgesehen, dass das Spiel gegen Lüneburg in der Ü35 Liga tatsächlich das entscheidende um Platz 1 werden könnte, so hatte Lüneburg der Doppelbelastung Ü35/Stadtliga Tribut zollen müssen, einige Niederlagen in den letzten Spielen hinnehmen müssen und somit den Anschluss an die OLD BOYS verloren. Diese sind den Tanz auf zwei bzw. nunmehr drei Hochzeiten aber seit Jahren gewohnt und so konnten auch hier im Vorfeld wieder gewohnt die Spielerallokation betrieben werden.

Gegen Lüneburg standen somit 9 Spieler auf dem Parkett, wobei Jonny gar nicht spielen konnte und Björn nur kurz spielen konnte, so dass im Prinzip die Spielzeit auf sieben OLD BOYS verteilt war. Nicht nur die Gäste aus Lüneburg waren somit ersatzgeschwächt (siehe Spielbericht der Lüneburger), sondern auch der Abonnentsmeister aus Alstertal.

Nach Problemen im ersten Viertel, sorgte ein ganz starkes zweites Viertel dafür, dass die OLD BOYS den Weg auf die Siegerstraße einschlugen.

Im dritten Viertel ging es ausgeglichen zu, aber im letzten Abschnitt wurde defensiv fast nichts mehr zugelassen, so dass letztlich ein verdienter 64:54 Arbeitssieg heraussprang. Am kommenden Wochenende kann gegen Bramfeld der Deckel auf die achte Meisterschaft in Folge draufgesetzt werden. Nur Bramfeld kann dem ganz theoretisch noch Einhalt gebieten, der HBV wird daher sowohl das Original als auch die Kopie der OLD BOYS Meisterschale in die Lüttkoppel schicken. Um 14 Uhr geht es los.

Punkte OLD BOYS: Jan 16 (2 Dreier, 2/3 FW), Tobi D. 13 (1 Dreier, 2/4 FW), Thorsten M. 12, Helge 12 (2/7 FW), Antonios 6 (2/2 FW), Volker 5 (1/4 FW), Axel, Björn.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 13:17 / 23:11 / 22:20 / 12:6

Freiwürfe: 9/20 = 45%

 

Die DISTRICT BOYS traten gegen TURA dagegen mit der letzten Chance an, doch noch ein Wörtchen um die Aufstiegsplätze mitzureden. Voraussetzung war jedoch auf jeden Fall ein Sieg.

Wie schon im Hinspiel, so war auch in dieser Partie zunächst einmal ein eklatanter Altersunterschied festzustellen. Das Durchschnittsalter der DISTRICT BOYS war mehr als doppelt so hoch wie das der Youngster aus Harksheide. Also nahezu jeder DISTRICT BOY hätte zu einem Gegenspieler, frei nach Star Wars op Platt, sagen können: Ick bin dien Vadder!

Was schon daran gescheitert wäre, dass die meisten DISTRICT BOYS a) auf dem Feld selten Platt schnacken und b) die Eltern der meisten TURA-Spieler ja am Spielfeldrand saßen! Wie auch immer, die Reaktion auf so einen Spruch wäre wohl am ehesten was gewesen à la „Ey Digger, ernsthaft jetzt?“.

Jedenfalls sahen sich die DISTRICT BOYS von Beginn an einer fulminanten Ganzfeldpresse ausgesetzt, die einen geordneten Ballvortrag nicht zuließ. Trotz aller Erklärungen, Auszeiten, Bemühungen gab es etliche Ballverluste. Dazu kam eine ordentliche Wurfquote der Harksheider, das erste Viertel war jedenfalls ganz und gar nicht geglückt – 5:21 lagen die DISTRICT BOYS hinten, das sah erstmal finster aus.

Wurde aber besser, vielleicht, weil Harksheide die Presse nicht mehr so intensiv spielte und durchwechselte, aber auch, weil die DISTRICT BOYS ihre großen Leute besser ins Spiel bringen konnte. In den nächsten beiden Vierteln wurden jedenfalls nur noch 24 Punkte zugelassen, während man selber 33 erzielte – folgerichtig wurde der Rückstand auf sieben Punkte verkürzt (38:45).

Das letzte Viertel war dann jedoch wieder ein Spiegelbild des ersten – die DISTRICT BOYS wurden förmlich „erpresst“ und unterlagen am Ende 48:69.

Damit sind Liebäugeleien mit dem Aufstieg ad acta gelegt, dies und weiteres konnte während des obligatorischen Banketts beim Griechen diskutiert werden (zum Beispiel, dass die Zahl der Fouls insgesamt wohl etwas höher war als auf dem Spielbogen notiert – ernsthaft, Digger! Daran anknüpfend, ist es eigentlich auch verboten, über Rookie-Schiedsrichter was zu schreiben? Geht ganz allgemein darum, dass es einfach schwierig ist – sowohl für die beteiligten Team als auch für den ersten Schiedsrichter, wenn der Rookie-Schiri nicht mal Ausbälle pfeift und die Einwurfrichtung eher von den Spielern als vom Schiri vorgegeben wird… Mal abgesehen davon, dass wie erwähnt einige Fouls nicht geahndet wurden, aber insgesamt blieb das Spiel im Rahmen und Spielfluss war auf jeden Fall vorhanden.)

Für die DISTRICT BOYS geht es auch schon am Sonntag gegen Ottensen weiter.

Punkte DISTRICT BOYS: Götz 20 (2/2 FW), Malte 16 (0/2 FW), Dirk 6 (2/4 FW), Thorsten H. 6 (0/2 FW), Sascha, Daniel, Papi, Stephan.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 5:21 / 18:14 / 15:10 / 10:24

Freiwürfe: 4/10 = 40%

 

Abgerundet wurde das Wochenende vom Sieg der CIRCLE BOYS gegen GFL, in einem relativ unterscorigem Spiel wurden die Youngster in einem lange ausgeglichenen Spiel letztlich mit 49:43 niedergerungen.

Punkte CIRCLE BOYS: Stephan 11 (1 Dreier), Tobi D. 11 (3/4 FW), Helge 10, Antonios 8 (2 Dreier), Holger 2, Oleksandr 2, Jonny 2, Björn 2, Patrick 1 (1/2 FW)

Viertel aus Sicht der CIRCLE BOYS: 14:10 / 12:16 / 14:11 / 9:6

Freiwürfe: 4/6 = 67%

 

 

 

 

Mar 062017
 

Im Kampf um die Aufstiegsplätze in der HBB haben die DISTRICT BOYS einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen ETV6 unterlag man mit 63:74. Insgesamt drei schwächere Minuten trugen maßgeblich zur Niederlage bei. Da dazu auch noch Harvestehude gegen Spitzenreiter TURA gewann, sind die Chancen auf einen der ersten beiden Plätze deutlich gesunken.

Wenn der zweite gegen den vierten in der Bezirksliga antritt und beide nur einen Sieg auseinander liegen, dann kann man durchaus schon mal von einem Spitzenspiel sprechen. Die Devise heißt dann natürlich: Cool bleiben!

Die Voraussetzungen waren schon mal nicht schlecht: Erstens ist die Halle an der Lottestraße eigentlich immer so cool, dass man auch nach 30 Minuten Aufwärmen noch leicht kalte Finger hat (und angesichts des fortgeschrittenen Alters der DISTRICT BOYS 30 Minuten Aufwärmen eigentlich auch völlig utopisch, um nicht zu sagen, einfach kontraproduktiv sind). Zweitens hat ja schon der Coach der DISTRICT BOYS das Cool im Namen drin. Und drittens ist eigentlich immer gesichert oder wird energisch angemahnt, dass zur dritten Halbzeit coole Getränke zur Verfügung stehen. Also eigentlich die besten Voraussetzungen.

Los ging es zu einem heiß umkämpften Basketballspiel, in dem Robert sogleich die Führung der DISTRICT BOYS markiert – um es vorwegzunehmen, es sollten nicht seine letzten Punkte gewesen sein.

ETV konterte jedoch mit drei aufeinanderfolgenden Körben, ehe das Spiel im Anschluss hin und her wog und sich kein Team entscheidend absetzen konnte. ETV zeigte wie schon im Hinspiel, wo ihre Stärken lagen: Unter dem Korb und beim Rebound, weniger (wenigstens in dieser Phase) von außen. Die DISTRICT BOYS arbeiteten sich jedoch gut ins Spiel rein und gingen mit einer knappen 15:14 Führung in die Viertelpause. Im zweiten Viertel begannen die DISTRICT BOYS gut und konnten sich sogar mit sieben Punkten absetzen: 23:16 und 25:18. Bis eine Minute vor Schluss betrug die Führung immerhin noch vier Punkte (29:25), ehe ein kurzer 6:0 Run der Gastgeber doch noch deren knappe Halbzeitführung brachte.

In der zweiten Halbzeit ging es ebenso knapp weiter, dann gewann ETV etwas die Oberhand und setzte sich mit 48:39 ab. Dann jedoch begann die Zeit von Robert: Schon in der ersten Hälfte auffälligster und am häufigsten gesuchter Spieler, setzte er nun noch mal einen drauf. Egal ob von vorn angespielt oder durch die Hintertür, durch den Gegner gedreht oder vorher eine Finte, es gab einfach kein Halten mehr. 17 Punkte in Folge von Minute 27 bis 35, die allein dazu beitrugen, den Rückstand in eine Führung umzuwandeln (56:55 für die DISTRICT BOYS). Was ETV auch dagegen unternahm, es gelang nicht. Abwechslung brachte nur hin und wieder das Kampfgericht, das um derzeitig häufig zitierte Schlagworte aufzugreifen ab und zu auch mal mit alternativen Fakten aufwartete…

5 Minuten vor dem Ende war das Spiel beim Stande von 57:57 völlig offen. Leider erwischten die DISTRICT BOYS hier schon eine kleine Schwächeperiode, als nur einer von insgesamt sechs zugesprochenen Freiwürfen den Weg ins Ziel fand. Dennoch war der Spielstand auch in Minute 38 noch ausgeglichen (59:59). Dann folgte jedoch – leider zum ungünstigsten Zeitpunkt – die schwächste Phase der DISTRICT BOYS – ein 0:10 Run, der in der verbleibenden Zeit nicht mehr aufgeholt werden konnte, so dass das Spiel – trotz eines überragenden Roberts (33 Punkte!) und einer über weite Strecken ordentlichen Verteidigung am Ende mit 63:74 verloren ging. Die DISTRICT BOYS haderten in dieser Phase – wie auch in der kurzen Schwächeperiode kurz vor der Halbzeit – am stärksten mit den Schiedsrichtern. Wahrscheinlich auch nicht ganz zu Unrecht, dennoch muss man konstatieren, dass natürlich auch noch ein paar unforced errors zuviel und die deutlich bessere Freiwurfquote von ETV (13/17 = 76% vs. 10/20=50% bei den DISTRICT BOYS – da war dann nicht immer nervliche Coolness gegeben…) ihren Teil beitrugen. Und natürlich auch, weil der Gegner – trotz ebenfalls zahlreicher Ballverluste – eben auch nie aufsteckte und immer wieder zurückkam.

Trotz aller Ambitionen war es aber ein insgesamt doch faires Spiel, nach dem ETV es nun noch in eigener Hand hat, einen der beiden Aufstiegsplätze zu belegen. Die DISTRICT BOYS müssen dafür nun alle verbleibenden vier Spiele gewinnen und dazu noch auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen – mal sehen, was das noch gibt.

Vielen Dank einmal mehr an Volker fürs Coaching und an Jonny, Axel und Stephan fürs Aushelfen, danke auch an Hubi fürs Erscheinen trotz gerade auskurierter Zerrung!

Weiter geht es für die DISTRICT BOYS am 18. März mit dem Spiel beim Tabellenführer TURA Harksheide. Davor treten aus dem Imperium der OLD BOYS jedoch die CIRCLE BOYS am 13. März wieder an.

Punkte: Robert 33 (3/5 FW), Daniel 10 (2/4 FW), Sascha 5 (1 Dreier), Thorsten M. 4 (2/3 FW), Dirk 4 (0/2 FW), Thorsten H. 4 (2/4 FW), Axel 2, Stephan 1 (1/2 FW), Jonny, Hubi.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 15:14 / 14:17 / 19:19 / 15:24

Freiwürfe: 10/20 = 50%

Feb 282017
 

Die DISTRICT BOYS haben mit einem 73:56 gegen HTB den zweiten Platz in der HBB verteidigt. Der Sieg erwies sich als hartes Stück Arbeit, wurde letztendlich aber doch souverän bewerkstelligt. Die anstehenden Aufgaben im März können nun frei von allen (theoretischen) Abstiegssorgen angegangen werden.

Nachdem der Doodle mal wieder am Tag vor dem Spiel relativ überschaubar aussah und das OLD BOYS Spiel in Harburg auch eher keine Entlastung brachte, wurde in den sozialen Medien fleißig gebettelt, gefleht und gedroht, so dass Coach Kuhlmann am Ende doch auf 10 einsatzbereite Spieler zurückgreifen konnte. Der Gegner von HTB konnte dagegen insgesamt nur sieben Spieler aufbieten, die waren aber alle jünger als die DISTRICT BOYS

Den etwas besseren Start erwischten die Gäste von HTB, die erstmal mit zwei Dreiern zeigten, dass im Team durchaus einige Schützen vertreten sind. Nicht so richtig einstellen konnten sie sich jedoch auf den Taktikkniff der DISTRICT BOYS, den im Hinspiel besten Scorer konsequent mit einer box-and one Verteidigung zu bearbeiten. Im Boxen würde man wohl von Wirkungstreffer sprechen – jedenfalls war HTB dadurch einiges an Schlagkraft genommen. Dennoch wie gesagt sah es im ersten Viertel noch sehr ausgeglichen aus. Dabei nutzte HTB einige Schwächen im Reboundverhalten der DISTRICT BOYS – am Ende des ersten Viertel hieß es folgerichtig 16:17 aus Sicht der DISTRICT BOYS.

Im zweiten Viertel zogen die DISTRICT BOYS jedoch die Verteidigung deutlich an und ließen insgesamt nur neun Punkte zu. Da man in der Offensive aber die gleiche Punktzahl erzielte, schwenkte das Pendel nun in Richtung der DISTRICT BOYS – 32:26 zur Pause.

Klar, dass so eine Führung noch gar nichts heißt – von wegen am Ende kackt die Ente und so. Jedenfalls schworen sich die DISTRICT BOYS, nicht nachzulassen und das gelang auch gut. Es zeigte sich, dass HTB der körperlichen Überlegenheit weniger entgegensetzen konnte als noch am Anfang, so dass die Center immer wieder ins Spiel gebracht werden konnten. 52:41 nach drei Vierteln war insofern eine ordentliche, aber keineswegs komfortable Führung. Ganz starke vier Minuten in Viertel Vier bedeuteten jedoch vier Körbe, so dass die Führung auf nun doch relativ sichere 19 Punkte anwuchs (60:41). Letztlich wurde diese Führung dann bis zum Ende verwaltet, nicht immer souverän wie die Anzahl der „unforced errors“ zeigte, aber ohne irgendwas nochmal anbrennen zu lassen.

So hieß es am Ende 73:56, den die DISTRICT BOYS im Anschluss ausgiebig bei Kaltgetränken nachbesprachen. Auch für ein Nichtversiegen der Strafkarstenliste wurde mit zwei technischen Fouls gesorgt, also volle Power auf allen Ebenen.

Zudem steht durch diesen Erfolg fest, dass ein Abstieg nicht einmal mehr theoretisch möglich ist. Die DISTRICT BOYS können also die Ziele neu definieren und sich voll auf den Aufstieg konzentrieren, was sowohl nach außen als auch, wie Spötter behaupten, nach innen durchaus als Warnung aufgefasst werden kann. Mehr weiß man nach der anstehenden March Madness, die bereits am Mittwoch mit dem OLD BOYS Spiel bei Condor eingeläutet wird. Am 5. März geht es dann zu ETV 6, die sich auch noch Hoffnung auf den Aufstieg machen können, zu einem vorentscheidenden Spiel. Gleichzeitig spielt am selben Tag auch noch der Tabellenerste Harksheide gegen den dritten aus Harvestehude. Es bleibt also spannend.

Punkte: Malte 21 (1/2 FW), Robert 16, Daniel 10, Thorsten H. 6 (2/2 FW), Tobi 5 ( 3/5 FW), Olli 5 (1 Dreier), Perry 4 (0/3 FW), Thorsten M. 3 (1/2 FW), Dirk 3 (1/2 FW), Papi.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:17 / 16:9 / 20:15 / 21:15

Freiwürfe: 8/16 = 50%

 

Gegen besagtes Team aus Harvestehude hatten die DISTRICT BOYS zwei Wochen zuvor ihr Heimspiel verloren. Ein sehr schwaches erstes Viertel sorgte bereits schnell für eine kleine Vorentscheidung. Zwar kämpften sich die DISTRICT BOYS noch zweimal auf fünf Punkte heran, letztlich reichte es aber nicht mehr. Der direkte Vergleich liegt jedoch bei den DISTRICT BOYS, was sich später noch als wichtig erweisen könnte.

Punkte: Robert 11 (5/12 FW), Jan 11 (1 Dreier, 2/2 FW), Götz 9 (1 Dreier, 1/2 FW), Daniel 7 (3/4 FW), Thorsten M. 4, Thorsten H. 1 (1/4 FW), Olli, Dirk, Jonny, Timo.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 5:20 / 12:12 / 19:15 / 8:11

Freiwürfe: 12/24 = 50%

Jan 172017
 

Die OLD BOYS haben den Tabellenvorletzten HTB mit 86:58 bezwungen. Der deutliche Sieg konnte jedoch erst in den letzten anderthalb Vierteln sichergestellt werden. Bis zur 26. Minute war die Partie sehr eng.

Der DAX ist mittlerweile nicht nur bei Börsenexperten ein weithin bekannter Begriff. Weniger bekannt, aber ganz sicher nicht unwichtig, zumindest in der Welt der OLD BOYS sowie der angeschlossenen Subteams ist der (OLD BOYS) DOX. Der DOodleindeX steht stellvertretend für die Aktivitäten des aktuellen OLDBOYS Doodle und ist ein wichtiger Indikator für zu erwartende Spielbeteiligungen als auch sich daraus ergebenden Maßnahmen wie Aufrufe („Bitte Kalender checken“), Bettelmails („Malte, Arne, Robert – was ist mit Euch?“) oder Status-Updates („Hab mich jetzt auch eingedoodelt“).

Für die abgelaufene Woche unterlag der DOX heftigen Kursschwankungen. Sah es zunächst so aus, dass die OLD BOYS Aktie eine solide Performance hinlegen würde (die eingetragene Teilnehmerzahl sah ziemlich zufriedenstellend aus), so dass die Depotspezialisten der OLD BOYS bereits Umshiftungen im Depot veranlassten, um sowohl für das Spiel der OLD als auch der DISTRICT BOYS eine solide Basis zu haben. Dann jedoch musste Coach Martin seine Teilnahme absagen und auch die Anzahl der spielbereiten OLD BOYS sank quasi stündlich ab – würde hier ein Black Saturday drohen?

Mitnichten, zum einen vertrat Coach Kuhlmann dankenswerterweise Coach Trostmann am Ende fanden sich doch neun OLD BOYS zusammen, um den HTB zu empfangen. Zudem. Der einstmalige Bundesligist ist in der Tabelle der HSEN nur Vorletzter, das Team bewies aber zuletzt mit einer ganz knappen Niederlage gegen Lüneburg, dass das Team deutlich stärker ist als der Tabellenplatz aussagt.

Für die OLD BOYS begann es jedoch prima, schnell wurde eine 11:2 Führung herausgespielt. Sah also alles ganz einfach aus – war es dann aber leider nicht. Die OLD BOYS verloren komplett den Rhythmus – hinten wurde nicht verteidigt und vorne war das Spiel komplett statisch. Daraus folgten unfassbare 20 kassierte Punkte in fünf Minuten, aber nur noch 4 selbst erzielte Zähler – daraus folgend ein 17:22 Rückstand.

Die OLD BOYS waren sich einig, dass es so nicht weitergehen durfte. Und das sollte es auch nicht. Wie so häufig war eine verbesserte Verteidigung das Schmiermittel für den OLD BOYS Motor – denn jetzt lief es auch vorne besser, der Ball lief ordentlich und auch die Wurfquote verbesserte sich signifikant. Trotzdem ließ HTB sich nicht abschütteln, konnte bis Minute 17 auch noch die Führung behalten (32:31), ehe ein 12:0 Run der OLD BOYS in den letzten drei Minuten für eine doch recht solide 43:32 Führung sorgte.

Auch im dritten Viertel blieb das Spiel zunächst eng – bis auf fünf Punkte kämpfte HTB sich bis Minute 26 wieder heran (44:49), dann jedoch kam die Wurfmaschine der OLD BOYS wieder in Gang. 62:46 am Ende des dritten Viertels – die Vorentscheidung schien gefallen. Und war gefallen wie sich im letzten Abschnitt herausstellte, in der die OLD BOYS nicht nachließen, sondern nachlegten und letztlich doch noch einen deutlichen 86:58 Sieg herausholten. Hervorzuheben ist eine Freiwurfquote von 65% – fast wäre der Spitzenwert der Saison gebrochen worden…

Die OLD BOYS treten nach einem spielfreien Wochenende am 28. Januar wieder zum Heimspiel in der Lüttkoppel gegen Ottensen an.

Punkte: Götz 18, BJ 18 (4/7 FW), Volker 12 (1 Dreier, 3/4 FW), Thorsten M. 10 (0/2 FW), Daniel 8, Thorsten H. 6 (2/2 FW), Helge 6 , Tobi D. 5 (1/1 FW), Antonios 3 (1/1 FW), Dirk.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 15:22 / 28:10 / 19:14 / 24:12

Freiwürfe: 11/17 = 65%

 

Der DOX der DISTRICT BOYS hatten über die Woche hinweg eine ebenfalls heftige Kursschwankungen erleben müssen. Nach einem sehr schwachen Jahresbeginn, erholte er sich jedoch, auch weil – wie oben erwähnt – die Fondsmanager der OLD BOYS Verschiebungen im (Spieler-) Depot vornahmen, um eine möglichst gleichmäßige Auslastung gewährleisten zu können.

Erstaunlicherweise wies der Kader für das Spiel gegen Polizei dann auch erstaunliche Parallelen zu einem Aktienfonds auf. Die Kurzbeschreibung des Kaders/Fonds hätte also möglicherweise so aussehen können:

„Der eigens für das Spiel gegen Polizei aufgelegte DISTRICT Fond wird von vielen Analysten als Geheimtipp aufgeführt. Die Zusammenstellung ist auf den ersten Blick vielversprechend. Ein ausgewogenes Portfolio an erfahrenen Aufbau-, Flügel- und Centerspielern verspricht hohe Punktrenditen – bei einem erwartungsgemäßen Verlauf des Marktes ohne Turbulenzen. Kritisch betrachtet werden muss jedoch die relativ geringe Anzahl an enthaltenen Titeln (acht) – ein Ausfall bzw. Rausfoulen kann hier für den Anleger gleich spürbare Folgen haben. Zudem sind alle Titel mit leichten Risiken behaftet: bereits fünf waren am Vortag im Einsatz, so dass ihre Performance mit gewissen Risiken behaftet sind. Zwei noch bis in die frühen Morgenstunden bei anderen Aktivitäten im Einsatz, so dass letztlich nur ein „frischer“ Anteil im Einsatz war – der war aber in der Woche krank gewesen. Die Anlage ist daher durchaus mit Risiken behaftet (bis hin zum Totalverlust bei unvorhergesehenen Turbulenzen), bringt jedoch alle Voraussetzungen mit, hohe Renditen zu erzielen.“

Oder so ähnlich. Jedenfalls kann festgehalten werden, dass Anleger bei rechtzeitigem Kauf ihre helle Freude am DISTRICT Fond gehabt hätten. Phasenweise bewegte sich die Performance im ganz oberen Bereich, insgesamt eine wirklich runde Sache. Was war passiert?

In einem äußerst kalten Umfeld (gefühlt wurde es in der Halle wärmer, wenn die Tür nach außen aufgemacht wurde) betraten am Ende also insgesamt 8 Spieler die Arena an der Carl-Cohn-Straße, um in blauen CIRCLE BOYS Auswärtstrikots anzutreten.

Aus den vorigen Spielen wusste man, dass der Gegner nicht unbedingt der wurfstärkste ist, aber konsequent zum Rebound geht und insgesamt nicht einfach zu spielen ist.

Doch die DISTRICT BOYS gingen schnell mit 10:2 in Führung, variierten mit gutem Spiel über die großen Positionen, klugen Würfen von außen oder einfach auch mal den Weg backdoor. Der Gastgeber nahm schnell eine Auszeit und konnte sich etwas stabilisieren. 18:13 für die DISTRICT BOYS nach 8 Minuten ließen es eng aussehen – ein kurzer Spurt am Ende des Viertels stellte jedoch eine zufriedenstellende 22:13 Führung her. Schön insbesondere, dass etliche Körbe fast mit Ablauf der 24-Sekundenuhr erzielt wurden, nachdem der Ball davor ordentlich durch die Reihen lief.

Es folgte das stärkste Viertel der DISTRICT BOYS – ein wahres Feuerwerk an nett herausgespielten Körben- über „lang“, als Fastbreak, von außen. Da noch dazu in der Defense ein Gang hochgeschaltet wurde und nur noch wenig zugelassen wurde (und Freiwürfe wurden von Polizei viele liegengelassen). Analysten hätten mit feuchten Augen (vor Freude) gesagt, da war Musik drin, sicher hätten nach der 26:10 Hausse sicher aber auch einige mahnend den Zeigefinger gehoben und gesagt, die Rallye werde so nicht weitergehen.

Nicht ganz diese Worte, aber sinngemäß in die gleiche Richtung gehend appellierten die DISTRICT BOYS untereinander, ja nicht nachzulassen, um Polizei unter keinen Umständen noch einmal ins Spiel kommen zu lassen oder zumindest einen solchen Gedanken bei ihnen aufkommen zu lassen.

Auch dieses Vorhaben wurde glänzend umgesetzt. Die ersten Minuten gehörten klar den DISTRICT BOYS. Nicht völlig unerwartet kam der Gegner aber nun etwas besser ins Spiel, da er nicht nachließ immer wieder den Korb der DISTRICT BOYS zu attackieren und mit den Fouls gehaushaltet werden musste. Es reichte aber aus, um auch dieses Viertel für sich zu entscheiden und die Führung mit 67:40 sogar noch leicht auszubauen. Das letzte Viertel machte da weiter, wo das dritte aufgehört hatte. Zwischendurch wurde jedoch noch einmal kräftig Gas gegeben mit unglaublichem Tempo.

Der Fonds nahm somit nochmal an Fahrt auf, ohne jedoch noch einmal richtig anzusteigen. Mitnahmeeffekte setzten ein, so dass am Ende eine wunderbare Performance zu Buche steht, mit ausgewogener Entwicklung der einzelnen Anteile – eine rundum gelungene Sache. Sicher werden die Portfolio-Experten der OLD BOYS schon zum nächsten Spiel auch wieder Änderungen vornehmen, aber die Zusammensetzung gegen Polizei hat definitiv ins Schwarze getroffen und für rundum glückliche Gesichter bei allen Beteiligten gesorgt. Eine perfekte Anlage in den Sonntag möchte man meinen.

So performten die einzelnen Beteiligten:

Punkte: Thorsten M. 20 (6/7 FW), Thorsten H. 14 (0/4 FW), Robert 13 (5/7 FW), Hubi 13 (3/4 FW), Daniel 11 (3/4 FW), Dirk 10 (4/6 FW), Volker 8 (2/2 FW), Jonny.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 22:13 / 26:10 / 19:16 / 22: 16

Freiwürfe: 23/34 = 68%

Dec 172016
 

Die DISTRICT BOYS haben den Abschluss der Hinserie erfolgreich beendet. Bei St. Georg gab es einen deutlichen 85:51-Sieg.

Austragungsstätte an einem Samstagnachmittag um 14 Uhr war wieder einmal der berühmt-berüchtigte MARI-Dome. KEMPKE wies bereits in einem vielbeachteten Aufsatz vor einigen Jahren auf die Besonderheiten dieser „Kultstätte“ hin (Kempke, G. (2012): OLD BOYS (Ü35) brechen Hallenfluch … 86:54 gegen St. Georg). Und auch für die OLD BOYS und angegliederten Teams gab es hier immer wieder spektakuläre Spiele zu absolvieren (vgl. besonders die Anfänge in der Kreisliga, als die Marke erst richtig ausgerollt wurde oder aber auch die Duelle gegen St. Georg mit den OLD BOYS). Mittlerweile gibt es keine OLD BOYS mehr bei St. Georg (Kritiker verweisen hier auf die knallharte Expansionspolitik der OLD BOYS, Konkurrenten die besten Spieler abzuwerben – aus Kreisen der OLD BOYS wird dagegen nüchtern auf die Härten des Geschäfts verwiesen).

Jedenfalls sollte es hier nun in der Bezirksliga zur Sache gehen; die DISTRICT BOYS boten aber zur Würze des Spiels zwei ehemalige St. Georg Spieler auf, dazu absolvierten weitere 9 Spieler das Warm-Up, während der 12. Mann sein Warm Up auf der Autobahn aus Schwerin kommend erledigte…

Wie so oft lief das Spiel der DISTRICT BOYS etwas schleppend an, nachdem beim Warm Up eigentlich viel reingefallen war, schien der Korb nun etwas vernagelt. Da aber auf der Gegenseite auch nur wenig zugelassen wurde (Coach Kuhlmann hatte zudem das Motto „No easy baskets“ ausgegeben), war der Score im einstelligen Bereich (8:4 für die DISTRICT BOYS nach 5 Minuten), ehe ein Mini-Run das Viertel mit 14:7 erfolgreich beendete.

Im Anschluss wurde das Spiel offener, zumindest hinsichtlich der Durchlässigkeit der Reusen, es wurde auf beiden Seiten nun deutlich mehr gepunktet, die DISTRICT BOYS behielten jedoch stets eine Führung um die 10 Punkte bei. Die Halbzeitführung war daher mit 35:23 okay, aber keineswegs komfortabel. St. Georg spielte erwartet sehr kämpferisch und gab keinen Ball verloren.

Es folgte nun jedoch ein ganz starker Auftritt im dritten Viertel. Die DISTRICT BOYS legten los wie die Feuerwehr. In den ersten sechs Minuten gelangen den Gastgebern gerade einmal zwei Punkte, während für die DISTRICT BOYS 14 Zähler verbucht wurden. Der Ball lief dabei phasenweise elegant durch die Reihen und es wurde mit schönen Aktionen abgeschlossen, dass auch von den gerade zuschauenden DISTRICT BOYS anerkennend honoriert wurde.

Und es ging munter weiter, so dass es nach drei Vierteln nun 61:33 für die DISTRICT BOYS hieß. Das vierte Spiel ging in derselben Richtung weiter, der Ball lief ordentlich vorne und fand sein Ziel weniger durch Einzelaktionen, denn durch Freispielen des bestpostierten Spielers. Sah gut aus. Konnte nun auch der 12. Mann direkt auf dem Spielfeld mit ansehen, der direkt auf der Spielmacherposition auflief und zudem noch zwei Dreier einnetzen konnte.

So kamen die DISTRICT BOYS am Ende zu einem deutlichen, nie gefährdeten 85:51-Erfolg. Mit nunmehr 6 Siegen (aus 8 Spielen) ist bereits ein Sieg mehr erzielt worden als während der gesamten letzten Saison – es läuft also deutlich besser, so dass auf dem zweiten Tabellenplatz überwintert wird. Von einer Korrektur des Saisonziels Nichtabstieg wird aber offiziell nicht gesprochen. „Erst, wenn wir rein rechnerisch nicht mehr absteigen können, kann man vielleicht neue Ziele definieren“, lässt sich zumindest ein Insider zitieren, der seinen Namen aber nicht nennen will. „Wir denken von Spiel zu Spiel“ lautet die Ansage für das neue Jahr.

Von Spiel zu Spiel geht auch erst noch das Jahr zu Ende, am 4. Advent geht es zum Clásico gegen Bramfeld mit den OLD BOYS, wo man natürlich die weiße Weste behalten will und auch schon einmal eine Generalprobe feiern kann für das Ereignis, das kurz nach dem Jahreswechsel stattfinden wird.

Denn am 8. Januar wird die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft der Ü40 ausgetragen. Zugesagt haben hier die üblichen Verdächtigen, die OLD BOYS und dazu Bramfeld und HAPI. Allerdings hat auch erstmals RIST den Hut in den Ring geworfen und komplettiert die Runde.

Es ist also von einem höchst anspruchsvollen Turnier auszugehen, das Interessierte sich unbedingt vormerken sollten (8. Januar ab 12.00 Uhr am Steinberg in Wedel).

Punkte: Malte 20 (4/5 FW), Robert 14 (0/4 FW), Thorsten M. 11 (1/1 FW), Götz 8, Jan 7 (2 Dreier, 1/2 FW), Sascha 7 (1/2 FW), Timo 6 (2 Dreier), Sven 5 (1/4 FW), Dirk 4, Daniel 3 (3/4 FW), BJ, Papi.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 14:7, 21:16, 26:10, 24:18

Freiwürfe: 11/24 = 46%

Dec 092016
 

Die OLD BOYS haben einen mehr als gelungenen zweiten Advent hingelegt. Alle drei Mannschaften hatten am Sonntag anzutreten – und alle gingen am Ende als Sieger vom Feld.

Es ist an dieser Stelle bereits hinlänglich hingewiesen worden auf das genau austarierte Mannschaftsgefüge der OLD BOYS und die verschiedenen Produktlinien, die ein durchaus fragiles Gebilde darstellen können, wenn nicht jede Stellschraube richtig eingestellt ist.

Besonders herausfordernd ist das Ganze, wenn mehr als ein Spiel am Wochenende ansteht – und wenn es 3 Spiele an einem Tag sind, müssen besondere Maßnahmen ergriffen werden.

So kann sich jeder vorstellen, dass die Coaches Kuhl-, Trost- und Hoffmann in zahlreichen Schalten, WhatsApp-Kommunikationen und Doodle-Analysen das verfügbare Spielermaterial der OLD BOYS wahlweise wie die Zutaten zu einem gelungenen Kuchen einsetzten oder einfach wie Schachfiguren hin- und herschoben. Jeweils mit dem Ziel, das bestmögliche Ergebnis (Siege) zu erzielen.

Los ging es mit den CIRCLE BOYS:

Schon im Vorfeld aufgeladen durch das Spiel Alt vs. Jung / Vater vs. Sohn durch das Familienduell van der Knaap wählte Coach Hoffmann für das Spiel der CIRCLE BOYS gegen GFL 2 die Variante, über den Springer (Helge) zum Erfolg zu gelangen. Mit Erfolg; bereits zum Ende des ersten Viertels konnte ein 10-Punkte-Vorsprung erzielt werden, der bis zur Halbzeit auf 43:23 ausgebaut wurde. In der zweiten Halbzeit wurde dieser dann weiter verwaltet, so dass ein absolut ungefährdeter 74:57-Sieg heraussprang.

Punkte: Helge 22, Tobi D. 12, Axel 11, Volker 10, Sven 8, Antonios 6, Holger 3, Björn 2, Tobi S.

Direkt im Anschluss spielten die OLD BOYS erneut gegen die nun deutlich ältere Ü35-Vertretung von GFL. Coach Trostmann konnte für sein Spielerportfolio auf frische Zutaten zurückgreifen, entschied sich aber gleichsam, dass viele der erfolgreichen CIRCLE BOYS Inhalte es auch bei den OLD BOYS noch einmal tun würden. Das heißt, er reicherte Helge, Axel, Volker, Holger und Tobi S. mit reichlich Thorsten (M+H), Jan, Timo und BJ an, verrührte das ganze kräftig und die OLD BOYS legten los. Zunächst ging die Rezeptur nicht ganz auf (16:12-Führung nach dem ersten Viertel), aber im zweiten Viertel ging es richtig los. Die Punkte fielen vorne wie am Fließband und hinten wurde nur wenig zugelassen. So war bereits zur Halbzeit eine Vorentscheidung gefallen (44:21), so dass auch hier im dritten Viertel etwas Tempo rausgenommen werden konnte, ehe am Ende nochmal aufgedreht wurde und letztlich ein souveräner 79:49-Sieg heraussprang.

Punkte: Thorsten M. 18, Jan 17 (3 Dreier), Timo 14 (4 Dreier), Holger 8, Volker 6 (2 Dreier), BJ 6 (2/5 FW), Axel 4, Tobi S. 4, Helge 2, Thorsten H.

Am Abend stand dann noch das Spiel der DISTRICT BOYS gegen HHT an. Coach Kuhlmann konnte hier Thorsten M. und Timo noch einmal aufbieten, ansonsten auf sieben weitere Spieler zurückgreifen, die noch kein Spiel in den Knochen hatten.

Als versierter Schachspieler wählte er die Wandsbeker Eröffnung, ein guter Schachzug; denn Nommi und Robert zeichneten am Ende für 38 Punkte verantwortlich und brachten HHT von Beginn an in die Defensive. Hinzu kam, dass der Gegner auch noch seine Dame respektive gefährlichsten Spieler opferte, indem dieser mit zwei technischen Fouls der Halle verwiesen wurde.

20:7 führten die DISTRICT BOYS nach dem ersten Viertel und ließen danach auch einfach nicht mehr viel anbrennen. Spätestens nach dem dritten Viertel (53:33) war klar, dass auch das dritte Spiel des Tages erfolgreich sein würde. Am interessantesten war am Ende die Ansammlung der technischen Fouls…

Punkte: Nommi 22 (5 Dreier, 3/5 FW), Robert 16 (4/6 FW), Daniel 8 (2/3 FW), Dirk 6 (2/2 FW), Götz 5 (1 Dreier), Malte 4 (2/2 FW), Timo 3 (1 Dreier), Thorsten M. 1 (1/4 FW), Hubi 1 (1/1 FW).

Ein absolut erfolgreicher Sonntag – 3 Spiele, 3 Siege sind einfach mal nicht selbstverständlich. So kann es natürlich weitergehen, Gelegenheit dazu besteht bereits am Samstag für die DISTRICT BOYS im Mari-Dome bei St. Georg, während die CIRCLE BOYS am Montag ein Heimspiel gegen Harburg bestreiten.

Nov 232016
 

Und das völlig legal, denn es war auf dem Basketballfeld und dies gegen die erste Basketballmannschaft des SV Polizei Hamburg. Den DISTRICT BOYS genügten dafür zwei sehr starke Viertel, so dass am Ende ein deutlicher 86:55 Erfolg verbucht werden konnte.

Zu Beginn warteten die DISTRICT BOYS mit einer ganz besonderen Überraschung auf. Gehört sonst das erste Viertel nicht unbedingt zur Kernkompetenz des Teams, so war es diesmal anders. Es war, als wäre der Ashway-Dome das urvertraute Stück Heimat, bei dem man einfach jeden Winkel kennt, wo das Zielwasser besonders schmeckt und die Flugkurve schon von selbst weiß, wie sie sich hinbiegen muss, damit der Ball reingeht.

Es wurde geworfen und getroffen und das mit einer Vielseitigkeit, die wirklich mit der Zunge schnalzen ließ. Man traf quasi schneller als die Polizei erlaubt – mit dem Resultat, dass zum Ende des ersten Viertels bereits 30 Punkte verbucht werden konnte (bei 14 durch Polizei) – ein Wert, der sonst durchaus auch erstmal zur Halbzeit  erzielt werden kann.

Dass dies kein inhaltsleerer Spruch ist, bewiesen die nächsten beiden Viertel. Der Motor der DISTRICT BOYS begann auf einmal mächtig zu stottern oder war es eine Polizeikontrolle oder ist man sich, wenn man sein Wohnzimmer so gut kennt auf einmal zu sicher, dass alles beim Alten bleibt? Jedenfalls wurde der Spiel- und Wurfrhythmus verloren, der deutliche Vorsprung von 16 Punkten verringerte sich binnen 5 Minuten auf 7 Punkte und in Minute 16 war Polizei sogar auf 6 Punkte wieder ran (27:33), ehe die DISTRICT BOYS den ersten Feldkorb des Viertels erzielten. Dann wurde es besser, zwei Dreier und weitere Feldkörbe ließen den Vorsprung zur Halbzeit dann doch wieder auf 48:33 anwachsen (und es wurde sogar noch einiges liegen gelassen) – gerade nochmal gut gegangen.

Doch auch Viertel Nummer drei war keine Offenbarung in der Offense – da die Defensive jedoch relativ sicher stand und gleichfalls wenig Punkte des Gegners zugelassen wurden, hieß das Viertelresultat 10:9. Richtig, in Viertel zwei und drei waren es dann zusammen 28 Punkte nach 30 Zählern im ersten Abschnitt.

Doch im letzten Viertel wurde das Punkte- und Tempolimit aufgehoben, ähnlich wie im ersten Viertel wurde wieder ordentlich eingenetzt, allerdings weniger aus der Distanz denn durch Zug zum Korb (oder war es einfach die wieder gefundene Liebe zum eigenen Wohnzimmer?), so dass am Ende ein deutlicher 86:55-Sieg verbucht werden konnte, gegen einen Gegner, der kämpferisch jederzeit dagegenhielt und durchaus zur Sache ging.

So wurde eigentlich alles geboten, was ein Basketballspiel ausmachen kann – mit nun 4:2 Siegen stehen die DISTRICT BOYS jedenfalls gut da und haben bis zum nächsten Spiel bei Harvestehude am 4. Dezember noch etwas Zeit. Am Wochenende starten dann wieder die OLD BOYS gegen die guten Bekannten vom SC Condor.

Punkte: Malte 24 (4/7 FW), Thorsten M. 14 (2/3 FW), Timo 13 (1 Dreier, 6/9 FW), Dirk 10 (2/4 FW), Antonios 6 (4/6 FW), Hubi 6, Thorsten H. 5 (1/2 FW), Götz 5 (1 Dreier), Sascha 3 (1/2 FW), Olli, Papi.

Freiwürfe: 20/33 = 60%

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 30:14, 18:19, 10:9, 28:13