Dirk Panten

Mrz 072020
 

Was wie ein magischer Zaubertrick aussah, gelang den OLD BOYS am Wochenende. Ein Spiel gespielt, und dabei gleich zwei Siege eingefahren? Wie, das fragt sich nun womöglich der ein oder andere Basketballfan. Die Erklärung ist vergleichsweise einfach: Das Dreierturnier wurde kurzfristig von HTB abgesagt, so dass dieses Spiel kampflos für die OLD BOYS gewertet wurde und somit nur noch ein Spiel gegen CONO anstand.

Dieses wurde gänzlich ohne Zaubertricks (abgesehen von der einen oder anderen magischen Kombination auf dem Spielfeld) gewonnen, sondern mit harter Arbeit gegen wacker mitspielende Gäste, die sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen gaben und immer dran waren. Die Spielzeit war aufgrund des Ausfalls der weiteren Spiele auf 4 x 10 Minuten erhöht worden, die Zeitregeln wurden jedoch an Kaderstärken und Alter der Beteiligten angepasst, so dass die Zeit (außer bei Freiwürfen und Auszeiten) durchlief.

Durchlaufen sollte auch schnell die Historie unseres Gegners: CONO darf zu Recht als Urgestein der Ü35-Liga bezeichnet werden und ist gefühlt schon immer dabei gewesen (Kenner wissen aber natürlich, dass sie zwischendurch auch mal ausgesetzt haben). Das Team, das meist in gelben Trikots aufläuft, hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich und ist bereits von mehreren Investoren übernommen worden. Startete das Team einst als Post (daher auch die gelben Trikots), so wurde es im Anschluss von der Fluggesellschaft Condor übernommen, die auch gleichzeitig das Namensrecht am Vereinsnamen erwarb. Wie aber bekannt sein dürfte, ist Condor selbst in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weshalb die polnische LOT eingestiegen ist. Diese hat die gelben Trikots belassen, jedoch frisches Kapital reingebracht, was dazu geführt hat, dass das Team mit einigen neuen Gesichtern verstärkt werden konnte. Während Investoren in anderen Sportarten durchaus kritisch begutachtet werden, ist dies bei den OLD BOYS natürlich nicht der Fall, im Gegenteil freute man sich auf das Duell zur nachmittäglichen Stunde.

Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem die OLD BOYS eigentlich immer leicht die Nase vorne hatten, sich jedoch nie deutlich absetzen konnten. Zunächst war Tobi D. kaum zu stoppen und auch Hubi ließ sich nicht lange bitten und netzte den einen oder anderen Ball ein. Schnell entwickelte sich hier ein Duell um die Topscorerschaft – am Ende setzte sich Hubi durch, weil er quasi bei jedem Freiwurf in Tobis Gedanken auftauchte…).

Es war jedoch mitnichten ein Spiel nur von zweien – alle trugen ihren Part bei und konnten sich am Ende auch auf dem Scoreboard eintragen. Defensiv gab es etwas Probleme bei den Rebounds, zudem wies CONO eine durchaus passable Quote von außen auf, auch jenseits der Dreipunktelinien.

Ins erste Viertel gingen die OLD BOYS mit einer knappen 14:12 Führung, die im zweiten Viertel etwas erhöht werden konnte (31:23), zur Halbzeit hieß es 31:25. Das war natürlich alles andere als beruhigend und es blieb knapp. Dann aber schienen sich die OLD BOYS absetzen zu können und erhöhten auf 43:32 in Minute 27. Nur drei Minuten später war dieser Vorsprung aber fast verspielt – auf einmal hieß es nur noch 45:43 – doch ein Dreier kurz vor Schluss erhöhte wieder auf 5 (48:43).

Im nächsten Viertel konnten sich die OLD BOYS durch gute Quoten von außen wieder absetzen auf 59:48. Doch erneut kam CONO durch einen 7:0 Run wieder auf 4 Punkte ran, so dass die OLD BOYS das Spiel mit Ü35-mäßigem Gepasse zu Ende brachten, ehe Tobi zum Abschluss doch noch mal zum Korb zog und die finalen Punkte machte.

Festzuhalten bleibt ein Spiel, das enger war als vorher vielleicht erwartet, in dem jeder sich auf dem Scoreboard eintragen konnte und seinen Teil zum Sieg beitrug. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. Vielen Dank an die Schiedsrichter, die trotz der Absage des Teams von HTB erschienen sind.

In der nächsten Woche geht es an selber Stätte gegen SCO und BSV zur Sache.

Punkte: Hubi 18 (4/4 FW), Tobi D. 14 (2/6 FW), Dirk 11 (1 Dreier, 2/2 FW), Thomas 8, Dirk A. 6, Tobi S. 3 (1/2 FW), Volker 2.

Viertel aus Sicht der OLD BOYS: 14:12 / 17:13 / 17:18 / 14:12

 

Feb 242020
 

Die OLD BOYS haben nach langer Pause zwei Siege einfahren können. Obwohl nur zu sechst angetreten, konnten sowohl in einer Neuauflage des „El Clásico“ gegen HAPI wie auch gegen SGHB zwei am Ende sogar recht deutliche Siege eingefahren werden.

Stand zwei Tage vor Spielbeginn noch nicht einmal eine konkrete Mannschaft fest, traten immerhin sechs OLD BOYS die Bergfahrt an. Mit „Big T.“ Thorsten H. boten die OLD BOYS nur einen etatmäßigen Big Man auf, aber der zelebrierte die ersten Aktionen derart, dass der Rest der OLD BOYS kurz an Kareem Abdul Jabbar erinnert wurde, so elegant sahen die Hakenwürfe aus. Da das ganze kombiniert wurde mit erfolgreichen Würfen von außen und nur ganz wenigen Turnovern, erspielten sich die OLD BOYS schnell eine Führung, die sie über die ganze Halbzeit beibehielten und letztlich mit 19:11 zur Pause in Führung lagen.

HAPI kam mit deutlich aggressiverer Verteidigung in den zweiten Abschnitt, allerdings nur kurz. Dann waren die OLD BOYS wieder da, zudem haderte HAPI immer mehr mit den Schiedsrichtern und nahm sich dabei selber immer mehr aus dem Spiel. So konnten die OLD BOYS am Ende durchaus etwas überraschend einen souveränen 39:21 Sieg einfahren. Topscorer dabei Thorsten, der von den Gegnern nicht in den Griff zu kriegen war.

Punkte gegen HAPI: Thorsten H. 15 (5/12 FW), Götz 10 (3 Dreier, 1/2 FW), Dirk 9 (5/7 FW), Volker 3 (1 Dreier, 0/2 FW), Marc 2

Halbzeiten aus Sicht der OLD BOYS: 19:11 / 20:10

Gleich darauf ging es gegen SGHB an den Start. Das Team hatte im ersten Spiel gegen HAPI deutlich das Nachsehen. Nachdem der Start etwas unkonzentriert war, kamen die OLD BOYS nach fünf Minuten in die Spur und erspielten sich eine recht komfortable Führung. Da in der Verteidigung kaum etwas zugelassen wurde, die Quote der Harburger aber auch sehr mau war, gingen die OLD BOYS mit 20:6 in die Halbzeit.

Auch nach der Pause wurde konzentriert weiter verteidigt, zudem war nun die Zeit von „Fast break Marc“, der von den Harburgern überhaupt nicht mehr gestoppt werden konnte und 12 seiner insgesamt 16 Punkte in Abschnitt 2 erzielte.

So stehen am Ende zwei schöne Spiele mit sehr ansehnlichen Kombinationen und jeder Menge Spaß für alle Beteiligten.

Punkte gegen SGHB: Marc 16 (4/10 FW), Götz 11 (3 Dreier), Dirk 9 (1 Dreier, 4/6 FW), Thorsten H. 8 (2/2 FW), Volker 2, Dirk A.

Halbzeiten aus Sicht der OLD BOYS: 20:6 / 26:7

 

Feb 242020
 

In der Bezirksliga haben die DISTRICT BOYS gegen Tabellenführer HAPI 59:79 verloren. Nach durchwachsenem Beginn kämpfte man sich besser in die Partie, lag aber zur Halbzeit mit 28:38 zurück. In der zweiten Halbzeit konnte noch einmal auf sechs Punkte verkürzt werden, aber das Momentum war dann wieder auf der Seite der Halstenbeker, deren Spieler Große, Holzhütter und Wardin man nicht wirklich unter Kontrolle bekam. Diese sorgten dann letztlich auch dafür, dass die Halstenbeker das Spiel dann am Ende deutlich mit 79:59 nach Hause brachten.

Für die DISTRICT BOYS steht nun eine längere Pause an, erst am 29. März geht es gegen Bramfeld in der Lüttkoppel wieder um Punkte – durchaus vorentscheidend in Sachen Klassenerhalt.

Punkte: Lars 14 (2 Dreier, 0/2 FW), Dennis 10 (2/2 FW), Daniel 12 (0/1 FW), Götz 8 (3/6 FW), Stephan 7 (2 Dreier), Dirk 4 (2/2 FW), Alex 4, Jan R.

Jan 262020
 

Die DISTRICT BOYS mussten sich knapp 43:44 gegen HTB geschlagen geben.

Ist die Ansage „Setzen Sechs“ normalerweise eher negativ behaftet, war sie diesmal erneut frei übersetzt das, was Coach Rober vor dem Spiel hätte sagen können, wenn er dem anwesenden Team seinen Matchplan vermitteln wollte. Denn: Was einmal funktioniert, geht auch beim nächsten Mal, dachten sich scheinbar die DISTRICT BOYS und liefen auch beim Spiel bei HTB2 wieder mit sechs Leuten auf.

Im Unterschied zur Halle vor zwei Wochen in Ottensen war diese in der Budapester Straße diesmal jedoch sehr groß und hatte einen gut meinenden Hausmeister, der so stark geheizt hatte, dass beim Betreten der Halle bereits leichte Schweißausbrüche einsetzten und bei einigen sogar mutmaßlich Schnappatmung einsetzte.

Aber offenbar hatten beide Mannschaften zu kämpfen; denn das Spiel war die ganze Zeit umkämpft (aber sehr fair), vor allem aber fielen die niedrigen Trefferquoten ins Auge, die beide Mannschaften ablieferten. Zunächst mit deutlich besserem Ergebnis für die DISTRICT BOYS. Zwar fiel der Ball nicht ganz zuverlässig durch die Reuse, aber in der Defense wurde nur sehr wenig zugelassen. Mit 9:8 wurde das Viertel gewonnen, ehe im zweiten Viertel der Korb endgültig vernagelt wurde. HTB gelangen nur zwei Feldkörbe, aber auch die DISTRICT BOYS verbuchten lediglich 11 Zähler, der Halbzeitstand somit 20:12, normalerweise eher ein Viertelergebnis.

Das dritte Viertel schoss dann punktmäßig förmlich durch die Decke – leider war die Steigerung bei HTB mit 425% schon fast exponentiell, während der Kurs der DISTRICT BOYS leicht schwächelte im Vergleich zum Vorviertel – was hieß das übersetzt auf das Geschehen auf dem Spielfeld: HTB gelangen nun mehr einfache Punkte, auch Dreier und das reichte schon, um 17 Zähler zu erzielen. Die DISTRICT BOYS blieben hingegen wieder nur bei 10 – der Vorsprung schmolz damit auf einen Zähler: 30:29.

Auch das Schlussviertel blieb knapp, es gelang HTB jedoch in letzter Minute auf vier Punkte mit 42:38 wegzuziehen – die Entscheidung? Mitnichten: Erst passierte drei Minuten gar nichts, aber dann: Ein Dreipunktespiel, zwei versenkte Freiwürfe und die DISTRICT BOYS lagen wieder mit 43:42 in Front. Noch 20 Sekunden zu spielen – Auszeit HTB und noch ein Foul zu geben. HTB wird gefoult, Auszeit, Einwurf HTB – und Korb direkt am Brett. Auszeit DISTRICT BOYS, noch 7 Sekunden. Pass, Wurf, daneben, aber die DISTRICT BOYS erhalten noch einmal einen Einwurf bei 2 Sekunden. Einwurf, Dribbling, Wurf und – an den Ring…

Somit standen die DISTRICT BOYS am Ende mit leeren Händen da – bei einem Punkt Rückstand fällt vermutlich jedem etwas ein, was er hätte machen können und das Spiel wird gewonnen. Sollte diesmal aber nicht sein. Festzuhalten war eine starke Defense, eine durchgehend engagierte Leistung und eine diesmal etwas schwächere Quote aus dem Feld – es sei aber nochmal klar gesagt, dass das Spiel NICHT bereits zur Halbzeit beendet wurde 😊

In drei Wochen geht es zum Spitzenreiter nach Halstenbek, ob wieder mit sechs Leuten wird noch ausgeknobelt…

Punkte: Malte 16 (4/5 FW), Lars 12 (2 Dreier, 1/6 FW), Götz 7 (3/3 FW), Daniel 4 (0/2 FW), Jan 2, Dirk 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 9:8 / 11:4 / 10:17 / 13:15

Jan 142020
 

Die DISTRICT BOYS sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Gegen Ottensen gab es einen etwas überraschenden, aber souverän und letztlich ungefährdeten 76:64 Erfolg.

Bekanntermaßen werden insbesondere zu Beginn eines Jahres gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst. Das Erreichen eines Sixpacks mag sicherlich ein solcher sein (weniger bei den OLD BOYS und DISTRICT BOYS: Sixpacks sind dort viele vertreten, wenn auch mehrheitlich zu viert in einem Kasten)

Dass ein Sixpack jedoch für die Kadergröße zutrifft, war jedoch nicht vorgesehen, doch genauso kam es: Ganze sechs Spieler konnte Coach Rober zur Kabinenbesprechung begrüßen – eher suboptimale Voraussetzungen, zumal wenn man bedenkt, dass das Hinspiel mit 59:90 deutlich verloren ging. Und auch das Abschlussspiel des Jahres 2019 gegen Aufsteiger Niendorf deutlich verloren gegangen war.

Doch bereits beim Aufwärmen war zu spüren, dass die angetretenen Spieler plus Coach sich hier einiges vorgenommen hatten. Konzentriertes und fokussiertes Warm-Up von der ersten bis zur letzten Sekunde legten den Grundstein für eine hellwache Vorstellung, in der engagiert und konzentriert verteidigt und angegriffen wurde.

Zwar hatte Ottensen in der Mitte des ersten Viertels kurzzeitig (und einmalig) die Nase vorn, doch mit kurzem Schlussspurt konnten die DISTRICT BOYS mit einer knappen 16:14 Führung in die Viertelpause gehen.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel eng, doch leisteten sich die DISTRICT BOYS keine Schwächephasen und bauten die Führung zur Halbzeit auf 34:28 aus. Es wurde die starke physische Präsenz von Malte und Michi genutzt, gegen die Ottensen an diesem Abend wenig gegenzusetzen hatte. Zudem erfolgte der Ballvortrag nahezu fehlerfrei, und die Anzahl der „unforced errors“ war auch sehr überschaubar. Zudem fielen die Würfe (Daniel, Jan) von außen recht gut, und der Wechsel zwischen den Verteidigungsformen stellte Ottensen ebenfalls vor einige Probleme.

In der zweiten Halbzeit ging es ebenso konzentriert weiter, nun trat verstärkt Lars in Erscheinung und war wie weiterhin Malte und Michi offensiv nicht unter Kontrolle zu bekommen. Die Führung konnte kurz vor Schluss des dritten Viertels auf 54:41 ausgebaut werden, ehe Ottensen noch auf 11 Punkte zum letzten Abschnitt verkürzen konnte. In der Viertelpause warnte Coach Rober eindringlich vor den Wurffähigkeiten von Ottensens #11, erstmal vergeblich, denn der warf erstmal zwei Dreier, die Führung schmolz folglich auf fünf Punkte.

Die DISTRICT BOYS gaben sich jedoch unbeeindruckt und legten ihrerseits wieder einen 6:0 Run hin, bauten die Führung bis Minute 35 sogar auf 67:53 aus und verwalteten diesen Vorsprung bis zum Ende, so dass am Ende ein souveräner 76:64 Sieg heraussprang. Gegen ein deutlich jüngeres Team, das mit fast doppelt so vielen Spielern angetreten war – um so größer die Freude bei den DISTRICT BOYS und Coach Rober, da dies sicher nicht unbedingt erwartet worden war.

Jeder Spieler konnte sich mit Punkten auf dem Block verewigen. Erwähnenswert ist darüber hinaus die Freiwurfquote, die mit 100% nicht mehr zu toppen sein wird (die ganze Wahrheit ist, dass es insgesamt nur vier Freiwürfe gab – aber auch die müssen erstmal getroffen werden!).

Die DISTRICT BOYS haben nun ein Wochenende spielfrei, ehe es am 26.01. bei HTB2 wieder um Punkte geht.

Punkte: Lars 23 (2 Dreier, 1/1 FW), Michi 21 (1/1 FW), Malte 20, Daniel 4, Jan R. 4, Dirk 4 (2/2 FW)

Dez 052019
 

Die DISTRICT BOYS mussten am Wochenende zuhause gegen die Hamburg Towers eine am Ende sehr deutliche 48:80 Niederlage einstecken.

Was gab es nicht alles über den Gegner der DISTRICT BOYS in der Vergangenheit und gerade auch in der Woche vor dem Spiel zu lesen. Interviews mit dem Sportchef, in dem dieser seine Unzufriedenheit mit den Führungsspielern äußerte, Neuverpflichtung Carrera aus Bamberg, Gerüchte, dass dafür Powell gehen muss, Schaffartzik fühlt sich nicht wohl etc. etc.

Coach Rober hatte daher in der Trainingswoche den Fokus auch ganz klar auf die vermeintlichen Schwächen, aber auch natürlich die Stärken der Towers gelegt: Ibeh – guter Ringbeschützer, aber Schwächen beim Pick&Roll, Carrera – wird sich im ersten Spiel beweisen wollen, guter Zug zum Korb, Schaffartzik – immer für einen wilden Dreier gut, Beech – einzige Konstante bei den Dreiern in dieser Saison, Ogunsipe – starker Verteidiger, aber vorne mit ein paar Schwächen, Walker – starker Zug zum Korb, aber es fehlt der Wurf, Hollatz – super Spacing, aber es fehlt ihm Erfahrung – die Liste ließe sich lange fortführen. Auch war man gespannt, welche taktischen Finessen Aufstiegscoach Mike „You can’t guarantee an Aufstieg“ Taylor gegen die Physis und Cleverness der DISTRICT BOYS aus dem Hut zaubern würden.

Um so erstaunter waren die Gesichter der DISTRICT BOYS, als sich herausstellte, dass Hamburg Towers 1 mit einer ganz anderen Truppe auflief als im Matchplan vorgesehen! Vielmehr war es ein Team mit einer Mischung aus erfahrenen Spielern ergänzt mit jugendlich-dynamischen Spielern und an der Seitenlinie stand auch nicht Taylor, sondern mit Coach Gürel auch ein alter SCALA Bekannter.

Denn Hamburg Towers 1 ist eine Bezirksligamannschaft – das muss man aber auch erstmal wissen! So hieß es, so schnell wie möglich, die taktischen Instruktionen zu überarbeiten und Lösungen gegen die Pressverteidigung der Towers zu finden.

Das gelang zunächst auch ganz gut, das Spiel wogte hin und her, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte (17:19). Es kristallisierte sich aber dann spätestens im zweiten Viertel heraus, dass eher die DISTRICT BOYS der hohen Intensität des Spiels Tribut zollen mussten als die Towers. Die Ballverluste und daraus resultierenden einfachen Punkte für die Towers häuften sich. Die Towers konnten sich bis zur Halbzeit auf 37:26 absetzen.

Auch nach der Halbzeit war das Momentum eher bei den Towers, die ihre Führung beibehalten und sogar noch etwas ausbauen konnten (56:38). Wer ab und zu BBL oder Euroleague guckt, weiß, dass eine solche Führung noch nichts bedeuten muss (schon gar nicht bei den Towers 😉), aber an diesem Nachmittag war wirklich nichts zu machen. Im Gegenteil, am Ende brachen die DISTRICT BOYS eher nochmal etwas ein und mussten am Ende mit 48:80 eine deutliche Niederlage gegen ein gutes, aber auch nicht überragend aufspielendes Towersteam hinnehmen.

Die „richtigen“ Towers verloren übrigens am Abend gegen Bayreuth, andersrum wäre uns lieber gewesen. Das nächste Spiel ist nun am 14.12. gegen Niendorf, hier dürfte die am Abend anstehende Weihnachtsfeier hoffentlich ein großer Motivationsfaktor sein!

Punkte: Lars 15 (2 Dreier, 3/5 FW), Götz 12 (1 Dreier, 3/4 FW), Michi 6 (4/12 FW), Axel 4 (2/2 FW), Thomas 4 (1 Dreier, 1/2 FW), Olav 3 (1/2 FW), Daniel 2 (2/2 FW), Dennis 2 (0/4 FW), Cedric, Papi.

Viertel: 17:19 / 9:18 / 12:19 / 10:24

Nov 232019
 

Die DISTRICT BOYS haben durchaus etwas überraschend den amtierenden Tabellenführer aus Eimsbüttel mit 70:58 geschlagen.

Eines ist mal sicher: In Eimsbüttel muss es so unglaublich viele Menschen geben, dass auch unglaublich viele Menschen Basketball spielen wollen, dies alles im Eimsbütteler Sportverein machen wollen und daher dort einfach ganz, ganz viele Basketballteams gemeldet sind. Hatten die DISTRICT BOYS sich in der vergangenen Saison schon mit ETV6 auseinandersetzen müssen und gerätselt, ob man jemals gegen ein Team mit einer so hohen Ordnungszahl gespielt hatte (denn der Background der meisten Spieler ist natürlich so hochwertig, dass vielleicht mal eine zweite Mannschaft als Gegner antrat. Mag aber auch daran gelegen haben, dass noch nicht so viele Leute Basketball gespielt haben oder nicht alle in einem Verein 😉).

Jedenfalls maßen sich die DISTRICT BOYS am späten Samstagnachmittag nun mit der 7. ETV Mannschaft, die nach fünf Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze standen. Das Team war eine Auswahl von fast nur oder sogar ausschließlich Jugendspielern.

Genauso sicher ist aber auch, dass in der Winterzeit bei den DISTRICT BOYS gerne auch mal die Zeit der Absagen fällt. Verletzung, Erkältung, Urlaub, allgemeines Befinden – die ganze Bandbreite an Absagen waren im Aufgebot, es fehlte eigentlich nur der obligatorisch verstorbene Wellensittich oder Großmutters Geburtstag. So standen am Tag vor dem Spiel ca. 4,5 Spieler fest, zum Tip-Off waren es dann aber Gott sei Dank doppelt so viel.

Es entwickelte sich ein durchweg enges Spiel, in dem die DISTRICT BOYS stets versuchten, das Spiel zu kontrollieren und viel Zeit von der Uhr zu nehmen, bevor der Abschluss gesucht wurde, während ETV sein Heil im schnellen Spiel sowie in Dreipunktewürfen suchte. Es zeigte sich aber sehr schnell, dass den Gästen eine Zonenverteidigung überhaupt nicht schmeckte. Nichtsdestotrotz konnte sich kein Team absetzen.  Hatten im ersten Viertel die Gäste leicht die Nase vorn (14:11), konnten bis zur Halbzeit die DISTRICT BOYS einen knappen Vorsprung erzielen (26:24).

Coach Rober schenkte allen Spielern Vertrauen und das Team dankte es mit engagierter, fokussierter Leistung sowohl in Defensive als auch vorne, wo es einige schöne Kombinationen zu bewundern gab, auch wenn bei weitem nicht alles klappte.

Aber auch das dritte Viertel sollte eng bleiben, wobei beide Teams ihr Scoring deutlich erhöhten oder die Verteidigung absenkten, die DISTRICT BOYS entschieden das Viertel mit 22:21 für sich, es wurden also fast so viele Punkte erzielt, wie in beiden Vierteln davor.

So ging es zum Showdown ins Schlussviertel und hier gelang es zum ersten Mal den DISTRICT BOYS, sich etwas abzusetzen in den ersten drei Minuten auf 56:45. Dieser Vorsprung wurde letztlich bis zum Ende über die Zeit gerettet, die Zeit wurde klug heruntergespielt und mit erfolgreichen Abschlüssen gekrönt.

So stand am Ende ein nicht wirklich erwarteter 70:58 Sieg über den Tabellenführer, der aber insgesamt hochverdient war und absolut in Ordnung ging.

Ganz wichtig war, dass alle ihren Beitrag leisten konnten und dabei vorbildlich an einem Strang zogen. Herzlichen Dank an die Aushilfespieler Alex, Axel und Lasse, mit denen überhaupt erst eine vertretbare Mannschaftsgröße möglich war. Natürlich auch an Coach Rober für die gefundenen Lösungen. 😊 Und allen Spielern, die sich mit ordentlich Herzblut auf dem Platz zerrissen haben. Wie sagte Vechtas Coach kürzlich: „Charakter schlägt Talent.“ Ist schon was dran. 😊

 

Punkte: Michi 19 (1 Dreier, 3/6 FW), Götz 18 (1 Dreier, 1/1 FW), Daniel 12 (4/6 FW), Olav 9 (5/10 FW), Axel 6, Röhwi 2 (0/1 FW), Lasse 2, Cedric 2, Alex.

Mrz 182019
 

Die DISTRICT BOYS haben gegen Spitzenreiter ETV6 eine knappe 73:76 Niederlage hinnehmen müssen und stecken damit im Abstiegskampf der HBC.

Coach Olav hatte einen Matchplan gegen die aggressive Ganzfeldzonenverteidigung von ETV, mit  der die DISTRICT BOYS im Hinspiel leidvolle Erfahrung und Ballverluste gesammelt hatten, entwickelt.

Dieser klappte auch sehr passabel, dazu lieferten die DISTRICT BOYS im Angriff die wahrscheinlich beste Saisonleistung (garniert mit starker Trefferquote) und nach ausgeglichenem ersten Viertel (13:13) folgte ein gigantischer zweiter Abschnitt, der eine 11-Punkteführung zur Pause bedeutete (24:13). Götz und Sascha waren dabei nicht zu kontrollieren, im Gegenzug konnte man die Bretter kontrollieren, ETV war vornehmlich von der Dreipunktelinie gefährlich.

In der zweiten Halbzeit wechselte ETV auf eine aggressive Mannverteidigung, mit der die DISTRICT BOYS etwas schlechter zurechtkamen. Zwar blieb man im Angriff konstant, aber ETV scorte nun deutlich verlässlicher. Trotzdem blieb das Spiel eng und kurz vor Schluss warf Daniel die DISTRICT BOYS mit 73:72 in Führung. Der überragende Spieler auf Seiten der Gastgeber, #10 Bartlett-Marques, erzielte jedoch im Anschluss einen Dreipunktewurf, der folgende Angriff der DISTRICT BOYS war nicht von Erfolg gekrönt, so dass ETV noch einen Freiwurf erzielte. Der abschließende Dreipunkteversuch von Sascha verfehlte das Ziel, so dass sich die DISTRICT BOYS doch noch knapp geschlagen geben mussten.

So bitter die Niederlage war, es lassen sich so viele positive Dinge dabei herausziehen, die Energie für die kommenden Aufgaben bringen sollte. Einer wirklich sehr starken Bezirksligamannschaft mit de facto 6er-Rotation über das ganze Spiel Paroli zu bieten ist wirklich aller Ehren wert.

Punkte: Sascha 28 (3 Dreier, 9/10 FW), Götz 18 (1 Dreier, 1/1 FW), Malte 11 (1/4 FW), Daniel 8 (0/2 FW), Dirk 6 (2/2 FW), Olav 2, Volker, Papi (DNP).

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 13:13 / 24:13 / 16:25 / 20:25

Nov 092018
 

Die DISTRICT BOYS haben gegen Uetersen die erste Niederlage der Saison hinnehmen müssen. Am Ende 65:73. Maßgeblich dafür war ein schwaches zweites Viertel, in dem allein 27 Punkte kassiert wurden – so lag man zur Halbzeit schon recht deutlich mit 29:48 zurück.

Die zweite Halbzeit war dann deutlich besser, insbesondere die Verteidigung, so dass man noch einmal dichter rankam, ohne Uetersen jedoch richtig gefährlich werden zu können.

Dennoch bleibt insgesamt eine gute Leistung zu attestieren; in der letzten Saison setzte es noch zwei recht deutliche Niederlagen.

Punkte: Sascha 14 (2 Dreier, 6/7 FW), Michi 13 (1 Dreier, 0/3 FW), Götz 12, Daniel 10 (2/2 FW), Volker 6 (1 Dreier, 1/1 FW), Dirk 6 (3/4 FW), Papi 2 (2/2 FW), Alex 2.

Viertel aus Sicht der DISTRICT BOYS: 15:21 / 14:27 / 13:6 / 23:19

Freiwürfe: 14/20 = 70%

Okt 212018
 

In einem hart umkämpften Spiel haben die DISTRICT BOYS sich gegen SV Polizei mit 67:57 durchgesetzt. Gegen nie aufgebende Gegner wurde den DISCTRICT BOYS alles abverlangt, letztlich aber noch sicher nach Hause gebracht.

Schon die Anreise war nicht ganz frei von Komplikationen, für beide Mannschaften, denn der reguläre Eingang war versperrt und so mussten alle zwar nicht in Polizeigewahrsam aber zumindest unter polizeilicher Aufsicht über das Gelände der Polizei von hinten die Halle erreichen. Kommt auch nicht jeden Tag vor.

Zwar hatten die DISCTRICT BOYS konzentriertes Warmup betrieben, der Beginn gehörte jedoch den Gastgebern. Nach dem ersten verwandelten Freiwurf der DISCTRICT BOYS hieß es erstmal „eins-zwei“ aus der Ecke, dann „drei-fünf“ aus der Ecke, doch schon hier zeigt sich textsicheren Eurodance-Kennern, dass der Flow bereits hier eingedämmt war und es nicht so einfach mit alten Gecks oder sogar guter Nacht weitergehen sollte, denn nach schnell genommener Auszeit kamen nun die DISCTRICT BOYS besser ins Spiel. Sprich, mit Würfen von außen. Die Bälle fielen gut, so dass eine 6-Punkte-Führung herausgespielt werden konnte, die bis Viertelende Bestand hatte.

Es zeigte sich jedoch schnell, dass Polizei egal bei welchem Spielstand, stets Vollgas gab und sich nicht eine Sekunde hängen ließ. Dies bedeutete unbedingte Aufmerksamkeit der DISCTRICT BOYS, die jedoch weiter gegeben war. Hier zeichnete offensiv vor allem Stephan verantwortlich, der 11 seiner Punkte in diesem Abschnitt erzielt, davon 3 Dreier. Da zudem auch noch die Defense der DISTRICT BOYS in dieser Phase sehr sicher stand, gingen die DISTRICT BOYS mit einer erstmal beruhigenden 39:26-Führung in die Halbzeit.

Im dritten Viertel ging der Spielrhythmus der DISTRICT BOYS dann etwas verloren. Der Ball lief nicht mehr so gut, einige Ballverluste kamen hinzu und der Gegner witterte seine Chance. Er spielte dazu auch (noch) physischer, was von manchen schon fast als Polizeigewalt wahrgenommen wurde, zumindest aber dazu führte, dass die DISTRICT BOYS leicht ins Schwimmen kamen und von Minute 24 bis 28 keinen einzigen Punkt mehr erzielten. Polizei wiederum kam zu keinem einzigen Feldkorb, sondern stand ausschließlich an der Freiwurflinie und konnte so auf 38:45 verkürzen – bis zur 28. Minute, denn da drehten die DISTRICT BOYS den Spieß um, zogen in der Defense an und punkteten vor allem auch wieder offensiv und zwar so gut, dass bis Ende des Viertels noch 9 Punkte verbucht wurden und die Führung sogar noch auf 54:38 ausgebaut werden konnte.

Doch auch das war kein Grund für Polizei aufzugeben oder gar den Freund und Helfer zu spielen – im Gegenteil. Es wurde noch mal alles in die Waagschale geworfen, tatsächlich auch nochmal auf 51:58 verkürzt. Die Center der DISTRICT BOYS hatten Schwerstarbeit zu verrichten, doch mit vereinten Kräften wurde das Spiel dann am Ende doch noch sicher mit 67:57 nach Hause geschaukelt.

Fazit: Ein sehr physisches Spiel, das wirklich alles abverlangte. Im dritten Spiel außerdem den dritten Topscorer, diesmal Michi mit 17 Punkten, der dazu noch offensiv und vor allem defensiv unglaublich viele Rebounds sicherte und so dafür sorgte, dass die Lufthoheit bei den DISTRICT BOYS blieb.

In zwei Wochen geht es dann zuhause gegen Uetersen weiter, vorher spielen noch die OLD BOYS gegen den Meister aus Bramfeld.

Punkte: Michi 17 (1/6 FW), Stephan 16 (3 Dreier, 1/2 FW), Götz 10 (2 Dreier, 2/3 FW), Daniel 9 (3/6 FW), Dirk 6 (0/2 FW), Tobi 4 (1/2 FW), Volker 3 (1/2 FW), Olav 2 (0/4 FW), Peter, Papi.

Viertel aus Sicht der DISCTRICT BOYS: 22:16 / 17:10 / 15:12 / 13:19

Freiwürfe: 10/29 = 35%