Sep 262017
 

Die DISTRICT BOYS haben im Heimspiel gegen RIST 5 die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Gegen das extrem junge Wedler Team hieß es am Ende 57:93. Mit den Ausschlag gebend war sicherlich die extrem hohe Anzahl an Dreiern, die den DISTRICT BOYS durch die Reusen gejagt wurden.

Wenn der Gegner schon ca. eine Stunde vorher in der Halle ist und mit 12 Mann aufläuft – dann kann man sicher sein, es muss sich um ein Heimspiel der DISTRICT BOYS handeln. Doch das schien diesmal nicht der Fall gewesen zu sein. Lediglich ein – extrem langer – Spieler war da, dazu mindestens 11 Jungs, die wohl ihre Väter mal spielen sehen wollten, schließlich stand auf ihrem Shirt zum Beispiel Knillmann? Aber halt, die Väter spielten ja gar nicht, sondern tatsächlich waren es 11 Spieler der U18 nebst dem bereits erwähnten ca. 2,12 großen Spielertrainer, die sich anschickten, die Partie zu bestreiten.

Dass da im Try-out vor der Saison ein paar sehr talentierte Spieler rekrutiert wurden, konnten die DISTRICT BOYS schneller erleben als ihnen lieb war. Es ging mit viel Tempo los und beim 1-1 sowie beim Rebound war Schwerstarbeit zu verrichten. Bitter, dass Michael nach ca. zwei Minuten verletzt raus musste und auch nicht weiterspielen konnte. Dadurch war die Arbeit für BJ noch schwerer, der vorne wie hinten nahezu über die komplette Distanz rackerte und am Ende folgerichtig zum Topscorer avancierte. Doch konnten die DISTRICT BOYS das Spiel zu Beginn noch offenhalten (5:4 Führung in Minute 4 – war dann aber leider die einzige – und 12:16 in Minute 8), brachte ein 12:5-Run in den letzten knapp 3 Minuten den Gästen eine 28:16-Führung.

Die DISTRICT BOYS änderten daraufhin die Verteidigung, was dann auch gleich besser klappte. Aktionen der Wedler zum Korb konnten besser unterbunden werden, die Würfe der Wedler fielen nicht mehr so wie zuvor, so dass das Spiel nun ausgeglichen verlief. 13:13 im zweiten Viertel bedeutete einen Halbzeitstand von 30:41. Also kein Ergebnis, das nicht aufzuholen wäre.

Mit diesem Vorhaben gingen die DISTRICT BOYS dann auch ins dritte Viertel. Nach anfänglichen 4 Zählern der Wedler folgten zwei Dreier der DISTRICT BOYS, so dass Hoffnung aufkeimte, hier noch einmal ernsthaft heranzukommen. Doch in der Folge war gegen die Wedler Offensive kein Kraut mehr gewachsen. Die Jungs spielten sich in einen wahren Rausch, eventuell gemischt mit Erstaunen über freie Würfe und trafen von außerhalb der Dreipunktelinie fast nach Belieben, ohne dass von den DISTRCT BOYS da Einhalt geboten werden konnte. Sage und schreibe 12 (!) Dreier fing man sich in der zweiten Halbzeit ein. Dadurch ging dann unter, dass offensiv auch ein paar sehenswerte Aktionen dabei waren, insgesamt jedoch war man an diesem Tage dem Tempo und wie beschrieben der Treffsicherheit des Wedler Teams unterlegen.

Bei den Wedlern dürfte es sich aber sicherlich um eines der stärksten, wenn nicht das stärkste Team der Liga handeln. Von daher ist die Niederlage schmerzhaft (aber das sind ja eigentlich alle), aber auch nicht hochdramatisch.

Chance zur Rehabilitierung haben alle Spieler im Gewand der OLD BOYS am kommenden Samstag in Harburg. Dazu werden am Sonntag die CIRCLE BOYS ihr zweites Saisonspiel bei TH Eilbeck bestreiten. Die DISTRCT BOYS dagen haben nun eine längere Pause und werden erst im November wieder auf dem Parkett stehen. Bis dahin sind hoffentlich auch alle Verletzungen ab- und ausgeheilt (gute Besserung besonders an Michael!)

Punkte: BJ 18 (2/10 FW), Julian 12 (2 Dreier), Sascha 8 (4/4 FW), Götz 7 (1 Dreier), Tobi D. 5 (1 Dreier), Dirk 5 (1 Dreier), Stephan 2 (2/4 FW), Olli (0/2 FW), Volker, Michael.

Freiwürfe: 8/20 = 40%

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:28 / 13:13 / 12:30 / 15:22

Sep 172017
 

Die DISTRICT BOYS haben auch ihr nächstes Saisonspiel gewonnen. Gegen die zweite Vertretung der Hoppers hieß es am Ende 71:52. Den Ausschlag gab eine ganz starke erste Halbzeit bzw. ein unglaubliches zweites Viertel.

Die Spielklasseneinteilung sah für diese Saison zwar erneut ein Aufeinandertreffen mit den Hoppers vor, allerdings nicht das etatmäßige „El Clásico“ der letzten Jahre. Das Team von HAPI2 war dann doch einige Jahr(zehnt)e jünger… Die DISTRICT BOYS traten dagegen – und sogar ohne Aufrufe – mit 12 Mann an, einer davon Robert, der sich quasi ‘live’ und direkt aus der Sommerpause zurückmeldete, das Spielen jedoch den anderen überließ.

Die Hoppers starteten extrem bissig in der Defensive und lagen auch die ersten Minuten in Front. Dreh- und Angelpunkt war die Nummer 8 Dierfeld, der seine Mitspieler gut in Szene zu setzen wusste, jedoch von Daniel und Stephan insgesamt gut in Schach gehalten werden konnte.

Die DISTRICT BOYS kamen dann jedoch besser in Fahrt. Unter dem Korb wurden dem Gegner einige Punkte eingeschenkt, zudem bekam man den Gegner in der Defensive besser in Griff. Aus einem 5:8 wurde somit erst ein 15:8 und am Ende des Viertels ein 19:12.

Doch es sollte noch besser kommen. Das zweite Viertel war sowohl offensiv als auch defensiv herausragend. Der Ball lief und die Körbe fielen – es war fast egal, wer warf, der Ball war meist drin. Und dazu kam, dass dem Gastgeber lediglich zwei (!) Feldkörbe gestattet wurden, dagegen erzielten die DISTRICT BOYS 22 Zähler. Dies bedeutete eine stattliche Führung von 41:16 zur Halbzeit. Nach diesem Feuerwerk blieb den DISTRICT BOYS nur noch übrig, daran zu erinnern, die Spannung zu halten und nicht nachzulassen. Das war bei der Wurfquote natürlich nicht einfach, aber die DISTRICT BOYS blieben konzentriert, wenngleich die Hoppers nun besser im Spiel waren. Spätestens Maltes Dreier aus ca. 9 Metern mit Brett mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr war jedoch der Neckbreaker für die Hoppers bzw. das Signal, dass die Punkte heute an die DISTRICT BOYS gehen würden – komme was wolle! Das dritte Viertel ging dennoch mit einem Punkt an die Hoppers (Spielstand nach drei Abschnitten: 58:34). Der letzte Abschnitt war dann nicht mehr ganz so überzeugend, ohne dass großartig was passierte, so dass die DISTRICT BOYS sich am Ende ungefährdet mit 71:52 durchsetzten.

Ein ganz starkes zweites Viertel legte natürlich die Grundlage, aber jeder weiß ja, dass ein Basketballspiel in Phasen entschieden wird. Schön auch, dass das Scoring gut verteilt war, was die Hoppers vor große Probleme stellte. Nun steht noch ein Heimspiel am 25. September gegen Wedel 5 an, der Oktober ist dann erstmal spielfrei, ehe es im November hoch hergeht.

In der Zwischenzeit hat jedoch jeder Spieler die Möglichkeit, sich bei den OLD BOYS noch den nötigen Feinschliff für die DISTRICT BOYS Aufgaben zu holen.

Punkte: Dirk 15 (1/2 FW), Malte 13 (1 Dreier), BJ 11 (1/5 FW), Michael 8, Götz 7 (1 Dreier), Sascha 6, Julian 4, Thorsten M. 4, Stephan 3 (1/2 FW), Daniel, Volker, Robert (DNP – Player’s decision ;-) )

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 19:12 / 22:4 / 17:18 / 13:18

Freiwürfe: 3/9 = 33%

Sep 112017
 

Die OLD BOYS und die Sparte der DISTRICT BOYS sind erfolgreich in den Triple Game Day (Spiel der CIRCLE BOYS bei Schreibschluss noch nicht gespielt) gestartet. Die DISTRICT BOYS setzten sich in Buchholz mit 70:56 durch, die OLD BOYS gewannen bei Ottensen 62:46.

Gleich das erste Spiel der DISTRICT BOYS bedeutete die weiteste Anreise nach Buchholz. Der Gegner war nicht komplett unbekannt, denn in der vergangenen Saison hatten sich die CIRCLE BOYS zweimal mit ihnen messen können (ein Sieg, eine Niederlage).

Die ersten Punkte gehörten den Gastgebern, dann nahmen die DISTRICT BOYS das Zepter in die Hand und zogen auf 10:4 davon. Der Ball lief gut und Würfe konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Der Gegner blieb jedoch durch Würfe aus der Distanz dran, so dass die DISTRICT BOYS mit einem knappen 13:11 in die Viertelpause gingen.

Auch der Auftakt des zweiten Abschnitts ging an Buchholz (13:15), doch dann folgte die beste Phase der DISTRICT BOYS. Der Gegner wurde unter Druck gesetzt, hinten wurde nichts zugelassen und vorne lief der Ball einfach sehr gut, es wurde sich gut bewegt und folgerichtig fielen die Körbe wie am Fließband. 28:15 in Minute 16 und 35:20 zur Halbzeit waren ein ordentliches Punktepolster.

Dennoch weiß jeder, der nur ein bisschen Basketball guckt, dass das nicht zwingend den Sieg bedeutet, sondern noch viel passieren kann. Die DISTRICT BOYS nahmen sich daher vor, die Spannung hochzuhalten – das gelang jedoch nur bedingt. Während vorne der Ball immer noch ganz gut lief, agierte man in der Verteidigung nachlässiger, reboundete schlechter und ermöglichte Buchholz damit viele einfache Punkte, die vorher nicht zugelassen wurden. Das Spiel war daher nun ausgeglichen, Buchholz kam jedoch nicht dichter dran – 53:37 nach dem 3. Viertel.

Das letzte Viertel war das schwächste der DISTRICT BOYS. Angesichts des immer noch komfortablen Vorsprungs sowie ein bisschen nachlassender Kräfte bewegte man sich vorne nicht mehr viel und hinten auch eher wenig. Buchholz kam jedoch nie dichter als 11 Punkte dran, konnte das Viertel aber knapp für sich entscheiden, so dass es am Ende 70:56 aus Sicht der DISTRICT BOYS stand.

Fazit: Viele gute Passagen mit einem ganz starken zweiten Viertel, aber es ist auch noch Luft nach oben, besonders in der Verteidigung. Das wird auch nötig sein, denn bei allem Respekt vor dem wacker kämpfenden Aufsteiger werden sicher in der Liga noch deutlich stärkere Teams aufwarten.

So konnten die DISTRICT BOYS aber entspannt das erste Siegerbier der Saison trinken – muss man ja auch erstmal wieder in den Rhythmus kommen.

Punkte: Malte 21 (3/4 FW), Thorsten M. 12 (4/6 FW), Daniel 10 (2/2 FW), Dirk 7 (1 Dreier, 0/2 FW), Götz 7 (1/3 FW), BJ 4 (0/6 FW), Stephan 4 (2/4 FW), Volker 3 (1 Dreier), Julian 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 13:11 / 22:9 / 18:17 / 17:19

Freiwürfe: 12/25 = 48%

Trikots fertig

Auch der Zeugwart legte sich ins Zeug …

Der Auftakt der OLD BOYS war vom Spielverlauf dem der DISTRICT BOYS gar nicht so unähnlich. Doch der Reihe nach:

Zunächst einmal war der Ottenser Coach vor dem Spiel etwas entgeistert, woher denn auf einmal wieder die ganzen Spieler der OLD BOYS herkamen. Das war eine gute Frage, denn das fragten sich auch viele OLD BOYS! Während der Woche herrschte im Doodle eine gähnende Leere (und reaktionslose Bettelei dies doch bitte zu ändern), so dass sogar schon die Option Spielabsage fiel (merke: diese Option darf bei den OLD BOYS einfach keine sein!). Ganze drei Leute waren am Anfang der Woche eingedoodelt, bis Donnerstag Abend waren es dann aber immerhin schon 4. Doch dann stieg der Kurs wie eine Aktie am Neuen Markt binnen kurzem auf 6, dann 7, dann 8, Samstag 9 und am Sonntag waren es dann 11. In unserer schnelllebigen Gesellschaft ändern sich eben schnell mal die Gegebenheiten! Im Gegensatz zum Neuen Markt verglühte die Aktie jedoch nicht, sondern vielmehr drehten die Beteiligten richtig auf und zwar gleich zu Anfang.

Der Gegner wurde frühzeitig unter Druck gesetzt und schnell eine 7:0 Führung herausgespielt, die bis zur sechsten Minute auf 17:3 erhöht wurde. Die Würfe fielen, der Ball lief gut und schnell und wirklich herausragend war die Verteidigung, in der wirklich jeder alles gab und somit Ottensen auch kaum etwas ermöglicht wurde. So gingen die OLD BOYS mit einer 23:7 Führung in die Viertelpause. Im Prinzip war damit (im Nachhinein) die Messe schon gelesen, denn exakt diesen Vorsprung behielt man über das ganze Spiel bei, wenn man sich das Endergebnis ansieht.

Ganz so ausgeglichen lief es dann aber doch nicht ab. Aber Ottensen kam besser ins Spiel oder die OLD BOYS kamen etwas aus dem Spiel, vorne war die Wurfauswahl und Trefferquote nicht mehr ganz so herausragend, während in Viertel 2 und 3 die Verteidigung immer noch ordentlich war (es wurden jeweils nur 9 Punkte zugelassen). Die OLD BOYS gewannen das zweite Viertel mit 12:9, den dritten Abschnitt mit 11:9. Angesichts von einem Vorsprung von 21 Punkten wurden dann die Zügel gelockert bzw. das Spiel versucht zu verwalten, was aufs Konto der Schnelligkeit ging. Die Verteidigung wurde leider auch nur noch mit halber Kraft ausgeführt und das konnten die nicht aufgebenden Ottenser im letzten Abschnitt nutzen. Zwar wurde es nicht mehr eng, aber das letzte Viertel ging verloren.

Dennoch: Ein herausragendes erstes Viertel mit wirklich hervorragender Offensive, einige erzwungene Ballverluste durch Pressing, gut verteilte Spielzeit gegen einen Gegner, der sich sicher mehr ausgerechnet hatte und in guter Besetzung antrat – das ist ein guter Start für die OLD BOYS, die aber (siehe letzer Abschnitt) natürlich auch noch Luft nach oben haben. Aber die Saison ist noch lang, wie sich bereits am Montag zeigen wird, wenn die CIRCLE BOYS ihren Saisonauftakt feiern. Ausbaufähig natürlich die Freiwurfquote, die in beiden Spielen unter 50% lag. Und natürlich die Doodelei für die OLD BOYS, aber das hatten wir ja schon.  ;-)

Punkte: Malte 12, Thorsten M. 12 (4/6 FW), Daniel 12 (2/4 FW), Dirk 10 (4/6 FW), Volker 7 (1 Dreier, 4/7 FW), BJ 5 (1/6 FW), Alex 2, Papi 2, Hubi, Arne, Patrick.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 23:7 / 12:9 / 11:9 / 16:21

Freiwürfe: 15/31 = 48%

Apr 152017
 

Am vergangenen Wochenende traten noch einmal alle Teams aus dem Kosmos der OLD BOYS an, um die Saison zu beschließen. OLD BOYS und DISTRICT BOYS konnten dabei ungefährdete Siege einstreichen, während die CIRCLE BOYS eine Niederlage einstreichen mussten.

Den Auftakt zum „3 Spiele in 3 Tagen“-Rhythmus vollführten die OLD BOYS. Coach Martin konnte auf neun Spieler zurückgreifen (der Doodle-Rooster war sogar relativ schnell schon erstaunlich gefüllt), während Gegner Großflottbek, wie die OLD BOYS ein Urgestein der Ü35-Liga (man könnte fast schon von einem Clásico reden, aber dieser Begriff ist ja bereits für das Duell gegen die Hoppers vergeben), mit lediglich sechs Mann antrat.

Es entwickelte sich zunächst ein recht ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die OLD BOYS. Großflottbek zeigte sich aber gewohnt kernig, kämpferisch und hin und wieder auch einfach unorthodox. Dennoch gingen die OLD BOYS mit einer 19:13-Führung in die erste Viertelpause. Im folgenden Viertel ging allerdings der Spielfluss zunehmend verloren. Die Räume waren zu eng, die Wurfauswahl nicht immer optimal und auch die Anspiele nicht zu aller Zufriedenheit. Zudem gab es auch Probleme beim Defensivrebound und man fühlte sich angesichts der Foulverteilung auch noch leicht benachteiligt. Wie auch immer – das Viertel wurde trotzdem noch mit einem Punkt gewonnen, was sicher auch an den zwei verwandelten Dreipunktewürfen zu Beginn lag.

Auch im dritten Viertel war das Spiel relativ zäh, dann folgte jedoch ein kurzer Zwischenspurt der OLD BOYS auf 48:33, ehe GFL das Spiel wieder ausgeglichener gestalten konnte. Weiterhin zeigten sich die OLD BOYS aber in der Verteidigung zu großzügig und mussten noch zu viele leichte Punkte hinnehmen. Es deutete sich aber allmählich an, dass GFL der geringen Spieleranzahl Tribut zollen musste, jedenfalls wurde nicht mehr so stark verteidigt wie davor. Die OLD BOYS gingen mit einer 58:45 in ihr letztes Viertel der Saison und dies sollte dann vom Ergebnis her sicher eines der besten, wenn nicht sogar das beste der Saison, werden. GFL hatte sowohl defensiv als nun auch offensiv nichts mehr entgegenzusetzen, während die OLD BOYS, gedrillt durch monatelanges 5-5 Spielen (meist sogar über die volle Trainingszeit) auch im letzten Viertel noch zusetzen konnten, so dass das ganze Viertel ein einziger Run war, der sich letztlich als 24:2-Run erweisen sollte, was dann letztlich ein deutliches 82:47 bedeutete.

Letztlich dann doch ein ungefährdeter Sieg gegen einen Gegner, der so lange die Kräfte reichten, gewohnt Vollgas gab und mit einer besseren Freiwurfquote (nur 11 von 31) das Ergebnis auch etwas ansehnlicher hätte gestalten können. Die OLD BOYS kamen am Ende auf nur 11 Freiwurfversuche, konnten aber mit sieben verwandelten Treffern deutlich über Saisonschnitt abschließen.

Damit haben die OLD BOYS mit nur einer Niederlage verdientermaßen das “Eightpeat” geholt (aber wo waren die Verbandsvertreter und wo der Stiefel mit dem Bier?).

Ein ganz herzlicher Dank geht an Coach Martin für das Coaching der OLD BOYS Spiele!

Punkte: Jan 20 (4 Dreier, 2/2 FW), Sascha 15 (1 Dreier), BJ 14 (0/1 FW), Götz 11 (1/2 FW), Tobi D. 9 (3/4 FW), Daniel 9 (1/2 FW), Antonios 2, Hubi 2, Papi.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 19:13 / 17:16 / 22:16 / 24:2

Freiwürfe: 7/11 = 64%

 

Die CIRCLE BOYS unterlagen bei SGHB mit 47:53, beschließen die Saison aber trotzdem auf dem ersten Platz der HKB. Statt Spielberichtsfotos wurde Fotos vom Corfu-Grill geschickt, so dass spieltechnisch keine weiteren Informationen vorliegen. Das ist das Problem im heutigen Sportjournalismus, dass die Vereine nur noch das nach außen geben, was sie geben wollen und damit die Berichterstattung immer schwieriger wird. Da bleibt oft nur, dass man sich bei der Mannschaft lieb Kind macht, um wenigstens ein paar Brosamen an Informationen zu erhalten!

 

Die DISTRICT BOYS absolvierten ihr letztes Spiel zuhause gegen St. Georg. Aufgrund der positiven Erfahrungen vom letzten Spiel gegen die Hoppers und der Verfügbarkeit der Lüttkoppelhalle wurde das Spiel kurzfristig wieder vom Eschenweg in die Lüttkoppel verlegt.

Wie in dieser Saison (zu) oft, gähnte der Doodle mal wieder vor Leere bzw. es waren gerade mal 6-7 Spieler. Als dann auch noch kurzfristige Absagen dazukamen, drohte es kritisch zu werden. Am Ende waren es dann aber doch immerhin sieben Leute, die sich warm machten. Allerdings tat Olli dies nur wenige Minuten, dann meldete sich seine Problemwade zurück und machte ein Mitspielen unmöglich. So gingen die DISTRICT BOYS mit lediglich sechs Leuten an den Start. Jeder der Basketball spielt, weiß: Das kann entweder total super laufen – oder total beschissen. Die DISTRICT BOYS entschieden sich für die erste Variante. Nachdem St. Georg den ersten Korb verzeichnen konnte, legten die DISTRICT BOYS richtig los. Die Wurfquote erwies sich als nahezu phänomenal, was sich allein daran zeigte, dass vier Dreier (von vier verschiedenen Schützen) erzielt wurden. 22:8 stand es nach acht Minuten, ehe STG etwas verkürzen konnte. Dennoch war das Viertelergebnis von 24:16 großartig, aber irgendwas war doch noch am Viertelende? Ach ja, einer hatte dem anderen sein Auto weggenommen und dann konnte man sich kurz nicht einigen. Oder so ähnlich. Das Schöne ist aber, dass alles dann doch schnell geklärt werden konnte und sogar in nachträgliches Bier mündete. Kanns besser laufen?!

Weiter im Text: Auch im zweiten Viertel ging es gut weiter. Die DISTRICT BOYS brachten nun auch Robert unter dem Korb besser ins Spiel, den (erneut) kein Gegenspieler halten konnte und der mit einem eigenen 11:0-Run zum Viertelbeginn die Weichen weiter auf Erfolg stellte. Entgegen kam den DISTRICT BOYS natürlich auch, dass STG – trotz deutlich jüngerer Altersstruktur und mehr Spielern – ein extrem langsames Tempo an den Tag legte, so dass die DISTRICT BOYS auch mit sechs Leuten inkl. Problemoberschenkel in keinerlei Konditionsprobleme kamen. Folgerichtig hieß es 44:32 zur Pause.

Nach der Halbzeit ging die Punktausbeute etwas zurück, weil von außen nicht mehr ganz so hochprozentig getroffen wurde wie zuvor. Nach wie vor konnte aber Robert unter dem Korb viele Akzente setzen, außerdem wurde in der Defense einfach wenig zugelassen. 60:43 nach Viertel drei.

Im letzten Viertel schien St. Georg sich schon etwas aufgegeben zu haben. Oder an diesem Tage war gegen die DISTRICT BOYS einfach kein Kraut gewachsen. Wie auch immer. Es wurde weiter konzentriert gearbeitet, Spannungsabfall gab es einfach nicht, vielleicht auch deshalb, weil jeder einfach seinen Teil beitragen konnte und musste. Die DISTRICT BOYS legten sogar noch mal zu, und gewannen letztlich sehr deutlich mit 80:53.

Ein sehr schöner Abschluss einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison. Nachdem man letzte Saison lange im Abstiegssumpf gesteckt hatte, war davon in dieser Saison von Beginn an nichts zu spüren. 11 Siege und 5 Niederlagen bedeuten am Ende einen guten 3. Platz. Hätte, hätte, Fahrradkette, aber hätte man das Rückspiel gegen die HHT Wolves auch gewonnen, dann wäre man zweiter geworden und hätte sogar aufsteigen können. Wobei wohl die ziemlich einhellige Meinung ist, dass das nicht unbedingt wünschenswert gewesen wäre…

Vielen Dank nochmal an Volker für das Coaching und die Organisation über die gesamte Saison!

Alle Mannschaften können sich nun mit der Saisonplanung 2017/18 beschäftigen, die schon sehr kurzfristig organisiert werden muss. Danach können sich über den Sommer alle die Grundlagen für die neue Saison antrainieren bzw. verbessern oder einfach nur halten; und sich auf die Grillabschlussfeier bei Papi vorbereiten, die demnächst steigen wird.

Punkte: Robert 33 (2 Dreier, 5/11 FW), Sascha 18 (2 Dreier), Dirk 14 (1 Dreier, 1/1 FW), Timo 7 (1 Dreier), Daniel 6, Antonios 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 24:16, 20:16, 16:11, 20:10

Freiwürfe: 6/12 = 50%

Apr 052017
 

Kenner der Ü35-Basketballszene in Hamburg (Spötter behaupten, das ist ja mittlerweile fast die Hälfte im Erwachsenenbereich…) wissen natürlich mit dem Begriff „El Clásico“ viel anzufangen. Nichts anderes ist darunter zu verstehen als die mitunter epochalen, manchmal aber auch ganz simplen Begegnungen der SCAL OLD BOYS gegen die Vertreter von HAPI aka Hoppers. Egal, in welcher Liga und in welchem Wettbewerb, ein Sieg ist doch immer auch Prestigesache und die Tatsache, dass man sich mittlerweile auf vielen verschiedenen Ebenen begegnet, macht das Ganze nicht langweiliger.

So standen am Wochenende bzw. Montag bereits Saisonspiel 5 und 6 der Duelle OLD BOYS vs. Hoppers an. Zur Erinnerung: In den bereits absolvierten vier Spielen stand es ausgeglichen 2:2 (Sieg der OLD/DISTRICT BOYS im Ligabetrieb, Sieg für HAPI bei der Ü40 Quali und der Ü45 Norddeutschen).

Zur Maximierung der Spannung hatte der HBV die Partien zeitlich eng aneinander gelegt, so dass am Samstag bei den Hoppers die Partie der OLD BOYS anstand, während bereits zwei Tage später die DISTRICT BOYS sich mit den Hoppers messen konnten. Eine solche Aneinanderreihung von Clásicos hat man zuletzt im norddeutschen Raum vielleicht mal im Fußball gehabt (es kann aber schon mal vorweggenommen werden, dass kein Ball von einer Papierkugel gestoppt wurde!).

Coach Trostmann konnte nur auf 8 OLD BOYS zurückgreifen, was sich jedoch im Spiel als wenig hinderlich erwies. Der Appell, das Spiel auch mal von außen zu entscheiden, fruchtete scheinbar sehr gut, denn immerhin 86 Punkte wurden erzielt und das gegen einen Gegner, der – da ohne 24 Sekunden gespielt wird – seine Angriffe teilweise in epische Länge zog.

Die OLD BOYS  gingen schnell in Führung und konnten bereits zur Halbzeit eine einigermaßen komfortable Führung verbuchen (39:26). In der zweiten Halbzeit wurde jedoch noch mal einer sowohl in Verteidigung und Angriff draufgesetzt. Die Hoppers hatten dem insbesondere im letzten Viertel kaum noch etwas entgegenzusetzen, so dass am Ende ein deutlicher 86:43 Sieg für die OLD BOYS heraussprang, die auch zeigten, dass man angesichts der vorzeitigen Meisterschaft nicht einen Gang zurückschalten oder sogar kurzfristig aufgrund von verletzten Spielern nicht antreten würde (so was soll manchmal auch vorkommen!).

Am Ende also ein hochverdienter, deutlicher Erfolg, allerdings wiesen die Hoppers auch schon während des Spiels darauf hin, dass das wahre Spiel erst Montag anstehen würde.

Der HBV agierte umgehend: Da das Spiel aufgrund der zu erwartenden Zuschauermengen und durchaus schon gelebter Rivalitäten als Hochsicherheitsspiel eingestuft wurde, wurde das Spiel kurzfristig vom Eschenweg in die Lüttkoppel verlegt. Traditionalisten ist so etwas natürlich ein Graus, aber Marketingexperten und auch Stimmen aus der Mannschaft hatten sich bereits seit langem für die Lüttkoppel als Heimspielort stark gemacht. Nicht nur aufgrund der erhöhten Kapazitäten und damit zu erwartenden höheren Zuschauereinnahmen, nein, auch das in Hamburg einzigartige Gastrokonzept mit direkt angeschlossenem Vereinsheim lässt viele Herzen höher schlagen.

So entwickelte sich eine äußerst spannende, sehr enge Partie, in der die Führungen hin- und herwechselten. Beachtlich war, dass auch in diesem Spiel viele Würfe von außen genommen wurden und auch reinfielen, so dass man in der Offensive sehr viel variabler waren. Dennoch gingen die Hoppers mit einer knappen 18:16 Führung in die Viertelpause. Das folgende Viertel war das stärkste. In der Defensive standen die DISTRICT BOYS äußerst kompakt, ließen nicht viel zu und garnierten das auch noch mit etlichen schönen Körben. Zur Halbzeit lag man 36:30 in Führung. Allerdings forderte das Spiel gegen die starken Center der Hoppers insofern Tribut, als mit Robert und BJ beide Centerspieler zur Pause schon 3 bzw. 4 Fouls hatten.

20170403-SCALvsHAPI

DISTRICT BOYS … Time-Out

Doch das spielte zunächst erst einmal keine Rolle, die DISTRICT BOYS kamen besser aus den Startlöchern und konnten die Führung auf 11 Punkte ausbauen – 49:38 nach 27 Minuten. Wer die Hoppers kennt, weiß aber, dass sie sich von sowas recht unbeeindruckt zeigen und so schien es auch. Zunächst auf 44:49 verkürzt, dann mussten innerhalb weniger Sekunden auch noch Robert und BJ nach ihrem fünften Foul nur zuschauen – drohte nun der Einbruch?

Nein! Denn zum einen wurde der Vorsprung zur Viertelpause wieder etwas ausgebaut (54:46). Und vorne fielen die Würfe weiterhin hochprozentig rein. Egal ob Stephan, Daniel, Hubi oder Götz – die Quote war ziemlich hoch, was allmählich auch bei den Hoppers für Irritationen sorgte. Dennoch: Sie blieben dran. Zwei schnelle Dreier und es stand wieder 52:58 aus Sicht der Hoppers – doch die DISTRICT BOYS hatten an diesem Abend immer eine Antwort parat und erhöhten ihrerseits wieder auf sogar 12 Zähler Vorsprung, so dass am Ende mit vereinten Kräften trotz längenmäßiger Unterlegenheit der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet und das Spiel mit 72:63 gewonnen wurde. Ein sehr schöner Erfolg, zu dem alle Beteiligten ihren Beitrag geleistet haben. Definitiv eines El Clásico würdig!

Kleiner Wermutstropfen ist natürlich, dass gerade die Spiele auf den Meisterschaften verloren gingen, auch wenn es knapp war. Aber es gibt eben immer noch was zu verbessern und insofern dann auch wieder Anreize für die neue Saison.

Das kommende Wochenende bietet dann noch einmal allen Spielern der OLD BOYS und angeschlossenen Teams, sich zu präsentieren. Die OLD BOYS können am Samstag gegen Großflottbek auch ganz offiziell den Eightpeat feiern (man ist gespannt, ob der HBV einen Vertreter zur Ehrung der Boomsparte Ü35 (siehe Anfang des Berichts) entsenden wird), auch die CIRCLE BOYS können in Harburg die Saison auf dem ersten Tabellenplatz beenden, während die DISTRICT BOYS dann am Montag den eine insgesamt doch sehr erfolgreiche Saison gegen St. Georg abschließen.

 

Punkte OLD BOYS: Daniel 23 (1 Dreier, 4/5 FW), Sascha 17 (1 Dreier), BJ 15 (3/8 FW), Götz 14, Axel 11 (1 Dreier, 2/5 FW), Antonios 3 (1 Dreier), Thorsten H. 2, Papi 1 (1/2 FW).

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 17:9 / 22:17 / 24:14 / 23:3

Freiwürfe: 10/20 = 50%

 

Punkte DISTRICT BOYS: Daniel 21 (1 Dreier, 0/2FW), Götz 13 (1/3 FW), Stephan 10 (1 Dreier, 3/4 FW), Robert 10 (4/5 FW), Hubi 6, Timo 6 (2/2 FW), Dirk 4, Antonios 2 (0/2 FW), BJ, Volker.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:18 / 20:12 / 18:16 / 18:17

Freiwürfe: 10/18 = 56%

Mar 272017
 

Die DISTRICT BOYS haben in Ottensen zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nachdem der Trend zuletzt nicht immer der beste Friend gewesen war (nur ein Sieg aus den letzten vier Spielen), konnte gegen Ottensen ein schöner Sieg herausgespielt werden, bei dem man sich auch von Rückschlägen nicht beeindrucken ließ.

Es mag etwas langweilig klingen, aber immer wiederkehrende Elemente gehören zu jedem guten Plot dazu und wären die DISTRICT BOYS eine Serie, dann könnte man sicher sein, dass eines davon wäre, dass der Doodle vor dem Spiel mal wieder äußerst leer war. Während aber für gewöhnlich am Ende dann doch immer eine ganze Reihe an Akteuren auf dem Parkett stehen, waren es hier dann tatsächlich mal nur acht einsatzfähige Spieler.

Das Durchschnittsalter der anwesenden Spielern hätte jeder Ü45 Mannschaft zur Ehre gereicht, denn es betrug: 45.

Okay, auch die Ottenser hatten – im Gegensatz zu den Youngstern von TURA letzte Woche – ein paar Spieler dabei, die auch schon Ü35 hätten spielen dürfen, dennoch sahen einige Spieler zumindest so aus, als wäre die Geburt erst in den 90ern gewesen…

Bei den DISTRICT BOYS scorten aber auch erstmal die Youngster Robert und Malte: 12 der 16 Punkten im ersten Viertel gingen nämlich auf ihr Konto. Die DISTRICT BOYS starteten sehr gut ins Spiel. Es wurden wenig zugelassen, vorne fielen die Würfe und der Ball lief gut – 12:2 nach 5 Minuten. Doch dann kam Ottensen besser ins Spiel, konnte auch von außen mal treffen und verkürzte wie oben erwähnt zum Viertelende auf 12:16.

In den kommenden Minuten blieb das Spiel ausgeglichen: Die DISTRICT BOYS ließen erneut nicht viel zu, scorten aber auch selber nicht viel – das hieß 20:18 Führung nach 16 Minuten, dann aber wurde nochmal aufgedreht und die Führung bis zur Halbzeit auf 10 Punkte ausgebaut – 31:21. Hier nutzten die DISTRICT BOYS ihre Größenvorteile mit Robert und BJ, die von den Ottensern kaum gestoppt werden konnten.

Die zweite Halbzeit begann vielversprechend für die DISTRICT BOYS. Nachdem die Führung zunächst verteidigt wurde und auch zwei Dreier von Ottensen nichts ausrichten konnten, wurde sogar noch nachgelegt – 47:31 nach 29 Minuten ließen die Tür Richtung Siegerstraße schon ganz weit aufgehen. Dass eine solche Führung aber nicht unbedingt auch schon den Sieg bedeuten muss, hatten am Vortag ja schon die OLD BOYS gegen Bramfeld erfahren. Und auch in diesem Spiel kam Ottensen nochmal zurück und zwar ordentlich. In den verbleibenden zwei Minuten bis zum Ende des dritten Viertels wurde auf 38:47 verkürzt und in Minute 32 stand das Spiel bei 45:49 sogar auf Messers Schneide.

Doch die DISTRICT BOYS behielten kühlen Kopf, es gab keine Panikaktionen oder Schuldzuweisungen, vielleicht war es hier sogar ein Vorteil, dass der Kader so klein war, da musste man einfach zusammenstehen, zudem gab es auch keinen Spieler mit Foulproblemen, so dass in der Verteidigung einfach konsequent weitergemacht werden konnte, während vorne der Ball wieder verstärkt auf die großen Leute gebracht wurde, die von Ottensen dann endgültig nicht mehr gestoppt werden konnten, so dass das Spiel dann am Ende souverän noch mit 68:53 gewonnen wurde.

Ein Sieg, der sich schön anfühlte, weil jeder seinen Beitrag leistete, und wenn es dazu diente, den Topscorern Verschnaufpausen zu gönnen. Im Nachhinein sind solche Siege dann immer die schönsten, wenn danach beim Bier noch ausgiebig die Lage erörtert werden kann. Und die DISTRICT BOYS saßen relativ lange noch in der Kabine…

Besten Dank auch an BJ für das Aushelfen in der alten Hood und natürlich auch an die beiden Schiedsrichter, die das Spiel jederzeit im Griff hatten und einfach souverän leiteten. Und auch an Ottensen für ein umkämpftes, aber immer faires Spiel. Wir drücken im Abstiegskampf einfach mal die Daumen, wir haben einen anderen Favoriten für Platz 8. Das nächste Spiel ist übrigens gegen die Hoppers.

Punkte: Robert 21 (1/5 FW), Malte 14 (0/2 FW), Dirk 14 (4/4 FW), BJ 10 (2/4 FW), Götz 5 (1 Dreier, 2/3 FW), Daniel 3 (1/3 FW), Volker 1 (1/2 FW), Papi.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:12 / 15:9 / 16:17 / 21:15

Freiwürfe: 11/23 = 48%

Mar 222017
 

An Wochenenden wie diesen ist es fast unmöglich, mit der Berichterstattung über die OLD BOYS und angeschlossene Produktlinien hinterherzukommen.

So sah der Spielplan für den Samstag eine Doppelansetzung vor: Am frühen Nachmittag eine OLD BOYS Performance gegen den Mitfavoriten aus Lüneburg und am Abend eine Art erweitertes Spitzenspiel in der Bezirksliga mit den DISTRICT BOYS bei TURA Harksheide.

So wurde im Vorfeld versucht, eine der beiden Partien zu verlegen, allein, beide Gegner lehnten dies ab, so dass es bei zwei Spielen an einem Tag blieb, flankiert vom Spiel der CIRCLE BOYS am Montag Abend gegen GFL.

Die Vorzeichen hatten sich allerdings auch etwas gewandelt, denn hatte es lange Zeit so ausgesehen, dass das Spiel gegen Lüneburg in der Ü35 Liga tatsächlich das entscheidende um Platz 1 werden könnte, so hatte Lüneburg der Doppelbelastung Ü35/Stadtliga Tribut zollen müssen, einige Niederlagen in den letzten Spielen hinnehmen müssen und somit den Anschluss an die OLD BOYS verloren. Diese sind den Tanz auf zwei bzw. nunmehr drei Hochzeiten aber seit Jahren gewohnt und so konnten auch hier im Vorfeld wieder gewohnt die Spielerallokation betrieben werden.

Gegen Lüneburg standen somit 9 Spieler auf dem Parkett, wobei Jonny gar nicht spielen konnte und Björn nur kurz spielen konnte, so dass im Prinzip die Spielzeit auf sieben OLD BOYS verteilt war. Nicht nur die Gäste aus Lüneburg waren somit ersatzgeschwächt (siehe Spielbericht der Lüneburger), sondern auch der Abonnentsmeister aus Alstertal.

Nach Problemen im ersten Viertel, sorgte ein ganz starkes zweites Viertel dafür, dass die OLD BOYS den Weg auf die Siegerstraße einschlugen.

Im dritten Viertel ging es ausgeglichen zu, aber im letzten Abschnitt wurde defensiv fast nichts mehr zugelassen, so dass letztlich ein verdienter 64:54 Arbeitssieg heraussprang. Am kommenden Wochenende kann gegen Bramfeld der Deckel auf die achte Meisterschaft in Folge draufgesetzt werden. Nur Bramfeld kann dem ganz theoretisch noch Einhalt gebieten, der HBV wird daher sowohl das Original als auch die Kopie der OLD BOYS Meisterschale in die Lüttkoppel schicken. Um 14 Uhr geht es los.

Punkte OLD BOYS: Jan 16 (2 Dreier, 2/3 FW), Tobi D. 13 (1 Dreier, 2/4 FW), Thorsten M. 12, Helge 12 (2/7 FW), Antonios 6 (2/2 FW), Volker 5 (1/4 FW), Axel, Björn.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 13:17 / 23:11 / 22:20 / 12:6

Freiwürfe: 9/20 = 45%

 

Die DISTRICT BOYS traten gegen TURA dagegen mit der letzten Chance an, doch noch ein Wörtchen um die Aufstiegsplätze mitzureden. Voraussetzung war jedoch auf jeden Fall ein Sieg.

Wie schon im Hinspiel, so war auch in dieser Partie zunächst einmal ein eklatanter Altersunterschied festzustellen. Das Durchschnittsalter der DISTRICT BOYS war mehr als doppelt so hoch wie das der Youngster aus Harksheide. Also nahezu jeder DISTRICT BOY hätte zu einem Gegenspieler, frei nach Star Wars op Platt, sagen können: Ick bin dien Vadder!

Was schon daran gescheitert wäre, dass die meisten DISTRICT BOYS a) auf dem Feld selten Platt schnacken und b) die Eltern der meisten TURA-Spieler ja am Spielfeldrand saßen! Wie auch immer, die Reaktion auf so einen Spruch wäre wohl am ehesten was gewesen à la „Ey Digger, ernsthaft jetzt?“.

Jedenfalls sahen sich die DISTRICT BOYS von Beginn an einer fulminanten Ganzfeldpresse ausgesetzt, die einen geordneten Ballvortrag nicht zuließ. Trotz aller Erklärungen, Auszeiten, Bemühungen gab es etliche Ballverluste. Dazu kam eine ordentliche Wurfquote der Harksheider, das erste Viertel war jedenfalls ganz und gar nicht geglückt – 5:21 lagen die DISTRICT BOYS hinten, das sah erstmal finster aus.

Wurde aber besser, vielleicht, weil Harksheide die Presse nicht mehr so intensiv spielte und durchwechselte, aber auch, weil die DISTRICT BOYS ihre großen Leute besser ins Spiel bringen konnte. In den nächsten beiden Vierteln wurden jedenfalls nur noch 24 Punkte zugelassen, während man selber 33 erzielte – folgerichtig wurde der Rückstand auf sieben Punkte verkürzt (38:45).

Das letzte Viertel war dann jedoch wieder ein Spiegelbild des ersten – die DISTRICT BOYS wurden förmlich „erpresst“ und unterlagen am Ende 48:69.

Damit sind Liebäugeleien mit dem Aufstieg ad acta gelegt, dies und weiteres konnte während des obligatorischen Banketts beim Griechen diskutiert werden (zum Beispiel, dass die Zahl der Fouls insgesamt wohl etwas höher war als auf dem Spielbogen notiert – ernsthaft, Digger! Daran anknüpfend, ist es eigentlich auch verboten, über Rookie-Schiedsrichter was zu schreiben? Geht ganz allgemein darum, dass es einfach schwierig ist – sowohl für die beteiligten Team als auch für den ersten Schiedsrichter, wenn der Rookie-Schiri nicht mal Ausbälle pfeift und die Einwurfrichtung eher von den Spielern als vom Schiri vorgegeben wird… Mal abgesehen davon, dass wie erwähnt einige Fouls nicht geahndet wurden, aber insgesamt blieb das Spiel im Rahmen und Spielfluss war auf jeden Fall vorhanden.)

Für die DISTRICT BOYS geht es auch schon am Sonntag gegen Ottensen weiter.

Punkte DISTRICT BOYS: Götz 20 (2/2 FW), Malte 16 (0/2 FW), Dirk 6 (2/4 FW), Thorsten H. 6 (0/2 FW), Sascha, Daniel, Papi, Stephan.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 5:21 / 18:14 / 15:10 / 10:24

Freiwürfe: 4/10 = 40%

 

Abgerundet wurde das Wochenende vom Sieg der CIRCLE BOYS gegen GFL, in einem relativ unterscorigem Spiel wurden die Youngster in einem lange ausgeglichenen Spiel letztlich mit 49:43 niedergerungen.

Punkte CIRCLE BOYS: Stephan 11 (1 Dreier), Tobi D. 11 (3/4 FW), Helge 10, Antonios 8 (2 Dreier), Holger 2, Oleksandr 2, Jonny 2, Björn 2, Patrick 1 (1/2 FW)

Viertel aus Sicht der CIRCLE BOYS: 14:10 / 12:16 / 14:11 / 9:6

Freiwürfe: 4/6 = 67%

 

 

 

 

Mar 062017
 

Im Kampf um die Aufstiegsplätze in der HBB haben die DISTRICT BOYS einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen ETV6 unterlag man mit 63:74. Insgesamt drei schwächere Minuten trugen maßgeblich zur Niederlage bei. Da dazu auch noch Harvestehude gegen Spitzenreiter TURA gewann, sind die Chancen auf einen der ersten beiden Plätze deutlich gesunken.

Wenn der zweite gegen den vierten in der Bezirksliga antritt und beide nur einen Sieg auseinander liegen, dann kann man durchaus schon mal von einem Spitzenspiel sprechen. Die Devise heißt dann natürlich: Cool bleiben!

Die Voraussetzungen waren schon mal nicht schlecht: Erstens ist die Halle an der Lottestraße eigentlich immer so cool, dass man auch nach 30 Minuten Aufwärmen noch leicht kalte Finger hat (und angesichts des fortgeschrittenen Alters der DISTRICT BOYS 30 Minuten Aufwärmen eigentlich auch völlig utopisch, um nicht zu sagen, einfach kontraproduktiv sind). Zweitens hat ja schon der Coach der DISTRICT BOYS das Cool im Namen drin. Und drittens ist eigentlich immer gesichert oder wird energisch angemahnt, dass zur dritten Halbzeit coole Getränke zur Verfügung stehen. Also eigentlich die besten Voraussetzungen.

Los ging es zu einem heiß umkämpften Basketballspiel, in dem Robert sogleich die Führung der DISTRICT BOYS markiert – um es vorwegzunehmen, es sollten nicht seine letzten Punkte gewesen sein.

ETV konterte jedoch mit drei aufeinanderfolgenden Körben, ehe das Spiel im Anschluss hin und her wog und sich kein Team entscheidend absetzen konnte. ETV zeigte wie schon im Hinspiel, wo ihre Stärken lagen: Unter dem Korb und beim Rebound, weniger (wenigstens in dieser Phase) von außen. Die DISTRICT BOYS arbeiteten sich jedoch gut ins Spiel rein und gingen mit einer knappen 15:14 Führung in die Viertelpause. Im zweiten Viertel begannen die DISTRICT BOYS gut und konnten sich sogar mit sieben Punkten absetzen: 23:16 und 25:18. Bis eine Minute vor Schluss betrug die Führung immerhin noch vier Punkte (29:25), ehe ein kurzer 6:0 Run der Gastgeber doch noch deren knappe Halbzeitführung brachte.

In der zweiten Halbzeit ging es ebenso knapp weiter, dann gewann ETV etwas die Oberhand und setzte sich mit 48:39 ab. Dann jedoch begann die Zeit von Robert: Schon in der ersten Hälfte auffälligster und am häufigsten gesuchter Spieler, setzte er nun noch mal einen drauf. Egal ob von vorn angespielt oder durch die Hintertür, durch den Gegner gedreht oder vorher eine Finte, es gab einfach kein Halten mehr. 17 Punkte in Folge von Minute 27 bis 35, die allein dazu beitrugen, den Rückstand in eine Führung umzuwandeln (56:55 für die DISTRICT BOYS). Was ETV auch dagegen unternahm, es gelang nicht. Abwechslung brachte nur hin und wieder das Kampfgericht, das um derzeitig häufig zitierte Schlagworte aufzugreifen ab und zu auch mal mit alternativen Fakten aufwartete…

5 Minuten vor dem Ende war das Spiel beim Stande von 57:57 völlig offen. Leider erwischten die DISTRICT BOYS hier schon eine kleine Schwächeperiode, als nur einer von insgesamt sechs zugesprochenen Freiwürfen den Weg ins Ziel fand. Dennoch war der Spielstand auch in Minute 38 noch ausgeglichen (59:59). Dann folgte jedoch – leider zum ungünstigsten Zeitpunkt – die schwächste Phase der DISTRICT BOYS – ein 0:10 Run, der in der verbleibenden Zeit nicht mehr aufgeholt werden konnte, so dass das Spiel – trotz eines überragenden Roberts (33 Punkte!) und einer über weite Strecken ordentlichen Verteidigung am Ende mit 63:74 verloren ging. Die DISTRICT BOYS haderten in dieser Phase – wie auch in der kurzen Schwächeperiode kurz vor der Halbzeit – am stärksten mit den Schiedsrichtern. Wahrscheinlich auch nicht ganz zu Unrecht, dennoch muss man konstatieren, dass natürlich auch noch ein paar unforced errors zuviel und die deutlich bessere Freiwurfquote von ETV (13/17 = 76% vs. 10/20=50% bei den DISTRICT BOYS – da war dann nicht immer nervliche Coolness gegeben…) ihren Teil beitrugen. Und natürlich auch, weil der Gegner – trotz ebenfalls zahlreicher Ballverluste – eben auch nie aufsteckte und immer wieder zurückkam.

Trotz aller Ambitionen war es aber ein insgesamt doch faires Spiel, nach dem ETV es nun noch in eigener Hand hat, einen der beiden Aufstiegsplätze zu belegen. Die DISTRICT BOYS müssen dafür nun alle verbleibenden vier Spiele gewinnen und dazu noch auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen – mal sehen, was das noch gibt.

Vielen Dank einmal mehr an Volker fürs Coaching und an Jonny, Axel und Stephan fürs Aushelfen, danke auch an Hubi fürs Erscheinen trotz gerade auskurierter Zerrung!

Weiter geht es für die DISTRICT BOYS am 18. März mit dem Spiel beim Tabellenführer TURA Harksheide. Davor treten aus dem Imperium der OLD BOYS jedoch die CIRCLE BOYS am 13. März wieder an.

Punkte: Robert 33 (3/5 FW), Daniel 10 (2/4 FW), Sascha 5 (1 Dreier), Thorsten M. 4 (2/3 FW), Dirk 4 (0/2 FW), Thorsten H. 4 (2/4 FW), Axel 2, Stephan 1 (1/2 FW), Jonny, Hubi.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 15:14 / 14:17 / 19:19 / 15:24

Freiwürfe: 10/20 = 50%

Feb 282017
 

Die DISTRICT BOYS haben mit einem 73:56 gegen HTB den zweiten Platz in der HBB verteidigt. Der Sieg erwies sich als hartes Stück Arbeit, wurde letztendlich aber doch souverän bewerkstelligt. Die anstehenden Aufgaben im März können nun frei von allen (theoretischen) Abstiegssorgen angegangen werden.

Nachdem der Doodle mal wieder am Tag vor dem Spiel relativ überschaubar aussah und das OLD BOYS Spiel in Harburg auch eher keine Entlastung brachte, wurde in den sozialen Medien fleißig gebettelt, gefleht und gedroht, so dass Coach Kuhlmann am Ende doch auf 10 einsatzbereite Spieler zurückgreifen konnte. Der Gegner von HTB konnte dagegen insgesamt nur sieben Spieler aufbieten, die waren aber alle jünger als die DISTRICT BOYS

Den etwas besseren Start erwischten die Gäste von HTB, die erstmal mit zwei Dreiern zeigten, dass im Team durchaus einige Schützen vertreten sind. Nicht so richtig einstellen konnten sie sich jedoch auf den Taktikkniff der DISTRICT BOYS, den im Hinspiel besten Scorer konsequent mit einer box-and one Verteidigung zu bearbeiten. Im Boxen würde man wohl von Wirkungstreffer sprechen – jedenfalls war HTB dadurch einiges an Schlagkraft genommen. Dennoch wie gesagt sah es im ersten Viertel noch sehr ausgeglichen aus. Dabei nutzte HTB einige Schwächen im Reboundverhalten der DISTRICT BOYS – am Ende des ersten Viertel hieß es folgerichtig 16:17 aus Sicht der DISTRICT BOYS.

Im zweiten Viertel zogen die DISTRICT BOYS jedoch die Verteidigung deutlich an und ließen insgesamt nur neun Punkte zu. Da man in der Offensive aber die gleiche Punktzahl erzielte, schwenkte das Pendel nun in Richtung der DISTRICT BOYS – 32:26 zur Pause.

Klar, dass so eine Führung noch gar nichts heißt – von wegen am Ende kackt die Ente und so. Jedenfalls schworen sich die DISTRICT BOYS, nicht nachzulassen und das gelang auch gut. Es zeigte sich, dass HTB der körperlichen Überlegenheit weniger entgegensetzen konnte als noch am Anfang, so dass die Center immer wieder ins Spiel gebracht werden konnten. 52:41 nach drei Vierteln war insofern eine ordentliche, aber keineswegs komfortable Führung. Ganz starke vier Minuten in Viertel Vier bedeuteten jedoch vier Körbe, so dass die Führung auf nun doch relativ sichere 19 Punkte anwuchs (60:41). Letztlich wurde diese Führung dann bis zum Ende verwaltet, nicht immer souverän wie die Anzahl der „unforced errors“ zeigte, aber ohne irgendwas nochmal anbrennen zu lassen.

So hieß es am Ende 73:56, den die DISTRICT BOYS im Anschluss ausgiebig bei Kaltgetränken nachbesprachen. Auch für ein Nichtversiegen der Strafkarstenliste wurde mit zwei technischen Fouls gesorgt, also volle Power auf allen Ebenen.

Zudem steht durch diesen Erfolg fest, dass ein Abstieg nicht einmal mehr theoretisch möglich ist. Die DISTRICT BOYS können also die Ziele neu definieren und sich voll auf den Aufstieg konzentrieren, was sowohl nach außen als auch, wie Spötter behaupten, nach innen durchaus als Warnung aufgefasst werden kann. Mehr weiß man nach der anstehenden March Madness, die bereits am Mittwoch mit dem OLD BOYS Spiel bei Condor eingeläutet wird. Am 5. März geht es dann zu ETV 6, die sich auch noch Hoffnung auf den Aufstieg machen können, zu einem vorentscheidenden Spiel. Gleichzeitig spielt am selben Tag auch noch der Tabellenerste Harksheide gegen den dritten aus Harvestehude. Es bleibt also spannend.

Punkte: Malte 21 (1/2 FW), Robert 16, Daniel 10, Thorsten H. 6 (2/2 FW), Tobi 5 ( 3/5 FW), Olli 5 (1 Dreier), Perry 4 (0/3 FW), Thorsten M. 3 (1/2 FW), Dirk 3 (1/2 FW), Papi.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:17 / 16:9 / 20:15 / 21:15

Freiwürfe: 8/16 = 50%

 

Gegen besagtes Team aus Harvestehude hatten die DISTRICT BOYS zwei Wochen zuvor ihr Heimspiel verloren. Ein sehr schwaches erstes Viertel sorgte bereits schnell für eine kleine Vorentscheidung. Zwar kämpften sich die DISTRICT BOYS noch zweimal auf fünf Punkte heran, letztlich reichte es aber nicht mehr. Der direkte Vergleich liegt jedoch bei den DISTRICT BOYS, was sich später noch als wichtig erweisen könnte.

Punkte: Robert 11 (5/12 FW), Jan 11 (1 Dreier, 2/2 FW), Götz 9 (1 Dreier, 1/2 FW), Daniel 7 (3/4 FW), Thorsten M. 4, Thorsten H. 1 (1/4 FW), Olli, Dirk, Jonny, Timo.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 5:20 / 12:12 / 19:15 / 8:11

Freiwürfe: 12/24 = 50%

Jan 172017
 

Die OLD BOYS haben den Tabellenvorletzten HTB mit 86:58 bezwungen. Der deutliche Sieg konnte jedoch erst in den letzten anderthalb Vierteln sichergestellt werden. Bis zur 26. Minute war die Partie sehr eng.

Der DAX ist mittlerweile nicht nur bei Börsenexperten ein weithin bekannter Begriff. Weniger bekannt, aber ganz sicher nicht unwichtig, zumindest in der Welt der OLD BOYS sowie der angeschlossenen Subteams ist der (OLD BOYS) DOX. Der DOodleindeX steht stellvertretend für die Aktivitäten des aktuellen OLDBOYS Doodle und ist ein wichtiger Indikator für zu erwartende Spielbeteiligungen als auch sich daraus ergebenden Maßnahmen wie Aufrufe („Bitte Kalender checken“), Bettelmails („Malte, Arne, Robert – was ist mit Euch?“) oder Status-Updates („Hab mich jetzt auch eingedoodelt“).

Für die abgelaufene Woche unterlag der DOX heftigen Kursschwankungen. Sah es zunächst so aus, dass die OLD BOYS Aktie eine solide Performance hinlegen würde (die eingetragene Teilnehmerzahl sah ziemlich zufriedenstellend aus), so dass die Depotspezialisten der OLD BOYS bereits Umshiftungen im Depot veranlassten, um sowohl für das Spiel der OLD als auch der DISTRICT BOYS eine solide Basis zu haben. Dann jedoch musste Coach Martin seine Teilnahme absagen und auch die Anzahl der spielbereiten OLD BOYS sank quasi stündlich ab – würde hier ein Black Saturday drohen?

Mitnichten, zum einen vertrat Coach Kuhlmann dankenswerterweise Coach Trostmann am Ende fanden sich doch neun OLD BOYS zusammen, um den HTB zu empfangen. Zudem. Der einstmalige Bundesligist ist in der Tabelle der HSEN nur Vorletzter, das Team bewies aber zuletzt mit einer ganz knappen Niederlage gegen Lüneburg, dass das Team deutlich stärker ist als der Tabellenplatz aussagt.

Für die OLD BOYS begann es jedoch prima, schnell wurde eine 11:2 Führung herausgespielt. Sah also alles ganz einfach aus – war es dann aber leider nicht. Die OLD BOYS verloren komplett den Rhythmus – hinten wurde nicht verteidigt und vorne war das Spiel komplett statisch. Daraus folgten unfassbare 20 kassierte Punkte in fünf Minuten, aber nur noch 4 selbst erzielte Zähler – daraus folgend ein 17:22 Rückstand.

Die OLD BOYS waren sich einig, dass es so nicht weitergehen durfte. Und das sollte es auch nicht. Wie so häufig war eine verbesserte Verteidigung das Schmiermittel für den OLD BOYS Motor – denn jetzt lief es auch vorne besser, der Ball lief ordentlich und auch die Wurfquote verbesserte sich signifikant. Trotzdem ließ HTB sich nicht abschütteln, konnte bis Minute 17 auch noch die Führung behalten (32:31), ehe ein 12:0 Run der OLD BOYS in den letzten drei Minuten für eine doch recht solide 43:32 Führung sorgte.

Auch im dritten Viertel blieb das Spiel zunächst eng – bis auf fünf Punkte kämpfte HTB sich bis Minute 26 wieder heran (44:49), dann jedoch kam die Wurfmaschine der OLD BOYS wieder in Gang. 62:46 am Ende des dritten Viertels – die Vorentscheidung schien gefallen. Und war gefallen wie sich im letzten Abschnitt herausstellte, in der die OLD BOYS nicht nachließen, sondern nachlegten und letztlich doch noch einen deutlichen 86:58 Sieg herausholten. Hervorzuheben ist eine Freiwurfquote von 65% – fast wäre der Spitzenwert der Saison gebrochen worden…

Die OLD BOYS treten nach einem spielfreien Wochenende am 28. Januar wieder zum Heimspiel in der Lüttkoppel gegen Ottensen an.

Punkte: Götz 18, BJ 18 (4/7 FW), Volker 12 (1 Dreier, 3/4 FW), Thorsten M. 10 (0/2 FW), Daniel 8, Thorsten H. 6 (2/2 FW), Helge 6 , Tobi D. 5 (1/1 FW), Antonios 3 (1/1 FW), Dirk.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 15:22 / 28:10 / 19:14 / 24:12

Freiwürfe: 11/17 = 65%

 

Der DOX der DISTRICT BOYS hatten über die Woche hinweg eine ebenfalls heftige Kursschwankungen erleben müssen. Nach einem sehr schwachen Jahresbeginn, erholte er sich jedoch, auch weil – wie oben erwähnt – die Fondsmanager der OLD BOYS Verschiebungen im (Spieler-) Depot vornahmen, um eine möglichst gleichmäßige Auslastung gewährleisten zu können.

Erstaunlicherweise wies der Kader für das Spiel gegen Polizei dann auch erstaunliche Parallelen zu einem Aktienfonds auf. Die Kurzbeschreibung des Kaders/Fonds hätte also möglicherweise so aussehen können:

„Der eigens für das Spiel gegen Polizei aufgelegte DISTRICT Fond wird von vielen Analysten als Geheimtipp aufgeführt. Die Zusammenstellung ist auf den ersten Blick vielversprechend. Ein ausgewogenes Portfolio an erfahrenen Aufbau-, Flügel- und Centerspielern verspricht hohe Punktrenditen – bei einem erwartungsgemäßen Verlauf des Marktes ohne Turbulenzen. Kritisch betrachtet werden muss jedoch die relativ geringe Anzahl an enthaltenen Titeln (acht) – ein Ausfall bzw. Rausfoulen kann hier für den Anleger gleich spürbare Folgen haben. Zudem sind alle Titel mit leichten Risiken behaftet: bereits fünf waren am Vortag im Einsatz, so dass ihre Performance mit gewissen Risiken behaftet sind. Zwei noch bis in die frühen Morgenstunden bei anderen Aktivitäten im Einsatz, so dass letztlich nur ein „frischer“ Anteil im Einsatz war – der war aber in der Woche krank gewesen. Die Anlage ist daher durchaus mit Risiken behaftet (bis hin zum Totalverlust bei unvorhergesehenen Turbulenzen), bringt jedoch alle Voraussetzungen mit, hohe Renditen zu erzielen.“

Oder so ähnlich. Jedenfalls kann festgehalten werden, dass Anleger bei rechtzeitigem Kauf ihre helle Freude am DISTRICT Fond gehabt hätten. Phasenweise bewegte sich die Performance im ganz oberen Bereich, insgesamt eine wirklich runde Sache. Was war passiert?

In einem äußerst kalten Umfeld (gefühlt wurde es in der Halle wärmer, wenn die Tür nach außen aufgemacht wurde) betraten am Ende also insgesamt 8 Spieler die Arena an der Carl-Cohn-Straße, um in blauen CIRCLE BOYS Auswärtstrikots anzutreten.

Aus den vorigen Spielen wusste man, dass der Gegner nicht unbedingt der wurfstärkste ist, aber konsequent zum Rebound geht und insgesamt nicht einfach zu spielen ist.

Doch die DISTRICT BOYS gingen schnell mit 10:2 in Führung, variierten mit gutem Spiel über die großen Positionen, klugen Würfen von außen oder einfach auch mal den Weg backdoor. Der Gastgeber nahm schnell eine Auszeit und konnte sich etwas stabilisieren. 18:13 für die DISTRICT BOYS nach 8 Minuten ließen es eng aussehen – ein kurzer Spurt am Ende des Viertels stellte jedoch eine zufriedenstellende 22:13 Führung her. Schön insbesondere, dass etliche Körbe fast mit Ablauf der 24-Sekundenuhr erzielt wurden, nachdem der Ball davor ordentlich durch die Reihen lief.

Es folgte das stärkste Viertel der DISTRICT BOYS – ein wahres Feuerwerk an nett herausgespielten Körben- über „lang“, als Fastbreak, von außen. Da noch dazu in der Defense ein Gang hochgeschaltet wurde und nur noch wenig zugelassen wurde (und Freiwürfe wurden von Polizei viele liegengelassen). Analysten hätten mit feuchten Augen (vor Freude) gesagt, da war Musik drin, sicher hätten nach der 26:10 Hausse sicher aber auch einige mahnend den Zeigefinger gehoben und gesagt, die Rallye werde so nicht weitergehen.

Nicht ganz diese Worte, aber sinngemäß in die gleiche Richtung gehend appellierten die DISTRICT BOYS untereinander, ja nicht nachzulassen, um Polizei unter keinen Umständen noch einmal ins Spiel kommen zu lassen oder zumindest einen solchen Gedanken bei ihnen aufkommen zu lassen.

Auch dieses Vorhaben wurde glänzend umgesetzt. Die ersten Minuten gehörten klar den DISTRICT BOYS. Nicht völlig unerwartet kam der Gegner aber nun etwas besser ins Spiel, da er nicht nachließ immer wieder den Korb der DISTRICT BOYS zu attackieren und mit den Fouls gehaushaltet werden musste. Es reichte aber aus, um auch dieses Viertel für sich zu entscheiden und die Führung mit 67:40 sogar noch leicht auszubauen. Das letzte Viertel machte da weiter, wo das dritte aufgehört hatte. Zwischendurch wurde jedoch noch einmal kräftig Gas gegeben mit unglaublichem Tempo.

Der Fonds nahm somit nochmal an Fahrt auf, ohne jedoch noch einmal richtig anzusteigen. Mitnahmeeffekte setzten ein, so dass am Ende eine wunderbare Performance zu Buche steht, mit ausgewogener Entwicklung der einzelnen Anteile – eine rundum gelungene Sache. Sicher werden die Portfolio-Experten der OLD BOYS schon zum nächsten Spiel auch wieder Änderungen vornehmen, aber die Zusammensetzung gegen Polizei hat definitiv ins Schwarze getroffen und für rundum glückliche Gesichter bei allen Beteiligten gesorgt. Eine perfekte Anlage in den Sonntag möchte man meinen.

So performten die einzelnen Beteiligten:

Punkte: Thorsten M. 20 (6/7 FW), Thorsten H. 14 (0/4 FW), Robert 13 (5/7 FW), Hubi 13 (3/4 FW), Daniel 11 (3/4 FW), Dirk 10 (4/6 FW), Volker 8 (2/2 FW), Jonny.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 22:13 / 26:10 / 19:16 / 22: 16

Freiwürfe: 23/34 = 68%