Apr 032011
 

Ein völlig ungewohnte Situation machte uns vor dem Spiel Kopfzerbrechen: Sind wir doch sonst zahlenmäßig eher zu gut als zu schlecht besetzt und müssen entscheiden, wer jeweils “aussetzt”, gab es im Vorwege dieser Partie wegen Urlaub, Familie oder Arbeit etliche Absagen. Noch dazu ging es gegen den Tabellenzweiten Ottensen. Nur mit einem Erfolg bliebe noch Hoffnung auf das Erreichen der Relegationsrunde.

So waren wir diesmal froh, zu Spielbeginn wenigstens 7 spielfähige Frauen zusammenbekommen zu haben. Anschreiberin Anja Masuch ließ sich dankenswerterweise für den Notfall noch mit auf die Spielerliste setzen. Doch die geringe Spielerzahl sollte diesmal kein Nachteil sein.

Während man sich zu Beginn der Partie noch schwer tat und in der 6. Minute 4:10 zurücklag, bekamen wir in der Folge die Fastbreaks des Gegner immer besser in den Griff. 11:15 stand es nach dem 1.Viertel und es keimte Hoffnung, dieses wichtige Spiel erfolgreich gestalten zu können. Derart motiviert ging das 2.Viertel mit einem sensationellen Punktestand von 18:3 an uns. Ich kann man kaum erinnern, wann wir in der Defense stabiler standen und die eigenen Fastbreaks kontrollierter gelaufen sind, wie in diesem Spielabschnitt. Während an der guten Zonenverteidigung alle Spielerinnen gleichmäßig beteiligt waren zeichneten sich in der Offense insbesondere Steffi D., Annika U. und Janine K. aus.

In der zweiten Halbzeit kam das, was wir eigentlich erwartet hatten: Der Gegner stellte auf Mannverteidigung um. Eigentlich kommen wir damit meist besser zurecht, aber diesmal brauchte es doch einige Zeit, um sich darauf einzustellen. Das Fastbreakspiel kam zunächst völlig zum Erliegen und das Setplay wirkte behäbig. Letztlich wurde aber auch dieses 3.Viertel mit 10:8 gewonnen. Schön, dass die Mannschaft im Schlussabschnitt dann wieder mit vielen gelungenen Aktionen glänzen konnte. Durch die Ottenser Mannverteidigung bekam endlich auch Centerin Nina F. ihre Chancen die sie noch zu etlichen Punkten nutzte. Angesichts des sicheren Sieges fiel der Druck merklich ab und sowohl die schnelle Offense, als auch “Block und Abrollen” führten zu einigen schönen Punkten. Da machte es auch nichts mehr, dass uns der Gegner in diesem Viertel die einzigen beider Dreier der Partie einschenkte.

Eingeschenkt wurde bei uns erst nach dem Spiel, als wir mit Sekt und Kuchen auf den zurückliegenden Geburtstag von Nina und den nicht von allen erwarteten Sieg anstoßen konnten. Am kommenden Wochenende geht es nun gegen die 5. Mannschaft der SG Harburg bevor zum Saisonabschluss der Tabellenführer aus Elmshorn bei uns anreist. Da wir nach diesem Sieg noch alles in der Hand haben, würde ich mich über eine rege Trainingsbeteiligung sehr freuen.

Es spielten: Janine K. (10, 4/7), Steffi D. (15, 3/5), Martina H. (4, 2/2), Annika U. (12), Kathrin D. (6), Anja Matzen und Nina F. (11, 1/4)

Mrz 282011
 

Vor dem Spiel am Sonntag in Altona stellten sich uns zwei Fragen: Wo ist die Halle? Und wo sind die Spielerpässe? Die Halle haben mit einiger Verzögerung dann doch alle erreicht, vollzählig waren wir zu Spielbeginn dennoch nicht. Ohne Spielerpässe mussten wir uns nämlich ausweisen. Für Kathrin bedeutet dies einmal quer durch die Stadt und zurück, um den Perso zu holen.
Nach diesen leicht chaotischen Verhältnissen vor dem Spiel und einem schnarchnasigen Aufwärmen starten wir wider erwartend gut in die Partie und lagen bereits nach 5 Minuten mit 11 zu 2 in Führung. Im weiteren Verlauf des Viertels gewöhnten sich die Altonaer Damen jedoch daran, dass eine unserer Spielerinnen (vornehmlich Steffi oder Wibke) der ballführenden Spielerin permanent Druck machte und sie kamen besser ins Spiel (1. Viertel 17:10).
Im zweiten Viertel wollten wir die Dribbelschwäche der Gegnerin mit einer aggressiven Mannverteidigung ausnutzen und unsere Führung weiter ausbauen. Unser Ersatzcoach Anja (vielen Dank, Anja!) bemerkte jedoch schnell, dass dies nicht das geeignet Mittel war, sodass wir wieder auf eine Zoneverteidigung umstellten. Aus der stabilen Defense gelang uns nun zunehmend ein effektives Fastbreakspiel. Auch im Setplay ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und kamen zu sicheren Abschlüssen. Kathrin, die pünktlich zum zweiten Viertel samt Personalausweis eintraf, war in Angriff und Verteidigung eine klare Verstärkung und erzielte sofort 6 ihrer 10 Punkte. So konnten wir trotz unserer eklatanten Reboundschwäche mit einer komfortablen 38 zu 22 Führung in die Halbzeit gehen.
In der zweiten Halbzeit spielten wir weiter schnell, machten Druck, provozierten Fehlpässe der Gegnerinnen und ließen uns nicht von deren chaotischer Spielweise und zahlreichen Jumps stören. Fastbreaks und verwandelte freie Würfe halfen uns, unsere Führung sicher auf den 68 zu 32 Endstand auszubauen.
Für das kommende Spiel am Samstag gegen Ottensen heißt es, weiter gut zusammenspielen und in der Verteidigung effektiv arbeiten, aber auch die miserable Freiwurfquote (30 %) und die schlechte Reboundarbeit verbessern.

Es spielten für SCAL: Kathrin D. (10), Anja M. (5, 1 Dreier), Steffi D. (15, 1/2), Clara M. (2), Martina H. (4, 0/2), Patrizia S. (13, 1/4), Janine K. (4), Wibke W. (15, 0/2, 1 Dreier)

Feb 272011
 

Mit nur 2 Punkten hatten wir vor 4 Wochen das Hinspiel in eigener Halle gegen Halstenbek gewonnen und dabei in den letzten Sekunden eine wahre “Zitterpartie” erlebt. Dies blieb uns diesmal erspart, denn bereits nach dem ersten Viertel, unserem deutlichen besten, führten wir klar mit 21:8. Außerdem wurde schnell deutlich, dass der durch zwei verletzte Spielerinnen geschwächte Gegner diesmal in einem temporeichen Spiel nicht würde mithalten können. So kam es denn auch. Als auch das zweite Viertel deutlich mit 30:18 gewonnen war, ging es eigentlich nur noch darum, ob wir heute die 100 Punkte knacken würden. Leider misslang dieses Vorhaben knapp. Dennoch können wir mit einem Auswärtssieg in dieser Höhe zufrieden sein.

Es war kein schönes Spiel. Dazu pfiffen die beiden Schiedsrichter zu unberechenbar. Glücklicherweise taten sie dies einigermaßen gleichmäßig auf beiden Seiten, sodass kein direkter Nachteil für eine der Mannschaften entstand. Es führte allerdings dazu, dass sich mit zunehmender Spielzeit ein recht körperbetontes Spiel entwickelte. Janine K. bekam dies im 3.Viertel deutlich zu spüren und konnte mit einer starken Schulterprellung nicht weitermachen. Schade, denn bis dahin hatte sie ihr bisher bestes Spiel für die SCALA-Damen gezeigt und bereits 10 Punkte markiert. Auch Kathrin’s Kreise waren nach dem 4. Foul (das zudem keines war ;-) gleich zu Beginn des 3. Viertels stark eingeschränkt. Zunächst fand Sie sich für einige Zeit auf der Bank ein, konnte aber im Abschlußviertel noch einmal mitwirken und auch punkten.

In diesem Schlussviertel wurde uns dann auch sehr plastisch demonstriert, woran wir noch arbeiten müssen. Eine dribbelstarke Gegnerin allein im 1 gegen 1 zu halten ist bekanntermaßen schwierig. Da kommt es dann auf die Hilfe an, die diesmal leider viel zu selten wirklich funktionierte. So konnten die beiden starken Halstenbekerinnen S.Reinecke und B.Stubbe jeweils 24 Punkte markieren.

Auf unserer Seite waren Steffi D., Nina F. und Patrizia S. bei einer insgesamt erfreulich breit verteilten Korbausbeute die Topscorer. Dabei zeigte insbesondere Patrizia nach der Flaute im letzten Spiel diesmal deutlich mehr Biss und spielte einige schöne Assists. Wenn man neben den schwierigen auch die einfachen Würfe und freien Korbleger getroffen hätte, wären sicher deutlich über 100 Punkte drin gewesen ;-)

Alle 10 Spielerinnen konnten diesmal punkten, einzig die Freiwurfquote rutschte mit 42% wieder in bereits überwunden geglaubte Bereiche ab. Es spielten:

Annika U. (9, 1/2), Kathrin D. (8), Ilona N. (7, 1/2), Steffi D. (15, 1/5), Martina H. (4, 0/2), Clara M. (2), Janine K. (10, 2/4), Patrizia S. (16, 2/6), Nina F. (18, 2/2) und Anja M. (7, 1/1)

Feb 192011
 

Verteidigen – Rebounden – Dribbeln – Passen – Laufen – Treffen. Von diesen grundlegenden Tugenden des Basketballspiels fehlten den 3.Damen an diesem Sonnabend einfach zu viele Elemente. Das erste Viertel wurde noch knapp mit 12:15 verloren, doch es folgte ein wirklich schlechtes zweites Viertel, in dem man mehrfach überlaufen wurde mit 9:19. Erst in der 2.Hälfte war man mit Viertelergebnissen von 18:15 und 11:13 wenigstens auf Augenhöhe – an der Niederlage vermochte dies freilich nichts mehr zu ändern.

An der Defense war bis auf die schlechte Reboundquote nicht viel auszusetzen. Egal ob Mannverteidigung oder Zone – bis auf die überflüssigen Fastbreaks im 2.Viertel wurde meist ordentlich gearbeitet. Auch die drei Ausfälle von Wibke, Anja und Suuhny können nur bedingt als Erklärung herhalten. Eigentlich ist die Mannschaft breit genug besetzt. Diese Niederlage ist eher der diesmal katastrophal hohen Fehlpassquote und der schlechten Trefferausbeute geschuldet. 6 Körbe mehr wären da auf jeden Fall möglich gewesen.

Auffällig im Scoring, dass die Punkte diesmal sehr ungleichmäßig verteilt waren. Während Kathrin eine ordentliche Partie ablieferte und nahezu über die gesamte Partie gleichmäßig punktete (16) war es in der 1.Hälfte eigentlich nur Nina F., in der 2.Hälfte fast ausschließlich Steffi, die Punkte beisteuerten. An der Freiwurfquote von 67% ist nichts auszusetzen, eher schon daran, dass der Gegner erneut 10 Freiwürfe mehr erhielt als wir.

Diese Niederlage tut zwar weh, aber bezüglich des Saisonziels ist noch nichts verloren. Am nächsten Wochenende geht es gegen Halstenbek. Da heißt es dann: „Ärmel aufkrempeln und besser machen“ !

Für SCALA spielten:

Janine K. (2), Patrizia S., Jessi Z. (4, 2/2), Steffi D. (14, 2/2), Martina H., Annika U. (2), Kathrin D. (16, 4/8), Nina F. (11, 3/4) und Ilona N. (1, 1/2)

Feb 142011
 

Bericht von Wibke Wolff:

Um 19.45 traten wir am Sonntag beim ETV an. Keine Zeit zum Basketballspielen? Dies dachte sich wohl zumindest das gegnerische Kampfgericht und beschleunigte das Spiel, indem es die Zeit durchlaufen ließ. Damit wurde schnell zum doppelten Motto der Begegnung.

Denn durch einen schnellen Ballvortrag und schönes Passspiel gelangten wir zu vielen einfachen Korbchancen, die zumeist sicher verwandelt wurden, sodass wir das Spiel von Beginn an dominierten. Große Lücken in der Verteidigung der spielerisch schwachen Eimsbüttlerinnen ermöglichten im ersten Viertel ein schnelles Spiel über die Flügel und zahlreiche Fastbreaks. Im Set-Play taten wir uns schwererer, da gegen die gegnerische Mannverteidigung zu wenige Blöcke gestellt wurden. Dies schlug sich im Ergebnis jedoch nicht nieder und wir konnten mit einer souveränen 31:10 (1. Viertel 19:6, 2. Viertel 12:4) Führung in die Halbzeit gehen.

In die zweite Hälfte starteten wir dann schwach, da die Umstellung auf eine „2-2-1 Offense“ nicht reibungslose funktionierte und wir uns dem Spiel der Gegner mit vielen Ballverlusten und Fehlwürfen anpassten. Dank des Kampfgerichtetes endete dieses Viertel frühzeitig (nach drei Angriffen waren laut KG bereits acht Minuten gespielt), sodass wir nicht zu unserem Spiel zurückfanden. Der Sieg war aber dennoch nie gefährdet und damit kamen auch unsere jungen Spielerinnen zu Einsätzen, welche sie mit Korberfolgen belohnten.

Im letzten Viertel konnten wir die Gegnerinnen wieder klar dominieren und die stark spielende Patrizia S. erzielte in kürzester Zeit 10 ihrer 16 Punkte. Das wohl einzige Viertel, welches wirklich 10 Minuten dauerte, endete 35:16. Hier zeigt sich, dass das Endergebnisse 77:36 bei regulärer Spielzeit vermutlich deutlich höher ausgefallen wäre.

Trotz des deutlichen Sieges müssen wir noch eine Schippe drauf legen, um unser wichtiges Spiel am Samstag in eigener Halle gegen Harburg zu gewinnen. Das gute Passspiel und die geschlossene Mannschaftsleistung (alle Spielerinnen konnten punkten) lassen aber auf ein spannendes Spiel hoffen.

Es spielten für SCAL: Hannah B. (2), Wibke W. (14), Kathrin D. (7, 3/4), Anja M. (2), Steffi D. (15, 3/4), Annika U. (6), Janine K. (4), Patrizia S. (16), Nina F. (7, 1/2), Sophie B. (4, 2/2)

P.S.: Übrigens haben wir mit dem 77:36 exakt das gleiche Ergebnis erzielt, wie in der Vorwoche gegen BGW und auch die Freiwurfquote lag erneut bei genau 75%. Von mir aus kann es so bleiben ;-) RT

Feb 052011
 

Das Hinspiel hatten wir auswärts mit 34:46 gewonnen. Da die BGW aber in der aktuellen Tabelle einen Platz vor uns platziert ist, war ausreichend Respekt vorhanden – auch wenn der Gast heute nur mit 6 Spielerinnen erschien.

Das war auch gut so, denn dadurch begann man das Spiel hochkonzentriert und mit einem 10:0 Lauf. 10 ihrer insgesamt 20 Punkte erzielte die erneut starke Nina F. allein im ersten Viertel, aber im Weiteren beteiligte sich die ganze Mannschaft am munteren Korbwerfen. 21:7 und 22:11 wurden die ersten beiden Viertel gewonnen – was ausreichend Zuversicht gab, es auch einmal mit einer Zonenverteidigung zu versuchen. Diese erschien besonders erfolgversprechend, da der recht langsam agierende Gegner praktisch alle seine bisherigen Punkte aus direkter Korbnähe erzielt hatte.

Doch erstaunlicherweise lähmte diese Zonenverteidigung eher das eigene Spiel und eröffnete der BGW mehr Chancen als zuvor – mit 16:12 war es das knappste Viertel der Partie, auch wenn die BGW angesichts einer Verletzung nun nur noch mit 5 Spielerinnen antreten konnte.

So wurde wieder auf Mannverteidigung umgestellt und das letzte Viertel erneut souverän mit 18:6 gewonnen. Alle 10 eingesetzten Spielerinnen konnten diesmal punkten, Patrizia S. war dabei mit 14 Punkten zweitbeste Scorerin.

Die gute Freiwurfquote des letzten Spiels 13/20 = 65% konnte man diesmal auf sagenhafte 75% steigern, was durch die geringe Anzahl von nur 4 Freiwürfen (alle im 1.Viertel) allerdings etwas relativiert wird. Mit 5 Siegen in Folge zeigt die Formkurve weiter steil nach oben, was angesichts der weiteren Aufgaben Mut machen sollte.

Es spielten für SCAL: Janine K. (8), Suuuhny L. (4, gute Rebounds), Ilona N. (7, 1/2), Steffi D. (10, 2/2),  Martina H. (6), Nina B. (4), Annika U. (2), Sophie B. (2), Patrizia S. (14) und Nina F. (20)

Jan 292011
 

Voll abgezogen durch eine unschlagbare Teamleistungen. Das SCAL-Team war heiß und hungrig auf einen überragenden Sieg, nachdem das Hinspiel unglücklich mit nur einem Punkt verloren wurde. Das gesamte Team zeigte Biss, Einsatz und die nötige Konzentration beim Abschluss.

Es zeigte sich heute, dass das harte und taktische Training der letzten 2 Wochen durch ein hervorragendes Zusammenspiel und einer super Wurfquote aus der nahen Distanz sich gelohnt hat. Sogar die Freiwurfquote von knapp 70% kann sich sehen lassen. Dabei ist hervorzuheben, dass Steffi D., neben einer ohnehin beachtlichen Trefferquote, alle 6 ihrer Freiwürfe zu Punkten verwandelt hat. Somit ging das SCAL-Team bereits nach dem ersten Quarter mit 14 Punkten in Führung; die sie dann auch bis zur Halbzeitpause halten konnten.

Erfreulich ist auch, dass wir ein neues Mitglied, Annika U., im Team begrüßen können, die dieses Wochenende allerdings einen etwas unglücklichen Einstieg feierte und schon vor der Halbzeitpause mit nicht unbedingt selbstverursachten 5 Fouls leider das Spielfeld räumen musste. Nächstes Wochenende wird es besser! Die Hinrunde hat ja gerade erst begonnen. 

Ab dem 2. Quarter hat das Spiel dann richtig an Fahrt aufgenommen; nicht nur alleine durch den nicht zu stoppenden erfolgreichen Fast-Break von Nina B. Ab da war es auch weniger ein Stellungsspiel, als ein sehr dominierendes Fast-Break-Spiel. Und obwohl wir heute etwas an „Größe“ einbüßen mussten, da unser größtes Teammitglied auf den Weg in die Skiferien war, gelangten die Rebounds durch ein diesmal konsequentes Ausboxen in unsere Hände. 

Nach dem 3. Quarter war das Schicksal der Niendorfer dann besiegelt. Das SCAL-Team lag nunmehr mit 26 Punkten in Führung. Durch das ausgeglichene Spiel konnte jeder auf seine Einsatzzeiten kommen und konnte mit Punkten oder mit diesmal hervorragenden Pässen in die Zone das Team zum Erfolg führen. Dabei ist hervorzuheben, dass unsere Top-Scorerinnen des Abends, Nina F. (17) und Suuuhny L. (15), nicht nur durch ihren Einsatz diese beachtliche Quote erreichen konnten, sondern auch durch super Pässe ihrer Mitspielerinnen in die Zone. Ganz besonders von Ilona N., die durch eine stetige Leistungssteigerung in den vergangenen Trainings, heute nicht nur durch einen erfolgreichen 3er glänzte, sondern auch ausgezeichnete Pässe gespielt hat. 

Das Spiel wurde somit mit einem überragenden Sieg (66:25) nach Hause gebracht. 

Dieses Spiel war nicht nur deshalb wichtig zu gewinnen, nachdem das Hinspiel ja verloren wurde, sondern auch psychologisch, um ein Zeichen zu setzen und gleich den richtigen Einstieg und Stärke für die kommenden Rückrundenspiele zu erlangen, die in den nächsten Wochen jedes Wochenende anstehen. 

Dieses Spiel hat mal wieder gezeigt, dass wir ganz oben mitspielen können und solange wir als Team agieren und uns im Abschluss konzentrieren, nur schwer zu stoppen sind.

Für SCAL spielten: Nina F. (17 Punkte, 5/8 Freiwürfen), Suuuhny L. (15, 1/3), Steffi D. (14, 6/6!!), Patrizia S. (8, 2/2), Nina B. (4), Ilona N. (3), Janine K. (3, 1/2), Martina H. (2), Anika U., Clara M.

Jan 162011
 

Von Beginn an war klar, dass es heute eng werden würde: Wir waren an diesem Samstag nicht ganz vollständig und Gegner Halstenbek erschien mit zehn, meist groß gewachsenen Spielerinnen. Zusätzlich bestand bis kurz vor Spielbeginn noch die Befürchtung, dass wir wegen Rückzug der W15 auch noch das Kampfgericht aus dem anwesenden Spielerkader besetzen müssten. Dank Katharina und Clara war das dann doch nicht der Fall. Dafür waren die Schiedsrichter nicht vor Ort – erschienen dann aber noch mit 10 minütiger Verspätung.

Es konnte also endlich losgehen. Das tat es mit 2 Punkten für die Halstenbekerinnen, unserem einzigen Rückstand während der ersten 34 Minuten der Partie. Das Spiel über die Center gestaltete sich wie erwartet schwierig und reboundseitig kam es diesmal ganz besonders darauf an, die langen Gegner aus der Zone zu halten. Um dies zu erreichen und andererseits die bekannten Dreierschützen der Halstenbeker einigermaßen am freien Wurf zu hindern, kämpfte die gesamte Mannschaft sehr engagiert. Dank einiger schöner Anspiele und einer zu diesem Zeitpunkt noch ordentlichen eigenen Trefferquote führten wir nach dem ersten Viertel 19:14. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass dies unser größter Vorsprung während der gesamten Partie sein sollte – meist betrug er ganze 2 Zähler.

Das 2.Viertel plätscherte relativ ereignis- und tempolos dahin. Am Ende hatten wir ganze 7 Punkte erzielt, während der Gegner eine One-Woman Show in Gestalt von S. Reinecke (insgesamt 19 Punkte, 7/15 Freiwürfe im gesamten Spiel) aufführte.  26:24 lautete unsere knappe Führung zur Halbzeit.

Ein Zwischenfall Mitte des 3.Viertels unterbrach das Spiel für längere Zeit. Eine Halstenbeker Spielerin hatte sich unglücklich das Knie verdreht. Ehe der Krankenwagen eintraf und die noch immer auf dem Spielfeld liegende Spielerin aufnehmen konnte, waren etliche Minuten vergangen. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung! Erstaunlicherweise zeigte sich unsere Mannschaft von dieser unerwarteten Pause in der kalten Halle mehr beeindruckt als der Gegner. In den folgenden Minuten ging der Spielfaden völlig verloren und wir hätten wohl in dieser Phase das Spiel verloren, wenn nicht Kathrin D. mit kämpferischem Einsatz und ein paar wichtigen Punkten ein Zeichen gesetzt hätte. Diesem Zeichen folgte der Rest des Teams. Wichtig für die Mannschaft war außerdem, dass für Nina F., für die diesmal nicht viel lief, Anja Masuch und Martina H. auf der Centerposition in die Bresche sprangen. 12:12 endete das 3.Viertel und erhielt uns damit zunächst die 2-Punkte Führung.

Mit dem einzigen Dreier der Halstenbeker war diese dann allerdings in der 34. Minute dahin und es wurde noch einmal ganz eng. Schön, dass Nina B. ihre 4 Punkte gerade in diesem Viertel markierte und trotz erneut miserabler Team-Freiwurfquote (2/10 im letzten Viertel) zwei ganz wichtige Freiwürfe kurz vor Schluss von Martina H. getroffen wurden. So wurde beim Stande 49:47 und noch 2-3 Sekunden auf der Uhr auf der Bank bereits abgeklatscht. Etwas zu früh, wie sich beim darauf folgenden Einwurf zeigte, der an der Mittelinie von einer Halstenbekerin gefangen und direkt in Richtung unseres Korbes weitergeleitet wurde. Der Wurf ging weit daneben aber bei dieser Aktion meinten die sonst guten Schiedsrichter ein Foul gesehen zu haben und entschieden auf 3 Freiwürfe in letzter Sekunde. Der Jubel auf unserer Bank war groß, als die sonst so sichere Freiwurfschützin diesmal alle drei Würfe knapp vergab. Dieses Glück hatten wir uns heute verdient !

Für SCAL spielten: Patrizia S. (5 Punkte, 1/2 Freiwürfe), Sophie B., Martina H. (8, 4/8 !!), Anja Masuch (7, 1/3), Nina B. (4), Kathrin D. (14), Anja Matzen (4, 2/6), Nina F. (2) und Ilona N. (5, 1×3, 0/4)

Dez 052010
 

Wenn wir noch eine Chance haben wollten, in der Rückrunde in den Kampf um die oberen Tabellenplätze einzugreifen, mussten wir dieses Spiel gewinnen. Gegner Ottensen steht mit 5 Siegen und 2 Niederlagen neben Elmshorn (5/0) aktuell an der Tabellenspitze, wir selbst waren nach einigen knappen Niederlagen mit 4 Siegen und 3 Niederlagen Vierter.

Entsprechend konzentriert ging die Mannschaft das Auswärtspiel in Ottensen an. Die Mannverteidigung wurde von allen Spielerinnen intensiv umgesetzt und das zahlte sich aus. 12:9 lautete die Führung nach dem ersten Viertel und sie wurde bis Mitte des zweiten Viertels auf 8 Punkte (22:14) ausgebaut. Als die Ottenser mit einigen schnellen Angriffszügen auf 3 Punkte verkürzten, wurde auf Zonenverteidigung umgestellt. Auch dabei kämpften alle 10 eingesetzten Spielerinnen engagiert um jeden Ball.

Letztlich blieb es über die gesamte 2.Hälfte bei dem herausgespielten Abstand von 5 bis 9 Punkten – egal, wer gerade auf dem Feld stand. Dies zeigt, wie auch die untenstehende Punkteverteilung, die Ausgeglichenheit der Mannschaft in dieser Saison. Phasenweise war erneut ein gutes Zusammenspiel erkennbar – auch wenn am Ende längst nicht jeder Ball fiel. Aus der ordentlichen Mannschaftsleistung herausheben möchte ich diesmal Steffi D., die wie schon in den letzten Spielen eine sehr hohe Laufbereitschaft zeigte sowie Nina F., die trotz kurzer Einsatzzeiten zu immerhin 10 Punkten kam und am Ende als Einzige eine gute Freiwurfquote vorweisen konnte. Sorry Anja: Zu eine Quote gehört mehr als ein Freiwurf ;-)

Das Spiel in Ottensen wurde am Ende mit 56:49 gewonnen. Wenn weiter gut trainiert und auch die individuelle Trefferquote noch etwas verbessert wird, ist in der Rückrunde noch einiges möglich. Immerhin müssen alle vor uns platzierten Mannschaften dann in unserer Halle antreten.

Für SCALA spielten: Jessi Z. (4, 0/3), Suuhny L. (10), Kathrin D. (4), Ilona N. (2), Steffi D. (12, 0/3), Martina H. (4), Anja Masuch (2), Patrizia S. (2), Nina F. (10, 4/6), Anja Matzen (6, 1 Dreier, 1/1)

Nov 282010
 

Gegen eine junge Harburger Mannschaft hat die 3.Damen am Samstagnachmittag mit 91:47 gewonnen. Der Sieg fiel eigentlich noch deutlich zu niedrig aus, denn erneut wurden viele einfache Korbleger und freie Würfe unter Gegners Korb vergeben.

Selten hatten wir in dieser Saison Gelegenheit, unser vernachlässigtes Fastbreak-Spiel zu üben – angesichts der überforderten Harburger Deckung gab es sie in diesem Spiel reichlich. Daraus resultierten vor allem in der ersten Hälfte einige schöne Spielzüge, bevor gegen Ende des Spiels die Konzentration leider etwas nachließ. Alle vier Viertel wurde in etwa gleicher Höhe gewonnen (24:10 – 24:13 – 23:14 – 20:10) und alle 10 Spielerinnen beteiligten sich an der Ausbeute. Die Freiwurfquote blieb mit 33% erneut schwach – ebenso wie die Feldwurfquote aus nächster Korbnähe. Welcher andere Gegner gestattet uns schon bis zu 5 Nachwürfe aus kurzer Distanz….

Erfreulich, dass Kathrin D. nach ihrer Verletzungspause zurück ist und ebenso wie Steffi D. und Suuhny L. zeigte, wie wichtig sie für die Mannschaft ist. Insgesamt macht der zuletzt gezeigte Leistungsaufschwung Mut für das wichtige Spiel am kommenden Sonntag in Ottensen.

Für SCALA spielten diesmal: Wibke W. (4), Kathrin D. (14, 0/1), Ilona N. (4), Steffi D. (14, 0/2), Martina H. (6), Anja Masuch (10), Julie G. (8, 2/4), Hannah B. (4), Patrizia S. (11, 1/2) und Suuhny L. (16)