Nov 182019
 

Bericht von Headcoach Thorsten Meyer

Am Sonntag trafen sich die 12 Spitzenköchinnen der SCALA Oberliga-Damen im Duell gegen Altona.

Die Küche war zuerst kalt und es zog etwas im eher tristen Etablissement an der Budapester Straße. Unsere Spitzenköche fingen also an, sich warm zu machen und sortierten die Lebensmittel, schärften die Messer, teilten die Aufgaben auf, schnippelten was das Zeug hielt und setzten die erste Jus an.

In den ersten 10 Minuten zum Amuse-Gueule waren bereits alle Töpfe auf dem Herd. Die Jus als Vorbereitung für den Hauptgang köchelte vor sich hin, allerdings wurde das Gemüse scharf angebraten. Gerade die junge, neu erkorene Jungköchin Elin wurde immer wieder unterm Korb gefunden und wandelte die Pässe in Punkte um. Aber auch weitere Jungköche wie Emily und Toni schenkten dem Gegner mit ihrer Spritzigkeit und dem Gefühl nach neuen Geschmacksrichtungen mal so richtig ein, und zeigten den alten Köchen von Altona, wo der Bauer das Most herholt.
Die Köche waren von Anfang an darauf getrimmt, das Spiel – gerade nach dem verlorenen zweiten Frustspiel gegen den HSV – nicht ein Mal aus den Händen zu geben. Es waren alle Köche hoch motiviert, ein sensationelles 4-Gänge-Menü in 40 Minuten zu kochen. Wichtig war die Devise:„Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!“. Sie sollten also für sich selbst den Sieg holen, nicht für den Trainer. UND das taten sie; und WIE.

Nach dem ersten Viertel stand es bereits 8:17 für die Starköchinnen aus Langenhorn. Schönes Zusammenspiel und Austausch in der Verteilung zwangen den Gegner zu Fehlwürfen und keine Chance auf den Rebound. Aber plötzlich: schlagartige Probleme mit dem Herd sorgten für eine Stagnation im Verlauf des Erfolges. Nur ein 12:12 im zweiten Viertel, was einen Endstand in der Halbzeit von 20:29 bedeutete. Fehlpässe, Unkonzentriertheit, stumpfe Messer, schlechte Auswahl der Zutaten. Was war geschehen: Gemüse frisch, Fleisch vom Biobauern, nur beste Zutaten, gut eingestimmte Köche. Nur die Temperatur stimmte nicht. Da kann das beste Gericht nichts werden. Das Menü des Gegners war besser gelungen und wurde nun gut angesetzt. Immer wieder trafen sie von oben und vom Dreier. Der Herbergsvater sprach ein paar nette, aber klare Worte und tauschte den Herd aus. Neue Absprache untereinander, neuer Herd, machten das Menü nun perfekt. Nun Stand dem Sieg fürs gesamte Menü nichts mehr im Weg.

Im dritten Viertel und Hauptgang kamen die „Prasselbeeren“ zum Einsatz. Eine Köchin nach der anderen nahm sich einen Strauch und lies ebenfalls Punkte prasseln. Den größten Strauch nahm sich Sassi, fast unbemerkt. Es regnete förmlich wie Trauben in den Mund wie einst bei Kleopatra im ägyptischen Ptolemäerreich. Eine fast perfekte Trefferquote von allen, die sonst nicht mal in der NBA zu sehen ist. Es funktionierten unsere Laufwege in Perfektion, aber nicht stur wurde gerannt, sondern das Spiel gelesen. „Basketball ist ein Entscheidungsspiel“, „Immer wieder abgleichen was der Gegner macht“ haben wir gesagt. Wir hatten einfach die besseren Zutaten und haben dazu noch himmlisch – fast göttlich – angerichtet. „Das Auge isst mit“, wie Christian Rach immer sagt. Gut verteilte Punkte, keiner egoistisch. Man merkt nicht nur das handwerkliche Geschick, sondern auch die Abgeklärtheit sowie das Auge der erfahrenen Köche – eine Geschmacksexplosion im Mund. Die ehemalige 3-Sterne-Köchin aus der Regionalliga Ilka hat das junge Team auf dem Feld immer fest im Griff und leitete es – sofern das Team es brauchte – auf die Zielgerade. Jede hat zum Erfolg beigetragen – ein gesunder Mix, fast noch gesünder als das knackige Gemüse vom Markt zur sonntäglichen Verarbeitung. Diese 10 Minuten wurden gewonnen mit 9:20. Am Ende nach 30 Minuten stand es also 29:49. Satt war aber noch keiner, auch wenn jeder mal etwas naschen durfte.

Das vierte Viertel begannen wir mit neuer Formation und gingen ins Dessert-Rennen. Mehl, Wasser, Ei, etwas Süße, leichter Limettenabrieb, Kuvertüre und Raspelschokolade sowie Glasur. Der Kern sollte aber noch weich sein, war der Wunsch. Fröhlich kochten wir unser Dessert zusammen. Es lief rund und nach der Backzeit nach 10 Minuten war dann das Ergebnis: 39:67. Mal kurz nach Hause geschaukelt das fröhliche Kochduell.

Zusammengefasst. Das Amuse-Gueule, die Vorspeise, der Hauptgang sowie das Dessert wären bei „The Taste“, „Grill den Meyer äh Henssler“, „Ready to Beef“ oder „Kitchen Impossible“ auf Platz 1 gelandet. Gerade bei dem Dessert wäre Rainer Calli Calmund aus dem Häuschen und hätte Nachschlag verlangt. Der Spaß und sowie der gute, leckere Essens- und Kuchenduft, der in der tristen Halle lag, war nicht schwer zu übersehen und wahrzunehmen.
So müssen wir weiter kochen, als Team und mit der Präzision“, so Koch-Coach Meyer. Altona ging wahrscheinlich danach frustriert in die nächste Currywurst Bude. 😊

Das 4-Gänge-Menü wurde erfolgreich zubereitet von:

Zutatenstatistik aus der Küche

 

Nächstes Spiel gegen WSV : 24.11.19 um 19 Uhr in Halle AHRN.

Nov 062019
 

Bericht von Thorsten Meyer

Am Sonntag war das zweite Saisonspiel der Hochleistungstanztruppe der SCALA 2 Damen Oberliga. HSV betrat das heimische Parkett und war hochmotiviert gegen uns den Tanzwettbewerb anzutreten.

Die ersten 12 Minuten tanzten wir einen ruhigen langsamen Walzer, allerdings war HSV auf den Tanzbeinen schneller und tanzte bereits von erster Minute an einen aggressiven Cha Cha Cha, also einen ganz anderen Tanz als wir. Daher wurden wir überrannt und taten uns schwer gegen die Zone. Vor allem, da sie jeweils fast auf allen Positionen einen Kopf größer waren. Nach 2 Auszeiten waren die Ideen erschöpft und es musste eine Veränderung her. Erstes Viertel endete ernüchternd mit 21:4 für den Hamburger Sportverein.

Die SCALA Damen wachsten ihre Tanzschühchen ein und passten sich dem Tanzstil der HSV Damen an. Und so wurde aus dem langsamen Walzer ein Tango. Hellwach und neu motiviert ging es in das zweite Viertel.

Der Tango passte zu uns sehr gut, den HSV’lerinnen allerdings nicht so. Die HSV Tanztruppe hatte – genau wie wir zum Anfang – arge Probleme gegen Zone. Plötzlich hatten wir den HSV entwaffnet und wir hatten unseren Mut und die Kraft zurück gewonnen. Das Momentum lag in der Luft. Ähnlich wie der Trainer der SCALA Damen hoffte der Trainer der HSV’lerinnen auf den Pfiff zur Viertelpause; ähnlich wie ein Boxtrainer mit dem Handtuch in der Hand. Endstand nach dem zweiten Viertel 11:14 , 3 Punkte gutgemacht. Endstand so zur Halbzeit: 32:18.

Immer noch weit weg aber besser reinkommen, stellten wir den Tanzstil erneut um und gingen mit einem Samba in das dritte Viertel. Die schnellen Schritte, flinken Arme und Hände und körperlicher Einsatz lohnten sich. Die HSV Damen kämpften zwar, allerdings aber ohne das aufgeblasene Stück orangefarbenen Kunstleders durch die Reuse zu werfen. Lediglich 2 magere Pünktchen erzielten die HSV Damen. Wir machten hingegen aus Fast-Breaks weitere 14 Punkte. Endstand zum Ende des dritten Viertels 34:32. 2 Punkte fehlten uns zum Ausgleich, 3 zur Führung.

Mit dem Gefühl der Hoffnung, dem Mut im Rücken und der lautstarken Unterstützung der Bank und der mitgereisten Fans (Wir als Auswärtsmannschaft waren lauter als die heimischen HSV Fans) ging es weiter. Ein Träumchen für jeden Trainer. Der Samba war genau das richtige. Ein kurzer stilvoller – in fast perfektionierter Art – Paso Doble im vierten Viertel, hieß für uns nach 2 Minuten (32. Minute) die Führung. Die Spielerbank, die Fans standen Kopf und Endorphine tanzten mit und schwirrten durch die Halle.

Dieses Hoch konnte der HSV jedoch stoppen und machte 11 Punkte am Stück. Da plötzlich nichts mehr ging, lief uns die Zeit davon. Nun war die Zeit der Taktik gefragt. Stop-the-Clock war ausgerufen, und die Mädels foulten mit Absicht. Es zahlte sich aus. HSV konnte von 7 Freiwürfen nur einen verwerten. Leider haben wir die Konzentration verloren und patzten mit Fehlpässen, Schrittfehlern und schlechter Wurfauswahl und der dazu schlechten Trefferquote. So ging es letztlich am Ende 47:42 für den HSV aus.

Enttäuscht, aber mit viel gewonnener Erfahrung und Ideen, an was wir arbeiten müssen. Ich kann nur sagen: „Eine tolle Aufholjagd, keine mentale Aufgabe, gekämpft bis zum Schluss; jetzt heißt es Kopf frei kriegen oder wie man sagt: Hinfallen, Aufstehen, Krönchen richten, weitermachen“, kurz um, Trainer stolz, Fans begeistert und Joachim Llambi und Motsi Mabuse hätten bestimmt Tränen in den Augen gehabt. Jorge González hätte das Schild mit der 10 hochgehalten und den Satz gesagt „Das ware gan doll, viele Emotionen, man gemerkt, dass ihr viele trainiert habe.

Es kämpften, aber verloren letztendlich :
20191103-DO-HSV-SCAL

 

Nächstes Spiel:

Sonntag, den 17.11.19 um 13:30 Uhr gegen den Tabellenführer Altona in Halle BUDA.

 

 

Okt 282019
 

Bericht von Thorsten Meyer

Unser erstes Saisonspiel SCAL 2 in der Oberliga unter der Leitung des Star-Dirigenten Thorsten Meyer gegen BG WEST 2 fand standesgemäß in der Lüttkoppel-Arena um 16:15 Uhr zur Prime Time statt. Die sporthallenansässige Kneipe schaltet die SKY Fußball Bundesliga Live Übertragung ab und schaute gespannt auf den Oberligisten.

Als Star-Ensemble liefen hungrige 11 Spielerinnen auf, die sich so dermaßen freuten, endlich loszulegen.
Ein neues Konzept vom erfahrenen, selbst lang und erfolgreich spielendem Trainer wurde in der Mannschaft sofort angenommen und umgesetzt, obwohl die Trainingszeit von März nicht lang war.

Zum Spiel:

Erstes Viertel war noch die Findungs- und Orientierungsphase mit 14:14. Die Härte war schlimmer als erwartet. Trainer Meyer appellierte an die Damen, gegenzuhalten und ähnlich hart, aber fair zu spielen.

Im zweiten Viertel konnten sich die SCALA-Recken absetzen und gewannen dieses Viertel mit 12:6. Unsere Verteidigung wurde individuell besser und die Help-Side stand teilweise wie eine Mauer, so dass sogar Offense-Fouls herausgeholt werden konnten. Die schnelle Umsetzung ist ein Traum für jeden Trainer. Unser System „Horns“ lief rund. Der Gegner verstand weder die Grundaufstellung noch die Varianten. Die Punkte daraus waren easy und es war toll zu erkennen, dass es funktionierte. Mit dem Selbstvertrauen, sowie aber auch der gewissen Demut und der Gefahr im Nacken, dass der Gegner aufholen könnte, gingen wir ins dritte Viertel 26:20 nach der Halbzeitpause.

Im dritten Viertel waren wir zu Anfang nicht wach und kassierten gleich Punkte. Jetzt war die „Stunde der Wahrheit“, Kristina und Ilka übernahmen, aber auch auf der Center Position mit Elin wurde gekämpft und geackert. Beide Centerinnen auf SCALA und BG WEST Seite sind Jugendspielerinnen aus dem Bundeskader und duellierten sich bis zum Schluss. Beide gleich groß, sehr athletische Spielerinnen. Unsere Elin „tanzte“ die Gegner eher aus, im Gegenzug machte die Gegnerin „99“ es eher mit Kraft. Ein tolles Duell auf Augenhöhe. SCALA beendete das dritte Viertel mit 15:10 und dem Stand 41:30.

Als der Gordische Knoten nun endlich platze und die Nervosität sein Ende nahm, spielten alle SCALA Mädels noch mal auf. Jede zeigte, was sie kann. Sinikka nahmen sich einen Dreier, mit Erfolg. Beindruckt war der Trainer sichtlich – mit fast Tränen in den Augen – vom souveränen Ausspielen gegen die Presse über das ganze Feld. Zu keiner Zeit war das Gefühl da, das Spiel verlieren zu können, zumindest nicht nach dem ersten Viertel, überlieferte der Trainer den Journalisten. Das letzte Viertel ging deutlich und verdient an die SCALA Oberligistinnen mit 19:8, mit einem Endstand 60:38. Topscorerin war Jasmin mit 12 Zählern; eher undercover unterwegs, mit einer sehr guten Quote.

Es war toll mit anzusehen, was in dieser Mannschaft steckt und viel gearbeitet und körperlich eingesteckt wurde. Die Härte bei den Herren hätte mit Sicherheit zu Unmut, verbalen Äußerungen und T´s geführt. Hut ab“, führt der Trainer fort.

Es gewannen:

Emily: 8 Pkte, 0:2 FW, 3 Fouls; Kristina: 9 Pkte, 3:6 FW, 0 Fouls; Sinikka: 7 Pkte, 0:0 FW, 1 Foul, 1 3er; Marina J-G: 3 Pkte, 1:2 FW, 2 Fouls; Ilka: 8 Pkte, 0:0 FW, 0 Fouls; Rosa: 0 Pkte, 0:0 FW, 0 Fouls; Elin: 8 Pkte, 2:2 FW, 2 Fouls; Jasmin: 12 Pkte, 2:2 FW, 0 Fouls; Annabel: 1 Pkte, 1:2 FW, 2 Fouls Vera: 0 Pkte, 0:0 FW, 1 Foul; Marina K.: 4 Pkte, 0:0 FW, 0 Fouls.

Es folgt nun eine lange Auswärtsphase der Damen:

gegen HSV (3.11., 17:30 Halle: TALA)
gegen Altona (17.11., 13:30 Halle: BUDA)
gegen Waldörfer Sportverein (24.11., 19:00 Halle: AHRN)
gegen Lüneburg (30.11., 17:00 Halle: OCHT)
gegen BG West 2 (8.12., 13:30 Halle: STEI)

Zweites Heimspiel erst am 14.12. gegen RIST 3 um 15:30 Uhr in der LÜTT.

 

Apr 022019
 

von Sammy Harbs

Am Samstag spielten wir gegen das erfahrene Team von BG West 3 und konnten uns durch eine starke Leistung einen weiteren Sieg sichern.

Wir wollten konzentriert und motiviert starten, was uns sehr gut gelang. In der Verteidigung wurde gut gearbeitet und die Kommunikation klappte sehr gut. Die Damen von BG West hatten daher Probleme zu punkten. Auf unserer Seite wurde sich gut gegen die Zone bewegt und freie Würfe von außen sowie innen herausgespielt. Mit einem guten Gefühl und einem 10 Punkte Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Im 3. Viertel stellte BGW ihre Verteidigung um, was uns die ersten Minuten vor Probleme stellte. Es wurde sich nicht mehr richtig bewegt und die Systeme wurden nicht richtig gelaufen, sodass der Gegner wieder auf 4 Punkte heran kam. Anni war gezwungen eine Auszeit zunehmen, die Wirkung zeigte. Wir fingen wieder an, ruhiger und konzentrierter unsere Offensive zu spielen und machten in der Verteidigung nochmal ordentlich Druck. Auf unserer Seite ließen wir uns von deren Ganzfeldverteidigung nicht aus der Ruhe bringen und brachten den Ball sicher über die Mittellinie. Wie schon gegen das Team vom HSV legten wir am Ende nochmal eine Schippe drauf und konnten am Ende mit 61 zu 46 gewinnen.

Mrz 282019
 

von Sammy Harbs

Am letzten Sonntag spielten wir gegen Altona. Dieses Spiel musste gewonnen werden, um den Klassenerhalt zu sichern.
Wir starteten schwach ins Spiel und machten minutenlang keinen Korb. Die Damen aus Altona kamen besser ins Spiel und konnten sich schnell einen Vorsprung erspielen. Dieses wollten wir so nicht hinnehmen und fingen an, mehr Druck in der Verteidigung zu machen, auch in der Offensive wurde der Ball besser bewegt, sodass wir in die Halbzeit sogar mit einer knappen Führung (22 – 21) gingen.
In der Halbzeitpause nahmen wir uns vor, an die gesteigerte Leistung anzuknüpfen, doch dieses sollte uns nicht gelingen. Wie schon in der 1. Halbzeit wurde schwach verteidigt und vor allem in der Zuordnung machten wir zu viele Fehler, sodass der Gegner zu leichten Punkten kam. Unsere Offensive lief nur stückweise gut, geprägt von vielen Einzelaktionen und wenig Bewegung. Trotz alledem konnten wir das Spiel weiterhin eng gestalten. Der Knoten wollte an diesem Tag wohl nicht mehr platzen, also hieß es über die Verteidigung und Kampfgeist wieder ins Spiel finden. Dieses Ziel konnten wir im 4. Viertel gut umsetzen. Wir zwangen den Gegner immermehr zu Fehlern und brachten die Damen aus Altona aus der Ruhe. Diese Energie brachten wir nun endlich auch in unsere Offensive, und nutzen unser Centerspiel sehr gut aus. Zusätzlich fanden auch endlich die Würfe das Ziel, sodass wir uns in die Verlängerung retten konnten (47 – 47). Dort knüpften wir an die Steigerung an und konnten dieses wichtige Spiel am Ende für uns entscheiden und sichern uns damit den Klassenerhalt (57 – 52).

 

Es spielten (Die Punkteverteilung ist mit Vorsicht zu genießen):

Mrz 122019
 

Die 2. Damen verlieren am Sonntag Abend mit 26 – 64 sehr deutlich beim Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten ETV.

Dank F. A. Manningeaux gibt es zahlreiche Bilder zum Spiel. Mehr davon gibt es unter www.picdrop.de/f.a.manningeaux/Sport.

Mrz 042019
 

von Sammy Harbs

Am Samstag spielten wir gegen das routinierte Team vom HSV. Die Ansage unserer Trainerin Anni war „mit viel Selbstvertrauen und einer guten Verteidigung spielen“.

Dieses gelang uns in der 1. Halbzeit sehr gut. Wir präsentierten uns mit viel Konzentration und Motivation. In der Offensive wurde der Ball viel bewegt, wodurch wir immer wieder zu freien Würfen kamen, aber auch häufig unser Penetration zum Korb nutzen konnten. Auch in der Verteidigung wurde mit viel Druck gearbeitet und immer wieder konnten wir den Gegner durch unsere Verteidigung übers ganze Feld zu Fehlern zwingen. So gingen wir mit einem Vorsprung von 11 Punkten in die Halbzeitpause.

Ziel war es an die Leistung weiterhin anzuknüpfen, doch das 3. Viertel gehörte den Damen vom HSV. Die Spannung ließ nach, es wurde unsauber verteidigt, sodass wir uns immer wieder Fouls abholten und HSV durch eine gute Trefferquote Punkt für Punkt aufholen konnte, vor allem punktete der Gegner von der Freiwurflinie. Auch in der Offensive wurde nun nicht mehr mit dem Tempo und der Kreativität gespielt wie in der 1. Halbzeit, sodass unser Vorsprung dahinschmolz.

Doch wir wollten dieses Spiel nicht mehr aus den Händen gegeben und fingen uns im 4. Viertel wieder. Vor allem in der Verteidigung wurde wieder härter gearbeitet, es wurde gekämpft und auch in der Offensive lief es wieder besser. Wir spielten eine tolle Schlussphase mit viel Selbstvertrauen und konnten uns mit einer wiederholten guten Teamleistung weitere zwei Punkte sichern und gewinnen mit 81 zu 65.

Nun heißt es das Selbstvertrauen in die nächsten Spiele mitzunehmen, um den Ligaverbleib zu sichern. Es spielen gegen HSV:

Feb 262019
 

von Sammy Harbs

Am Sonntagabend spielten wir gegen unseren direkten Konkurrenten Altona. Mit dem Ziel „Sieg“ vor Augen gingen wir in dieses Spiel und konnten uns zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt sichern.

Wir sind gut ins Spiel gestartet und konnten immer wieder unsere Würfe von außen verwerten – darunter 7 Dreier. In der Verteidigung wurde allerdings zu nachlässig gearbeitet und die Rückwärtsbewegung war viel zu langsam, sodass Altona immer besser ins Spiel fand und uns vor allem mit ihren Fast Breaks und hoher Trefferquote von außen vor einige Probleme stellte.

Nachdem wir uns in der 1. Halbzeit schwer taten, nahmen wir uns für die 2. Halbzeit vor, den Gegner mehr unter Druck zu setzen und in der Offensive mehr Bewegung ins Spiel zu bringen. Dieses gelang uns phasenweise sehr gut und wir erspielten uns immer wieder freie Würfe. Im 4. Viertel kam dann auch endlich unser Innenspiel dazu, sodass wir als Team variabler waren und der Gegner mehr Probleme hatte uns zu verteidigen. Wir zogen in der Verteidigung an und kämpften um jeden Ball, sodass wir uns am Ende durch eine kämpferische Teamleistung diese zwei wichtigen Punkte sichern konnten (74 – 66).

Es siegten gegen Altona:

 

 

Nov 122018
 

Gegen die in dezimierter Besetzung angetretene HBV-Auswahl Jhg. 2004 geriet der Sieg bereits nach den ersten fünf Minuten nicht mehr in Gefahr. Spielstand zu diesem Zeitpunkt: 12 – 0. Da das Tempo und die Bereitschaft die defensiven Aufgaben weiterhin voll fokussiert anzugehen stimmte, wuchs der Vorsprung kontinuierlich an. Jedes Viertel wurde dementsprechend mit mindestens + 21 Punkten gewonnen. Hinzu kam, dass in diesem Spiel auch jeder offensiv Verantwortung übernehmen wollte. Das brauchen wir für die anstehenden Aufgaben auch weiterhin; denn die weiteren Gegner werden uns deutlich mehr abverlangen. Endstand: 96-15.

Kuchen backen muss nach diesem Spiel keine der 2. Damen: Zum einen wurde die 100-Punkte-Marke doch noch knapp verfehlt und zum anderen klappte das ab dem 2. Viertel ausgegebene Ziel: max. 4 Fouls pro Viertel. Jedes weitere Foul je Spielabschnitt hätte einen Kuchen bedeutet.

Nov 052018
 

Das vierte Saisonspiel führte uns nach Elmshorn. Mit guten Erinnerungen an das letzte Spiel gegen diese Mannschaft, aber auch mit dem Wissen um die Spielanlage des Gegners und den damit verbundenen Defenseaufgaben, ging es ins Spiel.

Der Start gelang uns leider nicht – der Gegner schenkt uns bis zur 3. Minute bereits 2 Dreier ein und damit war eines unserer Verteidigungsprobleme bereits identifiziert. Offensiv fanden wir hingegen nach zähem Beginn im Verlauf des Spiels immer besser unseren Rhythmus. Dem anfänglichen Rückstand liefen wir allerdings bis zum Spielende hinterher und konnten aufgrund eines weiteren Defenseproblems nicht auf die Siegerstraße abbiegen. Hier müssen wir zukünftig in der Lage sein, schneller und konsequenter Vorgaben umzusetzen. Fürs nächste Spiel nehmen wir den offensiven Rhythmus, das gegenseitige Unterstützen und Anfeuern mit und werden in der anstehenden Trainingswoche intensiv an unserer Verteidigung arbeiten.

Viertelstände: 14 – 19; 24 – 34; 38 – 53; 55 – 69

Es spielten: Kristina, Meta, Mona, Toni, Marina J.-G., Sinikka, Jasmin, Kathrin, Annabel und Marina K.