Oct 152017
 

Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Wir haben uns zu Anfang richtig schwer getan. Es ging nichts, aber auch wirklich kein Wurf in den Korb. Egal von welcher Position, egal wer warf – alles war daneben. Offensiv-Rebound war woanders. Der Gegner machte 17 Punkte, gut verteilt auf 5 Spielerinnen. Spielstand 10:17 nach dem ersten Viertel. Es gab nichts zu beschönigen, weder vorne noch hinten lief es.

Das zweite Viertel wurde immerhin gewonnen zum Halbzeitstand von 27:31; wir waren immer noch tief. Aber dann lief es nach dem Seiten- und Korbwechsel besser: 20:12 und 25:3. Das Ergebnis von 72:46 war schmeichelhaft. Ich muss meinen Frauen aber zugute halten, dass sie sich in ein solches Spiel hineinarbeiten können, schlau spielen, wenn es drauf ankommt, und in den letzten 20 Minuten wirklich schöne Passkombinationen gezeigt haben. Und die Bälle fielen dann auch durch die Reuse! Ohne geht’s nicht.

Heute waren wir nur zu acht, weil 4 wg. Krankheit, Urlaub und Dienstreise fehlten. Unsere Zweite spielte zeitgleich in Hamburg.

Hier die Statistik: Lewke (2), Krissi (9, 1:2), Janine (5, 1:4) mit tollen Assists, Benita (15, 1:4) mit späterem hübschen Zusammenspiel mit Astrid (25, 1x3er, 2:2), Vera (7, 1:3), Ilka (2, 2:2) und Frauke (7, 1:2).

Oct 092017
 

Unsere Vorbereitung war dieses Jahr mittelprächtig, bedingt durch diverse Abwesenheiten der Spielerinnen – auch zum Hoppers Cup – und meinen langen Urlaub bis zum 20. September. Den Hoppers Cup konnten wir nur bestreiten mit Unterstützung von Marina aus unserer Dritten und von Pia, einer Ehemaligen. Unsere Zweite war zeitgleich auf einem anderen Vorbereitungsturnier, sodass von dieser Seite keine Hilfe zu erwarten war. Ohne Marina und Pia hätten wir absagen müssen, da der Samstag zu dünn besetzt gewesen wäre. Aber mein “yearly Coach für den Hoppers Cup” Thomas hat das Beste herausgeholt und den Turniersieg mit dem Team erspielt.

Im Vorfeld hatte es darüber hinaus 2 Trainingsspiele gegen das Oberligateam des HSV gegeben, ein Spiel gegen Kiel kam leider nicht zu Stande, da keine Mannschaft ausreichende Anzahl an Spielerinnen für die Fahrt zur jeweils anderen Stadt aufbieten konnte. Entsprechend holprig gestaltete sich das erste Saisonspiele gegen die 1. Frauen der BG Baskets aus Harburg.

17:22 stand es nach den ersten 10 Minuten. Beim Gegner landeten viele Bälle im Netz, auch zwei Kabinettstücke von Ina, die sonst die Harlems zeigen. Aber die Harburger Mannschaft war dünn besetzt angereist (nur 7 Spielerinnen) und so mussten wir weiter Tempo gehen, Druck machen und Geduld haben. Wir waren komplett besetzt (nur Jule noch im Urlaub) und konnten wechseln.

Bereits das zweite Viertel konnten wir gewinnen (17:12), allerdings war die Führung zur HZ noch dünn mit 34:30. Danach gab es einen 7:0-Lauf und endlich eine 2-stellige Führung. Dieses dritte Viertel war entscheidend und wurde mit 31:10 gestaltet. Im letzten Viertel konnten wir es dann etwas auslaufen lassen. Der Gegner war nun “platt”, erzielte nur noch 1 Feldkorb und vergab 8 von 10 Freiwürfen; Endstand 70:44.

Um ein ähnlich gutes Ergebnis wie in der letzten Saison zu erreichen (1. Platz mit nur einer Niederlage), müssen wir uns noch deutlich steigern. Ich baue auf bessere Trainingspräsenz und Zugewinn in Bezug auf Praxis von Spiel zu Spiel.

Es spielten: Lewke, Krissi (7, 1x3er), Janine (5, 1x3er), Laima, Benita (11, 3:4), Mona (4, 2:2), Emily (7, 1x3er), Vera (12, 1x3er, 1:1), Ilka (16, 1x3er, 1:3), Astrid (8, 2:2), Frauke und Carola.

Mar 062017
 

Von der 35. bis zur 38. Minute dominierte Astrid das Spielgeschehen und drehte fast im Alleingang, nur von einem Freiwurf Jojos und einem Korb der Rendsburgerin Barbara Leibfarth unterbrochen, das Spiel von einem 10-Punkte-Rückstand zum Ausgleich. Dankbar nahmen Janine, Jojo und Benita die Initiative auf und netzten ebenfalls ein. Der Gegner schien das erste Mal konsterniert und hatte außer einem Dreier in der letzten Minute von Emily Smith-Sievers nichts mehr entgegen zu setzen. Dieser war dann reine Ergebniskorrektur auf 55:52 für SCAL. Aber der Reihe nach!

Wir fuhren mit kleiner Truppe (davon zwei noch geschwächt von abgeschlossener Antibiotikaeinnahme) nach Rendsburg und hatten gehörigen Respekt vor dem Aufsteiger, der uns bereits im Hinspiel in eigener Halle alles abverlangt hatte. Die Statistik zeigt eine ausgeglichene Punkteverteilung, die jungen Rendsburgerinnen spielen schnell und gut zusammen. Gestern fielen auch die Bälle in die heimischen Körbe; bei uns leider von der 3. bis zur 7. Minute nicht, sodass wir schnell in Rückstand gerieten, bis uns Jule, die trotz überstandener Krankheit ein feines Spiel machte, mit einem Dreier wieder bis auf 5 heranbrachte. Und so war der folgende Spielverlauf eigentlich konstant bis zur 35. Minute: die Rendsburgerinnen legten vor, meist 5-7 Punkte, und wir kamen wieder heran; in der 13. und 15. Minute jeweils bis zum Ausgleich.

Die höchste Führung erzielten die Rendsburgerinnen mit 2 Freiwürfen durch Marlene Boll in der 35. Minute, bis siehe oben ….

Basis für den zugegebenermaßen glücklichen Sieg war neben Astrids traumhafter Quote in der Crunchtime die wache und aggressive Defense, die leider nicht über die gesamte Spielzeit abgerufen wurde. Der Gegner ist nicht gerade für 3-Punkt-Würfe bekannt und traf gegen uns gestern allein 8x von jenseits der Linie. Und auch die Trefferquoten – Jule einmal ausgenommen – waren nicht top. Krissis Konzentration vermuteten wir noch auf der Skipiste. Sie hatte viele tolle Aktionen, die leider nur zweimal zum Erfolg führten.

Wir hätten uns gestern nicht beschweren können, wenn wir die Punkte in Rendsburg gelassen hätten. Dem Aufsteiger gehört die Zukunft, die Mädels haben super gespielt. Aber wir stehen nicht umsonst an der Tabellenspitze. Und so bin ich auch ein bisschen stolz, dass meine Frauen das Spiel drehen konnten und einen Arbeitssieg daraus machten. Unsere Erfahrung, die den jungen Rendsburgerinnen für diese Spielsituationen noch fehlt, hat uns sicher geholfen.

Erfolgreich waren für SCAL: Krissi (4), Janine (4), Benita (4), Jojo (5, 1:2), Jule (14, 1x3er, 1:1), Astrid (20, 4x3er), Frauke (2, 2:2) und Carola (2).

Feb 272017
 

Nach einem wirklich katastrophalen Start lief es im zweiten Viertel deutlich besser mit 26:4. Auch die folgenden Viertel konnten wir mit 19:8 und 23:4 deutlich für uns entscheiden. Der Gegner aus Rostock hatte ab der 12. Minute nicht wirklich etwas dagegen zu setzen. Zu viel Verantwortung lastet auf zu wenig Schultern.

Bei uns war es dieses Mal genau anders. Unsere Topscorerin Astrid kam nicht gut ins Spiel, schaffte dann aber klug Raum für die Mitspielerinnen, die diesen immer häufiger nutzten. Entsprechend erfreulich war die Punkteverteilung: Krissi (8, 1x3er, 3:7), Janine (11, 1 x 3er), Laima (10), Benita (18, 4:5), Ilka (11, 1 x 3er), Jule (9, 3 x 3er, 0:2), Astrid (4) und Carola (6).

Vermutlich werden wir nächstes Wochenende in Rendsburg mehr gefordert. Ich bin gespannt.

Feb 122017
 

Die Lüneburger Mädels sind unsere hartnäckigen Verfolger, die Spiele immer eng und spannend. So entschied im Hinspiel in der LÜTT gerade ein Korb über Sieg und Niederlage (62:60 für SCAL). Entsprechend vorbereitet reisten wir am Samstagnachmittag nach Lüneburg; allerdings mit kleinem Kader, da noch im Vergleich zum Hinspiel die Schwangeren, Sandra und Maraike, fehlten, Jasmin nicht dabei war und gestern – wie schon im November – Janine und Carola absagen mussten. Mit kleiner aber feiner Besetzung trafen wir auf die dieses Mal fast komplette Lüneburger Truppe, die nur auf Nele Schmidt verzichten musste (verletzt).

Der Start ins Spiel gelang (wer meine Berichte kennt, weiß, dass mir dieses wichtig ist) mit 19:13 nach 10 Minuten. Der Vorsprung wurde dann bis zur HZ weiter ausgebaut auf 36:23. Wäre das schwache dritte Viertel nicht gewesen, hätten wir mit uns rundum zufrieden sein können (11:22). So aber wurde es noch einmal eng und spannend. Bis zur 33. Minute war der Spielstand ausgeglichen, bis wir dann einen 11:0-Lauf hinlegen konnten. Damit war das Spiel entschieden, Endstand: 65:58.

Mit spielentscheidend war aus meiner Sicht die tolle Verteidigungsleistung von Astrid in häufig kluger Zusammenarbeit mit den Teamkolleginnen. So konnte Annika Schröder, Topscorerin der Lüneburgerinnen und korbgefährlich von allen Positionen mit im Schnitt 13 Punkten pro Spiel (im Hinspiel erzielte sie 19 Punkte gegen uns) auf 6 Punkte gehalten werden. Dafür haute uns Katharina Oschmann, die im Hinspiel fehlte und die wir vielleicht deshalb nicht so auf dem Schirm hatten, 14 Punkte ins Netz und auch die flinke Bente Lademacher konnte wieder zweistellig gegen uns scoren (11, im Hinspiel noch 14).

Für uns bleibt weiter das Ziel, kontinuierlich vier gute Viertel zu spielen, den Rebound zu verbessern – besonders in der Offensive -, freie Bälle schneller zu erobern und mehr 100%ige zu verwerten. Insgesamt war der Sieg aber Ergebnis einer geschlossenen Teamleistung, auch wenn Astrid in der Defense erheblichen Anteil hieran hatte (zudem war sie einmal mehr unsere Topscorerin). Genannt werden soll dieses Mal auch Laima, die nach der langen Verletzungspause im letzten Jahr jetzt immer bessere Bindung findet, was sich vorne punktemässig zeigt und hinten durch erkämpfte Rebounds. Auch Ilka fand wieder zu ihrer gewohnten Trefferquote. Jojo glänzt vor allen Dingen mit klugen Pässen, bleibt für meinen Geschmack jedoch häufig noch unter ihren Möglichkeiten. Schön und wichtig war die schnelle Genesung von Benita, sonst wäre es nach der Absage von Carola auf den großen Positionen eng geworden. Krissi ist eine “Bank” in der Defense und hat in der Offense noch erheblichen Spielraum. Das kann ich auch zu Jule und Frauke sagen. Jule war krankheitsbedingt allerdings noch etwas angeschlagen; bei Frauke warten wir darauf, dass der “Knoten platzt” und sie ihre tollen Wurfquoten aus dem Training auf das Spiel transportiert.

Statistik: Krissi (4), Laima (10), Benita (9, 3:4), Jojo (6, 2:2), Ilka (15, 2x3er, 5:7), Jule (3, 1x3er), Astrid (18, 1x3er, 1:2) und Frauke.

Feb 052017
 

Die ersten 3 Punkte ließen wir dem Gegner, dann lief es bei uns rund im ersten Viertel. Mit 21:7 war die Duftmarke gesetzt. Zwar hatten wir vorne keine Einbrüche und punkteten mit 2 x 18 und wieder 21 relativ konstant, allerdings ließen wir dem Gegner ab dem 2. Viertel für meinen Geschmack zu viel Raum. Hier ist insbesondere Fabienne Fayaz zu nennen, die vielleicht gestern ihr Spiel der Saison abgeliefert hat mit 23 Punkten, davon 4 Dreiern. Überhaupt muss man den jungen Teams bescheinigen, dass sie sich im Laufe der Saison steigern und in der Rückrunde deutlich knappere Ergebnisse erspielen. Das war auch in unserer Begegnung so. Stand es nach dem Hinspiel noch 72:36, zeigte die Tafel gestern nach der Schlusssirene 78:56.

Für SCAL spielten am Samstagabend: Krissi (6, 1x3er, 3:6), Janine (6, 2:4), Laima (8), Jojo (17, 1:1), Jasmin (4, 2:4), Ilka (7, 3:4), Jule (2), Astrid (17, 1x3er, 4:4) und Carola (11, 3:5).

Jan 222017
 

Genau wie im Hinspiel Ende Oktober konnten wir uns mit 10 Punkten Vorsprung gegen HaHi durchsetzen. Allerdings fielen auf beiden Seiten nicht so viele Körbe wie noch bei der ersten Begegnung, mit 57:47 stand zum Schlusspfiff ein eher maues Ergebnis an der Tafel. Aber egal, der Sieg zählt, und für uns war es wichtig, einmal ein gutes 2. Viertel aufs Parkett zu bringen.

Das gelang mit 3 konstanten Viertelzeiten (15:10, 17:12, 17:13). Mit 49:35 vor der letzten Periode ist das Spiel zwar nicht gewonnen, aber eigentlich muss man nun nur noch alles richtig machen und schlau spielen. Unerklärlicherweise gelang dies nicht wirklich, aber der Gegner konnte es nicht nutzen und ließ vor allen Dingen an der Linie viel liegen (12% FW-Quote).

Die Quote sah bei uns viel besser aus (79%). Erfreulich war auch das phasenweise tolle Zusammenspiel, das sich aus Bewegung von Spielerin und Ball und gutem Timing ergab, Möglichkeiten wurden gesehen und genutzt. Auch die Punkteverteilung war OK; für die Mädels, die fast ausschließlich in der ersten HZ punkteten (Krissi und Jojo) sprangen in der 2. HZ dann Teamkolleginnen ein, die sich bis dahin zurückgehalten hatten (Jule und Ilka). Astrid verwertete konstant über die Spielzeit und war einmal mehr Topscorerin. Insoweit hat das Team unsere verletzte Benita, die im Hinspiel die meisten Punkte erzielte, gut vertreten. Trotzdem möchten wir sie schnell wieder dabei haben und hoffen, dass nur die übliche Bänderdehnung vorliegt.

Abschließend muss ergänzt werden, dass für unseren Erfolg hauptsächlich eine gute Verteidigung die Basis war. Dafür sprechen die 47 Punkte des Gegners, auch wenn zugegebenermaßen die Verwertung schlecht war (die war auch bei uns ausbaufähig). Die beiden Topscorerinnen konnten unter ihrem Schnitt gehalten werden, Sabrina L. sogar deutlich darunter. Auch die Reboundarbeit am Brett habe ich verbessert gesehen – zumindest in der Defensive.

Nächstes Wochenende sind wir spielfrei, bevor es dann am 04.02. um 19:00 Uhr in der LÜTT gegen Ahrensburg geht.

Gestern spielten: Krissi (8, 2:2), Janine (3, 1x3er), Laima, Jojo (11, 3:4), Ilka (8), Jule (7, 1x3er), Astrid (16, 1x3er, 3:4), Frauke und Carola (4, 0:2).

Jan 152017
 

Mit den 54 erzielten Punkten gestern gegen Wedel hätten wir das Spiel am vergangenen Sonntag in Harburg verloren. Von keiner Position fielen die Bälle in den Korb, die Defense war eher ein Begleitschutz. Erst nach der Halbzeit und deutlichen Ansagen wurde die Intensität der Verteidigung besser und jetzt gewannen wir auch die Viertelzeiten, wenn auch nur knapp. Zum Ende vergaben wir nach 2 wunderbaren Dreiern von Jule und Astrid, die uns einen 5-Punkte-Vorsprung bescherten, dreimal die Chance, den Sack zuzumachen. Harburg machte es zweimal besser und hatte den Ball dann nocheinmal für die letzten 7 Sekunden mit Einwurf im Vorfeld nach Auszeit. Wir waren vorbereitet und ahnten, welche zwei Spielerinnen für den finalen Abschluss bereit standen. Trotzdem gelang Ina Bergmann ein passabler Distanzwurf, der aber – aus unserer Sicht glücklicherweise – gegen die Korbaufhängung prallte und von dort in den Korb. Die Schiedsrichter waren hellwach und gaben die Punkte nicht. Glückliches Ende für uns mit 56:55.

Fazit nach diesem mäßigen Spiel in Harburg war, mehr Intensität und Tempo ins Training zu bringen. So war es, wir haben gut trainiert und entsprechend verlief der Auftakt gegen das junge Wedeler Team mit 22:10; genau genommen allerdings nur bis zur 5. Minute zum 13:2, bis mit den ersten Wechseln der Spielfluss unterbrochen war. Warum das zweite Viertel dann mit 3:10 völlig abriss, ist mir unverständlich. Die Wedler Mädels konnten dieses zum Glück für uns nicht wirklich nutzen (3:10) und erlebten im dritten Viertel dann dasselbe aus ihrer Sicht (17:3). Das letzte Viertel klang punktemässig auf Augenhöhe zum 54:39 aus. Das war ein Spiel mit – leider nur kurzen – tollen Spielphasen, vielen Fehlwürfen und unstabilen Abschlüssen und gefühlten 25 Turnovers auf beiden Seiten; deshalb auch die magere Punktausbeute bei recht hohem Spieltempo.

Samstag sind wir wieder in Harburg, dieses Mal bei HaHi. Da erwartet uns ein anderes Kaliber. Wir müssen uns steigern!

Zur Statistik gegen Harburg: Krissi (2), Janine (3, 1x3er), Benita (13, 3:4), Jojo (3, 1:4), Ilka (13, 1x3er, 0:1), Jule (5, 1x3er), Astrid (11, 2x3er, 1:2), Frauke (3, 1:1) und Carola (3, 1:2).

Gegen Wedel: Krissi (5, 1x3er), Janine (3, 1x3er), Laima (2), Benita (8, 2:5), Jojo (2), Ilka (10), Jule (6, 1x3er, 1:3), Astrid (13, 1:2), Frauke (3, 1:1) und Carola (2, 0:1).

Dec 122016
 

Zwar müssen Lüneburg und der ETV noch gegeneinander antreten, doch die Tabellenführung ist uns bis zum Jahreswechsel nicht mehr zu nehmen. Ob es so erfolgreich in der Rückrunde dann weiter gehen wird, werden wir sehen. Im Moment fühlt es sich in etwa so an: wer nicht schwanger ist oder gerade entbunden hat, ist krank oder verletzt.

Auch gestern sind wir beim ETV, einem der starken Aufsteiger, mit den letzten tapferen Acht, davon zwei noch arg angeschlagen (Frauke und Carola), aufgelaufen. Vielleicht lag es daran, dass über das letzte Viertel der Mantel des Vergessens zu legen ist. Auch das zweite Viertel war mau, das 3. und 4. Viertel dann passabel. Insgesamt also ein eher schwacher Abschluss der Hinrunde mit einem Sieg, der trotz zwischenzeitlicher nur knapper Führung aber nie wirklich in Gefahr war. Entsprechend niedrig fiel das Ergebnis mit 58:45 aus unserer Sicht aus.

Die folgende Statistik ist mit “?” zu versehen, da sie zwar dem Spielbericht entspricht, nicht aber der Realität. Leider war das Niveau des Kampfgerichts (wurde z.T. von den Schiedsrichtern ausgetauscht) noch schwächer als das des Spiels.

Krissi (4, 1:2, 1x3er), Benita (10, 4:4), Jojo (12), Ilka (7, 1:1), Jule (13, 3x3er), Astrid (10), Frauke und Carola (2).

Nov 272016
 

BBC Rendsburg - SunsIch war gespannt auf das mir unbekannte Team aus Rendsburg (meine Frauen hatten bereits auf dem Hoppers Cup erste Eindrücke gewonnen) und hatte mich auf ein Spiel auf Augenhöhe gefreut. Und genau so gestaltete es sich. Trainerin Ehresmann war mit vollem Haus angereist, hatte Tempo verordnet und wechselte fleißig durch. Die Mannschaftsstatistik beim BBC zeigt keine herausragende Akteurin, eher mannschaftliche Geschlossenheit; insoweit also ein ähnliches Bild wie bei uns.

Die Schiedsrichter ließen Tempo, Spielfluss und Kampf zu und hielten ihre Linie. Am Ende hatte jedes Team 12 Mannschaftsfouls (entsprechend wenige Freiwürfe gab es) – bei vielen Spielen steht die 2- bis 3-fache Zahl auf dem Spielbericht. Dem über 40 Minuten hochgehaltenen Tempo geschuldet war wohl die auf beiden Seiten hohe Fehlwurfquote. Beide Teams hätten mühelos 30 Punkte mehr erzielen und so auch das schnelle Spiel dokumentieren können.

Egal, am Ende zählt nur der Sieg, und dafür braucht es 1 Punkt mehr als der Gegner erzielen konnte. Dass es am Ende dann 14 Punkte waren, verdanken wir einem 10:0-Lauf in den letzten 4 Minuten des dritten Viertels vom 34:34 zum 44:34 vor der letzten Spielphase (hier war Astrid ganz stark). Für die letzten 10 Minuten hieß es dann, schlau spielen, Zeit von der Uhr nehmen, Erfahrung einbringen. Und das klappte gut. Ilka, die bis dahin punktemässig noch nicht in Erscheinung getreten war, erzielte ihre 6 Punkte in dieser entscheidenden Phase, was nicht heißen soll, dass Ilka das Spiel gewonnen hat. Das war, wie ihr der folgenden Statistik entnehmen könnt, wieder eine Mannschaftsleistung. Der Endstand zeigte 62:48.

Und dann muss erwähnt werden – und das kommt so häufig zu kurz, weil nicht mit greifbaren Daten erfasst, – dass die Grundlage des Erfolges in der Verteidigung lag. Und hierfür gibt es dann doch die entsprechenden Daten: Wir konnten alle Rendsburgerinnen punktemässig unter ihren bisherigen statistischen Werten halten; alle bis auf Lea Schleth, die ihren Wert mit 15 Punkten mehr als verdoppelte. Und das war auf unserer Seite eben anders. Die SCAL-Frauen bestätigten oder setzten sogar einen drauf.

Wir freuen uns auf das Rückspiel und hoffen, dass Janine (Knie) und Krissi (Knöchel) in 2 Wochen gegen ETV wieder dabei sind. Bei vier Schwangerschaften – sorry und Glückwunsch Vera, Joris Jul ist am Dienstag auf die Welt gekommen, also nur noch drei und ein Wochenbett – dünnt sich der Kader etwas aus. Das Rendsburger Team ist auf jeden Fall eine Bereicherung der Liga und wird sich bei dem ausgeglichenen Kader und der Spielanlage im Tabellenkopf festsetzen.

Für SCAL kämpften und siegten zusammen: Krissi (9, 1x3er), Laima (6), Benita (10, 4:4), Jojo (11, 1:2), Ilka (6), Jule (8), Astrid (10, 2:2), Carola (2, 0:1) und Jasmin, die trotz kräftezehrenden Einsatzes im zweiten Team direkt vor unserem Spiel dabei war und aushalf.