Dirk Panten

Nov 092018
 

Die DISTRICT BOYS haben gegen Uetersen die erste Niederlage der Saison hinnehmen müssen. Am Ende 65:73. Maßgeblich dafür war ein schwaches zweites Viertel, in dem allein 27 Punkte kassiert wurden – so lag man zur Halbzeit schon recht deutlich mit 29:48 zurück.

Die zweite Halbzeit war dann deutlich besser, insbesondere die Verteidigung, so dass man noch einmal dichter rankam, ohne Uetersen jedoch richtig gefährlich werden zu können.

Dennoch bleibt insgesamt eine gute Leistung zu attestieren; in der letzten Saison setzte es noch zwei recht deutliche Niederlagen.

Punkte: Sascha 14 (2 Dreier, 6/7 FW), Michi 13 (1 Dreier, 0/3 FW), Götz 12, Daniel 10 (2/2 FW), Volker 6 (1 Dreier, 1/1 FW), Dirk 6 (3/4 FW), Papi 2 (2/2 FW), Alex 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 15:21 / 14:27 / 13:6 / 23:19

Freiwürfe: 14/20 = 70%

Okt 212018
 

In einem hart umkämpften Spiel haben die DISTRICT BOYS sich gegen SV Polizei mit 67:57 durchgesetzt. Gegen nie aufgebende Gegner wurde den DISCTRICT BOYS alles abverlangt, letztlich aber noch sicher nach Hause gebracht.

Schon die Anreise war nicht ganz frei von Komplikationen, für beide Mannschaften, denn der reguläre Eingang war versperrt und so mussten alle zwar nicht in Polizeigewahrsam aber zumindest unter polizeilicher Aufsicht über das Gelände der Polizei von hinten die Halle erreichen. Kommt auch nicht jeden Tag vor.

Zwar hatten die DISCTRICT BOYS konzentriertes Warmup betrieben, der Beginn gehörte jedoch den Gastgebern. Nach dem ersten verwandelten Freiwurf der DISCTRICT BOYS hieß es erstmal „eins-zwei“ aus der Ecke, dann „drei-fünf“ aus der Ecke, doch schon hier zeigt sich textsicheren Eurodance-Kennern, dass der Flow bereits hier eingedämmt war und es nicht so einfach mit alten Gecks oder sogar guter Nacht weitergehen sollte, denn nach schnell genommener Auszeit kamen nun die DISCTRICT BOYS besser ins Spiel. Sprich, mit Würfen von außen. Die Bälle fielen gut, so dass eine 6-Punkte-Führung herausgespielt werden konnte, die bis Viertelende Bestand hatte.

Es zeigte sich jedoch schnell, dass Polizei egal bei welchem Spielstand, stets Vollgas gab und sich nicht eine Sekunde hängen ließ. Dies bedeutete unbedingte Aufmerksamkeit der DISCTRICT BOYS, die jedoch weiter gegeben war. Hier zeichnete offensiv vor allem Stephan verantwortlich, der 11 seiner Punkte in diesem Abschnitt erzielt, davon 3 Dreier. Da zudem auch noch die Defense der DISTRICT BOYS in dieser Phase sehr sicher stand, gingen die DISTRICT BOYS mit einer erstmal beruhigenden 39:26-Führung in die Halbzeit.

Im dritten Viertel ging der Spielrhythmus der DISTRICT BOYS dann etwas verloren. Der Ball lief nicht mehr so gut, einige Ballverluste kamen hinzu und der Gegner witterte seine Chance. Er spielte dazu auch (noch) physischer, was von manchen schon fast als Polizeigewalt wahrgenommen wurde, zumindest aber dazu führte, dass die DISTRICT BOYS leicht ins Schwimmen kamen und von Minute 24 bis 28 keinen einzigen Punkt mehr erzielten. Polizei wiederum kam zu keinem einzigen Feldkorb, sondern stand ausschließlich an der Freiwurflinie und konnte so auf 38:45 verkürzen – bis zur 28. Minute, denn da drehten die DISTRICT BOYS den Spieß um, zogen in der Defense an und punkteten vor allem auch wieder offensiv und zwar so gut, dass bis Ende des Viertels noch 9 Punkte verbucht wurden und die Führung sogar noch auf 54:38 ausgebaut werden konnte.

Doch auch das war kein Grund für Polizei aufzugeben oder gar den Freund und Helfer zu spielen – im Gegenteil. Es wurde noch mal alles in die Waagschale geworfen, tatsächlich auch nochmal auf 51:58 verkürzt. Die Center der DISTRICT BOYS hatten Schwerstarbeit zu verrichten, doch mit vereinten Kräften wurde das Spiel dann am Ende doch noch sicher mit 67:57 nach Hause geschaukelt.

Fazit: Ein sehr physisches Spiel, das wirklich alles abverlangte. Im dritten Spiel außerdem den dritten Topscorer, diesmal Michi mit 17 Punkten, der dazu noch offensiv und vor allem defensiv unglaublich viele Rebounds sicherte und so dafür sorgte, dass die Lufthoheit bei den DISTRICT BOYS blieb.

In zwei Wochen geht es dann zuhause gegen Uetersen weiter, vorher spielen noch die OLD BOYS gegen den Meister aus Bramfeld.

Punkte: Michi 17 (1/6 FW), Stephan 16 (3 Dreier, 1/2 FW), Götz 10 (2 Dreier, 2/3 FW), Daniel 9 (3/6 FW), Dirk 6 (0/2 FW), Tobi 4 (1/2 FW), Volker 3 (1/2 FW), Olav 2 (0/4 FW), Peter, Papi.

Viertel aus Sicht der DISCTRICT BOYS: 22:16 / 17:10 / 15:12 / 13:19

Freiwürfe: 10/29 = 35%

Okt 152018
 

Die OLD BOYS haben ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Am Ende hieß es in Harburg 68:56.

Statt Sonntag Abend Tatortzeit hieß es für 10 OLD BOYS Punktspiel in Harburg. Es entwickelte sich allerdings kein Hitchcock, langweilig war es aber auch auf keinen Fall. Die Gastgeber, gegen die die OLD BOYS in der letzten Saison einmal verloren hatten, erwiesen sich als harte Nuss. Dank einer recht guten Trefferquote (anfangs breit verteilt, später zugespitzt vornehmlich auf Götz und Sascha😊) konnten die OLD BOYS jedoch dagegenhalten, ohne sich entscheidend absetzen zu können. Zur ersten Viertelpause betrug die Führung knappe 3 Punkte (16:13), die bis zur Halbzeit verdoppelt werden konnte (35:29).

Nach der Pause stellt Harburg kurzzeitig seine Verteidigung um – das nutzten die OLD BOYS um sich binnen vier Minuten auf 47:32 abzusetzen. Doch im Anschluss war man sich vielleicht zu sicher oder die Gastgeber gaben sich noch lange nicht geschlagen – die Führung schmolz genauso schnell wieder zusammen, so dass die OLD BOYS auch ins dritte Viertel mit sechs Punkten Vorsprung gingen (48:42). Doch die OLD BOYS ließen im Schlussviertel nichts mehr anbrennen und setzten sich schließlich mit 68:56 durch. Somit konnten beide Saisonspiele gewonnen werden und die OLD BOYS befinden sich in bekannten oberen Tabellenregionen wieder. Das nächste Spiel dürfte jedoch ein deutlich schwierigeres Kaliber werden, trifft man doch auf den amtierenden Meister aus Bramfeld.

Punkte: Götz 24 (3 Dreier, 3/4 FW), Sascha 15 (1 Dreier), Axel 6 (2/4 FW), Daniel 6, Dirk P. 6 (2/6 FW), Peter 4, Hubi 3 (1/ FW), Dirk A. 2, Toni 2 (2/4 FW), Volker.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 16:13 / 19:16 / 13:13 / 20:14

Freiwürfe: 10/20 = 50%

Sep 252018
 

Die DISTRICT BOYS haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. In einem lange Zeit offenen Spiel wurde aufgrund einer starken Schlussphase am Ende deutlich mit 76:55 gewonnen.

Zunächst entwickelte sich ein Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Die DISTRICT BOYS hatten zwar einige gelungene Aktionen, aber so richtig treffsicher gestaltete es sich nicht. Dafür hatte man den Gegner in der Verteidigung weitgehend unter Kontrolle, auch wenn dies insbesondere in Form des extrem schnellen Aufbauspielers gar nicht so einfach war. Folgerichtig gingen die DISTRICT BOYS mit einer sehr knappen Führung (14:12) in die Viertelpause. Und auch in der zweiten Halbzeit ging es ähnlich ausgeglichen weiter. BCH machte dabei primär seine Punkte durch verhältnismäßig leichte Punkte unter dem Korb, die Verteidigung war ein wenig anfälliger, dafür fiel vorne auch ein bisschen mehr rein. Auch weil die DISTRICT BOYS ihrerseits viele Bälle im Nachfassen reinmachen konnte. 30:30 zur Halbzeit verdeutlichte das ausgeglichene Spiel. Da die Schiedsrichter jedoch konsequent auf beiden Seiten eine relativ strikte Linie pfiffen, bekamen die Gastgeber schon etwas Foultrouble – der erwähnte Aufbauspieler hatte bereits zur Halbzeit vier Fouls. Und spielte daher auch im dritten Viertel erstmal nicht mit.

Das war zunächst noch nicht zu spüren, das Spiel blieb weiterhin ausgeglichen (45:42 in Minute 29), ehe die DISTRICT BOYS zum Ende nochmal einen drauflegten und mit 50:42 zum Ende des dritten Viertels die erste höhere Führung markierten. Zu Gute kam außerdem die gut funktionierende Rotation. Jeder Spieler konnte sich sofort einbringen, zudem war Bewegung im Angriff und das Team war – und blieb – fokussiert. Denn die folgenden Minuten wurden genutzt, um die Führung weiter auszubauen (59:44 in Minute 33). Der nun wieder auf dem Platz stehende Aufbauspieler von BCH machte zwei schnelle Körbe, weshalb Coach Kuhlmann schnell eine Auszeit nahm, um den Schwung zu bremsen. Mit Erfolg: Nachdem BCH noch einmal auf 49:61 verkürzen konnte, hatten sie am Ende der Offensivkraft der DISTRICT BOYS nichts mehr entgegenzusetzen und schienen auch bei der Kraft nachzulassen, während die DISTRICT BOYS noch frisch wie zu Beginn agierten (finde den Fehler 😊).

Am Ende hieß es dann noch sehr deutlich 76:55. Hervorzuheben ist das wirklich sauber verteilte Scoring sowie die Tatsache, dass dieses Mal andere Spieler zu den Topscorern zählten als beim letzten Spiel. Das zeigt, dass wirklich jeder seinen Teil zum Erfolg beitragen kann und beiträgt.

Nach einer kleinen Schaffenspause geht es erst am 21. Oktober gegen Polizei weiter. Zuvor spielen die OLD BOYS noch bei SGHB. Die OLD BOYS konnten übrigens selber ihr erstes Spiel bei GFL gewinnen. Eine relativ einseitige Begegnung wurde am Ende mit 79:43 gewonnen.

Punkte: Olav 14 (2/4 FW), Götz 12 (2/4 FW), Michi 11 (1/2 FW), Stephan 11 (1 Dreier, 4/5 FW), Sascha 9 (1 Dreier), Tobi 8 (1 Dreier, 1/1 FW), Dirk 7 (3/4 FW), Daniel 4 (0/2 FW), Alex & Volker (DNP).

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 14:12 / 16:18 / 20:12 / 26:13

Freiwürfe: 13/22 = 59%

Sep 192018
 

Die DISTRICT BOYS konnten das erste Spiel der neuen Saison erfolgreich gestalten. In der „Heim“halle Tangstedter Landstraße hieß es am Ende nach einer konzentrierten Leistung 65:57, ein gelungener Auftakt. Die OLD BOYS, die eigentlich am Tag zuvor ihre Premiere für die Saison 2018/19 geben sollten, trafen in ihrem Spiel gegen KKNT keinen Schiedsrichter an, so dass das Spiel ausfallen musste.

Damit war bereits das ganze Portfolio der OLD BOYS und angeschlossener Produktlinie abgedeckt. Fachleute erkennen hier bereits eine Bereinigung des Produktportfolios. Und in der Tat wurde die Line „CIRCLE BOYS“ vom Markt genommen. Keinesfalls wegen ausbleibendem Erfolg, wie Insider bestätigen. Vielmehr gab es „zu starke Kannibalisierungseffekte“, die sich wiederum auf die OLD BOYS auswirkten. Es kam zu schleichenden Punktrückgängen, nachdem die Marke bis zum Jahreswechsel 2017/18 an sich glänzend da stand und an der Marktführerschaft (Meisterschaft) kein Zweifel bestand, ließ die Performance stetig nach und am Ende folgte das Undenkbare: Kein Meistertitel bei der Ü35, das erste Mal seit Bestehen der Ü35 Punktrunde.

Über die Ausrichtung der Marke gab es durchaus unterschiedliche Auffassungen, diese konnten aber bei einem Grillworkshop beim Bierwart geklärt werden. „Klar ist, dass wir wieder unseren Markenkern, die Ü35 stärken wollten, ohne jedoch unsere DISTRICT BOYS Line außen vor zu lassen“, erklären Insider. „Zum einen können wir es unseren Aktionären und auch unseren Zuschauern nicht zumuten, eine so etablierte Marke wie die OLD BOYS nicht weiter zu pflegen“ sagen Personen, die der Mannschaft nahestehen, ihren Namen jedoch nicht im Internet lesen wollen. „Zum anderen wollten wir eine Lösung haben, die es sowohl dem Markenkern OLD BOYS als auch Produktlinien erlauben, selbstständig eine erfolgreiche Performance hinzulegen und das ganz ohne Kannibalisierungseffekte, sondern eher als aufeinander aufbauende, miteinander verzahnte Produkte.“ Man darf gespannt sein.

Dies aber nur als kurzer Einschub zum Hintergrund der diesjährigen Aktivitäten rund um die OLD BOYS.

Gegen Ottensen stand wie erwähnt für die DISTRICT BOYS nun das erste Heimspiel an. Der Gegner, überwiegend noch relativ junge Spieler, machte sich mit einem beeindruckenden Aufwärmprogramm warm (da wäre für den einen oder anderen auf Alstertaler Seite evtl. schon mit „Rücken“ Schluss gewesen). Die DISTRICT BOYS dagegen erst einmal klar machen, wer sie wirklich sind (zuvor war von der U12 die Frage aufgeworfen worden: „Ist das hier die Ü80“?).

Alt aus sahen die DISTRICT BOYS jedoch nur ganz am Anfang, denn Ottensen fand besser ins Spiel, 8:2 hieß es nach 3 Minuten. Drohten die DISTRICT BOYS hier böse unter die Räder zu kommen und mit dem Tempo überfordert sein. Mitnichten! Langsam fand man besser ins Spiel, zunächst hieß es noch 8:13, aber dieser Rückstand wurde bis zum Viertelende in ein 18:13 umgewandelt. Hilfreich dabei insgesamt 3 Dreier von Stephan und Jan, sowie eine engagierte Verteidigung.

Die wurde auch fortgesetzt, die Würfe fielen weiter gut (sogar Freiwürfe) und es wurde hinten nicht viel zugelassen. Zur Halbzeit stand es daher sogar 38:25 für die DISTRICT BOYS.

In der zweiten Halbzeit ließ die Wurfquote etwas nach, dennoch konnte der Vorsprung im 3. Viertel gehalten werden, erst durch einen Dreier am Ende (auf 37:49) ging dieser Abschnitt knapp verloren.

Im letzten Viertel ließen die Kräfte etwas nach. Dennoch gelang es den DISTRICT BOYS immer wieder, schwächere Phasen mit überlegtem Spiel auszugleichen, so dass Ottensen nicht mehr auf Schlagdistanz kam. So feierten die OLD BOYS am Ende einen verdienten 65:57 Erfolg, bei dem jeder seinen Anteil hatte. Hervorzuheben ist das ausgeglichene Scoring und eine wirklich in allen Bereichen konzentrierte (ging schon beim Warm up los) und disziplinierte Leistung (und das Beste ist: Die Strafkarstenliste erweitere sich trotzdem um 2 Kästen!)

Bereits am Freitag geht es für die OLD BOYS bei GFL dann endlich los und am Sonntag spielen die DISTRICT BOYS bei BCH3.

Punkte: Stephan 15 (4 Dreier, 3/5 FW), Jan 13 (1 Dreier, 2/4 FW), Daniel 10 (1 Dreier, 1/2 FW), Dirk 10 (4/5 FW), Götz 8 (4/4 FW), Michi 4 (0/2 FW), Peter 2, Alex 2 (2/2 FW), Olav, Axel.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 18:13 / 20:12 / 10:12 / 16:20

Freiwürfe: 16/24 = 67%

Mrz 082018
 

Die IT der OLD BOYS meldet: Nach den Norddeutschen Meisterschaften ist es zu einem kompletten Systemausfall gekommen. So konnten mehrere Updates nicht eingespielt werden.

Mit den folgenden Anpassungen ist dies nun behoben (siehe für nährere Informationen das Systemprotokoll am Ende des Berichtes).

Was haben wir gemacht?

Am Wochenende nach den Norddeutschen Meisterschaften war der gesamte Speicher der OLD/DISTRICT/CIRCLE Festplatte belegt. Mehrere parallel laufende Routinen stellten das gesamte System des OLD BOYS Konstruktes in Frage, fast zeitgleich musste das MARI Patch HTB und das Seminar UET eingespielt werden. Die OLD BOYS IT stand indes vor einem Rätsel, da diverse Einheiten auf der Festplatte eigentlich frei zu sein schienen, aber entweder kaputt oder gar nicht vorhanden waren. Auch der WhatsApp-Server war von diesen Ausfällen betroffen und konnte kaum gefüllt werden.

Letztlich gelang es aber beide Updates einzuspielen, wobei das im HTB komplett erfolgreich war. Das Uetersen-Update, das sehr groß war, lief hervorragend an, nachdem jedoch die Hälfte installiert war, hakte das System etwas, so dass es hier nicht ganz erfolgreich war. Nichtsdestotrotz wurde von der IT ein Haken dran gemacht – war unter den gegebenen Kapazitäten absolut okay!

Zwei Tage später wurde noch einmal ein Update bei den CIRCLE BOYS durchgeführt. Wie schon beim ersten Versuch erwies sich das Towers-Paket als zu stark für die Systemanforderungen der CIRCLE BOYS. Leider war (erneut) kein Sonderfeature Willoughby enthalten.

Auch in der Folgewoche hieß es gleich zweimal Neuigkeiten einspielen. Das „El Clásico“ Paket, normalerweise eine reine Routinemaßnahme in der HSEN, erwies sich dieses Mal als äußerst widerspenstig. Das lag an den beiden neuen Features, Schönfeld und Große, die der Programmierer unter dem Arbeitstitel „Duchstein-Festival“ eingebaut hatte. Das OLD BOYS System wurde so vor ungewohnte Herausforderungen in Sachen Schnelligkeit gestellt und geriet ins Stocken. Trotz aller Bemühungen konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden – doch auch hier machten die Programmierer einen Haken an die Sache, da das OLD BOYS System insgesamt weiter im Soll ist und sich insgesamt stabil zeigt.

Last but not least gab es dann noch ein weiteres Update bei den DISTRICT BOYS: Um einen kompletten Absturz des Systems zu verhindern (mit der Gefahr, aus DISTRICT einen CIRCLE werden zu lassen), wurden alle Ressourcen abgerufen – doch auch hier gab es im Vorfeld leichte Probleme bei der Aktivierung und zudem Probleme mit dem WhatsApp Dispatcher, der äußerst wenig Traffic zeigte. Dank des Einsatzes der Beteiligten gelang es aber am Ende doch noch, genügend Speicherplatz freizumachen. Das BCH Patch erwies sich aber, wie schon bei der letzten Aktivierung, als äußerst hartnäckig. Es musste viel Arbeit investiert, feingetuned und letztlich sich ordentlich angefeuert werden, um endlich auch hier einen Haken dran machen zu können.

Fazit: 5 Updates, nicht alle komplett installiert, aber so gelaufen, dass alles weitere für die kommenden Wochen gut zu bewerkstelligen sein sollten. Obwohl: Am Wochenende stehen schon wieder zwei neue Updates an… Kenner können sich im folgenden die einzelnen Parameter der letzten Aktualisierungen genau durchlesen…

 

BCH3: BJ 16 (6/12 FW), Tobi D. 14 (1 Dreier, 5/7 FW), Daniel 12 (0/2 FW), Nommi 11 (1 Dreier), Dirk 9 (1/3 FW), Timo 3 (1 Dreier), Alex 2, Volker 2 (2/2 FW), Axel, Max.

Freiwürfe: 14/26 = 54%

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 21:14 / 19:15 / 11:17 / 18:15

 

HAPI: Stephan 12 (2 Dreier), Volker 6, Daniel 6, Thorsten M. 6, Jonny 4, Axel 3 (1/2 FW), Tobi S. 2, Alex 2, Thorsten H. 2 (2/2 FW), BJ 2, Jan.

Freiwürfe: 3/4 = 75%

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 8:16 / 10:15 / 6:17 / 21:21

 

Towers: Nommi 20 (4 Dreier, 0/1 FW), Arne 13 (1/2 FW), Peter 6, Alex 6, Oleks 6, Patrick (0/2 FW), Papi.

Freiwürfe: 1/5 = 20%

Viertel aus Sicht der CIRCLE BOYS: 14:20 / 16:18 / 17:17 / 10:19

 

UET: Stephan 26 (4 Dreier, 4/4 FW), Götz 10 (2/4 FW), Nommi 7 (1 Dreier), Daniel 6, Jan 6 (1 Dreier, 1/2 FW), Dirk 4 (0/2 FW), Oleks 4, Peter.

Freiwürfe: 7/12 = 58%

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 18:21 / 21:21 / 11:22 / 13:23

 

HTB: Tobi D. 17 (3/7 FW), Arne 16, Timo 15 (1/2 FW), Michi 10 (0/2 FW), Axel 9 (1/4 FW), Thorsten M. 8, Julian 6 (2/2 FW), Papi 1 (1/2 FW).

Freiwürfe: 8/19 = 42%

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 25:10 / 21:16 / 26:19 / 10:10

 

Feb 182018
 

Die OLD BOYS sind bei der Norddeutschen Ü40 Meisterschaft in der Vorrunde ausgeschieden. Trotz großen kämpferischen Einsatzes langte es in der starken Gruppe A nicht zu einem Sieg.

Im ersten Spiel des Turniers trafen die OLD BOYS auf den Gastgeber aus Einfeld. Dieser trat –  wie an eiligen Unterschriften kurz vor Spielbeginn festzustellen war – mit einer erweiterten Schleswig-Holstein-Auswahl an (die sich im Laufe des Tages noch erweiterte). Die OLD BOYS starteten gut ins Spiel und führten 6:2, ehe Einfeld besser ins Spiel kam bzw. sich gegen die OLD BOYS immer wieder zweite Wurfchancen erarbeitete (bzw. die OLD BOYS kontrollierten nicht die Defensivrebounds) und auch von außen anfingen zu trafen (wobei egal aus welcher Distanz die Würfe alle nur zwei Punkte zählten, denn eine Dreierlinie war nicht vorhanden). So lagen die OLD BOYS nach 5 Minuten mit 8:10 hinten, ehe Einfeld noch einmal zulegte und am Ende der Halbzeit (das heißt nach 12 Minuten) mit 30:15 vorne lag. Die OLD BOYS haderten zu der Zeit zu viel mit der robusten Spielweise der Einfelder. Erst in der zweiten Halbzeit ging man damit besser um, und ließ in den ersten vier Minuten nur einen Korb zu. Selbst konnte man aber auch nur 5 Punkte erzielen, und kurz danach hatte Einfeld wieder Oberwasser. Bei den OLD BOYS ging im folgenden fast gar nichts mehr und das Spiel ging deutlich verloren – 25:54, damit hatte man nun nicht unbedingt gerechnet.

Das nächste Spiel fand gegen den Abonnentsfinalisten Wolfenbüttel statt, der zuvor relativ deutlich Friedenau geschlagen hatte, ohne an die Grenzen zu gehen. Falls Wolfenbüttel jedoch geglaubt hatte, es würde so einfach weitergehen, lagen sie falsch. Denn erst einmal spielten nur die OLD BOYS und gingen 8:0 in Führung. Zwar kam Wolfenbüttel umgehend wieder heran (7:8), doch die Führung blieb stets bei den OLD BOYS und wurde bis zur Halbzeit beibehalten und sogar ausgebaut (21:16). Grund war eine starke, tief stehende Verteidigung, gegen die Wolfenbüttel nicht viel einfiel und wo auch nicht viel reinfiel, sowie ein ordentliches Offensivspiel und ja – durchaus auch streaky shooting 😊.

Der Auftakt zur zweiten Halbzeit ging jedoch daneben – durch drei schnelle Körbe der Wolfenbüttler, die nun ihre Verteidigung gegen den Ballvortrag und auf den ersten Pass erheblich intensivierten, lag man nach nur einer Minute plötzlich zurück. Die OLD BOYS sammelten sich kurz in einer Auszeit, doch punkten konnten weiterhin nur die Wolfenbüttler, die plätzlich 28:23 vorn lagen. Doch die OLD BOYS hielten gegen, kamen wieder zurück (auch begünstigt durch zwei technische Fouls der Wolfenbüttler) und lagen in Minute 17 29:28 vorn. Danach mussten die OLD BOYS jedoch – um kurz Anleihen beim Radsport zu nehmen – abreißen lassen, es traf nur noch Wolfenbüttel, die nun auf einmal doch Oberwasser hatten und in diesem bis Spielschluss weiter schwammen. Sie erzielten einen 20:0 Run, den OLD BOYS blieb nur noch der Ehrenkorb und am Ende eine doch noch recht deutliche 31:48 Niederlage. Dennoch boten die OLD BOYS eine hervorragende Leistung, in der alles reingeworfen wurde und zumindest gefühlt Wolfenbüttel das Herz zwischenzeitlich mal kurz in die Hose rutschte…

Dadurch dass Friedenau zuvor auch beide Spiele verloren hatte, ging es im Anschluss um die oft beschworene goldene Ananas bzw. den dritten Platz in der Gruppe.

Hier findet man eher Analogien zum Boxsport, bei dem zwei taumelnde Boxer aufeinander treffen. Beiden Mannschaften steckten die Spiele zuvor in den Knochen, es ging um nichts mehr, dennoch wurde nichts verloren gegeben und sich nichts geschenkt. Die erste Halbzeit geschah in Phasen: 4:0 OLD BOYS, 10:0, Friedenau, 8:0 OLD BOYS – bedeutete eine 12:10 Führung.

Auch danach ging es für die OLD BOYS gut weiter – sechs Punkte in Folge: 18:10! Danach verloren die OLD BOYS jedoch die Linie oder noch mehr die Kräfte, man ließ Friedenau wieder auf 28:20 davonziehen. Zwar konnte der Rückstand nochmal verkürzt werden, an der Freiwurflinie wurde jedoch ein bisschen was liegen gelassen und so hieß es am Ende unglücklich 30:34.

Drei Niederlagen sind natürlich nie so toll, dennoch wurden drei gute Spiele abgeliefert, gekrönt sicherlich von der Leistung gegen Wolfenbüttel, denen einiges abverlangt wurde (und die am Ende – wie immer, möchte man sagen – im Finale gegen Charlottenburg standen). Schade, dass es einige kurzfristige Absagen gab und man nicht in der anderen Gruppe spielte, in der die Chance auf das Halbfinale deutlich größer gewesen wäre, aber wie Lothar Matthäus  schon sagte: Wäre, wäre, Fahrradkette. Dann eben 2019…

Die Meisterschaften sind für die OLD BOYS daher nun vorbei, doch wie bei den Handballprofis (schon wieder ein Sportvergleich) gibt es auch für die OLD BOYS keinerlei Ruhepause nach einem solchen Turnier, im Gegenteil stehen am kommenden Wochenende bzw. Montag je ein Spiel der OLD BOYS, DISTRICT BOYS und CIRCLE BOYS an.

Es spielten (Punkte gegen Einfeld/Wolfenbüttel/Friedenau): Alex (2/-/-), Axel (-/-/2), BJ (3/8/4), Daniel (2/2/4), (Dirk (9/14/10), Götz (6/3/8), Malte (3/4/-), Papi (-/-/-), Perry (-/-/dnp (golden wedding decision), Volker (-/dnp/-)

Feb 112018
 

Die Ü45 aka VERY OLD BOYS haben bei den Norddeutschen Meisterschaften den 3. Platz belegt.

Im ersten Spiel ging es gegen den Ausrichter aus Halstenbek. Das Team trat quasi mit derselben Mannschaft an, die noch vom Ü40 Turnier bekannt war. Die VERY OLD BOYS starteten jedoch sehr stark in die Partie und entschieden auch die erste Halbzeit für sich (22:16). Im zweiten Viertel ging leider der Faden verloren und Halstenbek kam wesentlich besser ins Spiel, so dass es am Ende doch noch 36:47 hieß.

Im folgenden Spiel direkt im Anschluss gegen Rist Wedel lieferten die VERY OLD BOYS einen großen Kampf. Hier geriet man jedoch erst einmal ins Hintertreffen und lag auch zur Halbzeit mit 8:22 hinten. In der zweiten Halbzeit konnten die VERY OLD BOYS den Rückstand sogar etwas verkürzen. Wedel konnte jedenfalls auf keinen Fall hier den Fuß vom Gaspedal nehmen, sondern musste sich den Erfolg, der schließlich auch eingefahren wurde (34:21), hart erarbeiten (was daran zu erkennen war, dass im Anschlussspiel gegen die Hoppers aus Halstenbek dann ein paar Körner fehlten und das Spiel verloren ging).

Das letzte Spiel, das insofern von Bedeutung war, dass möglicherweise auch noch der Drittplatzierte nachrücken kann, fand gegen Lübeck statt. Hier legten die VERY OLD BOYS einen sehr starken Auftritt hin und siegten letztlich deutlich mit 40:24.

Fazit: Ein sehr ordentliches Turnier mit guten Spielen, bei denen Kleinigkeiten letztlich den Ausschlag gaben. Vielleicht klappt es ja doch noch mit der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

Am kommenden Wochenende geht es dann zu den Ü40 Norddeutschen Meisterschaften in Einfeld.

Dabei waren: Arne, Axel, Daniel, Götz P., Götz S., Hubi, Perry, Rober, Thorsten M., Volker und Coach Martin

Feb 052018
 

Die OLD BOYS haben im Heimspiel gegen SGHB eine unerwartete Niederlage hinnehmen müssen. Aufgrund eines schlechten Viertels hieß es am Ende 53:58.

Aufgrund der am kommenden Wochenende stattfindenden Norddeutschen Ü45 Meisterschaften konnte Coach Martin das Spiel zu Testzwecken nutzen und so stand ein Ü45 Kader (VERY OLD BOYS) zur Verfügung, angereichert um Sven und BJ (A BIT YOUNGER OLD BOYS) sowie Julian (YOUNG OLD BOY).

Der Start war jedoch holprig, die OLD BOYS lagen erstmal mit 3:9 zurück, ehe es besser lief und das Viertel mit 17:13 gewonnen werden konnte. Im zweiten Viertel lief es noch besser, der Ball lief ordentlich, die Würfe von außen saßen und auch in der Verteidigung wurde nicht viel zugelassen. Folgerichtig wurde auch dieser Abschnitt zugunsten der OLD BOYS entschieden – 34:23 nach zweimal 10 Minuten hätte bei den Ü45 Meisterschaften einen souveränen Sieg bedeutet, denn dort wird mit dieser verkürzten Spielzeit gespielt.

Aber im Ligabetrieb sind es eben 4 mal 10 Minuten und im folgenden Viertel gelang leider gar nichts mehr. Kein Wurf ging rein, wenig Bewegung – und noch dazu eine Verteidigung, die nicht funktionierte. So hatte Harburg nach 5 Minuten den Rückstand egalisiert (36:36) und ging sogar mit 7 Punkten in Führung (43:36). So einen 2:20 Antilauf muss man erstmal wegstecken, aber wenigstens wurde der Rückstand bis zum Ende des Viertel nicht größer – hier hieß es 39:46.

Im letzten Viertel lief es wieder besser. Zunächst wurde auf 44:46 verkürzt, in Minute 35 hieß es 48:48 – und das über drei Minuten. Hier zeigte sich unter dem Brennglas ein Manko, das sich aber schon in den Vierteln davor zeigte. Die Möglichkeiten von der Freiwurflinie, die zuhauf vorhanden waren, wurden liegen gelassen. So konnte Harburg wieder in Führung gehen, die OLD BOYS glichen aus, dann ging Harburg wieder in Führung, dann wurde erneute ausgeglichen – 53:53. Dann ging Harburg mit zwei verwandelten Freiwürfen in Führung, und dann wechselten die OLD BOYS den vierten Nicht-EU Ausländer ein und kassierten ein technisches Foul… Ach nee, das war eine andere Liga – aber es gab tatsächlich ein technisches Foul beim Stand von 13 Sekunden. Der Freiwurf wurde verwandelt, danach hatte Harburg den Einwurf, da war dann nicht mehr viel zu machen, stattdessen erzielten sie noch einen Korb. Spekulation, was passiert wäre, wenn die OLD BOYS noch den letzten Wurf gehabt hätten – aber es ist wie es ist.

Ausschlag gebend war neben dem dritten Viertel (alle anderen Viertel wurden gewonnen) sicher die viertelübergreifende Freiwurfschwäche. 10 von 32 (!) Freiwürfen sind natürlich zu wenig, zumal dann, wenn der Gegner aus deutlich weniger Freiwürfen mehr Punkte macht (14:19). Insofern ist der Sieg der Harburger verdient, aber es bleibt gar nicht viel Zeit, sich zu ärgern, denn bereits morgen treten die CIRCLE BOYS zuhause an und am kommenden Wochenende sind die erwähnten Ü45 Meisterschaften. Da reichen dann auch zwei gute Viertel zum Sieg aus. :-)

Punkte: Götz 11 (1/1 FW), BJ 8 (2/6 FW), Arne 6 (2/7 FW), Hubi 6 (2/6 FW), Volker 5 (1 Dreier, 2/5 FW), Thorsten M. 4, Sven 3 (1/3 FW), Axel 2, Julian, Papi 2 (0/2 FW), Perry 2 (0/2 FW).

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 17:13 / 17:10 / 5:23 / 14:12

Freiwürfe: 10/32 = 31%

 

Jan 252018
 

Fassungslosigkeit regierte bei den DISTRICT BOYS unmittelbar nach Abpfiff des Spiels gegen BWB2. Soeben hatte der Gegner mit der letzten Aktion in der letzten Sekunde des Spiels den letzten Korb erzielt, der die 70:72-Niederlage besiegelte.

Wer an schlechte Omen glaubt, hätte vielleicht schon beim Warm-Up fündig werden können. Denn wann passiert es schon mal, dass sich beim Aufwärmen ein Spieler verletzt (ab und zu, zumal bei Spielern im Ü35+ Alter)? Aber mit dickem Cut am Kinn – eher selten. Geschah aber genau so, so dass nur noch 8 spielbereite DISTRICT BOYS verfügbar waren. Aber auch das war machbar, denn der Gegner war nur zu siebt.

Und am Anfang deutlich ausgeschlafener. Oder andersrum, die DISTRICT BOYS verschliefen den Start komplett und gerieten nach 6 Minuten mit 3:15 ins Hintertreffen. Vorne fiel nichts rein und hinten kassierte man zu viele Punkte durch Fastbreaks.

Doch dann fingen sich die DISTRICT BOYS und konnten bis zum Viertelende auf 16:18 verkürzen. Und es ging gut weiter: Die DISTRICT BOYS bauten ihre Führung weiter aus, insbesondere weil besser verteidigt wurde und Buchholz hier nicht viel gestattet wurde. Zwischendurch lag man 31:23 in Führung, und zur Halbzeit hieß es immerhin 33:27. Das Spiel war dabei – abgesehen von der Anfangsphase – wirklich gut anzusehen, der Ball wurde gut bewegt (und das gegen Zone) – das einzige, was ausbaufähig war, war die Wurfquote; denn da ging einiges vorbei.

Dass das keine beruhigende Führung war, zeigte sich sofort zu Beginn der zweiten Halbzeit. Leider gab es wieder eine kurze Tiefschlafphase, die dafür sorgte, dass die sauer erkämpfte Führung binnen drei Minuten aus der Hand gegeben wurde (0:12 Run, 33:39). Erst danach kamen die DISTRICT BOYS wieder ins Spiel, taten sich aber nun gegen die Manndeckung des Gegners ungewohnt schwer. Das Spiel wogte nun eng hin und her, keine Mannschaft konnte sich bis zum Viertelende absetzen. Buchholz ging ins letzte Viertel mit einem 52:50 Vorsprung. 25 kassierte Punkte in einem Viertel sind natürlich deutlich zu viel und zeigten das größte Manko an diesem Tag, vor allem eben in der zweiten Halbzeit: Der Defensivrebound. Dadurch kam Buchholz immer wieder zu neuen Wurfchancen und machte das dann auch ziemlich gut.

Auch im letzten Viertel blieb es eng. Buchholz lag mit 61:58 vorn (Minute 33), ehe die DISTRICT BOYS zurückkamen und in Minute 36 mit 66:61 in Front lagen. Wer gedacht hatte, das war es nun, sah sich getäuscht. Buchholz kam wieder bis auf zwei Punkte ran (69:67) und ging dann mit einem Dreipunktewurf in Führung (69:70). In der letzten Minute überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst gab es aufgrund von Mannschaftsfouls Freiwürfe für die DISTRICT BOYS, von denen einer verwandelt werden konnte (70:70). Den letzten Angriff hatten nun die Gäste aus Buchholz. Der Ball wurde bewegt, die DISTRICT BOYS waren ob der Distanzschützen in Sorge, Buchholz bekam jedoch keinen Spieler richtig freigespielt, der Center verlegt den Ball, der Ball ist frei, er gerät aber wie auch immer in die Hände eines Buchholzer Spielers (der nicht gerade groß war), dieser geht hoch, netzt ein und das Spiel ist beendet; denn die Zeit ist abgelaufen…

Wie oben erwähnt, waren die DISTRICT BOYS fassungslos, dass der Ball nicht gesichert werden konnte. Ein bisschen fühlte es sich wie der Lucky Punch eines schon leicht taumelnden Boxers an; denn beim Gegner waren von sieben Spielern vier Spieler mit 4 Fouls verwarnt, einer bereits mit 5 Fouls draußen – in der Verlängerung hätte das durchaus den DISTRICT BOYS zum Vorteil gereichen können, aber da ist dann auch wieder schnell die Fahrradkette im Spiel. Glückwunsch jedenfalls auch an die Buchholzer, die das wirklich auch gut gemacht haben.

Ebenfalls oben erwähnt wurden schlechte Omen und wer dafür empfänglich ist, muss allmählich auch die Halle Eschenweg anzweifeln, in denen in dieser Saison für die DISTRICT BOYS bislang alle Spiele verloren gingen…

Eine ärgerliche Niederlage, die durch das Zustandekommen doppelt bitter ist und etwas ausblendet, dass es jede Menge sehenswerte Passagen gab. Insgesamt 45 kassierte Punkte in der zweiten Halbzeit sind aber einfach zu viel, aber es ist wie es ist.

Jetzt ist erstmal ein spielfreies Wochenende, ehe es am 03.02. für die OLD BOYS weitergeht und dann bald auch die Norddeutschen Meisterschaften der Ü45 und Ü40 stattfinden.

Punkte: Dirk 24 (1 Dreier, 3/7 FW), BJ 12 (4/7 FW), Sascha 11 (2 Dreier, 2/3 FW), Götz 7 (1/2 FW), Stephan 6 (2 Dreier), Thorsten M. 5 (3/4 FW), Volker 3 (1 Dreier), Daniel 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 16:18 / 17:9 / 17:25 / 20:20

Freiwürfe: 13/23 = 57%